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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.02.2025

Oberflächlich und packend gleichzeitig, ein leichtes Lesevergnügen

Die Halbwertszeit von Glück
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Inhalt:
Paris, 2019, Mylène erfährt kurz vor ihrer Hochzeit, dass sie eine Wohnung in Amsterdam geerbt hat und kommt zudem einem alles verändernden Geheimnis auf die Spur. Kurzerhand reist sie überstürzt ...

Inhalt:
Paris, 2019, Mylène erfährt kurz vor ihrer Hochzeit, dass sie eine Wohnung in Amsterdam geerbt hat und kommt zudem einem alles verändernden Geheimnis auf die Spur. Kurzerhand reist sie überstürzt nach Amsterdam, um Antworten auf ihre Fragen zu erhalten.
Grenzgebiet DDR, 1987, die erfolgreiche Physikerin Johanna lebt alleine in einer abgelegenen Datsche, nachdem ein Schicksalsschlag ihr den Boden unter den Füssen weggezogen hat. Als sie eine sehr junge und verletzte Flüchtige im Wald findet, nimmt sie diese wider besseren Wissens bei sich auf und befindet sich bald mitten in einer ausweglosen Situation.
LA, 2003, Holly jobbt unterbezahlt in einer Produktionsfirma, ist aber nach einem vielversprechenden Treffen mit einer berühmten Regisseurin ihrem Traum, Drehbuchautorin zu werden, einen Schritt näher. Doch als sie vom dramatischen Tod einer Arbeitskollegin erfährt und sich auch noch dafür verantwortlich fühlt, stürzt sie in ein tiefes Loch.
Drei Frauen, drei Schicksale, drei ganz unterschiedliche Orte und Zeitpunkte und dennoch verbinden sich die drei Erzählstränge mehr und mehr miteinander.

Meine Meinung:
Das Buch habe ich vor einiger Zeit mit meinen Prämienpunkten in der Lesejury "gekauft", weil mich die vielen positiven Rezensionen begeistert haben und weil ich die Gestaltung auch einfach wunderschön finde. Von Anfang an war ich mitten in der Geschichte, habe den Schreibstil sehr gerne gemocht und vor allem am Ende, als sich die Ereignisse förmlich überschlagen, atemlos Seite um Seite umgeblättert. Ja, viele Entscheide der Figuren habe ich nicht nachvollziehen können. Wie Mylène beispielsweise tagelang weder ihren Verlobten, noch ihre Eltern oder auch ihre Angestellten über ihren Verbleib informiert. Oder wie Johanna begonnen hat, sich von allen Menschen abzukapseln und so lange über ein wichtiges Thema zu schweigen. Oder auch, wie Holly sich für den Tod ihrer Freundin verantwortlich fühlt und deswegen so viele Lebensentscheide hinterfragt.

Schreibstil und Aufbau:
Aber das spielt alles gar keine Rolle, weil die Geschichte so packend erzählt ist und weil ich nur so durch die kurzen Kapitel, die übrigens alle mit einem bitterzarten Cliffhanger enden - natürlich immer schön abwechslungsweise mit einer anderen Protagonistin im Fokus - geflogen bin. Der Roman hat so schöne Bilder in mir hervorgerufen, dass ich ihn mir wunderbar als Dramedy à la "One day" (der Film, nicht die Serie, klar) vorstellen könnte.
Die drei Frauen werden zwar unterschiedlich detailliert herausgearbeitet und ich hätte mir immer mal wieder mehr Tiefe gewünscht - beim Tippen dieser Rezension fällt mir auf, dass ich mir keine der Figuren wirklich vorstellen kann - aber der leichte Stil und die geschickt verknüpften Handlungsstränge machen das wett und sorgen für ein unterhaltsames, spannendes, abenteuerliches und auch ein wenig berührendes Lesevergnügen.

Meine Empfehlung:
In Worte zu fassen, wie gut mir dieses Buch gefallen hat, obwohl so vieles oberflächlich geblieben ist und nachdem ich die Figuren und ihre Entscheide oft nicht verstehen konnte, fällt mir schwer. Aber dieser leichte, filmhafte Schreibstil, die packenden Übergänge und Verknüpfungen haben es mir einfach angetan und mich nur so durch die Seiten fliegen lassen.

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Veröffentlicht am 24.02.2025

Einzelne Längen aber insgesamt eine berührende und spannend aufgebaute Geschichte

Unser Buch der seltsamen Dinge
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Inhalt:
Wie früher meine Cousinen und ich jagen auch Miv und Sharon Verbrecher. Während meine ältere Cousine und ich aber die jüngste in unserem Trio im Garten der Nachbarn herumkriechen und nach Beweisen ...

Inhalt:
Wie früher meine Cousinen und ich jagen auch Miv und Sharon Verbrecher. Während meine ältere Cousine und ich aber die jüngste in unserem Trio im Garten der Nachbarn herumkriechen und nach Beweisen für verdächtige Aktivitäten suchen liessen (natürlich behielten wir sie aus sicherer Distanz mit einem Fernglas im Auge), nehmen es Miv und Sharon mit einem richtigen Mörder auf. Sie jagen den Yorkshire Ripper, der zwischen 1975 und 1980 zahlreiche Frauen tötete und sammeln in einem Notizbuch alle seltsamen Dinge, welche ihnen in ihrem Alltag auffallen.

