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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.03.2025

Nachdenkliche und sympathische Charaktere in einer tollen Second-Chance-Romance

Wild Rose Cottage
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Calla kommt nach Jahren in ihr Heimatdorf zurück und trifft auf ihre Jugendliebe Rowan. Dieser ist inzwischen alleinerziehender Vater und will nur das Beste für seinen Sohn. Haben die beiden eine Chance, ...

Calla kommt nach Jahren in ihr Heimatdorf zurück und trifft auf ihre Jugendliebe Rowan. Dieser ist inzwischen alleinerziehender Vater und will nur das Beste für seinen Sohn. Haben die beiden eine Chance, an die Vergangenheit anzuknüpfen?
Mit Wild Rose Cottage hat Cassia Bieber eine wundervolle Liebesgeschichte geschrieben. Das Cover des Buchs lässt im ersten Moment das Gefühl aufkommen, es könnte sich um einen kitschigen Roman handeln. Für mich hat sich das jedoch nicht bewahrheitet.
Die beiden Protagonisten sind sehr sympathisch und liebevoll. Ich konnte gut mit ihnen mitfühlen und wurde dadurch richtig mitgerissen. Ihre Hintergrundgeschichte wird immer wieder in Rückblenden gezeigt und dadurch machen auch die aktuellen Handlungen immer wieder Sinn.
Cassia Bieber hat einen wunderbaren Schreibstil. Ihre Helden werden durch die Beschreibung der Gefühle und Gedanken lebendig und auch das Kleinstadt-Gefühl kommt gut hervor. Es gibt aber auch immer wieder Stellen, die Humor haben und mir richtig viel Spaß gemacht haben. Das sorgt auch dafür, dass die eher kitschigen Stellen ausgeglichen werden und daher kein pathetisches Gefühl aufkommt.
Besonders schön finde ich die Darstellung der beiden Vaterfiguren im Buch. Rowan hat es als alleinerziehender Vater nicht leicht und will immer nur das Beste für seinen Sohn. Darüber scheint er sich zeitweise selbst zu vergessen. Aber seine Art macht im Hinblick auf seine Hintergrundgeschichte viel Sinn und macht es für mich stimmig.
Auch Callas Vater macht seine Sache sehr gut. Er gibt ihr gute Ratschläge und regt sie zum Nachdenken an, ohne ihr Entscheidungen abzunehmen. Damit respektiert er sie als erwachsene Frau und unterstützt sie trotzdem auf die beste Weise.
Ich kann Wild Rose Cottage nur weiterempfehlen. Wer auf nachdenkliche und sympathische Charaktere steht, wird hier sicher auf seine Kosten kommen.
Danke Cassia Bieber für diese wundervolle Geschichte. Sie hat mir ein paar wundervoll emotionale Stunden beschert.

Anmerkung: Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde auf der Plattform Lovelybooks als Rezensionsexemplar gewonnen. Hier stelle ich meine ehrliche Meinung dar.

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Veröffentlicht am 24.02.2025

Eine fantastische Geschichte mit viel Liebe zum Meer

Meeresglühen (Romantasy-Trilogie, Bd. 1)
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Ella Keen kommt aus Deutschland, verbringt den Sommer aber im Haus ihrer verstorbenen Oma in Cornwall. Am Strand findet sie einen Surfer in Seenot. Aris hat aber ein Geheimnis. Im Laufe der Geschichte ...

Ella Keen kommt aus Deutschland, verbringt den Sommer aber im Haus ihrer verstorbenen Oma in Cornwall. Am Strand findet sie einen Surfer in Seenot. Aris hat aber ein Geheimnis. Im Laufe der Geschichte lernt Ella, woher Aris kommt, und geht mit ihm auf eine fantastische Reise.
Anfangs erschien mir das Buch etwas langatmig. Aber die Geschichte nahm nach und nach immer mehr Fahrt auf und hat mich dann nicht wieder losgelassen. Die Autorin Anna Fleck lässt die Welt in ihren Beschreibungen lebendig werden. Auch die einzelnen Charaktere gefielen mir sehr gut. Die Hauptcharaktere haben vielschichtige Motive und handeln dementsprechend konsequent.
Besonders gut fand ich, dass in der fantastischen Welt auch politische Themen angesprochen werden. Es wird am Ende keine Lösung für die angesprochenen Probleme gefunden, aber das kann ja in den anderen beiden Bänden noch geschehen. Ich freue mich auf jeden Fall auf einen weiteren Ausflug in die Welt von Ella und Aris.

