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Veröffentlicht am 23.02.2025

Ein Einsiedler im Hotel

Dorn. Hotel der Angst
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Spannend geschrieben mit einem sehr charakterlich gegensätzlichen Ermittlerduo hat dieser Auftakt einer neuen Buchreihe mir gut gefallen. Eine ehrgeizige Ermittlerin des Bundeskriminalamtes Österreich ...

Spannend geschrieben mit einem sehr charakterlich gegensätzlichen Ermittlerduo hat dieser Auftakt einer neuen Buchreihe mir gut gefallen. Eine ehrgeizige Ermittlerin des Bundeskriminalamtes Österreich wird tot in Hamburg aufgefunden. Die Spur ist eher mysteriös. Die junge Kriminalpolizistin Lea Wagner wird auf den Fall aufmerksam, da sie die Tote flüchtig kannte. Im Zuge ihrer Ermittlungen reist sie zu einem alten verlassenen Hotel, in dem der ehemalige Kriminalpsychologe Simon Dorn lebt. Bald müssen beide feststellen, dass mehr als nur ein Mord hinter der Sache steckt.

Lea Wagner ist eine junge aufgeschlossene Kommissarin, die aber manchmal etwas naiv wirkt. Sie möchte gute Arbeit leisten und schießt dabei aber so manchmal über das Ziel hinaus. Simon Dorn ist vom Leben gezeichnet und wirkt sehr depressiv. Das Einsiedlerleben gibt ihm Sicherheit doch die “Schrecken der Vergangenheit” lassen ihn nicht wirklich los. Die sehr interessante Mischung der beiden Charaktere ist eine der absoluten Stärken des Romans. Das Konfliktpotential ist vorprogrammiert und doch müssen beide ungewollt zusammenarbeiten.

Der Schreibstil ist gut erzählend und sehr gut lesbar. Mein Lieblingsnebencharakter ist Buddy der Hund, der doch so seine zahlreichen Auftritte in der Handlung hat. Der Autor schafft es gut die Geschichte auch aus der Sicht bestimmter Personen in die Geschichte einzubauen. Ich hätte mir noch ein zwei Twists im Laufe der Story gewünscht, wie ich es von den vorangegangenen Romanen des Autors erlebt habe. Die Geschichte an sich ist aber trotzdem gut spannend und man ist als lesende Person immer gewillt schnell weiterzulesen. Das Setting mit dem verlassenen Hotel ist eine sehr gute Idee, die mit Sicherheit noch viel Potential für Geschichten bietet. Ich bin gespannt, ob es einen weiteren Fall von Simon Dorn und Lea Wagner geben wird. Ich würde gerne wissen, wie es mit den beiden weitergeht.

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Veröffentlicht am 16.02.2025

Mord mit Mozarkugeln

Salzburger Intrigen
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Ein sympathisches Ermittlerduo ermittelt in der Mozartstadt. Ein junges Paar gräbt in ihrem Garten ein menschliches Skelett aus. Bei den Ermittlungen von Dina Stassny und Adrian Billinger vom LKA erleben ...

Ein sympathisches Ermittlerduo ermittelt in der Mozartstadt. Ein junges Paar gräbt in ihrem Garten ein menschliches Skelett aus. Bei den Ermittlungen von Dina Stassny und Adrian Billinger vom LKA erleben die Leser einen Ausflug in die Kunstwelt (Musikszenerie) von Salzburg. Kurz danach wird eine Schriftstellerin mit Mozartkugeln vergiftet. Bald gerät das Paar unter verdacht. Aber vieles ist nicht so wie es scheint und so beginnen interessante Ermittlungen.

Dina ist eine sympathische junge Frau, die Emotionen bei ihren Ermittlungen zeigt. Sie hat ein besonderes Talent, dass sie sich sehr gut Gesichter von Fotos oder Begegnungen merken kann. Dieses Talent hilft ihr sehr bei ihrer alltäglichen Arbeit. Ihr Kollege Adrian schwärmt heimlich für sie, zeigt dies aber immer nur im Verborgenen, was ich lustig fand. Die Ermittlungen werden gut beschrieben und als lesende Person hat man so einige verdächtige Charaktere.

