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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.05.2025

Auch mit dem vierten Band hat diese tolle Fantasyreihe nichts von ihrer Attraktivität verloren

Dämonenmagie und ein Martini
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Dies ist bereits der vierte Band dieser schönen Reihe, und es ist schon einige Zeit vergangen, dass Tori auf Jobsuche zufällig im "Crow and Hammer" auftauchte, das kein gewöhnliches Pub ist, wie sie schnell ...

Dies ist bereits der vierte Band dieser schönen Reihe, und es ist schon einige Zeit vergangen, dass Tori auf Jobsuche zufällig im "Crow and Hammer" auftauchte, das kein gewöhnliches Pub ist, wie sie schnell merkte, sondern der Stützpunkt einer Magiergilde. Als Mensch hatte sie anfangs einen schweren Stand unter Magiern, aber durch diverse Ereignisse, bei denen sie voll involviert war, wird sie inzwischen von den Magiern ihrer Gilde anerkannt. Zu dreien hat sie ein besonderes, freundschaftliches Verhältnis. Mitten in die Vorbereitungen zum bevorstehenden Halloweenfest, das im Pub gefeiert werden soll, platzen fremde Magier einer anderen Gilde. Sie berichten, dass sich ein Dämon frei herumtreibt und anscheinend auf der Jagd ist. Zusammen mit Magiern anderer Gilden machen sich die Mitglieder des Crow and Hammer auf, den Dämon zur Strecke zu bringen, denn Dämonen sind so ziemlich die gefährlichste magische Art, die es gibt.

Es wird wieder turbulent und spannend, und sowohl das Halloweenfest als auch die Umgestaltung der Pub-Speisekarte müssen warten, denn Tori und ihre Freunde sind wieder mittendrin. Der Handlungsablauf ist ähnlich wie bei den vorherigen Bänden, und auch diesmal hat Tori wieder eine äußerst gefährliche Rolle. Aber ich mag die junge, taffe Frau inzwischen sehr. Diesmal muss sie eine folgenschwere Entscheidung treffen, die auch die Situation ihrer Freunde betrifft. Zwar entwickelt sich die Handlung diesmal besonders bizarr und surreal, aber das tut der Spannung keinen Abbruch, und Annette Marie schreibt einfach gut, kurzweilig und amüsant. Ich freue mich schon auf den fünften Band, der heuer im Herbst erscheinen wird.

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Veröffentlicht am 28.04.2025

Den Mut wiederfinden

Den Bach rauf
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Robert Habeck hat dieses Buch vor der Bundestagswahl geschrieben, aber es ist auch jetzt, viele Wochen später, immer noch lesenswert und m. E. eine Bereicherung. Der Autor ist einer der wenigen vernunftbegabten ...

Robert Habeck hat dieses Buch vor der Bundestagswahl geschrieben, aber es ist auch jetzt, viele Wochen später, immer noch lesenswert und m. E. eine Bereicherung. Der Autor ist einer der wenigen vernunftbegabten Politiker, der nicht dem Populismus verfallen ist und der sich nicht dadurch in den Vordergrund rückt, indem er andere diskreditiert. Mit seinen Ideen und Plänen, die er hier ausführlich und gut verständlich darlegt, spricht er mir weitgehend aus dem Herzen. Ja, er spricht auch an, was während der Regierungszeit der Ampel erreicht wurde, und das ist mehr, als uns die Opposition hat glauben lassen. Interessanterweise werden wohl viele seiner Ideen jetzt, von der neuen Regierung stillschweigend übernommen und umgesetzt, natürlich ohne Quellenangabe. Die Erfolge möchten sich ja die Neuen auf die Fahnen schreiben. Ich muss sagen, ich habe mir interessehalber auch mal die schlechten Kritiken zu diesem Buch angesehen. Da wird unter anderem behauptet, er würde sich ständig selbst loben und andere schlecht machen. Da frage ich mich, ob wir wirklich das gleiche Buch gelesen haben, denn mein Eindruck ist ein ganz anderer. Robert Habeck bekennt, selbst Fehler gemacht zu haben. Er ist selbstkritisch und bringt auch einige Beispiele, was in der Vergangenheit schief gelaufen ist, aber er zeigt auch Wege auf, wie wir in Zukunft verfahren können, um einiges besser zu machen. Es ist jammerschade, dass sich dieser kluge und empathische Mensch aus der Politik zurückziehen will. Seine Feinde wird's freuen. Ich für meinen Teil hoffe, dass er sich das noch einmal überlegt, denn in der Politik brauchen wir starke Persönlichkeiten. "Dampfplauderer" haben wir schon viel zu viele.

