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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.12.2024

Kurzweiliger Roman zum Einstieg ins BDSM Genre

Pleasure and Pain - Fessle mein Herz
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Ich finde die Idee vom Buch sehr gut. BDSM ist in unser Gesellschaft irgendwie noch immer "böse" und viele Menschen lehnen es ab, ohne es zu verstehen. Die Autorin hat sich hier Mühe gegeben, die Leserschaft ...

Ich finde die Idee vom Buch sehr gut. BDSM ist in unser Gesellschaft irgendwie noch immer "böse" und viele Menschen lehnen es ab, ohne es zu verstehen. Die Autorin hat sich hier Mühe gegeben, die Leserschaft abzuholen und erklärt auch die BDSM funktioniert (Sub, Dom, Einvernehmlich,..). Meiner Meinung nach wäre etwas mehr Detailtiefe einfach möglich gewesen, aber als Erstlektüre in diesem Thema ist es sicher sehr angenehm.
Zum Inhalt:
Generell hab ich super ins Buch hineingefunden und fand es sehr flüssig zu lesen. Der Schreibstil der Autorin war für mich wirklich spitze!Die Idee mit dem Club fand ich toll. Auch wie die Autorin beschrieben hat was er den Besitzern und Mitgliedern bedeutet, dass sie hier ohne Vorurteile ihre Fantasien in geschützer Umgebung ausleben können. Und auch wie Violet ihr Dilemma mit der Berichterstattung am Schluss löst, fand ich eine tolle Idee der Autorin.
Die Charaktere fand ich allesamt gut gestaltet, wenn auch hier etwas "mehr" möglich gewesen wäre. Bei manchen Interaktionen kamen sie mir aber dann doch eindimensional vor.
Violet kommt mir nicht die die typsiche Enthüllungsjournalistin vor - dazu kommt sie im ganzen Buch zu sanft rüber und hat zu wenig Biss. In ihren Interaktionen mit Elijah wirkt sie teilweise unentschlossen wie sie agieren soll. Das passt zwar generell gut zu ihrer Rolle im Buch, aber hat bei mir aber manchmal für ein Augenrollen gesorgt.
Elijah fand ich da schon besser. Auch hier wäre bei der Charakterentwicklung mehr möglich gewesen, aber es hat für mich gepasst.

Alles in allem: Ich habe das Buch in einem durchgelesen und wurde mitgerissen. Das "mehr" ist somit eher ein suddern auf hohem Niveau. Ich kann Pleasure and Pain auf jeden Fall empfehlen - es ist eine schöne, leichte Kost.

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Veröffentlicht am 04.12.2024

Mystische Wesen und Magie gibt es auch in unserer Welt

Royal Institute of Magic, Band 1 - Die Hüter der verborgenen Königreiche
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Das Abenteuer startet in London zu Zeiten von Königin Elisabeths I. und nach einem kurzen Intro schwenkt das Buch ins London der Gegenwart. Der junge Ben Greenwood sucht nach seinen verschwundenen Eltern ...

Das Abenteuer startet in London zu Zeiten von Königin Elisabeths I. und nach einem kurzen Intro schwenkt das Buch ins London der Gegenwart. Der junge Ben Greenwood sucht nach seinen verschwundenen Eltern und findet über einen versteckten Hinweis den Zugang zum Royal Institut of Magic. Hier sehen sich Ben und sein Freund Charlie plötzlich mit mystischen Wesen und Magie konfrontiert. Zusätzlich erfährt Charlie, dass seine Eltern wegen Hochverrates gesucht werden.

Um deren Unschuld zu Beweisen stürzt sich Ben mit Charlie und der Halbelfe Natalie mitten in ein spannendes Abenteuer.

Meine 10-jährige Tochter war sehr begeistert von dem Buch. Die Handlung war für sie mitreißend und sie freut sich schon sehr auf den zweiten Teil.

Mir hat der Schreibstil des Autors sehr, sehr gut gefallen. Schade fand ich es, dass man nicht mehr über das Royal Institut erfahren hat. Für mich war es irgendwie so nebenbei erwähnt, wie der Wald der Elfen oder das Schwebende Gefängnis. Ich hatte nie ein wirkliches Bild von den Handlungsorten im Kopf. Die Charaktere fand ich dafür sehr gut ausgearbeitet. Ich konnte mich gut in Ben und Charlie einfühlen und es hat Spaß gemacht sie auf ihren Abenteuern zu begleiten. Auch Alex und Wren, die sie im Institut kennengelernt haben, waren mir sehr sympathisch.

Alles in allem können wir das Buch empfehlen. Es macht Spaß es zu lesen und wir werden uns den zweiten Teil auch besorgen.

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Veröffentlicht am 17.11.2024

Lesenswerte Romantasy mit sympathischen Protagonisten

Queen of Thieves and Shadows
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Das Buch ist definitiv nichts für sensible Gemüter es ist aufregend und fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite. Im Buch gibt viele Handlungen und Wendungen, die für mich total unvorhergesehen kamen, ...

Das Buch ist definitiv nichts für sensible Gemüter es ist aufregend und fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite. Im Buch gibt viele Handlungen und Wendungen, die für mich total unvorhergesehen kamen, aber trotzdem plausibel und nicht an den Haaren herbeigezogen waren.

Die junge Elaine ist eine der letzten Túatha Dé Danann und dient tagsüber dem menschlichen König einer Stadt, in der einst die Göttin Danu geherrscht hatte. In der Nacht versucht sie mithilfe ihrer Räuberinnen die Göttin wieder zurück auf die Erde zu holen, um ihr ihren rechtmäßigen Platz zurückzugeben und die Stadt und das umliegende Land vom ewigen Winter zu befreien. Doch nach und nach entwickelt Elaine Gefühle für König Kiernan und das Auf und Ab zwischen den beiden ist echt lesenswert.
Elaine, die extrem taff wirkt, aber auch eine sehr verletzliche Seite hat und Kiernan der nach außen hin den starken Regenten zeigt, aber auch seine weichen Seiten hat. Das alles liest sich meiner Meinung nach total flüssig und ich konnte perfekt in die Geschichte eintauchen.

