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Veröffentlicht am 16.03.2025

leicht poetische Katzen-Doku

Die Magnolienkatzen
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Schriftstellerin Noriko lebt mit ihrer verwitweten Mutter in Tokyo. Eines Tages findet sie unter den Resten eines vom Vater gepflanzten Magnolienbaums eine Katze mit ihren Jungen. Eigentlich ist Noriko ...

Schriftstellerin Noriko lebt mit ihrer verwitweten Mutter in Tokyo. Eines Tages findet sie unter den Resten eines vom Vater gepflanzten Magnolienbaums eine Katze mit ihren Jungen. Eigentlich ist Noriko kein Fan von Katzen aber da sich niemand findet der sich um die Tiere kümmert übernimmt sie erst widerwillig dann mit immer mehr Anteilnahme die Aufzucht und Vermittlung der Katzen.
Der Schreibstil ist sehr locker und die Geschichte gut zu lesen, oft ist die Sprache ein wenig poetisch. Allerdings plätschert die Story oft ein wenig vor sich hin, die Handlung ist schon sehr gemächlich – dies klingt negativer als es gemeint ist.
Ich habe in der Buchhandlung gehört wie das Buch als „für Katzenliebhaber“ empfohlen wurde. Dies sehe ich weniger. Als Fan und Besitzer mehrerer Katzen war mir so vieles klar und vertraut dass ich es fast schon als langweilig einordnen würde (was Katzen so fressen, wie sie spielen und sonstige Bedürfnisse). Daher denke ich zukünftige Katzenbesitzer werden sich hier eher angesprochen fühlen.
Die menschliche Seite der Geschichte, die dezente Veränderung von Noriko, das Verhältnis zu ihrer Mutter und weiteren Verwandten bzw. Freunden wird zwar beschrieben nimmt meiner Meinung nach aber ein zu geringen Anteil ein. Ganz im Gegensatz dazu werden die Katzen äußerst detailliert beschrieben.
Das Cover und die Illustrationen haben mir sehr gut gefallen, von der Handlung her hatte ich ein wenig mehr erwartet.

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Veröffentlicht am 13.02.2025

Spannungsärmer als Band 1

Das Mörderarchiv: Der Tod, der am Dienstag kommt
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Im Gegensatz zum absolut ansprechenden ersten Band konnte mich diese Fortsetzung nicht wirklich überzeugen. Also das Buch ist ja deswegen nicht schlecht, allerdings doch eher spannungsärmer und wegen der ...

Im Gegensatz zum absolut ansprechenden ersten Band konnte mich diese Fortsetzung nicht wirklich überzeugen. Also das Buch ist ja deswegen nicht schlecht, allerdings doch eher spannungsärmer und wegen der beiden parallel erzählten Handlungsebenen (1967 und Gegenwart) oft ein wenig verworren, die Lösung mit den unterschiedlichen Schriftarten hingegen ist eine super Idee.
Annie hat ihre Großtante beerbt und lebt nun in deren Haus in Castle Knoll. Wahrsagerin Peony Lane wird in ihrem Gewächshaus erstochen aufgefunden und für den neuen Vorgesetzten von Detective Crane ist sie gleich die Hauptverdächtige.
Die Zutaten für einen Cosy Crime sind vorhanden, die Charaktere soweit okay und Schreibstil und Setting passen - dennoch hat für mich die Story nicht gezündet. Mir fehlte das typische britische Flair, der schwarze Humor und eine klarere Linie, mehr Tiefe und Spannungsaufbau. Das Cover gefällt mir sehr gut, es passt hervorragend außerdem führt es den Stil des ersten Bandes fort.

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Veröffentlicht am 17.12.2024

Respekt - in der Zeit nur von Köchen zu schaffen

15-Minuten-Küche für Faule
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Ein Kochbuch mit großen Ambitionen das mich leider nicht überzeugen konnte. 15 Minuten - das gelingt nur wenn nicht nur alles griffbereit parat liegt sondern man auch die handwerklichen Talente eines Kochs ...

Ein Kochbuch mit großen Ambitionen das mich leider nicht überzeugen konnte. 15 Minuten - das gelingt nur wenn nicht nur alles griffbereit parat liegt sondern man auch die handwerklichen Talente eines Kochs hat (inkl. dessen hochwertigen Messer).
Also wenige Minuten zum schälen und klein schneiden, dann werden z.B. Gemüse und Kartoffeln in 8 Minuten gegart und noch ein, zwei Schritte bis das Essen fertig ist - bei mir ist im Leben dann nichts gar! Oder aber 15 Minuten für die Vorbereitung und noch eine halbe Stunde Backofen-Garzeit.
Die Rezepte als solches sind gar nicht mal schlecht aber man sollte realistisch einen deutlich größeren Zeitaufwand berücksichtigen.

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Veröffentlicht am 09.12.2024

Wenig Neues und wenige Seiten

Loriot
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Kleine Anekdoten - dies trifft es zu hundert Prozent. Klein weil dieses Buch nur 96 Seiten hat, zwar ganz nett geschrieben ist jetzt allerdings auch nicht wirklich neues Wissen verbreitet für jeden der ...

Kleine Anekdoten - dies trifft es zu hundert Prozent. Klein weil dieses Buch nur 96 Seiten hat, zwar ganz nett geschrieben ist jetzt allerdings auch nicht wirklich neues Wissen verbreitet für jeden der ein bisschen etwas über Loriot weiß. Anekdoten (sehr wohlwollend betrachtet) weil der Text zum großen Teil aus Interviews usw zusammengestellt wurde.
Für Loriot Fans sicher nicht das richtige für alle anderen gibt es vielleicht ein paar Informationen (und den Wunsch durch bessere Bücher mehr über diesen besonderen Künstler zu erfahren)

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Veröffentlicht am 13.11.2024

Die Protagonisten überzeugen nicht wirklich

Willst du Blumen, kauf dir welche
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Buchhändlerin Lena ist hoffnungslose Romantikerin und liebt Liebesromane. Auf die große Liebe wartet und wartet sie.
Der Bestseller Autor Benjamin hält eine Lesung in ihrer Buchhaltung, er ist ziemlich ...

Buchhändlerin Lena ist hoffnungslose Romantikerin und liebt Liebesromane. Auf die große Liebe wartet und wartet sie.
Der Bestseller Autor Benjamin hält eine Lesung in ihrer Buchhaltung, er ist ziemlich abgeklärt und behauptet den ultimativen Algorithmus für Dating Apps gefunden zu haben.
Die zwangsläufig auftretende Diskussion endet in einer Wette - Benjamin findet den Traummann für Lena.
Tja, dass die Charaktere von Elke Berg überzogen dargestellt werden finde ich nicht schlimm, dass passt durchaus zu ihrem lockeren Schreibstil. Mit Lena und Benjamin wurde ich aber einfach warm (nur Tante Hilde war klasse), die Geschichte konnte mich trotz allem leider nicht wirklich überzeugen.

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