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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.02.2025

Enttäuschend

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Die Familie Snæberg trifft sich im November 2017 zu einem Familienessen in einem großen Luxushotel inmitten der Lavafelder. Dann verschwindet eine Person und das Bild von der Familie bekommt Risse.

Das ...

Die Familie Snæberg trifft sich im November 2017 zu einem Familienessen in einem großen Luxushotel inmitten der Lavafelder. Dann verschwindet eine Person und das Bild von der Familie bekommt Risse.

Das Buch wird als Kriminalroman betitelt, wird dem aber erneut nicht gerecht. Die Kapitel widmen sich abwechselnd der Innenarchitektin Petra Snæberg, ihrer Tochter Lea, dem Polizisten Sævar und Tryggvi, einem Tischler und Aussenseiter innerhalb der Familie. Keiner der Angehörigen war auch nur ansatzweise sympathisch und ich hatte wirklich Muskelkater vom Augen verdrehen. Ich konnte weder eine Verbindung zu ihnen aufbauen, noch hat mich ihre Geschichte berührt. Wer große Dramen mag, für den ist dieses Buch vielleicht etwas, für Krimiliebhaber eher nicht, weil die Ermittlungen bedauerlicherweise kaum stattfanden. Was mich gestört hat, war, dass man keinen Hinweis auf ein Prequel findet und ich das eher durch Zufall auf Goodreads gelesen habe. Außerdem, dass lange unklar war, wer denn überhaupt die gefundene Leiche ist.

Der Schreibstil war flüssig und angenehm. Das Cover passt zur Reihe.

Auch wenn ich die Figuren Elma, Hörður und Sævar sehr mag, denke ich nicht, dass ich diese Reihe weiter verfolgen werde. Die letzten Teile haben mich leider nur noch enttäuscht. Schade.

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Veröffentlicht am 11.02.2025

Bleibt hinter den Erwartungen

Allein gegen die Lüge
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Matt Pine erhält vom FBI eine schockierende Nachricht. Seine Eltern und zwei seiner Geschwister wurden in ihrem Mexiko-Urlaub tot aufgefunden. Für ihn bricht eine Welt zusammen. Sein älterer Bruder Danny ...

Matt Pine erhält vom FBI eine schockierende Nachricht. Seine Eltern und zwei seiner Geschwister wurden in ihrem Mexiko-Urlaub tot aufgefunden. Für ihn bricht eine Welt zusammen. Sein älterer Bruder Danny sitzt seit einigen Jahren wegen der Ermordung seiner Freundin im Gefängnis. Hängen diese Fälle irgendwie zusammen und ist Danny wirklich unschuldig, so wie er behauptet?

Die Geschichte wird aus verschiedenen Sichten erzählt. Zum einen haben wir da Matt Pine und Sarah Keller und zum anderen gab es Rückblenden von Matts Familie oder auf die Dokumentation und Ermittlungen. Diese Rückblenden haben meinen Lesefluss sehr gestört und nicht immer waren sie aufschlussreich. Ich konnte zu Matt keine Verbindung herstellen, dafür mehr zu der FBI-Agentin Keller. Sie war mir von allen Figuren am sympathischsten. Ich habe sie sehr bewundert. Matt blieb bis zum Ende unnahbar für mich. Was mich sehr berührt hat, war die Tatsache, dass Dannys Fall nicht nur ihn erschüttert hat, verständlicherweise, und sich auf ihn auswirkte. Nein, das alles hatte auch starke Auswirkungen auf seine Familie. Seine Verhaftung hat die Familie zerstört und von innen aufgefressen.

Das Buch hat mich leider nicht gepackt. Es fehlte mir an Tiefe und Emotionen; ausserdem gab es einfach zu viele Längen. Spannung hat sich bedauerlicherweise nie aufgebaut. Ich kann keine Leseempfehlung aussprechen.

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Veröffentlicht am 17.09.2022

Enttäuschend

Mutterherz
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Der brutale Mord an einer Bostoner Krankenschwester hält Detective Jane Rizzoli und Gerichtsmedizinerin Maura Isles in Atem. Noch in ihrer Arbeitskleidung wurde der Frau bei der Heimkehr der Schädel eingeschlagen. ...

