Profilbild von Hoernchen

Hoernchen

Lesejury Star
offline

Hoernchen ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Hoernchen über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.04.2025

Charaktere blieben etwas blass, Idee jedoch gelungen

Magic Island - Ruf der Seelentiere. Eine magische Insel und sprechende Seelentiere: Fantasy-Buchreihe ab 11 Jahren (Magic Island, Bd. 1)
0

Meinung:
Der Einstieg in die Geschichte hat mir richtig gut gefallen. Julian liebt Tiere und vor allen Dingen Hunde über alles. Dabei versucht er die schulischen Themen mit seiner Liebe zu den Tieren unter ...

Meinung:
Der Einstieg in die Geschichte hat mir richtig gut gefallen. Julian liebt Tiere und vor allen Dingen Hunde über alles. Dabei versucht er die schulischen Themen mit seiner Liebe zu den Tieren unter einen Hut zu bekommen. Denn oftmals vergisst Julian einfach die Zeit, wenn er mit Tieren oder seinem besten Kumpel Milo Zeit verbringt. Als er eines Tages durch ein magisches Portal auf einer Insel voller gefährlicher Kreaturen landet, wird sein bisher so beschauliches Leben zu einem echten Abenteuer. Auf der Insel lernt Julian noch drei weitere Jugendliche kennen und es stellt sich heraus, dass die Vier auserkoren wurden, die Retter von Elenum zu sein.

Die Geschichte ist absolut actionreich und rasant, Dinge, die ich persönlich sehr liebe. Doch hier sorgte die Action dafür, dass mir die Charaktere einfach zu blass geblieben sind. Ich konnte, bis auf Protagonist Julian, keine echte Verbindung zu den Jugendlichen aufbauen.

Eine richtig tolle Idee sind die jeweiligen Seelentiere der Jugendlichen. Julians Seelentier ist der Husky Askan, der schnell zu einer wichtigen Stütze für den Jungen wird. Neben Julian ist es auch der ungewollt witzige Drache Timur, der mich oft zum Schmunzeln gebracht hat. Dieser erinnert in gewissen Zügen an Menok Rani aus der Flüsterwald-Reihe.

Das Ende bietet dem Leser dann eine sehr interessante Wendung, die mich neugierig auf den nächsten Band macht.

Das coole Cover und die Karte der Insel wurden von Timo Grubing gezeichnet. Dank seines unverkennbaren Zeichenstils erkennt man bereits mit Blick auf das Cover, dass er hier seine Finger im Spiel gehabt hat.

Fazit:
Mich konnte dieser neue Reihenauftakt von Autor Andreas Suchanek leider nicht so begeistern wie seine Flüsterwald-Reihe. Die meisten Charaktere blieben zu blass, und ich konnte keine Verbindung zu ihnen aufbauen. Die Idee mit den Seelentieren und den vier Jugendlichen, die gegen das Böse kämpfen, ist toll, für mich war die Geschichte allerdings zu rasant erzählt.

Veröffentlicht am 13.02.2025

Nicht ganz nach meinem Geschmack, dennoch kann man sich den wundervollen Charakteren schwer entziehen

Die Macht der Schokomagie (Schokomagie 3)
0

Meinung:
Hierbei handelt es sich um den dritten Band der Schokomagie. Zwar endet jedes Buch in sich abgeschlossen, dennoch würde ich empfehlen, die Reihe in chronologischer Reihenfolge zu lesen.

In diesem ...

Meinung:
Hierbei handelt es sich um den dritten Band der Schokomagie. Zwar endet jedes Buch in sich abgeschlossen, dennoch würde ich empfehlen, die Reihe in chronologischer Reihenfolge zu lesen.

In diesem dritten Band dreht sich alles um die Sommerakademie, die von Pierre und Gaston Dupont ins Leben gerufen wurde. Mila kann ihr Glück nicht fassen, dass sie zusammen mit anderen Duftseher-Jugendlichen teilnehmen darf. Aus der ganzen Welt treffen die Duftseher im französischen Palast ein, um mehr über ihre magischen Gaben zu erfahren und zu lernen.

Mit mir und den Schul-/Internats- und Akademiebüchern ist das immer so eine Sache. Mal liebe ich sie und mal kann ich mit den Geschichten nicht wirklich viel anfangen. Von daher war ich schon ein bisschen enttäuscht, dass die Geschichte sich dieses Mal hauptsächlich um die neue Sommerakademie dreht. Ich hätte es schöner gefunden, wenn wir wieder ein spannendes Abenteuer mit Mila, Liz und Lou erlebt hätten. Denn so plätschert für mich die Handlung teilweise ein wenig dahin.
Zwar hat sich Autorin Mareike Allnoch richtig tolle neue Charaktere überlegt, der Charme der Akademie wollte bei mir jedoch einfach nicht überschwappen.

