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Veröffentlicht am 06.09.2023

Interessant

Fräulein Schopenhauer und die Magie der Worte
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Dieser Roman beginnt im Jahr 1805. Darin geht es um die beiden Schriftstellerinnen Johanna und Adele Schopenhauer und um Adeles Bruder, den Philosophen Arthur Schopenhauer.

Johanna ist eine ganz tolle, ...

Dieser Roman beginnt im Jahr 1805. Darin geht es um die beiden Schriftstellerinnen Johanna und Adele Schopenhauer und um Adeles Bruder, den Philosophen Arthur Schopenhauer.

Johanna ist eine ganz tolle, starke Frau mit einem guten Charakter. Sie ist eine Kämpfernatur und es ist Bewundernswert wie sie zu der damaligen Zeit ihren ganz eigenen Weg gegangen ist.

Adele ist eine Seele von Mensch, sie hat ein unbeschreiblich gutes Herz, ist immer für diejenigen da die ihr am Herzen liegen, muss aber leider einige harte Schicksalsschläge verkraften, was mich als Leserin hat sehr mitleiden lassen hat.

Arthur würde ich als Griesgram, Pessimist, Eigensinnig und einfach als unmöglich bezeichnen.

Es wird sehr gut beschrieben welchen Stellenwert Frauen zu der damaligen Zeit in der Gesellschaft hatten, nämlich gar keinen.

Auch wird deutlich das es auch zu dieser Zeit schon so war:
Hast Du was, bist Du was, hast Du nichts, bist Du nichts!

Mein Fazit:
Dieser Roman ist auf jeden Fall lesenswert und sehr interessant, den Schreibstil würde ich als flüssig bezeichnen.

Leider ist dies jedoch nicht "mein" Buch. Mir ist es schwer gefallen zu lesen und dranzubleiben, ich würde es eher als zäh bezeichnen, was mich bedauerlicherweise nur zu dieser durchschnittlichen Bewertung bewogen hat.

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Veröffentlicht am 17.02.2025

Der Hottie vom Nordpol

Winterküsse unterm Nordstern
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Nachdem Henning sich von Charlotte getrennt hat, flieht sie nach Lappland um dort einen Job als Elfe im Weihnachtsmanndorf anzutreten.

Dort wird Charlotte von allen ganz herzlich aufgenommen, das macht ...

Nachdem Henning sich von Charlotte getrennt hat, flieht sie nach Lappland um dort einen Job als Elfe im Weihnachtsmanndorf anzutreten.

Dort wird Charlotte von allen ganz herzlich aufgenommen, das macht ihr den Einstieg in die neue unbekannte Welt leichter.

Noch dazu verliebt sie sich dort in den verwitweten Rentierzüchter Elijas, den sogenannten Hottie vom Nordpol.

Der Einstieg in diese Geschichte ist ein leichtes. Zuerst empfindet man sehr viel Mitgefühl für Charlotte, da ihr Ex Henning sie wirklich schlecht behandelt hat. Er hat studiert und Karriere gemacht, Charlotte hat ihr Studium ihm zuliebe abgebrochen um Henning den Rücken frei zu halten und um sein Studium zu finanzieren.
Die Absprache war, das wenn Henning sein Studium abgeschlossen hat, Charlotte ihres machen wird. Jedoch hat er sich von ihr getrennt nachdem er erfolgreich geworden ist.

Der Auftakt ist somit gemacht. Charlotte reist nach Lappland.

Dort angekommen ist alles toll, alle halten zusammen, alle sind miteinander befreundet, puh.
Das jedoch ist noch damit zu toppen das ausgerechnet Charlotte sich in Elijas, den Hottie vom Nordpol verliebt und das auch ausgerechnet sie ihn für sich gewinnen kann, nachdem er Jahrelang alle anderen immer nur auf Abstand gehalten hat und mehr oder weniger isoliert sein Dasein gefristet hat.

Es folgt ein hin und her aus der Sicht von Charlotte, sowohl aus der Sicht von Elijas. Ich kann nicht, ich darf nicht, ich habe ein schlechtes Gewissen, ich bin doch nix, Henning hatte immer recht als er gesagt hat das ich alles falsch mache.

Was für mich ein No go gewesen ist, ist das hier Henning und auch Lennja, die verstorbene Frau von Elijas, von vorne bis hinten durch diesen Roman durch "geschleift" werden. Bei Lennja kann ich dies sogar noch nachvollziehen, aber bei Henning? Irgendwann ist es auch mal gut und es muss etwas abgeschlossen sein. Diese dauernden Wiederholungen haben bei mir den Eindruck erweckt das die Autorin hier das Buch füllen wollte, was ich als Schade empfunden habe.

