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Evie

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.05.2025

Glücksbringer, ein Dating-Fluch und viele Probleme

Just for the Summer
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Justin und Emma sind "Glücksbringer". Wenn sie jemanden daten und dann Schluss machen, finden die Personen ihren Partner oder ihre Partnerin fürs Leben. Auch Justin und Emma wollen langsam etwas Ernstes, ...

Justin und Emma sind "Glücksbringer". Wenn sie jemanden daten und dann Schluss machen, finden die Personen ihren Partner oder ihre Partnerin fürs Leben. Auch Justin und Emma wollen langsam etwas Ernstes, weshalb sie gemeinsam den Fluch brechen wollen. Der Plan ist simpel, die beiden daten sich für eine Weile und machen dann Schluss, doch es läuft nicht so wie gedacht.

Justin mochte ich sehr. Er ist symphatisch, lustig und fürsorglich. Er hängt sich für seine Familie echt ins Zeug, genauso wie für Emma. Mit Emma habe ich mich etwas schwerer getan. Auch sie ist mir sympathisch, jedoch gab es auch Momente, wo ich sie nicht verstehen konnte und ich das Gefühl hatte, dass sie sich mit ihrem Verhalten absichtlich wehtut.
Das Buch hat einige tolle Nebencharaktere. Ich mochte vor allem Maddy und die Geschwister von Justin. Es gibt auch eine Person, die ich absolut gar nicht mochte, dass ist aber so gewollt.
Von der Handlung bin ich etwas enttäuscht, weil ich mit etwas anderem gerechnet habe. Vom Cover und vom Klappentrxt her, habe ich ein sommerliches Wohlfühlbuch erwartet, dass ist es aber nicht gewesen. Es spielt zwar zum größten Teil im Sommer, aber eine sommerliche Atmosphäre ist nicht herübergekommen und für ein Wohlfühlbuch ist es zu ernst gewesen. Ich habe nichts dagegen, wenn ernste Themen behandelt werden und finde es sogar wichtig. Hier haben mir die Probleme der beiden aber zu viel Raum eingenommen, weshalb ich die Geschichte von Justin und Emma nicht so sehr genießen konnte, wie gewünscht.
Der Schreibstil ist an sich gut, jedoch habe ich mich mit der Zeit mit diesem schwer getan. Der Einstieg ist humorvoll und ich habe das Buch gerne gelesen. Doch mit der Zeit wurde der Humor immer weniger und das Buch hat es nicht geschafft mich zu fesseln, weshalb ich mich in manchen Momenten zwingen musste, weiterzulesen.
Das Cover finde ich ansprechend, jedoch nicht zur Geschichte passend, da es meiner Meinung nach einen falschen Eindruck von der Geschichte weckt.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der eine Geschichte mit tiefgründigen Themen sucht, die verbunden sind mit einer süßen Romance. Die Geschichte hat seine schönen Momente, aber auch viele ernste. Das sollte einem bewusst sein, damit man nicht mit falschen Erwartungen in das Buch geht.

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Veröffentlicht am 11.03.2025

Ich habe mir mehr erhofft

22 Bahnen
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Tildas Alltag ist klar strukturiert. Sie geht zur Uni, arbeitet und kümmert sich um ihre Familie. Jeder Tag ist derselbe, doch traut sie sich nicht, ihre Familie und die Stadt zu verlassen. Denn wer sorgt ...

Tildas Alltag ist klar strukturiert. Sie geht zur Uni, arbeitet und kümmert sich um ihre Familie. Jeder Tag ist derselbe, doch traut sie sich nicht, ihre Familie und die Stadt zu verlassen. Denn wer sorgt dann für ihre Familie? Als sie auf Viktor trifft, ändern sich ihre Gedanken.

Mit Tilda und Viktor bin ich nicht wirklich warm geworden, da mich etwas an ihnen gestört hat. Es sind 'normale' Erwachsene, die einfach nur jeden Tag ihr Leben leben und durchaus symphatisch, trotzdem konnte ich nicht wirklich eine Bindung zu ihnen aufbauen.
Die Handlung ist repetativ und ich konnte nicht wirklich etwas aus der Geschichte mitnehmen. Am wahrscheinlichsten noch im letzten Drittel.
Der Schreibstil ist interessant und für einen Roman eher untypisch. Das hat mir gut gefallen.
Das Cover mag ich. Es zeigt Tilda bei ihrem Hobby und die absplitternde Farbe passt gut zum Thema.
Ich kann das Buch empfehlen, wenn man sich für Alltagsromane interessiert. Die Geschichte findet kleine Freuden im Alltag und zeigt, wie wichtig es ist, einen Zufluchtsort oder ein Zufluchts-Hobby zu haben.