Was ich jedoch wieder sehr gefeiert habe, sind die wundervollen Charaktere der Geschichte. Schon alleine deswegen lohnt es sich auch dieses Mal zu diesem Buch zu greifen. Denn nicht nur Mila, Liz und Lou sind mir ans Herz gewachsen, auch die Erwachsenen wie Lous Vater, der französische Präsident, oder Lous Leibwächter Cem.

Am Ende des Buches warten neben einem Glossar zu den wichtigsten Begrifflichkeiten auch zwei leckere Rezepte auf euch.

Fazit:
Zwar war dieser dritte Band der Schokomagie-Reihe nicht ganz nach meinem Geschmack, dennoch kam ich nicht umhin, mich erneut in die wundervollen Charaktere zu verlieben. Und so habe ich auch dieses Mal wieder eine schöne Zeit mit Mila, Liz und Lou verbracht.

Veröffentlicht am 13.02.2025

Etwas schwächer als die Vorgängerbände

Indigo Wild – Das Riesen-Chaos
0

Meinung:
Hierbei handelt es sich um den dritten Band der Indigo Wild Reihe. Es ist jedoch nicht zwingend erforderlich, die ersten beiden Bände bereits gelesen zu haben, denn jedes Buch endet in sich abgeschlossen.

Da ...

Meinung:
Hierbei handelt es sich um den dritten Band der Indigo Wild Reihe. Es ist jedoch nicht zwingend erforderlich, die ersten beiden Bände bereits gelesen zu haben, denn jedes Buch endet in sich abgeschlossen.

Da Band 1 und 2 wirklich eine positive Überraschung für mich waren, fieberte ich ganz gespannt dem dritten Band der Reihe entgegen.

Dieses Mal begeben sich Indigo und ihr Bruder Quick ins Land der Riesen. Schon der Weg dorthin ist alles andere als einfach, müssen sie doch eine Riesenpflanze hinaufklettern. Und oben angekommen, erwartet die Geschwister das nächste Problem. Denn der Riese Orant und seine Schwester Osmunda benötigen die Hilfe von Indigo und Quick. Die anderen Riesen verhalten sich seit dem Auftauchen von Riese Wermut ganz merkwürdig und sind richtig fies und gemein zu Orant und Osmunda. Was verbirgt Riese Wermut?

Dieses dritte Abenteuer fand ich persönlich ein wenig schwächer als die Vorgänger und das, obwohl die Geschichte außerhalb des wohlbekannten Hauses im Geleebohnenweg spielt und man daher ganz neue Wege beschreitet. Dennoch sprach mich die Handlung dieses Mal nicht ganz so sehr an. Wobei dies eine kleinere Kritik ist, denn es macht auch so einfach unfassbar viel Spaß, mit Indigo und Quick die Welt der Riesen zu erkunden.

Wieder absolute Spitze sind die Illustrationen von Autorin Pippa Curnick. Ich mag ihren leicht überspitzten und humorvollen Zeichenstil. Auch die knalligen Farben sind nach meinem Geschmack. Ich finde, es lohnt sich schon allein wegen der Illustrationen zu dieser Reihe zu greifen!

Fazit:
Band 3 von Indigo Wild war für mich ein wenig schwächer als die beiden Vorgängerbände. Dies lag an der Handlung, die mich dieses Mal nicht so ganz abholen konnte. Doch die Geschwister Indigo und Quick sowie der knallige Zeichenstil machen dies größtenteils wieder wett.

Veröffentlicht am 13.02.2025

Leider mit Logiklücken

Die Schule der magischen Tiere 15: Vierundzwanzig
0

Meinung:
Dieses Mal dreht sich alles um die Vorweihnachtszeit und das Thema Geschenke. Ein jedes Kind zieht einen Namen und muss dieses Kind dann an einem der 24 Tage bis Weihnachten beschenken. Schnell ...

Meinung:
Dieses Mal dreht sich alles um die Vorweihnachtszeit und das Thema Geschenke. Ein jedes Kind zieht einen Namen und muss dieses Kind dann an einem der 24 Tage bis Weihnachten beschenken. Schnell wird klar, dass die Kinder sich wirklich wahnsinnig viel Mühe geben und absolut versuchen dem beschenkten Kind eine Freude zu machen. So gibt es reichlich leuchtende Kinderaugen. Dabei handelte es sich bei den Geschenken eher um kleine Nettigkeiten und kostenlose Geschenke. Denn oft genug kommt es gar nicht auf den finanziellen Wert eines Geschenkes an, sondern viel mehr, wie viel Mühe man sich gegeben hat.