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Veröffentlicht am 26.04.2025

Genial einfach und super gesund

Die Ernährungs-Docs – So einfach geht gesund essen
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Von den Ernährungsdocs habe ich schon einige Kochbücher und nutze sie auch gerne. Allerdings sind die Rezepte meist doch etwas aufwendiger. Dieses Buch ist anders. Es besteht aus einem theoretischen Teil ...

Von den Ernährungsdocs habe ich schon einige Kochbücher und nutze sie auch gerne. Allerdings sind die Rezepte meist doch etwas aufwendiger. Dieses Buch ist anders. Es besteht aus einem theoretischen Teil und einem Kochbuch-Teil. In der ersten Hälfte gibt es 40 Tipps, wie man in kleinen Schritten sein Verhalten, insbesondere die Ernährung, gesünder gestalten kann. Da man sein (Ess-)Verhalten nicht schnell und mit Gewalt umstellen muss, sonder wie gesagt immer mal wieder eine Kleinigkeit ändert, fällt das nicht so schwer und zeigt doch auch Erfolg. Hier geht es um Bitterstoffe, Ballaststoffe, die Auswirkung von gutem Schlaf und wie man ihn erreicht, Bewegung in kleinen Portionen und vieles mehr. Da man nicht alles auf einmal umsetzen muss, vollzieht sich die Änderung fast unmerklich, und man ist erst im Nachhinein erstaunt, wenn man feststellt, dass man sich besser fühlt.

Im zweiten Teil bieten die Docs 40 gesunde Rezepte. Das Besondere daran ist, dass jedes Rezept mit nur 5 Zutaten auskommt (plus Gewürzen und kleineren Zutaten, die man sowieso im Vorrat zuhause hat, wie Essig und Öl, Kräuter etc.). Diese Rezepte sind einfach genial, denn bis auf wenige Ausnahmen kann man alle Gerichte in einer halben Stunde zubereiten und auf den Tisch bringen. Hier gibt es Frühstücksideen (Birchermüsli mit Cranberrys, Mandel-Porridge mit Himbeeren, Buchweizen-Smoothie mit buntem Obst...), Vorspeisen und Salate (Sommersalat mit Ricotta und Beeren, Orientalischer Salat mit Berglinsen, Grüner Spargelsalat mit Mozzarella...), Hauptgerichte (Spaghetti Aglio e Olio mit Romanesco, Vollkorn-Spaghetti mit Auberginen-"Bolo", Limetten-Paprika-Risotto mit Scamorza, Grüne Dinkelpfanne mit Garnelen, Ofenkartoffeln mit Edamame-Topping...) und sogar Desserts (Kokos-Panna-Cotta mit Früchten, Kirsch-Crumble mit Vanillejoghurt, Buchweizen-Pancakes mit Heidelbeeren). Man muss also auch in der gesunden Küche auf Süßspeisen nicht verzichten. Es kommt nur auf die richtigen Zutaten und eine gute Zubereitung an.

In der vorderen Buchklappe werden Ernährungsmythen aufgeklärt, und in der hinteren Buchklappe gibt es zahlreiche Hacks und Praxistipps für die gesunde Küche. Es ist ein sehr empfehlenswertes Buch für alle, die nichts von Hauruck-Diäten halten, sondern in kleinen Schritten, nach und nach, zu einer gesünderen Lebensweise kommen möchten.

