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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.06.2019

Guter Krimireihen-Auftakt

Leo Berlin
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Ganz guter Auftakt, manchmal etwas zäh, aber gute Unterhaltung, mit einem guten Einblick in die damalige Zeit und den Arbeitsmethoden damals. Ich werde die Serie weiterverfolgen.

Ganz guter Auftakt, manchmal etwas zäh, aber gute Unterhaltung, mit einem guten Einblick in die damalige Zeit und den Arbeitsmethoden damals. Ich werde die Serie weiterverfolgen.

Veröffentlicht am 09.05.2019

Ausbaufähig, aber gut

Schatten der Toten
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Nach einem Drittel habe ich mich dann endlich ins Buch gefunden und einigermaßen durchgesehen. Es kommen sehr viele Personen im Buch vor, man kann sich nur sehr schwer merken, wer wo hingehört. Es sind ...

Nach einem Drittel habe ich mich dann endlich ins Buch gefunden und einigermaßen durchgesehen. Es kommen sehr viele Personen im Buch vor, man kann sich nur sehr schwer merken, wer wo hingehört. Es sind auch sehr viele Handlungsorte und Handlungsstränge, die man erst mal ordnen muss. Im Großen und Ganzen ist das Buch aber interessant geschrieben. Wenn man über alles so nachdenkt, kann man etwas Angst bekommen. Man weiß gar nicht, was alles um einen herum so passiert.

Mir persönlich ist es aber zu verwirrend, es ist zu anstrengend. Es fehlt einem der Durchblick, weshalb Spannung nur wenig aufgebaut wird und man eher verzweifelt. Es war mein erstes Buch von dieser Schriftstellerin und aus dieser Reihe. Ich persönlich habe jetzt nach diesem Buch kein Bedarf, die bereits erschienenen Bücher nachzuholen.

Veröffentlicht am 30.03.2019

Ausbaufähig

Der Tote im Strandkorb
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Der Fall war an und für sich sehr interessant, aber mir war das ganze Buch einfach zu gefühllos geschrieben. Zu blass, man wird mit der Hauptfigur einfach nicht warm. Sie ist einfach unsympathisch. Die ...

Der Fall war an und für sich sehr interessant, aber mir war das ganze Buch einfach zu gefühllos geschrieben. Zu blass, man wird mit der Hauptfigur einfach nicht warm. Sie ist einfach unsympathisch. Die anderen Figuren sind interessanter. Wenn das zweite Buch genauso blass ist, gebe ich diese Reihe auf.

Veröffentlicht am 17.02.2025

Enttäuschend

Verlassen
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Die Familie Snæberg trifft sich im November 2017 zu einem Familienessen in einem großen Luxushotel inmitten der Lavafelder. Dann verschwindet eine Person und das Bild von der Familie bekommt Risse.

Das ...

Die Familie Snæberg trifft sich im November 2017 zu einem Familienessen in einem großen Luxushotel inmitten der Lavafelder. Dann verschwindet eine Person und das Bild von der Familie bekommt Risse.

Das Buch wird als Kriminalroman betitelt, wird dem aber erneut nicht gerecht. Die Kapitel widmen sich abwechselnd der Innenarchitektin Petra Snæberg, ihrer Tochter Lea, dem Polizisten Sævar und Tryggvi, einem Tischler und Aussenseiter innerhalb der Familie. Keiner der Angehörigen war auch nur ansatzweise sympathisch und ich hatte wirklich Muskelkater vom Augen verdrehen. Ich konnte weder eine Verbindung zu ihnen aufbauen, noch hat mich ihre Geschichte berührt. Wer große Dramen mag, für den ist dieses Buch vielleicht etwas, für Krimiliebhaber eher nicht, weil die Ermittlungen bedauerlicherweise kaum stattfanden. Was mich gestört hat, war, dass man keinen Hinweis auf ein Prequel findet und ich das eher durch Zufall auf Goodreads gelesen habe. Außerdem, dass lange unklar war, wer denn überhaupt die gefundene Leiche ist.

Der Schreibstil war flüssig und angenehm. Das Cover passt zur Reihe.

Auch wenn ich die Figuren Elma, Hörður und Sævar sehr mag, denke ich nicht, dass ich diese Reihe weiter verfolgen werde. Die letzten Teile haben mich leider nur noch enttäuscht. Schade.

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  • Cover
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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.02.2025

Bleibt hinter den Erwartungen

Allein gegen die Lüge
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Matt Pine erhält vom FBI eine schockierende Nachricht. Seine Eltern und zwei seiner Geschwister wurden in ihrem Mexiko-Urlaub tot aufgefunden. Für ihn bricht eine Welt zusammen. Sein älterer Bruder Danny ...

Matt Pine erhält vom FBI eine schockierende Nachricht. Seine Eltern und zwei seiner Geschwister wurden in ihrem Mexiko-Urlaub tot aufgefunden. Für ihn bricht eine Welt zusammen. Sein älterer Bruder Danny sitzt seit einigen Jahren wegen der Ermordung seiner Freundin im Gefängnis. Hängen diese Fälle irgendwie zusammen und ist Danny wirklich unschuldig, so wie er behauptet?

Die Geschichte wird aus verschiedenen Sichten erzählt. Zum einen haben wir da Matt Pine und Sarah Keller und zum anderen gab es Rückblenden von Matts Familie oder auf die Dokumentation und Ermittlungen. Diese Rückblenden haben meinen Lesefluss sehr gestört und nicht immer waren sie aufschlussreich. Ich konnte zu Matt keine Verbindung herstellen, dafür mehr zu der FBI-Agentin Keller. Sie war mir von allen Figuren am sympathischsten. Ich habe sie sehr bewundert. Matt blieb bis zum Ende unnahbar für mich. Was mich sehr berührt hat, war die Tatsache, dass Dannys Fall nicht nur ihn erschüttert hat, verständlicherweise, und sich auf ihn auswirkte. Nein, das alles hatte auch starke Auswirkungen auf seine Familie. Seine Verhaftung hat die Familie zerstört und von innen aufgefressen.

Das Buch hat mich leider nicht gepackt. Es fehlte mir an Tiefe und Emotionen; ausserdem gab es einfach zu viele Längen. Spannung hat sich bedauerlicherweise nie aufgebaut. Ich kann keine Leseempfehlung aussprechen.

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