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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.04.2025

Habe ein bisschen mehr von diesem Finale erwartet

Whisperworld 7: Duell in der Wildnis
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Meinung:
Hierbei handelt es sich um den siebten und finalen Band der Reihe Whisperworld. Es ist absolut ratsam, die vorangegangenen Bände bereits gelesen zu haben, um der Handlung vernünftig folgen zu ...

Meinung:
Hierbei handelt es sich um den siebten und finalen Band der Reihe Whisperworld. Es ist absolut ratsam, die vorangegangenen Bände bereits gelesen zu haben, um der Handlung vernünftig folgen zu können.

Nachdem ich in den sechs vorangegangenen Bänden gemeinsam mit Coco, Chuck, Amy, Mohit, Paul und Enisa mitgefiebert habe, war ich sehr gespannt auf diesen letzten Band. Quasi neu mit dabei ist der Junge Bo, der zu der bereits bestehenden Gruppe dazu stößt und es von daher gar nicht so einfach hat.

Natürlich dürfen auch in diesem letzten Band wieder die besonderen Beziehungen zwischen den Kindern und ihren Tieren nicht fehlen. Auch auf die außergewöhnlichen und ausgestorbenen Wesen darf man sich in diesem siebten Band wieder freuen. So spielen dieses Mal auch Dinosaurier eine gewisse Rolle.

Ich für meinen Teil war sehr gespannt darauf, wie Autorin Barbara Rose den Showdown gegen Devin Dolor schreiben würde. Sechs Bände lang haben wir nun diesem entgegengefiebert, und ich muss sagen, dass ich aufgrund der aufgebauten Spannung von diesem ein wenig mehr erwartet habe und daher ein bisschen enttäuscht gewesen bin.

Wieder richtig toll sind die Illustrationen von Alina Brost. Ganzseitige Bilder fangen die Abenteuer der Freunde sehr gut ein. Ich bin ein großer Fan der Illustrationen, genauso wie von der Karte Whisperworlds.

Am Ende des Buches gibt es ein Glossar über gefährdete, stark gefährdete und vom Aussterben bedrohte Tierarten. Hier ist es mal wieder sehr berührend, wie viele Tiere mittlerweile doch vom Aussterben bedroht sind.

Das Ende ließ mich dann zufrieden und glücklich zurück.

Fazit:
Ich muss gestehen, dass ich von diesem Finale ein bisschen mehr erwartet habe. Dennoch können sich Fans der Reihe mal wieder auf einen sehr abenteuerlichen und mitreisenden siebten Band freuen. Interessant ist die Auflistung der stark gefährdeten oder bereits ausgestorbenen Tiere. Hier lernt man selbst als Erwachsener noch etwas dazu.

Veröffentlicht am 16.04.2025

Geschichte toll, für Leseanfänger jedoch schwierig zu lesen

Der wilde Räuber Donnerpups (Leseanfänger, Bd. 1)
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Meinung:
Die Bilderbücher von Räuber Donnerpups hat mein Sohn vor ein paar Jahren wahnsinnig gerne vorgelesen bekommen und so hat er sich sehr über dieses Buch gefreut, dass sich in erster Linie an Leseanfänger ...

Meinung:
Die Bilderbücher von Räuber Donnerpups hat mein Sohn vor ein paar Jahren wahnsinnig gerne vorgelesen bekommen und so hat er sich sehr über dieses Buch gefreut, dass sich in erster Linie an Leseanfänger richtet.

Tatsächlich musste ich jedoch schnell feststellen, dass mein Sohn nach den ersten Sätzen schon keine große Lust mehr hatte, die Geschichte selbst zu lesen. Tatsächlich war es ihm zu viel Text. Zudem kommen einige komplizierte Wörter in der Handlung vor. Von daher musste ich meinem Sohn dahingehend zustimmen, dass die Geschichte nicht unbedingt für Leseanfänger geeignet ist. Gerade Kinder, die in die zweite oder dritte Klasse gehen und sich mit dem Lesen noch etwas schwer tun, werden mit dieser Geschichte wenig Freude haben, wenn sie sie selbst lesen müssen.

Denn an und für sich ist die Geschichte super. Mein Sohn hatte so viel Spaß mit den geliebten Charakteren wie Räuber Donnerpups, Tscharli Bumm oder Moni Zitroni. Dabei ist die Geschichte nicht nur für Fans des altern Räuber etwas, auch Neueinsteiger werden mit diesem Abenteuer große Freude haben.

