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Veröffentlicht am 09.03.2025

Abenteuer an der magischen Schule der dunklen Rassen

Die Schule der Mitternachtswelt 1
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Die Schule der Mitternachtswelt- eine Schule für Kinder der "dunklen" Rassen. Hier trifft man Vampire, Werwölfe, Sirenen, Liche und noch viele mehr. Ich mochte es, dass in dem Buch so viele unterschiedliche ...

Die Schule der Mitternachtswelt- eine Schule für Kinder der "dunklen" Rassen. Hier trifft man Vampire, Werwölfe, Sirenen, Liche und noch viele mehr. Ich mochte es, dass in dem Buch so viele unterschiedliche Rassen zusammen an eine Schule gehen. Obwohl es teilweise Konflikte gibt, schaffen es die Jugendlichen das Internet zu besuchen und (halbwegs) friedliche miteinander zu leben. Die Toleranz könnte man auch auf unsere Welt umlegen ;)

Bei unserem Hauptcharakter handelt es sich um den Halbvampir Simeon, der laut seiner Ansicht alle Nachteile beider Rassen geerbt hat – er verträgt keine Sonne, kann nur Blut trinken, ist dicklich, unsportlich und kämpft mit den ersten Pickeln im Gesicht. Der zweite Hauptcharakter ist eine Werwölfin, namens Eir. Werwölfe sind in der magischen Gesellschaft eher nicht gerne gesehen und die Hauptfeinde der Vampire. Und obwohl die ersten Begegnungen der Beiden eher holprig vonstattengehen müssen sie sich zusammenraufen, um aufzuklären, wer hinter den vermissten Schülern steht. Zusammen mit der Ogerin Prune und dem Lich Joel landen Simeon und Eir in einem spannenden Abenteuer.
Ich mochte es wie aus den vier unterschiedlichen Charakteren in tolles Team wurde, dass seine stärken und schwächen hat und sich aufeinander verlassen kann. Auch die Irrlichter von Simeon und Eir fand ich toll. Sie geben der ganzen Geschichte nochmals einen zusätzlichen, besonderen Charme.

Maëlle Desard hat eine tolle Idee in ein flüssig zu lesendes Buch umgesetzt. Ich hatte ehrlicherweise Angst, dass es eine 08/15 Internatsgeschichte ist, aber die dunklen Rassen haben mich dann doch dazu motiviert, dem Buch eine Chance zu geben. Und ich habe es nicht bereut. Auch für das empfohlene Lesealter von 10 Jahren finde ich das Buch gut geeignet. Die Kapitel sind nicht allzu lange und der Stil ist spannend aber nicht überfordernd.

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Veröffentlicht am 01.03.2025

Toll geschrieben, offene Fragen am Schluss laden zum philosophieren ein

Die Bibliothek der Wahren Lügen
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Pfuh schwierig, ob ich der Geschichte 4 oder 5 Sterne geben soll. Ich habe schon lange kein Buch mehr gelesen, dass mich so hin- und hergerissen hat. Meine 10-jährige Tochter hat es zeitgleich gelesen ...

Pfuh schwierig, ob ich der Geschichte 4 oder 5 Sterne geben soll. Ich habe schon lange kein Buch mehr gelesen, dass mich so hin- und hergerissen hat. Meine 10-jährige Tochter hat es zeitgleich gelesen und mir teilweise ganz neue Blickwinkel auf die Geschichte gegeben. Das war wirklich sehr spannend zu hören, wie ihre Auffassung von einigen Handlungssträngen so ganz von meinen abweicht.

Aber mal von vorne – wir durften das Buch im Zuge einer Leserunde lesen. Ich fand den Titel sehr neugierig machend und das Cover unsagbar schön. So richtig mystisch. Und in real ist es noch viel schöner ebenso der Farbschnitt, der dem ganzen Buch nochmals des besondere etwas gibt.
Inhaltlich hat mich "Die Bibliothek der Wahren Lügen" hat mich so ziemlich von der ersten Seite an gefesselt. Der Schreibstil und die Wortwahl des Autors hat mir persönlich sehr gut gefallen. Ebenso hat mir die Gestaltung der Charaktere richtig gut gefallen. Einige umgab immer eine mysteriöse Aura (z.B. November), bei anderen konnte man so richtig die Charakterentwicklung mitverfolgen (Oskar). Und dann gab es noch den Sonnenscheincharakter des Buches, die Raupe Melodie. Sie fand ich einfach nur entzückend.