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Veröffentlicht am 18.02.2025

Das Licht braucht die Dunkelheit

The Stars are Dying
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Astraea lebt in einer Welt, in der es Vampire gibt. Um Schutz vor den Vampiren zu bekommen, gibt es das Libertatem. Bei diesem muss man sich verschiedenen Prüfungen stellen und Astraea nimmt daran teil, ...

Astraea lebt in einer Welt, in der es Vampire gibt. Um Schutz vor den Vampiren zu bekommen, gibt es das Libertatem. Bei diesem muss man sich verschiedenen Prüfungen stellen und Astraea nimmt daran teil, obwohl sie es eigentlich nicht sollte. Sie erhofft sich davon, Antworten auf ihre Fragen zu bekommen und die Menschen zu schützen. Doch welche Rolle spielt Nyte dabei? Nyte, der einerseits da ist und andererseits auch nicht.

Mit den Hauptcharakteren bin ich nicht wirklich warm geworden. Astraea ist symphatisch, aber trotzdem konnte sie mich nicht überzeugen. Sie versucht stark zu sein, aber sie ist es nicht wirklich. Ja, sie hat ein starkes Durchhaltevermögen und in manchen Momenten stellt sie sich gut an, aber insgesamt ist sie von ihrem Verhalten recht sprunghaft. Auch mit Nyte konnte ich mich nicht anfreunden. Er ist sehr verschwiegen, was ihn eigentlich interessant macht. Mich hat aber trotzdem etwas an ihm gestört, auch wenn ich nicht wirklich sagen kann, was.
Die Handlung an sich hat viel Potential. Die tödlichen Prüfungen, die verschiedenen Wesen und die Vergangenheit von Astraea, an die sie sich nicht erinnern kann, sind Aspekte, die sich zu einer spannenden Geschichte formen lassen. Aber irgendwie hat genau das wirklich gefehlt, nämlich die Spannung. Ich hatte das Gefühl, dass erst im letzten Drittel etwas interessantes passiert ist, da man da ein paar Antworten bekommen hat.
Der Schreibstil ist gut. Man kommt gut in die Geschichte rein und es kommen die Emotionen gut herüber. Ich hätte mir aber eine genauere Beschreibung der Welt und der unterschiedlichen Wesen gewünscht. Das hat für mich etwas gefehlt.
Das Cover und insgesamt die Gestaltung des Buches ist richtig gelungen. Das Cover des Schutzumschlages weckt das Interesse und ist mit der Gestaltung ein Hingucker. Auch das, was unter dem Schutzumschlag ist, ist einfach nur schön, genauso wie die Anfangs- und Endseiten. Da hat man sich richtig Mühe gegeben.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der Bücher mit Vampiren und tödlichen Prüfungen mag. Auch, wenn man morally grey Charaktere mag, ist man hier richtig. Genauso, wenn man nicht unbedingt viel Spannung braucht und interessante Welten mag.

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Veröffentlicht am 08.02.2025

Brieffeindschaft wird zu mehr?

P. S. I Hate You – Auf dem schmalen Grat zwischen Hass und Liebe
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Naomi und Luca werden unfreiwillig Brieffreunde, das spiegelt sich auch in ihren Briefen wider. Trotzdem haben die beiden jahrelang Kontakt. Als dann nach einer langen Zeit keine Briefe mehr kommen, macht ...

Naomi und Luca werden unfreiwillig Brieffreunde, das spiegelt sich auch in ihren Briefen wider. Trotzdem haben die beiden jahrelang Kontakt. Als dann nach einer langen Zeit keine Briefe mehr kommen, macht Naomi sich keine Hoffnungen mehr. Doch dann landet ein Brief bei ihrer Arbeitsstelle.