Richtig schön fand ich, dass die Kinder auch ihre Lehrerin Miss Cornfield nicht vergessen und sich für sie ebenfalls etwas Wundervolles einfallen lassen.

Die Bilder im Buch sind natürlich auch dieses Mal von der großartigen Nina Dulleck gezeichnet worden. Ihr Zeichenstil ist einfach unverkennbar. Ich liebe das Cover und auch die farbige Doppelseite zu Beginn des Buches sehr.

Wie bereits erwähnt, gibt es zu Beginn des Buches eine Charakterauflistung. So weiß man ganz genau, welches Tier zu welchem Kind gehört.

Man könnte jetzt meinen, dass ich rundum zufrieden mit dieser Geschichte gewesen bin. Doch leider war dies nicht ganz der Fall. Denn es hat sich ein großer Logikfehler in die Geschichte eingeschlichen. Im Buch gehen die Kinder 24 Tage am Stück in die Schule. Ein Wochenende sucht man hier vergeblich.

Fazit:
Es wird weihnachtlich in der Wintersteinschule. Und so sorgt eine tolle Wichtelaktion für strahlende Kinderaugen. Schnell wird klar, dass man nicht viel Geld braucht, um anderen Menschen eine kleine oder gar große Freude zu machen. Eine wundervolle und in der heutigen Zeit sehr wichtige Botschaft! Kleiner Wermutstropfen – die Kinder gehen alle 24 Tage am Stück in die Schule, ein Wochenende sucht man vergebens.

Veröffentlicht am 13.02.2025

Sehr rasant und wenig Zeit um Luft zu holen

DENKRIESEN - KIBU JUMPER® - London - "Wettlauf gegen die Zeit" | Band 1
0

Meinung:
Die Kinder Pipa, Leni, K und I-Bob werden plötzlich vor die Tatsache gestellt, dass sie aufgrund der mysteriösen KIBU urplötzlich an verschiedene Orte auf der ganzen Welt reisen können. Doch die ...

Meinung:
Die Kinder Pipa, Leni, K und I-Bob werden plötzlich vor die Tatsache gestellt, dass sie aufgrund der mysteriösen KIBU urplötzlich an verschiedene Orte auf der ganzen Welt reisen können. Doch die Maschine dient nicht als Spielzeug, denn viel mehr versucht der Bösewicht Katorga KIBU an sich zu reißen, um damit seine finsteren Machenschaften weiter verfolgen zu können. Daher ist es an den vier Kids den Sprung zu wagen und in London nach dem KIBU Tagg, auf dem sich die Jumpformel befindet, zu suchen.

Der Klappentext hat sofort meine Neugierde geweckt. Denn Geschichten in denen Kinder und Jugendliche spannende Abenteuer erleben, lese ich immer wahnsinnig gerne.

Zu Beginn der Geschichte erhält der Leser grundlegende Informationen zur KIBU und ihrem Erfinder. Auch der Bösewicht wird ein wenig beleuchtet. Dann lernt man bereits die vier Kinder Pipa, Leni, K und I-Bob kennen, die sich in diesem Buch auf eine spannende Verfolgungsjagd durch London begeben. Denn die vier Kids werden von Kartorgas Leuten wirklich quer durch ganz London gejagt.

So bleibt keine Zeit zum Luft holen. Viel mehr rast man als Leser nur so durch die Geschichte. Ich bin normalerweise ein großer Fan von rasanten Erzählstilen. Hier war es mir persönlich jedoch ein wenig zu rasant. Ständig passiert etwas Neues und man lernt die vier Kinder gar nicht wirklich kennen.

Davon abgesehen hat mir die Geschichte jedoch gefallen. Denn wie nebenbei erfährt der Leser wissenswerte Fakten zur Metropole London und auch die Spannung kommt, wie bereits erwähnt, absolut nicht zu kurz.

Fazit:
Der erste Band der KIBU Jumper war mir persönlich ein wenig zu rasant, hat man doch kaum Zeit als Leser Luft zu holen. Leider bleiben dadurch die Charaktere auch recht blass. Davon abgesehen erwartet den Leser jedoch eine spannende und actionreiche Verfolgungsjagd quer durch London. Zudem erfährt man interessante Fakten über diese schöne Stadt.