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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.02.2025

Tolles Buch

Eiskalte Schuld
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Meinung: Nachdem mir die ersten beiden Bände sehr gut gefallen haben, war für mich klar, dass ich die Fortsetzung unbedingt lesen musste. Auch dieses Mal wurde ich nicht enttäuscht! Durch einen Zufall ...

Meinung: Nachdem mir die ersten beiden Bände sehr gut gefallen haben, war für mich klar, dass ich die Fortsetzung unbedingt lesen musste. Auch dieses Mal wurde ich nicht enttäuscht! Durch einen Zufall entdeckt die Polizeihistorikerin Maria Just beim Joggen einen verlassenen Lieferwagen. Als sie neugierig näher tritt, macht sie eine grausige Entdeckung: Im Inneren liegt eine nackte Leiche – die Hände fehlen. Zunächst scheint alles auf ein Verbrechen im organisierten Milieu hinzudeuten. Doch als Maria ihre Nachforschungen anstellt, stößt sie auf einen ungelösten Fall aus dem Jahr 1986. Als schließlich die fehlenden Hände auftauchen, ist sie sich sicher: Zwischen dem aktuellen Mordfall und dem Cold Case gibt es eine Verbindung. Ein neuer, spannender Fall für Maria Just beginnt, bei dem die Grenzen zwischen Vergangenheit und Gegenwart verschwimmen.
Da mir einige der Charaktere bereits aus den vorherigen Bänden bekannt waren, fiel mir der Einstieg in die Geschichte leicht. Doch auch für Neulinge dürfte es kein Problem sein, sich schnell zurechtzufinden. Der Schreibstil ist angenehm flüssig, und ich habe die Seiten regelrecht verschlungen. Besonders gut hat mir gefallen, dass die Handlung auf zwei Zeitebenen erzählt wird. Dadurch erhält die Geschichte zusätzliche Tiefe und Spannung, denn nach und nach werden alle Puzzleteile miteinander verwoben.
Das Autorenduo versteht es hervorragend, die Verbindung zwischen dem aktuellen Fall und dem Cold Case geschickt herauszuarbeiten. Die Auflösung war für mich schlüssig und hat mich zufrieden gestellt – keine losen Enden, keine offenen Fragen.

Eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 10.02.2025

Tolles Buch mit Schwächen

Die Schanze
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Meinung: Das Cover hat mich sofort angesprochen, und ich wollte das Buch unbedingt lesen. Sobald ich angefangen hatte, konnte ich nicht mehr aufhören.
Die Ärztin Ellen Roth kehrt an den Ort ihrer Kindheit ...

Meinung: Das Cover hat mich sofort angesprochen, und ich wollte das Buch unbedingt lesen. Sobald ich angefangen hatte, konnte ich nicht mehr aufhören.
Die Ärztin Ellen Roth kehrt an den Ort ihrer Kindheit zurück, um eine Hausarztpraxis zu übernehmen, und hofft auf einen Neuanfang. Doch schon am ersten Abend entdeckt sie einen Toten, der an der Skischanze hängt – und den sie aus ihrer Vergangenheit kennt. Plötzlich kehren verdrängte Erinnerungen zurück.
Der Schreibstil ist so flüssig und leicht, dass man nur so durch die Seiten fliegt. Die kurzen Kapitel treiben die Spannung zusätzlich voran. Die Handlung ist eher ruhig gestaltet, doch das hat mich überhaupt nicht gestört. Vielmehr hatte ich das Gefühl, dass Lars Menz sich bewusst Zeit nimmt, um die Geschichte behutsam aufzubauen. Besonders gelungen fand ich, wie Ellens Vergangenheit immer wieder angedeutet, aber nie direkt ausgesprochen wurde – die Enthüllungen kamen genau zum richtigen Zeitpunkt.
Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, und ihre Gefühle sowie Ängste waren sehr greifbar. Ich hatte zwar eine Vermutung, wie alles zusammenhängen könnte, aber letztendlich lag ich doch falsch.
Allerdings fand ich das Motiv und die Beweggründe des Täters nicht ganz überzeugend ausgearbeitet, weshalb mich das Ende nicht vollständig zufriedenstellen konnte.