Ich bin so richtig in die Story reingekippt und konnte mich gut in die Geschichte einfühlen. Der Mix zwischen der "realen" Welt, in der Herr Bruma Oskar etwas über das Schreiben beibringt und Oskars Fantasygeschichte, hat mir gut gefallen. Auch das sich Oskars Geschichte manchmal eher flach anfühlt, hatte für mich einen gewissen Charme. Ich fand es super eingefangen, dass dieser Teil der Geschichte von einem Kind geschrieben wird. Teilweise war die Geschichte gruselig und es gab auch viele Kämpfe aber spannenderweise hat meine Tochter das ganz anders empfunden wie ich. Auch einige andere Stellen hat sie komplett anders interpretiert wie ich (hierzu mehr im Spoiler am Schluss). Dennoch hat uns beiden das Buch sehr gut gefallen - auch wenn wir es beide anders wahrgenommen haben.

Ich empfinde die Bibliothek der Wahren Lügen als ein Buch, auf das man sich voll einlassen muss. Es gibt einige Passagen, die sehr verwirrend sind und man bleibt mit vielen offenen Fragen zurück, womit aber die eigene Vorstellungskraft angeregt wird. Bei vielen Fragen finde ich das gut, hier erlaubt der Autor dem Leser sich einen eigenen Abschluss zu bilden. Ich mag es sehr gerne, wenn ich über Ideen und Möglichkeiten philosophieren kann und mir meine eigene Welt aufbauen kann.

Allerdings gibt es auch eine handvoll Fragen, die ich gerne beantwortet gehabt hätte oder zumindest hätte ich gerne die Idee oder den Hintergedanken vom Autor verstanden.

SPOILER:
Was ich faszinierend fand, war wie sie das Ende der Geschichte wahrgenommen hat. Meiner Meinung nach stirbt November am Ende. Ihrer Meinung nach verlässt November unsere Welt und wechselt zurück in "ihre" Welt.


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Veröffentlicht am 19.02.2025

Düstere Fantasygeschichte mit starken Charakteren

To Kill A Shadow (Die verfluchten Lande, Band 1)
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Die Idee des Buches hat mir sehr gut gefallen. Leider waren einige Stellen sehr langatmig und ich musste ich zum Weiterlesen zwingen. Aber es hat sich gelohnt diese Passagen durchzuhalten - danach war ...

Die Idee des Buches hat mir sehr gut gefallen. Leider waren einige Stellen sehr langatmig und ich musste ich zum Weiterlesen zwingen. Aber es hat sich gelohnt diese Passagen durchzuhalten - danach war es wieder super spannend und auch das Ende von Teil 1 hat mich sehr überrascht. Das passiert selten und ich rechne es der Autorin hoch an ;)
Wir befinden uns in einer Welt, in der es keine Sonne mehr gibt, da sich die Sonnengöttin mit einem Menschen eingelassen hat und verschwunden ist. Die Menschen sind am Verzweifeln und der König sucht nach einer Möglichkeit den Fluch zu brechen.
Hierfür werden junge Burschen des Königsreiches zusammengesammelt, die für diese Aufgabe ausgebildet werden. Durch widrige Umstände wird auch unsere Hauptprotagonistin, die 18-jährige Kiara, dafür ausgewählt. In der Akademie des Königs trifft sie auf Hauptmann Jude Maddox und nach und nach entwickeln die beiden Gefühle füreinander. Und dann beginnt das eigentliche Abenteuer des Buches. Die Hauptcharaktere sind mir schnell ans Herz gewachsen und auch die Nebenprotagonisten waren gut beschrieben und waren mir (un)sympatisch.
Das Buch zeichnet eine düstere und runde Fantasywelt mit wunderbar ausgearbeiteten Charakteren. Wären nicht diese langatmigen Zwischenpassagen, dann würde ich dem Buch alle 5 Sterne geben.

