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Veröffentlicht am 26.04.2025

Etwas enttäuschend

Flusslinien
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Nach dem ich hier schon viele Empfehlungen, für dieses Buch erhalten habe, wollte ich es unbedingt lesen. Ich muss gestehen, das ich hier etwas enttäuscht bin. Hier geht es eigentlich um 3 Personen, jeder ...

Nach dem ich hier schon viele Empfehlungen, für dieses Buch erhalten habe, wollte ich es unbedingt lesen. Ich muss gestehen, das ich hier etwas enttäuscht bin. Hier geht es eigentlich um 3 Personen, jeder von ihnen, hat sein Päckchen zu tragen. Margit hat ein beträchtliches Alter, sie ist 102 Jahre alt, gerne erinnert sie sich an damals. Dann gibt es noch Artur, er ringt mit seiner Schuld. Jetzt ist er Fahrer in einer Seniorenresidenz. Lutzie die Enkelin, hatte es bisher auch nicht leicht in ihrem Leben. Die Autorin schildert uns hier sehr beeindruckend, die Gedankenwelt von Margit. Sie erhält durch ihre Ex- Schwiegertochter, Informationen über die Freundin ihrer Mutter. Wenn sie sich an früher erinnert, wollte ihre Mutter, ihr selbst diese Auskunft geben, leider ist sie an diesem Tag eingeschlafen, aber das ganze bewegt sie heute noch , dieser Part ist wirklich bewegend. Lutzie, ihre Enkelin, hat so ihre eigenen Probleme, ehrlich gesagt, konnte sie mich als Protagonistin so garnicht erreichen.
So wie der Titel, plätschert das Geschehen, wie in einem Flusslauf dahin. Wenn man sich für Geschichten, der älteren Generation interessiert, ist man hier bestens aufgehoben. Der Schreibstil ist fließend und sehr einfühlsam. Allerdings ist hier, kaum eine Spannung zu spüren. Wenn man bedenkt, das Margit 102 Jahre ist und ihre Enkelin, knapp über 20, stimmt da irgendetwas nicht. Dann wahrscheinlich, ehr die Urenkelin. Auch ein Tatoo zu stechen auf so einer alten Haut, schon verantwortungslos, da gibt es keine Elastizität mehr.
Wer natürlich ruhige Romane liebt, scheint hier bestens aufgehoben zu sein. Mich persönlich konnte dieserRoman leider nicht berühren. Mehr möchte ich hier wirklich nicht äußern, hier liegt es in der Betrachtungsweise jedes einzelnen, denn es gibt auch Leser, die so etwas mögen.

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Veröffentlicht am 21.03.2025

Etwas enttäuschend

Unter den Sternen von Paris
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Sophia ist Reporterin bei dem Größten Nachrichtensender des Landes. hier arbeitet sie seit 5 Jahren und hat sich hochgearbeitet. In dieser Zeit hatte sie geheiratet, war aber auch schon wieder geschieden. ...

Sophia ist Reporterin bei dem Größten Nachrichtensender des Landes. hier arbeitet sie seit 5 Jahren und hat sich hochgearbeitet. In dieser Zeit hatte sie geheiratet, war aber auch schon wieder geschieden. Mit ihrem Ehemann Victor war sie nicht glücklich, er versuchte ihre Gedanken zu beherrschen, versuchte alles zu bestimmen und war sehr dominant. Sie hat ein großes Ziel, sie möchte eine Stelle als Auslandskorrespontent in Kairo. Per Mail, erhält sie eine Absage. Dummerweise hat sie an diesem Tag eine wichtige Live-Sendung die sie verpatzt. Gerade jetzt verunglückte auch noch ihre Oma. Sophia war seelisch am Boden. Ihre Oma vererbte ihr eine Bar in Paris, Sophia konnte das garnicht verstehen, denn ihre Oma hatte nie etwas darüber erzählt. Die ganze Sache muss sie nun regeln, dafür hat sie jetzt Zeit, denn ihr Arbeitgeber legte ihr nahe, das sie sich erholen muss. So begibt sie sich jetzt nach Paris um der ganzen Sache auf den Grund zu gehen.

Die Autorin nimmt uns mit in das wunderschöne Paris. der Schreibstil ist flüssig und den Dialogen kann man gut folgen. Die Protagonisten sind vielschichtig gezeichnet. Die Umgebung umschreibt sie zeitweise bildhaft. Die Spannung wird langsam aufgebaut. Das Cover lädt zum träumen ein.

Mich persönlich, konnte dieser Roman nicht überzeugen, obwohl dieses Thema sehr viel Potenzial hat. Die Protagonisten ehr undurchsichtig, in die Gedanken und Gefühle konnte ich mich hier leider nicht hineinversetzen. Obwohl zum Ende hin noch etwas Spannung aufkam, fehlt mir hier einfach die Romantik. Dieses Roman konnte mich leider nicht fesseln. Das ist aber auch nur meine ganz persönliche Meinung. Es gibt sicherlich Leser, die diesen Roman fantastisch finden.

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Veröffentlicht am 13.02.2025

Psychologisch aufschlussreich

Die blaue Stunde
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Hier geht es um die geheimnisvolle Künstlerin Vanessa Chapman. Sie ist schon lange tot. Als man ihre Werke in Tate Modern in London ausstellt, kommt es zu einer unglaublichen Entdeckung. In ihrem Werk ...