Dieses Mal verschlägt es Räuber Donnerpups und seine Freunde auf die Suche nach einem Schatz. Denn im Tagebuch von Opa Rappelbeck ist von einer verschütteten Goldmine die Rede. Die Suche nach der Mine hält dabei so einige Gefahren und Probleme für die Freunde bereit.

Die Bilder im Buch stammen von Autor Walko selbst und sind einfach herrlich farbenfroh und voller Details. Es gibt viele humorvolle Bilder zu bestaunen und auch die Personen werden sehr realistisch dargestellt.

Fazit:
Räuber Donnerpups erlebt gemeinsam mit dem Leser auch in dieser neuen Geschichte wieder ein herrlich wildes, räuberisches und verpupstes Abenteuer. Die Geschichte an und für sich hat meinem Sohn und mir supergut gefallen. Jedoch empfanden wir die Einstufung „für Leseanfänger“ als sehr schwierig. Denn viel Text und relativ schwierige Wörter sorgen eher für Frust anstatt Lust beim Lesen.

Veröffentlicht am 16.04.2025

Charaktere blieben etwas blass, Idee jedoch gelungen

Magic Island - Ruf der Seelentiere. Eine magische Insel und sprechende Seelentiere: Fantasy-Buchreihe ab 11 Jahren (Magic Island, Bd. 1)
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Meinung:
Der Einstieg in die Geschichte hat mir richtig gut gefallen. Julian liebt Tiere und vor allen Dingen Hunde über alles. Dabei versucht er die schulischen Themen mit seiner Liebe zu den Tieren unter ...

Meinung:
Der Einstieg in die Geschichte hat mir richtig gut gefallen. Julian liebt Tiere und vor allen Dingen Hunde über alles. Dabei versucht er die schulischen Themen mit seiner Liebe zu den Tieren unter einen Hut zu bekommen. Denn oftmals vergisst Julian einfach die Zeit, wenn er mit Tieren oder seinem besten Kumpel Milo Zeit verbringt. Als er eines Tages durch ein magisches Portal auf einer Insel voller gefährlicher Kreaturen landet, wird sein bisher so beschauliches Leben zu einem echten Abenteuer. Auf der Insel lernt Julian noch drei weitere Jugendliche kennen und es stellt sich heraus, dass die Vier auserkoren wurden, die Retter von Elenum zu sein.

Die Geschichte ist absolut actionreich und rasant, Dinge, die ich persönlich sehr liebe. Doch hier sorgte die Action dafür, dass mir die Charaktere einfach zu blass geblieben sind. Ich konnte, bis auf Protagonist Julian, keine echte Verbindung zu den Jugendlichen aufbauen.

Eine richtig tolle Idee sind die jeweiligen Seelentiere der Jugendlichen. Julians Seelentier ist der Husky Askan, der schnell zu einer wichtigen Stütze für den Jungen wird. Neben Julian ist es auch der ungewollt witzige Drache Timur, der mich oft zum Schmunzeln gebracht hat. Dieser erinnert in gewissen Zügen an Menok Rani aus der Flüsterwald-Reihe.

Das Ende bietet dem Leser dann eine sehr interessante Wendung, die mich neugierig auf den nächsten Band macht.

Das coole Cover und die Karte der Insel wurden von Timo Grubing gezeichnet. Dank seines unverkennbaren Zeichenstils erkennt man bereits mit Blick auf das Cover, dass er hier seine Finger im Spiel gehabt hat.

Fazit:
Mich konnte dieser neue Reihenauftakt von Autor Andreas Suchanek leider nicht so begeistern wie seine Flüsterwald-Reihe. Die meisten Charaktere blieben zu blass, und ich konnte keine Verbindung zu ihnen aufbauen. Die Idee mit den Seelentieren und den vier Jugendlichen, die gegen das Böse kämpfen, ist toll, für mich war die Geschichte allerdings zu rasant erzählt.

Veröffentlicht am 13.02.2025

Nicht ganz nach meinem Geschmack, dennoch kann man sich den wundervollen Charakteren schwer entziehen

Die Macht der Schokomagie (Schokomagie 3)
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Meinung:
Hierbei handelt es sich um den dritten Band der Schokomagie. Zwar endet jedes Buch in sich abgeschlossen, dennoch würde ich empfehlen, die Reihe in chronologischer Reihenfolge zu lesen.

In diesem ...

Meinung:
Hierbei handelt es sich um den dritten Band der Schokomagie. Zwar endet jedes Buch in sich abgeschlossen, dennoch würde ich empfehlen, die Reihe in chronologischer Reihenfolge zu lesen.