Eingestellt von Klusis Tagebücher um 20:32

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Veröffentlicht am 12.04.2025

Sehr informativ und mit zahlreichen guten Rezepten

Die 28-Tage-Power-Nährstoffkur
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Zum Einstieg gibt es einen Fragebogen, anhand dessen man seine eigene Nährstoff-Situation bestimmen kann. Ganz ohne Nahrungsergänzung ist es heutzutage fast unmöglich, alle Nährstoffe in ausreichender ...

Zum Einstieg gibt es einen Fragebogen, anhand dessen man seine eigene Nährstoff-Situation bestimmen kann. Ganz ohne Nahrungsergänzung ist es heutzutage fast unmöglich, alle Nährstoffe in ausreichender Menge zu erhalten.
Die Idee zu dem Buch finde ich toll, denn hier findet man wirklich nur Gerichte, die vor guten Nährstoffen nur so strotzen. Der Gedanke ist, täglich drei Rezepte für insgesamt 28 Tage zu haben. Bei allen Rezepten sind die genauen Nährwerte vermerkt, nicht nur Protein, Fett und Kohlehydrate, sondern auch Ballaststoffe, Mineralstoffe und Vitamine.
Die meisten Rezepte im Buch sind vegetarisch, viele auch vegan, nur wenige Rezepte sind mit Fisch bzw. eines mit Geflügel. Alle Gerichte sind für zwei Personen gerechnet.
Zwischen den Rezepten findet man immer wieder Kapitel mit viel Wissenswertem zu Nährstoffen und auch Nährstoffräubern. Das Buch informiert nicht nur über Mangelzustände sonder auch, wo die Obergrenze der verschiedenen Nährstoffe liegt und was passiert, wenn man zu viel von einem Vitamin oder Mineralstoff zuführt. Es gibt eine Top Ten der gesündesten Gemüse, was ich sehr interessant finde, denn das Ergebnis hätte ich zum Teil nicht vermutet. Ein Kapitel dreht sich nur darum, wie man Vitamine bei der Zubereitung schützt, um möglichst viel davon zu erhalten.
Auch auf die spezielle Ernährung von Sportlern wird ausführlich eingegangen, und es gibt ebenfalls viele Infos, worauf man achten sollte, wenn man sich vegan ernährt.
Zwar werde ich nicht das komplette 28-Tage-Programm durcharbeiten, den ich bin allgemein kein Fan von festgeschriebenen Speise- bzw. Diätplänen. Aber es macht ja auch Sinn, einzelne Rezepte in die Ernährung einzubauen, um sich damit eine gute Portion der enthaltenen Nährstoffe zuzuführen.
Es sind auch zahlreiche Rezepte dabei, in denen Milchprodukte verwendet werden, was für Menschen mit Unverträglichkeiten ein Problem darstellt. Aber es gibt mittlerweile so gute Ersatzprodukte, dass ich damit viele Rezepte, nach kleineren Umstellungen, gut nutzen kann. Und selbst wenn man keines der Rezepte ausprobiert, lohnt es sich, dieses Buch zu lesen, denn es bietet wirklich eine Fülle von Informationen und auch Anregungen.

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Veröffentlicht am 19.02.2025

Spannender, historischer Krimi mit düsterer Atmosphäre

Der Herzschlag der Toten
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Die Protagonisten dieses ersten Krimis aus einer neuen Reihe sind Hermann Rieker, der gerade zum Criminalcommissar befördert wurde und für diesen Posten noch erstaunlich jung ist. Das nehmen ihm auch einige ...