Die letzten Kapitel des Buches waren für mich wirklich heftig. Hier gab es so viele Wendungen und von Verrat über Mord bis hin zu einem Happy End kam alles vor. Ich hätte mir hier echt gewünscht, dass die Autorin ein paar Seiten mehr geschrieben hätte, teilweise war mir alles zu schnell.

Aber dennoch - ich kann das Buch sehr empfehlen. Es ist ein echter Romantsy-Lesegenuss.

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Veröffentlicht am 28.07.2024

Mitreißendes Buch mit gemischten Gefühlen

Wächter der Magie – Aufbruch nach Artimé (Wächter der Magie 1)
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Das Buch hinterlässt mich zwiegespalten. Aus erwachsener Sicht ein echtes Highlight (daher die 4* Bewertung), aber ich weiß nicht wie ein 10-jähriges Kind auf das Buch reagiert. Meine Tochter hat es begonnen, ...

Das Buch hinterlässt mich zwiegespalten. Aus erwachsener Sicht ein echtes Highlight (daher die 4* Bewertung), aber ich weiß nicht wie ein 10-jähriges Kind auf das Buch reagiert. Meine Tochter hat es begonnen, aber leider urlaubsbedingt unterbrochen. Ich überlege noch, ob ich ihr das Buch erst in 1-2 Jahren gebe, da sie doch sehr sensibel auf manche Themen reagiert.

Der Schreibstil der Autorin hat mich von der ersten Seite an mitgerissen, man kann mit den Figuren mitleben, man kann sich die zwei Hauptschauplätze des Buches toll vorstellen, aber trotzem bleibt die Sprache kindgerecht.
Das Buch beginnt im grauen Quill, wo sämtliche Kreativität und selbständiges Denken verboten sind. Unser Hauptcharakter Alex ist ein sogenannter Ungewollter, da er mit einem Holzstöcken etwas in den Schlamm gemalt hat. Das Buch startet am Tag der Liquitation der Ungewollten, wo die Kinder aus der Stadt verbannt werden und überraschenderweise die Welt von Artimé finden. Hier finden sie zu ihrer Kreativität, knüpfen richtige Freunschaft und lernen phantastische Wesen kennen.

All dies bringt die Autorin so facettenreich, dass ich die Figuren wirklich vor mir sehen konnte. Gelgentlich konnte ich mich zwar mit den Handlungen der Hauptcharaktere nicht identifieren, aber alles in allem haben sie für mich sehr rund gewirkt.
Was mein Hauptbedenken ist:
Die Kinder (frühes Teenageralter) werden bereits durch spezielle "Kampfklassen" auf einen möglichen Konflikt vorbereitet. Und im Laufe des Buches kommt es dann zu einem kriegerischen Konflikt zwischen Quill und Artimé.
Und hier bin ich mir nicht sicher, ob das für sensible Kinder geeignet ist. Im Prinzip kämpfen hier Familien gegeneinander (Eltern gegen Kinder, Geschwister gegeinander,...). Ich kann es nicht ganz in Worte fassen, aber irgendwie hat das einen seltsamen Beigeschmack bei einem Kinderbuch.

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Veröffentlicht am 11.05.2024

Schönes Romantasy mit Göttern und Träumen

Of Dreams and Gods
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Mich hat das Buch schon von der Leseprobe her sehr angesprochen - die Idee mit den Klarträumen hat mir so gut gefallen und wurde auch im Buch wunderbar umgesetzt und ich konnte ohne Probleme in die Welt ...

Mich hat das Buch schon von der Leseprobe her sehr angesprochen - die Idee mit den Klarträumen hat mir so gut gefallen und wurde auch im Buch wunderbar umgesetzt und ich konnte ohne Probleme in die Welt von Marlie und Phynn eintauchen. Die Autorin hat auch den Wechsel zwischen Marlie's Klarträumen und der realen Welt gut durchgezogen - man hat nie das Gefühl, dass das Buch nur in einer „Welt“ spielt.
Marlie selbst war mir von Anfang an sehr sympathisch und ich konnte richtig mit ihr mitleben. Phynn fand ich teilweise echt arrogant, aber klar, er ist ein Gott und Marlie „nur“ ein Mensch. Trotzdem war es schön zu lesen, wie die zwei ihren Weg gefunden haben.
Auch fand ich es toll, dass im Buch nicht nur alles schwarz-weiß ist, sondern es gibt Graustufen. So ist der Antagonist nicht einfach nur „böse“, sondern möchte den Traumgott "wachrütteln" und ihm Probleme aufzeigen. Hier hätte es durchaus noch Möglichkeit gegeben, das auszubauen. Auch an einigen anderen Stellen fand ich es echt schade, dass die Autorin diese nicht mehr ausgebaut hat - da hätte es definitiv noch Potenzial gegeben. Das Ende ging mir dann einfach viel zu schnell - irgendwie bin ich da noch in der Luft gehangen.
Was mir auch sehr gut gefallen hat, sind, dass die familiären Probleme zwischen Marlie und ihrer Mutter / Schwester im Laufe des Buches aufgearbeitet werden und man sieht, dass viele Missverständnisse / Probleme einfach nur auf unterschiedlichen Wahrnehmungen basieren.

Alles in allem - ich kann das Buch trotzdem empfehlen - es bietet eine romantische, kurzweilige Unterhaltung mit sehr sympathischen Protagonisten.

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