Der Schreibstil ist flüssig, bei einzelnen Charakteren mit leichtem österreichischem Akzent und gut lesbar. Gerade die lokale Note sorgt für Authentizität beim Lesen. Die Spannung ist gut temperiert, auch wenn ich mir hier noch mehr Turns in der Handlung gewünscht hätte. Ab der Mitte der Story war ich mir sicher, wer hinter den Taten steckt. Hier hätte die Autorin vielleicht noch die ein oder andere Fallstrick einbauen können. Die Charaktere und Hintergründe der Ermittlungen sind aber gut ausgebaut und sorgen für ein sehr stimmiges Bild. In Summe hat mir dieser Krimi gut gefallen und ich würde nochmals bei diesem interessanten Ermittlerduo zuschlagen.

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Veröffentlicht am 16.02.2025

Ein Tierkrimi mit Charme

Mord in Shady Hollow
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In diesem besonderen Krimi taucht die Leserschaft in eine charmante und liebevolle Welt ein, die von tierischen Protagonisten bevölkert wird. Das Autorenduo kreiert mit dieser Geschichte einen interessanten ...

In diesem besonderen Krimi taucht die Leserschaft in eine charmante und liebevolle Welt ein, die von tierischen Protagonisten bevölkert wird. Das Autorenduo kreiert mit dieser Geschichte einen interessanten Waldtierkrimi, der nicht nur spannend, sondern auch voller Witz und Charme ist. In der Story geht es um ein Städtchen voller Tiere. In Shady Hollow leben Tiere aller Art sehr harmonisch und zivilisiert zusammen. Doch eines Tages wird die Harmonie durch einen brutalen Mord gestört. Die Füchsin Vera Vixen ist neu in der Stadt und arbeitet als Journalistin in der örtlichen Zeitungsredaktion Herald. Sofort macht ihr journalistischer Spürsinn sich bemerkbar und sie ermittelt zusammen mit ihrer Freundin der Räbin und Buchhändlerin Lenore. Doch bald muss sie merken, dass sie sich nicht überall Freunde macht. Ein gefährliches Spiel beginnt.

Die Hauptfigur, Vera Vixen, ist eine schlaue und gewitzte Füchsin, die die Leserinnen und Leser sofort in ihren Bann zieht. Mit ihrem scharfen Verstand, ihrem journalistischen Talent und ihrem unerschütterlichen Gespür für das Verbrechen ist Vera nicht nur selbstbewusst, sondern auch unglaublich sympathisch. Die vielseitigen Nebencharaktere bringen viel frischen Wind in die Erzählung. Gerade bei der Charakterentwicklung hat das Autorenduo ganze Arbeit geleistet. Der Deputy Orville, ein Bär als Polizist, hat mir dabei sehr gut gefallen, da er sich charakterlich wandelt. Die Grundidee, einen Krimi in einer Welt voller Tiere zu inszenieren, hat mir wirklich gut gefallen. Denn es verleitet die lesenden Personen dazu, über menschliche Verhaltensweisen aus einer anderen Perspektive nachzudenken.

Die interessante Auflösung des Mordfalls und die cleveren Hinweise geben dem Buch einen klassischen Krimi-Charakter, der den Leser bis zur letzten Seite fesselt. Die Spannung der Erzählung ist gut temperiert worden. Der Schreibstil des Duos ist liebevoll, durchaus humorvoll mit einer leicht infantilen Note versehen worden. Dabei soll das kein Kritikpunkt darstellen, denn ich bin mit der Grundumsetzung der Geschichte zufrieden gewesen. An der ein oder anderen Stelle hätte ich mir noch mehr Wendungen gewünscht, aber in Summe hat mich dieser Krimi wirklich gut unterhalten. Auch wenn ich mit meiner Verdächtigung richtig lag, ist dies kein Grund diesen Krimi nicht zu mögen. Eine Grundidee mit viel Charme und Potential die ich gerne weiterverfolgen werde.

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Veröffentlicht am 16.02.2025

Eine Achterbahnfahrt der Gefühle

Glow Like Northern Lights (Strong Hearts 1)
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Eine Achterbahnfahrt der Gefühle im eiskalten Island, eine Geschichte die unter den einmaligen Nordlichtern zu Tränen rührt.

Lilly, eine junge Floristin, muss den schweren Verlust ihres Zwillingsbruders ...

Eine Achterbahnfahrt der Gefühle im eiskalten Island, eine Geschichte die unter den einmaligen Nordlichtern zu Tränen rührt.