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Veröffentlicht am 11.02.2025

Eine philosphische Erzählung über das Glück und wie man es findet

Vom Leuchten der Sterne
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„Vom Leuchten der Sterne“ überzeugt schon durch das wunderschöne Coverbild. Unter einem Sternenhimmel sehen wir den Umriss eines Mädchens. Wie die Geschichte ist es ein bisschen geheimnisvoll, ein bisschen ...

„Vom Leuchten der Sterne“ überzeugt schon durch das wunderschöne Coverbild. Unter einem Sternenhimmel sehen wir den Umriss eines Mädchens. Wie die Geschichte ist es ein bisschen geheimnisvoll, ein bisschen melancholisch und ein bisschen düster.
Dieser Eindruck setzt sich direkt auf der ersten Seite fort. Hier ist das Gedicht „Mondnacht“ von Joseph von Eichendorff abgedruckt. Für mich hat sich dadurch auch die Stimmung festgelegt, die sich durch die gesamte Geschichte zieht. Sie regt zum Nachdenken an und nicht alles wird auf den ersten Blick klar. Vor allem die Beweggründe der vier Protagonisten zeigen sich erst nach und nach.
In der Geschichte suchen die vier jungen Menschen nach dem Glück. Dabei lassen sie sich von verschiedenen philosophischen Ideen begleiten. Diesen Aspekt im Buch mag ich sehr gerne. Ein bisschen hat mich die Art an "Sofies Welt" von Jostein Gaarder erinnert. Dadurch habe ich die 140 Seiten auch nicht einfach schnell durchgelesen. Ich habe mir die Zeit genommen, über die einzelnen Aspekte nachzudenken und tatsächlich zum ersten Mal seit der Schulzeit in einer Geschichte Sätze und Abschnitte markiert.
Wolfgang Schnellbächer beschreibt die Gefühle der einzelnen Personen sehr passend und eindrücklich. Die einzelnen philosophischen Ideen werden immer wieder schön in die Geschichte eingeflochten. Sie spiegeln sich in den Handlungen und Beweggründen der verschiedenen Personen wider. Dadurch erklären sich die Ideen sehr eindrücklich.
Ich würde dir das Buch empfehlen, wenn du auch gerne über philosophische Konzepte nachdenkst. Wenn du dich dagegen einfach gerne von einer Geschichte mitreißen lässt, könnte es nicht die richtige Wahl für dich sein. Darüber hinaus werden auch psychische Probleme thematisiert und oft erscheint die Denk- und Handlungsweise der Protagonisten nicht einleuchtend. Aber auch das macht für mich einen Teil des Reizes dieses Buches aus. Es lässt den Leser in die Köpfe verschiedener Personen schauen.

Anmerkung: Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde auf der Plattform Lovelybooks als Rezensionsexemplar gewonnen. Hier stelle ich meine ehrliche Meinung dar.

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Veröffentlicht am 15.11.2025

Spannende Fantasy mit einem ungewöhnlichen übernatürlichem Wesen

Flowers & Bones, Band 1 - Tag der Seelen
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Für Valentina ist der mexikanische Tag der Toten ein bedeutender Tag und das nicht nur, weil sie selbst Mexikanerin ist. Darüber hinaus ist sie auch noch eine Catrina, das Symbolbild des Festtags. Ihre ...