Hier geht es um die geheimnisvolle Künstlerin Vanessa Chapman. Sie ist schon lange tot. Als man ihre Werke in Tate Modern in London ausstellt, kommt es zu einer unglaublichen Entdeckung. In ihrem Werk Divension 2, entdeckt man einen menschlichen Knochen.
Eigentlich hatte sie ihren Nachlass, der Fairburn Stiftung vermacht, diese versucht dieses Rätsel jetzt zu lösen.
Becker, ein Angestellter, macht sich auf den Weg zur Nachlassverwalterin Grace Maswell, die auf Eris Island lebt. Die Stiftung ist immer noch bemüht, an die zahlreichen Notizen der Künstlerin zu kommen, die Grace unter Verschluss hält. Zahlreiche Forderungen gab es hier schon seit Jahren. Aber was hat diese Frau zu verbergen?

Der Schreibstil ist flüssig, auch die Orte der Geschehnisse werden bildhaft beschrieben. Eine Spannung ist leider nicht spürbar, erst zum Ende hin. Selbst falsche Fährten, die gelegt werden sind nicht stark genug um das ganze spannend zu gestalten. Das Leben dieser Künstlerin wird in ihrem Tagebuch dargestellt, das sind wirklich interessante Momente. Diese Frau war sicherlich nicht glücklich. Die Beschreibung einzelner Kunstwerke war sehr aufschlussreich.

Insgesamt, sicherlich für einige Leser sehr geeignet. Mich persönlich konnte es nicht überzeugen. Hier braucht man psychologisches Hintergrundwissen.

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Veröffentlicht am 18.09.2024

Weniger als erwartet

Die rauen Nächte von Graz
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Hier war ich echt neugierig, die erste Rezension war sehr vielversprechend, deswegen wollte ich unbedingt dieses Buch lesen.

Zum Inhalt:

Trost ist Sonderermittler, er und sein Hund sind ein eingespieltes ...

Hier war ich echt neugierig, die erste Rezension war sehr vielversprechend, deswegen wollte ich unbedingt dieses Buch lesen.

Zum Inhalt:

Trost ist Sonderermittler, er und sein Hund sind ein eingespieltes Team.

Trost war nachts unterwegs und entdeckte eine Frau, die Körperbehaarung ehr spärlich und sie war nackt. sie war mager, die Haut ungewöhnlich. feucht glitschig oder wie eingeölt, sehr seltsam. Vorher beobachtete er das sie aus einem Transporter gestoßen wurde. Kurze Zeit darauf verstarb sie im Krankenhaus.

Kurze Zeit später verschwinden noch zwei Frauen. Die Sonderkommission wird eingerichtet. Was hatte das ganze zu bedeuten?

Anfangs erscheint diese Geschichte, als höchst spannend, allerdings gehen die Ermittlungen sehr schleppend voran. Zeitweise denkt man garnicht mehr, das dies ein Krimi ist. Doch dann wird es plötzlich wieder interessant. Das Thema ist höchst brisant und Trost selber gerät in Gefahr.

Bei diesem Buch fällt es mir wirklich schwer eine Bewertung abzugeben. Wären zwischenzeitlich hier nicht so viele Seiten gewesen, die wirklich nichts aussagen, wäre es vielleicht sogar ein 5 Sterne Buch geworden, denn das Thema ist sehr interessant. Schade eigentlich, vielleicht sollte man es in Betracht ziehen das ganze zu überarbeiten. Das ist aber nur meine ganz persönliche Meinung und jeder Leser sollte hier für sich selbst entscheiden.

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Veröffentlicht am 17.08.2024

Ein sehr interessantes Thema

Erwacht
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Das Cover sehr edel gestaltet, eine selbstbewusste Frau. Sie erzählt uns hier ihren eigenen Lebensweg, über ihre Hellsichtigkeit und das andere Menschen damit nicht wirklich etwas anfangen konnten. sie ...

Das Cover sehr edel gestaltet, eine selbstbewusste Frau. Sie erzählt uns hier ihren eigenen Lebensweg, über ihre Hellsichtigkeit und das andere Menschen damit nicht wirklich etwas anfangen konnten. sie erzählt von Warzenheilern, Feuerlöscherinnen und wie früher in indianischen Volksstämmen geheilt wurde. Heilen wie die Schamanen, ein hoch interessantes Thema, auch ihre Begegnung mit dem Adler, wo sie selbst zu sich findet. Jeder Mensch sollte das selbst für sich tun. Selbstheilungskräfte aktivieren. Hochinteressant, als dann aber dazu kam, das sie ihre Kräfte übertragen bekommen hat, ne also Hexerei. Man kann auch nicht alle Erkrankungen mit gutem Glauben Heilen, das wurde hier leider auch nicht wirklich dargestellt, eine unheilbare Erkrankung, kann man damit leider nicht heilen. Einige Aussagen die getroffen werden, finde ich auch nicht wirklich gut, es gibt Menschen mit anderen Erfahrungen.Das geht gleich beim ersten Satz los. "Niemand denkt zeitgleich über die eigene Kindheit, den persönlichen Erfolg, sowie das Ende des eigenen Lebens nach". Man sollte bedenken, das es auch solche Menschen gibt, die so etwas können, gerade Menschen, die sehr viel ertragen mussten in ihrem Leben. Die Grundidee ihres Buches finde ich sehr gut, leider konnte es mich nicht überzeugen, aber da sollte jeder Leser hier für sich entscheiden.

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