Lilly, eine junge Floristin, muss den schweren Verlust ihres Zwillingsbruders Luca verkraften. In einem Online-Forum für Angehörige herzkranker Menschen findet sie halt, da ihre Eltern sich völlig vor ihr zurückziehen und sie gar nicht mehr wahrnehmen. Ganz anders als Aron, er ist für Lilly innerhalb dieses Forums da und hört ihr zu. Als Lilly sich mit ihrer Mutter nach dem Tod ihres Bruders überwirft flieht sie zu Aron nach Island, doch der ist erstmal distanziert zu Lilly, wusste er doch nicht, dass sie zu ihm nach Island kommt und dass ihr Bruder gestorben ist.

In Island erleben die beiden magische Tage unter den Nordlichtern und schon bald ist nur mehr als Freundschaft im Spiel.

Der Roman ist in der Ich-Erzählerinnen Perspektive von Lilly geschrieben, wir erleben das komplette Geschehen, bis auf das letzte Kapitel (hier erzählt Aaron), aus Lillys Sicht. Vor jedem Kapitel hat Lilly eine “Notiz an mich selbst” verfasst, welches einem Fazit des folgenden Kapitels gleichkommt, ohne die Spannung zu nehmen.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr emotional und berührt die Herzen. Sie zeichnet wundervolle Bilder nicht nur von Island, sondern auch in den zwischenmenschlichen Ebenen.

Der Roman ist in vier Phasen unterteilt, diese vier Phasen (Verleugnung, Gefühlschaos, Auf der Suche nach Antworten und Hoffnungsschimmer) stehen für die vier Phasen der Trauer.

Trauer und die Verarbeitung dieser sind die zentralen Themen des Romans. Aber es geht auch um Familie, Freundschaft, Neuanfang, Vertrauen, Herzkrankheiten, Wahrheit und Lüge, sowie Liebe.

Für mich war es definitiv nicht der letzte Roman von Sarah Stankewitz hat mich der Roman doch gefesselt und bewegt zugleich. Der zweite Teil der Dilogie “Strong Hearts” Shine like Midnight Sun ist im Ullstein Verlag bereits erschienen.

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Veröffentlicht am 26.01.2025

Ein Krimi der mit der Kälte spielt

Tödlicher Winter
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Ein Krimi, der mit der kälte spielt. Der Kälte der Menschen sowie der Umgebung in der sie leben. Paul Schwartzmüller, ein Journalist mit Wurzeln in Siebenbürgen aus Köln, kehrt in seine alte Heimat zurück. ...

Ein Krimi, der mit der kälte spielt. Der Kälte der Menschen sowie der Umgebung in der sie leben. Paul Schwartzmüller, ein Journalist mit Wurzeln in Siebenbürgen aus Köln, kehrt in seine alte Heimat zurück. Er hat sich unsterblich in Maia eine junge Frau, die auf dem Hof seiner Tante lebt, verliebt und hofft auf eine gemeinsame Zukunft mit ihr. Im Heimatort angekommen muss Paul aber feststellen, dass sich einiges seit seinem letzten Aufenthalt verändert hat. Neue Bewohner wollen das Dorf verändern und plötzlich gibt es mysteriöse Todesfälle. Bald wird Paul in einen Sog aus Hass und Angst gezogen. Wird er es schaffen den Fall zu lösen?

Paul Schwartzmüller wirkt auf den ersten Blick etwas unnahbar. Er ist ein unsicherer Mensch, der aber auch impulsiv werden kann. Er ist in Liebesdingen sehr naiv und verhält sich in einigen Situationen eher wie ein Teenager als ein reiferer Mann. Auch wirkt er manchmal etwas unbeholfen und weiß nicht so recht, wie er sich verhalten soll. Als interessante Charaktere können sein Freund mit dem nicht so geradlinigen Verhalten Sorin; Maia, die junge Carry sowie Pušomori eine junge Frau, die eher im Hintergrund agiert genannt werden.

Der Schreibstil der Autorin ist gut erzählend und sehr gut lesbar. Sie schafft es die Umgebung zu beschreiben und man findet sich als lesende Person sehr gut in der kalten Umgebung Siebenbürgens zurecht. Auch die Verhaltensweisen der handelnden Personen sorgen durch die Charaktertiefe für ein gutes Setting. Die Story an sich ist gut und spannend erzählt und man erkennt die kulturellen Besonderheiten dieser Region sehr deutlich. Das Ende ist interessant gestrickt und war tatsächlich unerwartet für mich. Ein Fall mit einem interessanten Ermittler, wo die Polizei eher eine Nebenrolle spielt, der mich gut unterhalten hat. Ich würde sehr gerne alsbald noch einmal einen Fall von Paul Schwartzmüller lesen

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