Für Valentina ist der mexikanische Tag der Toten ein bedeutender Tag und das nicht nur, weil sie selbst Mexikanerin ist. Darüber hinaus ist sie auch noch eine Catrina, das Symbolbild des Festtags. Ihre übernatürlichen Kräfte bekommt sie an ihrem 18. Geburtstag. Übernatürliche Wesen waren den normalen Menschen lange unbekannt, aber vor kurzem wurden ihre Existenz weltweit bekannt. Valentina versucht zu vertuschen, was sie ist, verwandelt sich jedoch unglücklicherweise zum ersten Mal vor laufender Kamera.
Flowers & Bones hat ein wunderschönes Cover, das mich schon beim ersten Blick angezogen hat. Danach habe ich die Grundidee im Klappentext entdeckt und war super neugierig. Und ich wurde auch nicht enttäuscht. Ich finde die Charaktere interessant und vielschichtig. Das wird auch dadurch unterstützt, dass die Geschichte aus drei unterschiedlichen Perspektiven erzählt wird. Neben Valentina gibt es auch noch ihren Zwillingsbruder Emiliano und die Voodoo-Hexe Lily.
Wir bekommen auch einen schönen Einblick in die mexikanische Kultur und den Dia de los muertes. Ich finde es auch richtig toll, dass wir mit der Catrina auch ein eher unbekanntes übernatürliches Wesen kennenlernen.
Der Schreibstil lässt sich leicht lesen und ich hatte viel Spaß an der Geschichte. Ich hätte nur gerne viel mehr über die Kräfte der Catrina erfahren.

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Veröffentlicht am 03.03.2025

Interessante Geschichte zwischen Thriller und Liebesgeschichte

Emma
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Emma ist eine herausragende Masseurin. Ihre Arbeitsstätte soll mit einer Einrichtung im Oman kooperieren. Überraschenderweise soll auch Emma in den Oman reisen. Dort warten ein geheimnisvoller Mann und ...

Emma ist eine herausragende Masseurin. Ihre Arbeitsstätte soll mit einer Einrichtung im Oman kooperieren. Überraschenderweise soll auch Emma in den Oman reisen. Dort warten ein geheimnisvoller Mann und eine unbekannte Kultur auf sie.
Jean Reno hat mit Emma ein solides Debüt abgeliefert. Die Geschichte hat mich mit viel Spannung gut unterhalten.
Schon das Cover wirkt geheimnisvoll. In einem leuchtenden Blau sehen wir das Gesicht einer jungen Frau, die eindrücklich in die Kamera schaut. Das Buch hat außerdem einen einfachen Farbschnitt im selben Blauton. Dadurch wirkt die gesamte Gestaltung stimmig.
Die Geschichte startet auch gleich mit einem Knaller, weil Emmas Mutter bei einem Unfall ums Leben kommt, für den Emma verantwortlich ist. Dieses Ereignis wirkt sich im Verlauf des Buches auch immer wieder auf ihre Handlungen aus.
Jean Reno hat einen wunderbaren Schreibstil, der die Atmosphäre der französischen Küste und des Oman gut wiedergeben kann. Ich habe die Orte immer lebhaft vor meinem Auge gesehen. Das macht enorm viel der Stimmung im Buch aus.
In der ersten Hälfte der Geschichte hatte ich noch das Gefühl einen Liebesroman zu lesen. Das hat die Story nicht schlecht gemacht, hat mich jedoch etwas irritiert, weil das Buch als Thriller verkauft wird.
Dieser Eindruck verändert sich jedoch im zweiten Teil. Hier wird die Geschichte spannender und erinnert an einen Spionageroman. Die Erzählung bleibt dabei in der Sichtweise von Emma. Aus diesem Grund gewinnt der Leser auch keinen kompletten Überblick über die Ereignisse. Wer also alle Hintergründe erfahren möchte, wird hier wohl unzufrieden zurückbleiben. Mich selbst hat das nicht gestört.
Etwas irritiert hat mich die besondere Gabe von Emma. Ich ordne sie schon als phantastisches Element ein. Emma scheint sie aber kaum zu hinterfragen. Hier hat Jean Reno die Balance meiner Meinung nach nicht ganz getroffen.
Insgesamt hatte ich viel Spaß an der Geschichte und fand Emma als Charakter sehr interessant. Wer Spannung mag, wird hier bestimmt auf seine Kosten kommen.

Anmerkung: Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde in der Lesejury als Rezensionsexemplar gewonnen. Hier stelle ich meine ehrliche Meinung dar.

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  • Spannung