Nichtdestotrotz empfehle ich es gerne weiter

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Veröffentlicht am 28.01.2025

Toller Auftakt einer neuen Reihe

Racheritual
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Meinung: Das Cover hat mich direkt angesprochen. Ich habe zuvor mit der Ackermann-Reihe des Autors begonnen, allerdings noch nicht beendet. Dennoch war ich gespannt darauf, wie sich dieses neue Buch entwickeln ...


Meinung: Das Cover hat mich direkt angesprochen. Ich habe zuvor mit der Ackermann-Reihe des Autors begonnen, allerdings noch nicht beendet. Dennoch war ich gespannt darauf, wie sich dieses neue Buch entwickeln würde.

In diesem Thriller dreht sich alles um den berüchtigten Ravenkiller, einen legendären Serienmörder, der vor Jahren vom Ermittler Baxter Kincaid gefasst und hinter Gitter gebracht wurde. Doch plötzlich scheinen wieder grausame Morde nach seinem Muster stattzufinden – Opfer werden auf eine brutale Weise getötet und auf ihrer Stirn hinterlässt der Täter mysteriöse Runen, die aus der nordischen Mythologie stammen. Das Buch ist in zwei Teile gegliedert, was mir besonders gut gefallen hat: Der erste Teil zeigt Baxter Kincaid als Polizisten, der den Ravenkiller jagt und letztendlich hinter Gitter bringt. Im zweiten Teil, der neun Jahre später spielt, hat Kincaid seinen Dienst quittiert. Die neuen Morde lassen keinen Zweifel daran, dass der Ravenkiller zurück ist. Doch wie kann das sein? Steckt jemand anderes dahinter, oder ist etwas Übernatürliches im Spiel?
Der Schreibstil ist leicht, flüssig und sehr atmosphärisch. Man kann sich die Schauplätze und die bedrückende Stimmung des Buches bildlich vorstellen. Die Charaktere sind ebenfalls gelungen.
Was diesen Thriller besonders auszeichnet, ist seine Brutalität. Die Mordszenen sind extrem blutig und schonungslos beschrieben, was für mich ein großer Reiz war. Allerdings könnte dies für zartbesaitete Leser vielleicht zu viel sein. Es ist genau die Art von Thriller, die einen an die Grenzen bringt und zugleich fasziniert.

Bei Ethan ist es so: Entweder man liebt seinen Stil oder eben nicht. Die Spannung bleibt konstant hoch, langweilig wurde es zu keiner Sekunde, denn jede Seite ließ mich rätseln und fiebern, wie die Geschichte ausgehen wird.

Alles in allem ist es ein toller Auftakt zu einer neuen Reihe. Ich freue mich schon auf weitere Bücher rund um Baxter Kincaid und kann diesen Thriller jedem empfehlen

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Veröffentlicht am 26.01.2025

Tolle Fortsetzung

Schattenschwester
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Meinung: Ich bin ein großer Fan der Reihe um Idun Lind und Calle Brand und verfolge diese spannenden Fälle von Anfang an. Die Bücher haben mich von der ersten Seite an begeistert und auch diesmal habe ...

Meinung: Ich bin ein großer Fan der Reihe um Idun Lind und Calle Brand und verfolge diese spannenden Fälle von Anfang an. Die Bücher haben mich von der ersten Seite an begeistert und auch diesmal habe ich sehnsüchtig auf die Fortsetzung gewartet.