Leider hat es mich ab einem gewissen Zeitpunkt wirklich genervt weiter zu lesen, da vieles gedachte einfach zu oft wiederholt worden ist und dieses Hottie vom Nordpol Gesülze hat mich immer wieder zum Augen verdrehen verleitet.

Als wäre alles nicht sowieso schon Klischeehaft genug, wurde hier alles noch mit dem nicht fehlen dürfenden Drama gekrönt.

Was mir am besten gefallen hat, war dieses traumhaft schöne Setting, da ich selbst erst im letzten Jahr dort gewesen bin, konnte ich mich dort gut hineinfühlen. In der Realität ist es noch schöner als es hier beschrieben wird.

Mein Fazit
Wer auf Schnulzen steht die kein Klischee auslassen, wo noch dazu alles voraussehbar ist, ist hier genau richtig.
Eine Leseempfehlung würde ich hier nicht aussprechen.

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Veröffentlicht am 09.04.2026

Manchmal ist ein Vielleicht der mutigste Anfang überhaupt

Where We Belong
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Zofia lebt, gemeinsam mit ihren Eltern und ihrem kleinen Bruder Janosch in Polen. Doch dann bekommt ihr Vater ein gutes Arbeitsangebot aus Deutschland woraufhin die Familie Polen verlässt und nach Deutschland ...

Zofia lebt, gemeinsam mit ihren Eltern und ihrem kleinen Bruder Janosch in Polen. Doch dann bekommt ihr Vater ein gutes Arbeitsangebot aus Deutschland woraufhin die Familie Polen verlässt und nach Deutschland zieht.

Zofia ist alles andere als Begeistert, hat jedoch keine andere Alternative. Sie fühlt sich hin und hergerissen und tut sich überaus schwer sich in Deutschland zurecht zu finden.

Zofia ist Einzelgängerin, zieht sich zurück und verbringt die meiste Zeit alleine. Bis eines Tages Jonas Zofia verteidigt als sie in der Pause von anderen Schülern beleidigt wird. Von dem Tag an gesellt sich Jonas täglich zu Zofia und eine Freundschaft entsteht.
Jonas bester Freund ist Nils, ein Junge aus reichem Haus, dem alles in den Schoß fällt. Nils und Zofia verlieben sich ineinander woraufhin einige Dinge ins Rollen kommen die sehr unschön enden und das Leben der drei beeinflusst. Alle drei Leben sind auf eine gewisse Art und Weise zerstört.

Fünf Jahre später trifft Zofia, die sich mittlerweile Nessy nennt, vollkommen unerwartet auf Nils. Alles was in der Vergengenheit passiert ist bricht in beiden wieder auf. Als wäre die Begegnung alleine nicht schon schlimm genug, wird ausgerechnet Nils Nessys Tutor.
Auch Jonas kommt wieder in Nessys Leben und plötzlich steht alles Kopf.

Hier war ich sehr enttäuscht. Die Geschichte plätschert leider nur so vor sich hin. Es gewinnt nicht wirklich an Tiefe. An keiner Stelle hatte ich das Interesse weiter lesen zu wollen oder aber Interesse daran erfahren zu wollen wie es weiter geht. Dementsprechend lange hat dieses Buch auch hier rum gelegen, da ich auch mal mehrere Tage nicht weiter gelesen habe. Dazu kommt noch, das mich keiner der Charaktere so richtig erreichen konnte.

Mein Fazit
Eine Geschichte die so vor sich hin dümpelt ohne wirklich was interessantes zu erzählen. Zum Nebenbei lesen bestens geeignet.

Leseempfehlung?
Puh, schwierig mit Tendenz zu eher nicht.

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Veröffentlicht am 01.03.2026

So, Herr Grow, wie funktioniert denn so eine Teufelsaustreibung?

Einatmen. Ausatmen.
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Marlene Buchholz soll der Neue CEO des Aviola Konzerns werden. Ihre Kollegen sind sich einig darüber das sie die Firma sehr weit nach vorne gebracht hat und horrende Gewinne erzielt hat. Menschlich ist ...

Marlene Buchholz soll der Neue CEO des Aviola Konzerns werden. Ihre Kollegen sind sich einig darüber das sie die Firma sehr weit nach vorne gebracht hat und horrende Gewinne erzielt hat. Menschlich ist Marlene jedoch Untragbar. Ihr fehlt jegliches Feingefühl im Umgang mit den Angestellten, sie ist mehr als nur unemphatisch. Für Marlene zählt lediglich Gewinne zu erzielen.