Der brutale Mord an einer Bostoner Krankenschwester hält Detective Jane Rizzoli und Gerichtsmedizinerin Maura Isles in Atem. Noch in ihrer Arbeitskleidung wurde der Frau bei der Heimkehr der Schädel eingeschlagen. Hat sie einen Dieb überrascht, oder hat jemand auf sie gewartet? Was Jane da gar nicht gebrauchen kann, ist eine Mutter, die sie permanent wegen einer vermeintlich entführten Nachbarstochter anruft – eine, die schon mehrmals weggelaufen ist. Zudem sind da noch diese unfreundlichen Neuen in der Straße, die kürzlich eingezogen sind. Mit denen ist etwas nicht koscher, glaubt Angela. Jane wischt die Warnungen ihrer Mutter beiseite. Doch Angelas Bauchgefühl trügt nicht und bringt sie in höchste Gefahr … (Quelle Lovelybooks Inhaltsangabe)

Das Buch begann wirklich sehr viel versprechend. Der Fall war spannend, es gab mehrere Storys, außerdem eine unterhaltsame Geschichte nebenbei mit Angela als Privatermittlerin. Letzteres entwickelt sich allerdings zu einer nervtötenden Hauptgeschichte, über die ich ab der Hälfte auch nicht mehr lachen konnte. Der Kriminalfall und die Ermittlungen rückten somit immer wieder in den Hintergrund, Angela stand im Mittelpunkt. Ich hatte große Erwartungen an diesen neuen Rizzoli & Isles Krimi, wurde aber enttäuscht. Das Buch ist dazu kein Thriller, ich kann es geradeso als Kriminalroman akzeptieren. Das Enttäuschendste war aber allerdings, dass sich meine Lieblingsfigur Maura Isles zu einer Randfigur entwickelt hat. Isles ist so eine interessante und komplexe Figur, aus der man so viel herausholen könnte, aber Tess Gerritsen sieht das wohl anders.

Dieser Krimi war eher ein Rizzoli & Rizzoli, aber definitiv kein Rizzoli & Isles. Von mir gibt es keine Leseempfehlung. Tess Gerritsen kann es besser.

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Veröffentlicht am 21.11.2021

Enttäuschend

Pacific Crest Trail Killer
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Der PCT gilt mit seinen 4.300 Kilometern als einer der längsten, aber auch als einer der spektakulärsten Wanderwege der Welt. Von der Grenze Mexikos bis hinauf hinter die Grenze Kanadas erstreckt er sich ...

Der PCT gilt mit seinen 4.300 Kilometern als einer der längsten, aber auch als einer der spektakulärsten Wanderwege der Welt. Von der Grenze Mexikos bis hinauf hinter die Grenze Kanadas erstreckt er sich über drei Bundesstaaten der USA. Die Wanderung gilt als überaus anspruchsvoll; den Weg in voller Länge zu gehen dauert sechs Monate. Oftmals sind die Wanderer, völlig auf sich allein gestellt, tagelang in der abgelegenen Wildnis unterwegs. Marks Wanderung wird bereits nach 750 Kilometern jäh unterbrochen: Die verbrannten Überreste einer Frau wurden entdeckt. Mark untersucht den Fundort der Leiche und stellt fest, dass die Frau Opfer eines brutalen Verbrechens wurde. Er vermutet einen Serienkiller hinter der Tat, befürchtet weitere Morde. Das FBI Los Angeles übernimmt den Fall. (Quelle: Vorablesen, Covertext)

Leider konnte mich dieses Buch und die Geschichte nicht überzeugen. Die Luft war nach ungefähr der Hälfte der Seiten total raus. Die Geschichte wurde einfach nur noch in die Länge gezogen und es machte überhaupt keinen Spaß mehr, das Buch zu lesen. Eine Spannung konnte zwar gut aufgebaut werden, allerdings wurde der Fokus dann wieder auf unnötige Details und Ausschweifungen gelegt, dass es mich nur noch frustriert hat. So geriet der eigentliche Fall immer in den Hintergrund. Ich hatte hohe Erwartungen an das Buch, wurde aber enttäuscht.

Das Buch konnte mich nicht überzeugen und glänzt nur die erste Hälfte. Keine Lese- und Kaufempfehlung von mir.

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Veröffentlicht am 04.07.2021

Leichte Kost

Die Frau im Park
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15 Jahre lang hat die ehemalige Schauspielerin Eva Rosenberg alles zurückgestellt, um sich um ihre Tochter Alisa zu kümmern, die seit einem tragischen Unfall im Rollstuhl sitzt. Als Alisa nun auszieht, ...

15 Jahre lang hat die ehemalige Schauspielerin Eva Rosenberg alles zurückgestellt, um sich um ihre Tochter Alisa zu kümmern, die seit einem tragischen Unfall im Rollstuhl sitzt. Als Alisa nun auszieht, weiß sie nicht, was sie mit ihrem Leben anstellen soll. Mit ihrem Mann verbindet sie nichts mehr. Dann lernt sie auf einem Spaziergang Ben kennen und vertraut sich ihm an. Hat ihre Ehe noch eine Chance?

Die Geschichte ist gut erdacht und gut geschrieben. Allerdings watet sie mit einer hervorsehbaren Handlung auf. Man wird als Leser nicht überrascht und weiß schon vorher, wie diese Geschichte denn enden mag. Die Dialoge hätten meiner Meinung nach mehr Tiefe vertragen können, sowie das ganze Buch. Daher ist das Buch für mich insgesamt betrachtet eher eine Enttäuschung als ein Pageturner.

Wer leichte Kost mag, für den ist das Buch genau richtig.

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