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Veröffentlicht am 21.03.2025

Kommissar Jennerwein trifft Künstliche Intelligenz

Kommissar Jennerwein darf nicht sterben
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Kommissar Jennerwein konnte bereits 14 Kriminalfälle erfolgreich lösen und hat sich dabei nicht nur Freunde gemacht. So kommt es, dass zwölf Kriminelle zusammenlegen und einen Auftragskiller engagieren. ...

Kommissar Jennerwein konnte bereits 14 Kriminalfälle erfolgreich lösen und hat sich dabei nicht nur Freunde gemacht. So kommt es, dass zwölf Kriminelle zusammenlegen und einen Auftragskiller engagieren. Der Isländer soll Jennerwein ein für alle mal aus dem Weg räumen.

Doch der Kommissar ahnt davon nichts. Er macht Urlaub in einem Sporthotel. Beim Wassertreten und Wandern soll er sich erholen. Während seines Aufenthalts wird er von einem Vertreter eines internationalen Konzern angesprochen, der sich auf Künstliche Intelligenz und Automatisierung spezialisiert hat. Ein Mitarbeiter wird seit sechs Monaten vermisst. Jennerwein soll den Fall inoffiziell untersuchen. Als Entschädigung wird ein sehr großer Betrag an eine von ihm benannte Organisation überwiesen.

Jörg Maurer ist dafür bekannt, seinen Kommissar in außergewöhnliche Situationen zu bringen. Der Fall als er seinen Körper verlassen hat, war schon sehr speziell. Diesmal wird der Leser bzw. Hörer komplett mit dem Thema KI konfrontiert. Kommissar Jennerwein muss sich mit Robotern herumschlagen und mittels VR-Anzug in eine Fabrik irgendwo auf der Welt begeben. Auch wenn es diese Technologien prinzipiell alle gibt, finde ich sie in dem Krimi doch eher unpassend. Ein bisschen davon wäre ja in Ordnung gewesen, aber für mich ist es dann doch zu viel des Guten.

Zwar gibt es ja noch die Anschlagsversuche durch den Isländer, denen der Kommissar meist durch Zufall entgehen kann, doch die Firma Mikado Solutions ist sehr prägend für den 15. Fall.

Gelesen wird das Buch durch den Autor selbst und das ist auch der Grund, weshalb ich dem Buch dennoch 3 von 5 Sterne gebe. Die leserische Umsetzung ist Jörg Maurer vollends gelungen. Inhaltlich hoffe ich, dass es beim 16. Fall wieder aufwärts geht.

Veröffentlicht am 20.03.2025

Ein Eichhörnchen will seinen Traum verwirklichen

Lou und der geheimnisvolle Süßigkeitenschatz
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Das Buch "Lou und der geheimnisvolle Süßigkeitenschatz" wurde mir als Rezensionsexemplar angeboten. Da das Buchcover mit dem niedlichen Eichhörnchen sehr einladend wirkte, nahm ich das Angebot gerne an.

Die ...

Das Buch "Lou und der geheimnisvolle Süßigkeitenschatz" wurde mir als Rezensionsexemplar angeboten. Da das Buchcover mit dem niedlichen Eichhörnchen sehr einladend wirkte, nahm ich das Angebot gerne an.

Die Autorin Bine Pauli erzählt eine süße Geschichte von Lou, der immer wieder von einem Süßigkeitenberg träumt und sich auf den Weg macht, um ihn zu finden. Die Geschichte wird sicher viele Kinder begeistern. Wir erleben, wie sich Lou auf den Weg macht, die Welt außerhalb des Waldes entdeckt und neue Freunde findet. Die Illustrationen sind durchweg sehr niedlich.

Im Vorfeld wusste ich nicht, dass an diesem Buch kein Illustrator mitgewirkt hat, sondern sämtliche Grafiken einer KI entstammen. KI steckt noch in den Kinderschuhen und wird sich in den kommenden Jahren sicher noch ausweiten und weiterentwickeln. Für mich war es eine neue Erfahrung im Buchbereich. Ich würde es mir wünschen, wenn darauf auch hingewiesen wird. Lediglich auf der letzten Seite findet sich ein Hinweis auf die genutzte KI, jedoch ohne den Begriff KI.

Ich weiß nicht, wie versiert die Buchmacher im Umgang mit der neuen Technik waren, aber es gibt mehrere Illustrationen, die so nicht ganz zur Geschichte passen. Bereits am Anfang der Geschichte liegt Lou im Bett. Dieses passt jedoch nicht zu dem Bett auf der benachbarten Seite. Das Hängebauchschwein Eberhard liegt in der Geschichte im Matsch. Auf dem Bild sitzt es jedoch in einem Eimer. Der Höhepunkt ist jedoch die Seite 23. Hier guckt nicht Lou aus dem Fenster, sondern eine Maus.

Abschließend lässt sich sagen, dass mir die Kindergeschichte sehr gut gefällt. Doch jeder weiß, dass Kinder sehr aufmerksame Beobachter sind. Wenn sie also gebannt der Geschichte lauschen und hören, dass Lou den Stock mit seinem roten Bündel über die linke Schulter legt, das Eichhörnchen auf dem Bild aber ein braunes Bündel auf dem Rücken trägt, kann das durchaus für Verwirrungen sorgen. Ich gebe dem Buch daher drei Sterne für die Geschichte. Bei den Illustrationen sollte nachgearbeitet werden.

Veröffentlicht am 02.03.2025

Gefühlsmonster auf einem Ausflug

Kleine Monster - große Gefühle
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In jedem von uns gibt es eine Menge unterschiedlicher Gefühle. Diese verkörpert die Autorin durch zwölf Monster. Zunächst werden diese vorgestellt. So braucht ein Monster viel Ruhe, ein anderes ist oft ...