Während einer Trauung stürzt Elvira vom Kirchturm in den Tod. Schnell stellt sich die Frage: War es ein tragischer Unfall, oder hat jemand nachgeholfen? Idun und Calle nehmen die Ermittlungen auf und entdecken dabei, dass Elvira vor drei Jahren spurlos aus einem Kinderheim verschwunden ist. Doch das ist nicht alles: Vor wenigen Monaten wurde erneut ein Mädchen als vermisst gemeldet. Die Zusammenhänge zwischen den Fällen sind deutlich und die Ermittler stoßen auf ein Netz aus Geheimnissen, das sie langsam entwirren müssen.
Die Story baut sich mit Bedacht auf, ohne jemals langatmig zu werden. Stattdessen fesselt sie einen immer mehr, je tiefer man in die Ermittlungen eintaucht. Der Schreibstil ist wie gewohnt leicht und flüssig, was das Lesen zu einem echten Vergnügen macht. Besonders die kurzen Kapitel tragen dazu bei, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann – jedes Kapitel endet so spannend, dass man sofort weiterlesen möchte.
Die Handlung ist durchdacht: die Autorin greift ein sehr sensibles und zugleich wichtiges Thema auf: die Missstände in Kinderheimen. Diese werden eindringlich und glaubwürdig dargestellt, ohne übertrieben oder klischeehaft zu wirken.
Die Charaktere sind hervorragend ausgearbeitet. Das Ende hat mich vollkommen überrascht und auf ganzer Linie zufrieden gestellt. Ich liebe es, wenn ich beim Lesen nicht vorhersehen kann, wie alles ausgeht – und genau das war hier der Fall. Alles fügt sich logisch zusammen, und doch bleibt ein angenehmer Hauch von Unerwartetem.

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Veröffentlicht am 22.01.2025

Tolles Buch

Grenzfall – Ihre Spur in den Flammen
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Meinung: Ich liebe diese Reihe und habe sehnsüchtig auf die Fortsetzung gewartet. Das Cover gefällt mir ausgesprochen gut, da es den Stil der Vorgänger beibehält, jedoch durch subtile Details einen eigenen ...


Meinung: Ich liebe diese Reihe und habe sehnsüchtig auf die Fortsetzung gewartet. Das Cover gefällt mir ausgesprochen gut, da es den Stil der Vorgänger beibehält, jedoch durch subtile Details einen eigenen Charakter erhält. In Bad Tölz brennt ein Wagen aus. Eine Zeugin will gesehen haben, wie eine Frau etwas ins Auto geworfen hat – doch wer ist diese mysteriöse Person? Die Ermittlungen beginnen, doch die Situation eskaliert schnell, denn weitere Anschläge folgen, sogar auf der österreichischen Seite der Grenze. Ein Fall für Alexa Jahn und Krammer, der die Leser/innen in Atem hält.
Die Handlung wird auf zwei Ebenen erzählt, was nicht nur für Abwechslung sorgt, sondern auch die Spannung spürbar steigert. Überraschende Wendungen treiben die Geschichte voran, und bis zur letzten Seite bleibt unklar, wie alles zusammenhängt.
Der Schreibstil ist wie gewohnt ein Genuss: leicht, flüssig und gleichzeitig voller Details, die das Kopfkino anregen. Dank der kurzen Kapitel fliegt man förmlich durch die Seiten, ohne dass die Spannung nachlässt. Das Setting ist hervorragend beschrieben – man fühlt sich direkt in die Region hineinversetzt, sei es in die beschaulichen Ecken von Bad Tölz oder die düstere Atmosphäre der Tatorte.
Auch die Charaktere tragen maßgeblich zum Lesevergnügen bei. Sie sind sympathisch und facettenreich, sodass es leichtfällt, eine Bindung zu ihnen aufzubauen.

Je mehr Details im Verlauf der Ermittlungen ans Licht kommen, desto verworrener und undurchsichtiger scheint der Fall zu werden. Doch Anna schafft es, am Ende alle Fäden geschickt zusammenzuführen.
Auch wenn dieser Teil für mich einen Tick schwächer war als seine Vorgänger, habe ich die Geschichte mit großer Begeisterung gelesen. Ich freue mich jetzt schon auf den sechsten Band und bin gespannt, wie es weitergeht!

Ein spannender, atmosphärischer Krimi, der definitiv einen Platz im Regal von Thriller- und Krimi-Fans verdient hat!

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