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Veröffentlicht am 31.01.2025

Spannender Reihenauftakt mit kleinen Schwächen

Spark of the Everflame
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Der erste Band der Kindred’s Curse Saga war sehr vielversprechend. Man spürt den Konflikt zwischen den "adeligen" Descended und den "normalen" Menschen bereits auf den ersten Seiten und das fand ich spannend. ...

Der erste Band der Kindred’s Curse Saga war sehr vielversprechend. Man spürt den Konflikt zwischen den "adeligen" Descended und den "normalen" Menschen bereits auf den ersten Seiten und das fand ich spannend. Der Schreibstil der Autorin war toll und hat mich gut an das Buch gefesselt, dass einige Stellen etwas vorhersehbar waren, hat mich persönlich nicht gestört, da ich die Welt von Emarion sehr faszinierend fand.
Ich fand die Interaktionen zwischen der Heilerin Diem und dem als Thronfolger gehandelten Luther gut beschrieben, Luther als kühler, arrogant wirkender Descended und Diem, die sich nicht viel gefallen lässt und sich Luther auch mal widersetzt. Nicht immer konnte ich die Interaktionen komplett nachfühlen, aber alles in allem haben beide Charaktere rund gewirkt.
Auch Diems Familie, die Mitglieder der Heilergilde und ihr Freund Henri sind gut beschrieben. Alle hatten Ecken und Kanten - ich mag sowas.
Das Rätsel um Diems Mutter hat mich das ganze Buch über verfolgt und einerseits dieses Geheimnis als auch Diems Cliffhanger am Ende lassen mich schon ungeduldig auf die Fortsetzung warten.

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Veröffentlicht am 30.12.2024

Kurzweiliger Roman zum Einstieg ins BDSM Genre

Pleasure and Pain - Fessle mein Herz
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Ich finde die Idee vom Buch sehr gut. BDSM ist in unser Gesellschaft irgendwie noch immer "böse" und viele Menschen lehnen es ab, ohne es zu verstehen. Die Autorin hat sich hier Mühe gegeben, die Leserschaft ...

Ich finde die Idee vom Buch sehr gut. BDSM ist in unser Gesellschaft irgendwie noch immer "böse" und viele Menschen lehnen es ab, ohne es zu verstehen. Die Autorin hat sich hier Mühe gegeben, die Leserschaft abzuholen und erklärt auch die BDSM funktioniert (Sub, Dom, Einvernehmlich,..). Meiner Meinung nach wäre etwas mehr Detailtiefe einfach möglich gewesen, aber als Erstlektüre in diesem Thema ist es sicher sehr angenehm.
Zum Inhalt:
Generell hab ich super ins Buch hineingefunden und fand es sehr flüssig zu lesen. Der Schreibstil der Autorin war für mich wirklich spitze!Die Idee mit dem Club fand ich toll. Auch wie die Autorin beschrieben hat was er den Besitzern und Mitgliedern bedeutet, dass sie hier ohne Vorurteile ihre Fantasien in geschützer Umgebung ausleben können. Und auch wie Violet ihr Dilemma mit der Berichterstattung am Schluss löst, fand ich eine tolle Idee der Autorin.
Die Charaktere fand ich allesamt gut gestaltet, wenn auch hier etwas "mehr" möglich gewesen wäre. Bei manchen Interaktionen kamen sie mir aber dann doch eindimensional vor.
Violet kommt mir nicht die die typsiche Enthüllungsjournalistin vor - dazu kommt sie im ganzen Buch zu sanft rüber und hat zu wenig Biss. In ihren Interaktionen mit Elijah wirkt sie teilweise unentschlossen wie sie agieren soll. Das passt zwar generell gut zu ihrer Rolle im Buch, aber hat bei mir aber manchmal für ein Augenrollen gesorgt.
Elijah fand ich da schon besser. Auch hier wäre bei der Charakterentwicklung mehr möglich gewesen, aber es hat für mich gepasst.

Alles in allem: Ich habe das Buch in einem durchgelesen und wurde mitgerissen. Das "mehr" ist somit eher ein suddern auf hohem Niveau. Ich kann Pleasure and Pain auf jeden Fall empfehlen - es ist eine schöne, leichte Kost.

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