Aufgrund dieser aktuellen Situation wird Marlene, bevor sie den Posten als CEO antreten, darf von Ihrem Vorgesetzten in ein Achtsamkeitscamp geschickt.
Doch ausgerechnet der Inhaber dieses Camps steckt gerade selbst in einer tiefen Sinnkrise. Noch dazu steht seine Achtsamkeits Academy kurz vor dem Bankrott. Für Alex Grow ist "der Fall" Marlene Buchholz existenziell. Denn nur dann, wenn er Marlene etwas mehr Menschlichkeit und Emphatie näher bringen kann, kann er seine Academy retten, da er mit dem Vorgesetzen von Marlene einen Deal ausgehadelt hat womit er sein Unternehmen vor dem Aus retten kann.

Marlene hat mir extrem gut gefallen, ihr Humor ist einzigartig, sie ist so trocken und haut Sachen auf dem Punkt raus, das ich sie Regelrecht geliebt habe. Alle anderen Protagonisten sind auch überaus sympathisch.

Leider muss ich jedoch sagen das dieser Roman, für mich, ein absoluter Fehlgriff gewesen ist. Für die wenigen Seiten war mir einiges viel zu weit hergeholt.
Was mich massiv gestört hat war, das Marlene hier eine hundert achtzig Grad Drehung innerhalb weniger Tage durchgemacht hat. Die Geschichte ist mir viel zu unrealistisch. Die gesamte Begebenheit rund um den Hausmeister, also bitte, mehr Unrealismus geht ja kaum noch. Marlene sitzt urplötzlich am Sterbebett seiner Mutter wo sie den Hausmeister gerade mal seit drei Tagen "kennt" ??? Oh man...

Ebenso den Erzählstrang rund um Connie, alles viel zu viel.

Manchmal ist weniger eben mehr. Hier bin ich froh das dieser Roman so kurz und auch kurzweilig war und das ich diesen schnell, nebenher weglesen konnte.

Mein Fazit
Ein Roman der viel zu voll und viel zu unrealitisch ist, den man allerdings auch schnell mal nebenher weglesen kann, aber nicht muss.
Leseempfehlung?
An der Stelle leider nein. Für mich war das ein Fehlgriff.

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Veröffentlicht am 01.02.2026

Viel zu viel von allem

Berchtesgaden
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Dieser Roman beginnt im Mai 1945 als die Amerikaner die Regierung in Deutschland übernehmen.

Sophie ist gerade einmal 19 Jahre alt und hat sich selbt, meist über Schallplatten Englisch beigebracht was ...

Dieser Roman beginnt im Mai 1945 als die Amerikaner die Regierung in Deutschland übernehmen.

Sophie ist gerade einmal 19 Jahre alt und hat sich selbt, meist über Schallplatten Englisch beigebracht was sich demnach auch äußerst unterhaltsam anhört bei der Aussprache. Trotzdem schafft sie es als Mitarbeiterin im Military Gouvernment eingestellt zu werden. Dort wird sie immer mehr mit den Verbrechen konfrontiert, die die Deutschen begangen haben.

Ihr Vorgesetzter Frank ist Jude und damals nach Amerika übergesiedelt, jetzt ist er in seine ehemalige Heimat zurückgekehrt. Seine Freundin ist Meg, die als Pressefotografin fungiert und immer "vorne" dabei ist.

Weiterhin ist da Rudolf Kriss, der verraten wurde weil er sich gegen Hitler geäußert hat und dadurch sogar zum Tode verurteilt worden ist. Nach Kriegsende ist auch Rudolf Kriss zurück und ist nun sogar der neue Bürgermeister von Berchtesgaden.

Sam ist auch noch zu erwähnen. Er ist schwarz und ein GI, erst lebte er auf dem Hof von Sophies Familie wo Sophie und Sam sich kennengelernt haben, im Nachgang treffen sich die beiden immer wieder auf der Arbeit und verlieben sich ineinander.

Nicht zu vergessen ist hier Max, Sophies Bruder der bei der SS gewesen ist und somit ein äußerst schlechtes Licht auf Sophies Familie wirft.

Insgesamt gesehen ist dieser Roman voll, voll, voll und nochmals voll. Ich kann mich nicht daran erinnern jemals so viele Charaktere in einem Buch gehabt zu haben. Von Anfang bis Ende ist man damit beschäftigt zu überlegen wer mit wem in irgend einer Art und Weise miteinander verbunden ist. Alleine dadurch kommt schon erst gar kein richtiger Lesefluss auf.

Durch dieses Buch habe ich mich regalrecht gequält und habe immer wieder mit dem Gedanken gespielt dieses abzubrechen weil mir alles viel zu viel gewesen ist, weil ich immer wieder den Überblick verloren habe und als wäre das nicht alles schon schlimm genug bleit das Ende in vielerlei Hinsicht offen, was hier, bei der Geschichte für mich ein meaga No Go ist!

Mein Fazit
Ein überaus zäher Roman mit viel zu vielen Erzählsträngen und viel zu vielen Charakteren in dem es nur sehr schwierig ist den Überblick zu behalten.

Lesempfehlung?
Leider nein.

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