Die Protagonisten dieses ersten Krimis aus einer neuen Reihe sind Hermann Rieker, der gerade zum Criminalcommissar befördert wurde und für diesen Posten noch erstaunlich jung ist. Das nehmen ihm auch einige seiner Kollegen übel, und er muss sich ständig mit Behinderungen seiner Arbeit herumschlagen. Nach dem brutalen Mord an einer jungen Frau begegnet Rieker der Tochter des Richters Ahrens, weiß jedoch erst einmal nicht, mit wem er es zu tun hat, denn Johanna gibt nichts über ihre Identität preis. Johanna unterrichtet heimlich im Gängeviertel Frauen, denen eine wahre Chance im Leben bisher verwehrt war, weil sie arm sind. Nun stellt sich heraus, dass es sich bei dem Mordopfer um eine von Johannas Schülerinnen handelt. Johanna ist ein Freigeist und hat eine sozialistische Ader, muss sich aber oft den Wünschen ihrer Frau Mama beugen, die alles daran setzt, einen Ehemann für die einzige Tochter zu finden. So laufen Johannas Aktivitäten heimlich ab, was auch der Grund ist, dass sie sich sehr geheimnisvoll gibt, wenn es um ihre Person geht. Indem sie selbst nach dem Mörder ihrer Schülerin forscht, bringt sich die junge Richterstochter selbst in Gefahr. Auch gerät sie mit Rieker aneinander, da dieser der Meinung ist, sie würde seine Arbeit behindern. Aber immer wieder muss er feststellen, dass Johanna wertvolle Hinweise für ihn hat. Da er von seinem Vorgesetzten zeitlich unter Druck gesetzt wird, prescht er etwas unbedacht vor und verdirbt sich durch seine spontane Aktion die Chance, den Mörder zu fassen. Über Johanna lernt er einen Totenfotografen kennen, dessen Entdeckungen ein völlig neues Licht auf den Mordfall werfen. Es kommt zu einem Showdown, mit dem ich ganz und gar nicht gerechnet hätte. Am Ende gibt es noch einen Cliffhanger, der bereits auf den zweiten Fall von Rieker und Ahrens hinweist. Auch wird ein interessanter und sehr raffinierter Bezug zu anderen Mordfällen dieser Zeit angefügt.

Die Handlung entwickelt sich sehr spannend, und es gibt immer wieder überraschende Wendungen bzw. Ereignisse. Die Kulisse, die der Autor hier von Hamburg im 19. Jahrhundert zeichnet, ist zum Teil sehr düster, vor allem eben die Szenen im Gängeviertel. Die Armut der Menschen dort ist geradezu spürbar und manchmal auch der Auslöser für Verzweiflungstaten. Interessant fand ich auch Riekers Lebensstil und die kurzen Rückblicke auf seine Vergangenheit. Da erfährt man so einiges, das gar nicht zum Bild eines Criminalcommissars passen möchte. Auf jeden Fall ist er ein interessanter, facettenreicher Charakter. Manche seiner Aktionen, die nicht immer das bewirken, was er sich davon erhofft, sind sicher seiner noch sehr jungen Polizeikarriere und damit mangelnder Erfahrung geschuldet.
Johanna, nach außen hin brave Tochter, muss vieles heimlich unternehmen. Sie ist eine beherzte junge Frau, die aber auch oft leichtsinnig handelt und sich damit in Gefahr bringt.
Es gibt noch einen weiteren Charakter, der Faszinierendes offenbart, und das ist der Totenfotograf Jakob Eilers. Man erfährt viel über seine Arbeit, die zur damaligen Zeit sehr gefragt war. Ich habe mir solche Fotografien angesehen und muss sagen, ich finde es etwas gruselig, wie bereits verstorbene Menschen abgelichtet wurden, als würden sie noch leben. Im Buch wird sehr detailliert erzählt, wie ein Totenfotograf damals vorging, um realistische Bilder zu machen. Auch der Titel des Krimis "Der Herzschlag der Toten" hat etwas mit der Arbeit des Fotografen zu tun.
Ich muss gestehen, dass ich zwar fasziniert war, dass mich aber manche Betrachtungen der Mordopfer (ja, es geschieht ein weiterer Mord) schon belastet haben, denn sie sind doch ziemlich blutig und schaurig dargestellt.
An manchen Stellen wurde auch der Zufall für meinen Eindruck zu sehr bemüht, so dass für mich einige Szenen nicht hundertprozentig glaubwürdig erschienen. Aber das konnte meinen Lesefluss und auch die Spannung nicht bremsen, und alles in allem fand ich den Krimi richtig gut.

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