Naomi und Luca haben mir insgesamt gut gefallen. Im Verlauf der Geschichte merkt man, wie beide sich weiterentwickeln, vor allem Luca. Und es ist interessant zu sehen, was die beiden aus sich machen.
Die Handlung mit den Briefen hat sich spannend angehört und die mochte ich auch, obwohl mir manche Briefe zu extrem waren. Da passt aber der Gedanke, dass manche Kinder ziemlich gemein sein können. Nichtsdestotrotz haben mich die Briefe gut unterhalten und es war interessant zu erfahren, inwiefern die Briefe das Leben der beiden beeinflusst haben. Was mich aber nicht überzeugen konnte, war der Twist mit Luca. Zum einen fand ich das vorhersehbar und zum anderen auch nicht so gut gelöst.
Der Schreibstil ist nicht schlecht und der eingearbeitete Humor überzeugt.
Die beiden Sprecher haben einen guten Job gemacht. Sie bringen die Geschichte von Luca und Naomi authentisch herüber und man hört ihnen gerne zu.
Das Cover finde ich sehr schön und auf jeden Fall zum Buch passend.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der sich für eine humorvolle Enemies-to-Lovers Romance interessiert, die alles in allem gut unterhalten konnte und sich für zwischendurch eignet. Man sollte sich aber nicht an einem leicht vorhersehbaren Plot stören.

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Veröffentlicht am 08.01.2025

Ein Happy End beim zweiten Mal?

Kiss the Right Bride
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June hat zusammen mit ihren Freundinnen eine Hochzeitsagentur ins Leben gerufen, wobei sie die Rolle der Tortenbäckerin übernimmt. Obwohl ihr Job darin besteht dafür zu sorgen, dass ihre Kunden eine Traumhochzeit ...

June hat zusammen mit ihren Freundinnen eine Hochzeitsagentur ins Leben gerufen, wobei sie die Rolle der Tortenbäckerin übernimmt. Obwohl ihr Job darin besteht dafür zu sorgen, dass ihre Kunden eine Traumhochzeit haben, sieht es bei ihrem Liebesleben eher trüb aus. Sie hängt noch immer an ihrer Jugendliebe, der sie damals ohne ein Wort allein zurückgelassen und sich nicht mehr bei ihr gemeldet hat. Und wie es der Zufall so will, ist ausgerechnet er der Bräutigam bei der aktuellsten Hochzeit, die die Agentur übernommen hat.

Ich muss sagen, dass ich von den Protagonisten nicht wirklich begeistert war. Alle davon sind erwachsen und doch hätten es vom Verhalten auch Jugendliche sein können. Man hätte vieles schneller lösen können, indem man sich ausspricht. Doch stattdessen wurde lieber geflirtet, nur um danach wütend zu sein, nur um danach wieder zu flirten. Ich finde es nachvollziehbar, dass man sich zu einer Person hingezogen fühlt, die man stark geliebt hat und sie nie vergessen konnte, aber die Situation betrifft nicht nur June und Ryder, sondern auch seine Verlobte. Und da hätten beide meiner Meinung nach früher die Reißleine ziehen sollen.
Die Handlung klang sehr vielversprechend, jedoch wurde meiner Meinung nach das volle Potential nicht wirklich ausgeschöpft. Man hätte eine 'erwachsene' Geschichte daraus machen können, indem die Charaktere offen miteinander sprechen und sich auch angemessen verhalten, so ist die Geschichte aber doch recht klischeehaft geworden. Außerdem hätte ich mir gewünscht, dass man noch etwas mehr von den Abläufen in der Hochzeitsagentur erfährt, da dass das ist, was mein Interesse geweckt hat. Ich denke aber, dass man die einzelnen Tätigkeitsbereiche im Verlauf der Reihe weiter kennenlernt.
Mit dem Schreibstil bin ich auch nicht ganz warm geworden. Für mich war es sehr zäh und ich konnte nur wenige Seiten auf einmal lesen, weil ich nicht in die Geschichte eintauchen konnte. Auch haben mich die Rückblenden etwas gestört. Ich finde den Aspekt gut, dass man auch die Vergangenheit der beiden betrachtet, aber mich haben die Rückblenden aus dem Lesefluss gebracht.
Das Cover finde ich sehr schön und zur Geschichte passend. Man merkt bereits auf den ersten Blick, dass es um das Thema Hochzeit geht.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der eine nette Second-Chance Romance sucht, die einiges an Drama aufzuweisen hat, weshalb es doch recht klischeehaft sein kann. Die Charaktere sind allesamt recht symphatisch, trotz ihrer Eigenheiten und das Setting ist sehr schön.

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