In diesem dritten Band dreht sich alles um die Sommerakademie, die von Pierre und Gaston Dupont ins Leben gerufen wurde. Mila kann ihr Glück nicht fassen, dass sie zusammen mit anderen Duftseher-Jugendlichen teilnehmen darf. Aus der ganzen Welt treffen die Duftseher im französischen Palast ein, um mehr über ihre magischen Gaben zu erfahren und zu lernen.

Mit mir und den Schul-/Internats- und Akademiebüchern ist das immer so eine Sache. Mal liebe ich sie und mal kann ich mit den Geschichten nicht wirklich viel anfangen. Von daher war ich schon ein bisschen enttäuscht, dass die Geschichte sich dieses Mal hauptsächlich um die neue Sommerakademie dreht. Ich hätte es schöner gefunden, wenn wir wieder ein spannendes Abenteuer mit Mila, Liz und Lou erlebt hätten. Denn so plätschert für mich die Handlung teilweise ein wenig dahin.
Zwar hat sich Autorin Mareike Allnoch richtig tolle neue Charaktere überlegt, der Charme der Akademie wollte bei mir jedoch einfach nicht überschwappen.

Was ich jedoch wieder sehr gefeiert habe, sind die wundervollen Charaktere der Geschichte. Schon alleine deswegen lohnt es sich auch dieses Mal zu diesem Buch zu greifen. Denn nicht nur Mila, Liz und Lou sind mir ans Herz gewachsen, auch die Erwachsenen wie Lous Vater, der französische Präsident, oder Lous Leibwächter Cem.

Am Ende des Buches warten neben einem Glossar zu den wichtigsten Begrifflichkeiten auch zwei leckere Rezepte auf euch.

Fazit:
Zwar war dieser dritte Band der Schokomagie-Reihe nicht ganz nach meinem Geschmack, dennoch kam ich nicht umhin, mich erneut in die wundervollen Charaktere zu verlieben. Und so habe ich auch dieses Mal wieder eine schöne Zeit mit Mila, Liz und Lou verbracht.

Veröffentlicht am 13.02.2025

Etwas schwächer als die Vorgängerbände

Indigo Wild – Das Riesen-Chaos
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Meinung:
Hierbei handelt es sich um den dritten Band der Indigo Wild Reihe. Es ist jedoch nicht zwingend erforderlich, die ersten beiden Bände bereits gelesen zu haben, denn jedes Buch endet in sich abgeschlossen.

Da ...

Meinung:
Hierbei handelt es sich um den dritten Band der Indigo Wild Reihe. Es ist jedoch nicht zwingend erforderlich, die ersten beiden Bände bereits gelesen zu haben, denn jedes Buch endet in sich abgeschlossen.

Da Band 1 und 2 wirklich eine positive Überraschung für mich waren, fieberte ich ganz gespannt dem dritten Band der Reihe entgegen.

Dieses Mal begeben sich Indigo und ihr Bruder Quick ins Land der Riesen. Schon der Weg dorthin ist alles andere als einfach, müssen sie doch eine Riesenpflanze hinaufklettern. Und oben angekommen, erwartet die Geschwister das nächste Problem. Denn der Riese Orant und seine Schwester Osmunda benötigen die Hilfe von Indigo und Quick. Die anderen Riesen verhalten sich seit dem Auftauchen von Riese Wermut ganz merkwürdig und sind richtig fies und gemein zu Orant und Osmunda. Was verbirgt Riese Wermut?

Dieses dritte Abenteuer fand ich persönlich ein wenig schwächer als die Vorgänger und das, obwohl die Geschichte außerhalb des wohlbekannten Hauses im Geleebohnenweg spielt und man daher ganz neue Wege beschreitet. Dennoch sprach mich die Handlung dieses Mal nicht ganz so sehr an. Wobei dies eine kleinere Kritik ist, denn es macht auch so einfach unfassbar viel Spaß, mit Indigo und Quick die Welt der Riesen zu erkunden.

Wieder absolute Spitze sind die Illustrationen von Autorin Pippa Curnick. Ich mag ihren leicht überspitzten und humorvollen Zeichenstil. Auch die knalligen Farben sind nach meinem Geschmack. Ich finde, es lohnt sich schon allein wegen der Illustrationen zu dieser Reihe zu greifen!

Fazit:
Band 3 von Indigo Wild war für mich ein wenig schwächer als die beiden Vorgängerbände. Dies lag an der Handlung, die mich dieses Mal nicht so ganz abholen konnte. Doch die Geschwister Indigo und Quick sowie der knallige Zeichenstil machen dies größtenteils wieder wett.