In jedem von uns gibt es eine Menge unterschiedlicher Gefühle. Diese verkörpert die Autorin durch zwölf Monster. Zunächst werden diese vorgestellt. So braucht ein Monster viel Ruhe, ein anderes ist oft traurig und muss weinen, ein weiteres macht gern Quatsch und ist ein bisschen frech.

Die ganze Monsterbande hat sich im Wohnzimmer versammelt. Sie stellen fest, dass jedes Monster jeden Tag das gleiche macht und sich immer gleich fühlt. Da beschließen sie hinauszugehen, um neues zu erlernen.

Auf den folgenden Seiten finden die Kinder eine Art Wimmelbilder. Die Monster besuchen einen Marktplatz, eine Turnhalle, ein Kinderfest, eine Buchhandlung, einen Spielplatz und mehr. An jedem Ort verhalten sich die Monster unterschiedlich. So stellen sie fest, dass jeder verschiedene Gefühle haben kann. Als sie wieder zuhause ankommen, sind sie sich einig, dass es gut ist unterschiedliche Gefühle zu spüren.

Doro Gaede hat versucht die große Anzahl von Gefühlen mit kleinen Monstern darzustellen. Beim Betrachten der Bilder können die Kinder sehen, wie sich die Gefühle der Monster verändern. Durch vorblättern und zurückblättern können sie die verschiedenen Situationen vergleichen. Das kann jedoch bei mehreren Kindern schnell zu Problemen führen, wenn rungeblättert wird, ein zweiter aber auf einer anderen Seite gucken möchte. Ein Einsatz des Buches in der Kita ist daher schwierig.

Positiv zu bewerten ist Tatsache, dass bei der Darstellung der Kinder im Buch auf Diversität geachtet wurde. So gibt es Kinder unterschiedlicher Hautfarbe oder teils mit Behinderung. Bei der Anzahl der Bilder, wäre dies aber noch Ausbaufähig.

Insgesamt bekommt das Buch von uns 3 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 15.02.2025

Ausflug im Park

Play+ Mein allererstes Soundbuch Im Park - ab 12 Monate
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Das Soundbuch richtet sich an Kinder ab 12 Monaten. Auf fünf Doppelseiten erleben wir verschiedene Szenen aus einem Park. Da gibt es ein Picknick am Teich, einen Besuch des Spielplatzes oder Spaß mit dem ...

Das Soundbuch richtet sich an Kinder ab 12 Monaten. Auf fünf Doppelseiten erleben wir verschiedene Szenen aus einem Park. Da gibt es ein Picknick am Teich, einen Besuch des Spielplatzes oder Spaß mit dem Hund. Die Illustrationen sind einfach gehalten, so dass auch junge Leser und Leserinnen die dargestellten Szenen gut erfassen können. Auffällig ist, dass bei den Illustrationen auf Diversität geachtet wurde. So kommen die dargestellten Kinder und Eltern augenscheinlich aus verschiedenen Regionen der Welt. Am linken Rand sind jeweils mehrere Dinge dargestellt. Diese finden sich in der Szene wieder und eignen sich so gut zum Suchen.

Auf jeder Doppelseite befindet sich ein kleines Feld. Tippt das Kind mit dem Finger darauf, ertönt ein zur dargestellten Szene passendes Geräusch, wie z.B. eine Fahrradklingel. Die Soundwiedergabe lässt sich durch einen Schalter auf der Rückseite des Buches an- und ausschalten. Die Stromversorgung erfolgt mittels zweier AAA-Batterien.

Das Buch gefällt uns sehr gut. Leider mussten wir aber feststellen, dass bereits nach der kurzer Nutzung der Sound Probleme macht. Nach und nach fallen immer mehr der Töne aus. Das ist sehr schade.

Von uns gibt es 3 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 13.02.2025

Hören und Suchen im Kindergarten

Play+ Mein allererstes Soundbuch Im Kindergarten - ab 12 Monate
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Das Soundbuch richtet sich an Kinder ab 12 Monaten. Auf fünf Doppelseiten wird der Alltag im Kindergarten dargestellt. Die Illustrationen sind einfach gehalten, so dass auch junge Leser und Leserinnen ...

Das Soundbuch richtet sich an Kinder ab 12 Monaten. Auf fünf Doppelseiten wird der Alltag im Kindergarten dargestellt. Die Illustrationen sind einfach gehalten, so dass auch junge Leser und Leserinnen die dargestellten Szenen gut erfassen können. Auffällig ist, dass bei den Illustrationen auf Diversität geachtet wurde. So kommen die spielenden Kinder augenscheinlich aus verschiedenen Regionen der Welt. Am linken Rand sind jeweils mehrere Dinge dargestellt. Diese finden sich in der Szene wieder und eignen sich so gut zum Suchen.

Auf jeder Doppelseite befindet sich ein kleines Feld. Tippt das Kind mit dem Finger darauf, ertönt ein zur dargestellten Szene passendes Geräusch, wie z.B. die Toilettenspülung. Die Soundwiedergabe lässt sich durch einen Schalter auf der Rückseite des Buches an- und ausschalten. Die Stromversorgung erfolgt mittels zweier AAA-Batterien.

Das Buch gefällt uns sehr gut. Leider mussten wir aber feststellen, dass bereits nach der ersten Nutzung der Sound der ersten Szene nicht mehr richtig funktioniert. Das ist sehr schade.

Von uns gibt es 4 von 5 Sternen.

Ergänzung: Nach weiterer Nutzung des Buches gibt es immer mehr Störungen bei der Soundfunktion. Daher ziehe ich einen weiteren Stern ab.