Meine Meinung:
Erhalten habe ich dieses mir vorher komplett unbekannte Buch von Irene. Ihre Rezension hatte mich neugierig gemacht und entsprechend hat sie mir das Buch netterweise zu einem Kaffeedate mitgebracht
Gefallen hat mir, wie die Freundschaft von Miv und Sharon sich entwickelt und wie Mivs Erzählperspektive aufgebaut ist und somit immer tiefere Einblicke in die Geschichte und Zusammenhänge ermöglicht. Stellenweise hatte ich mit einigen Längen zu kämpfen - nach etwa 200 Seiten hätte ich das Buch deswegen sogar fast abgebrochen - dann aber hat es mich noch einmal richtig in seinen Bann gezogen und mir ein spannendes und vor allem gegen Ende berührendes Leseerlebnis ermöglicht.

Schreibstil und Aufbau:
Miv und Sharon sind beste Freundinnen und leben in einer Zeit, in der ein grausamer Mörder sein Unwesen treibt aber auch in einer Zeit, in der alle Menschen, die fremd aussehen oder sich sonderbar benehmen, unter Generalverdacht geraten. Eindrücklich schildert die Autorin, wie sich Alltagssituationen für die beiden Mädchen anfühlen und verknüpft reale Probleme, wie Mobbing, Schulschwärmereien, Ausgrenzung und Gewalt mit einer gefährlichen Spurensuche. Mivs Mutter ist schon länger schwer krank und Mivs Vater ist von seiner Arbeit und der belastenden Familiensituation sehr erschöpft. Für Miv bleibt nicht viel Energie übrig und somit kann sich das Mädchen oft frei bewegen, leidet aber auch unter der immer stärkeren Vernachlässigung.
Das Buch wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt und nach und nach erfahren wir, wie die Menschen in Mivs Nachbarschaft miteinander verwandt und bekannt sind. Besoders gut gefallen hat mir, dass Mivs Perspektive aufzeigt, wie naiv das Mädchen noch ist. Sie weiss beispielsweise, dass der Mörder Prostituierte umbringt, kennt aber die Bedeutung des Wortes "Prostituierte" nicht, sie bemerkt, dass die Leute in ihrer Stadt Menschen mit anderer Hautfarbe, Religion und Muttersprache ausschliessen und unter Generalverdacht stellen, weiss aber nicht, was es damit auf sich hat. Und sie bemerkt, dass ihre geliebte Bibliothekarin stets ihr zerschrammtes Gesicht versteckt, erkennt aber nicht, woher diese Wunden kommen. Wir Erwachsenen durchschauen viel schneller, was läuft und wie die Figuren miteinander verbunden sind und können die Ereignisse somit noch einmal ganz anders einordnen, als Miv und Sharon. Im Roman werden einige nicht ganz einfache Themen behandelt (TW beachten), aber Godfrey geht nie ins Detail. Vielmehr erzählt sie diese Szenen mit Leerstellen und überlässt einiges der Fantasie, was ich sehr geschickt finde.

Meine Empfehlung:
Auf den ersten Blick geht es in diesem Buch um zwei Mädchen, welche versuchen, einen Mörder zu jagen. Aber schon nach wenigen Seiten wird klar, dass Jennie Godfrey mit "Unser Buch der seltsamen Dinge" eigentlich ein Buch über die erste Liebe, über Rassismus und dem Ankommen in einer Gesellschaft sowie über eine grosse, alles überdauernde Freundschaft geschrieben hat. Der berührende Roman hat mir sehr gut gefallen und ich empfehle euch das Buch gerne weiter.

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Veröffentlicht am 19.02.2025

Alltagsflucht fürs Herz

Bei Sonnenaufgang in Darling Cove
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Inhalt:
Die Geschäftsfrau und Barbesitzerin Eve ist froh um den rätselhaften Untermieter, der sich in der Nebensaison in ihrem Cottage einquartiert. Die dadurch entstehenden Einnahmen sorgen dafür, dass ...

Inhalt:
Die Geschäftsfrau und Barbesitzerin Eve ist froh um den rätselhaften Untermieter, der sich in der Nebensaison in ihrem Cottage einquartiert. Die dadurch entstehenden Einnahmen sorgen dafür, dass Eve längst überfällige Reparaturarbeiten bezahlen kann. Aber auch sonst hat sie viel um die Ohren. Die abgelegene Insel Ennisfarne ist nämlich moderner, als sie auf den ersten Blick scheint; ein Feinkostladen verköstigt Einheimische und Besuchende, ein Filmscreening unter freiem Himmel sowie ein Musikfestival sorgen für Stimmung und die Menschen, welche auf der Insel leben, sind eine Gemeinschaft, in der sich auch Eves Untermieter sofort wohl fühlt.

Meine Meinung:
Holly Hepburns Bücher haben mich schon einige Male begeistert und ihr Roman "Süße Träume im Cottage am Strand" hat mich sogar dazu bewegt, Schottland und vor allem die Orkney Inseln zu besuchen (und was habe ich mich in diese Region der Welt verliebt...). Aber auch "Bei Sonnenaufgang in Darling Cove" kam genau zur richtigen Zeit in meinem Leben. Ich las das Buch nämlich im Zug unterwegs zu den Proben und Konzerten eines Projektes in Luzern - der Filmvorführung von Top Gun Maverick mit Live Orchester - und war hin und weg, als die Protagonistin des Buches in ihrem Freilichtkino "Top Gun" zeigte, allerdings den Klassiker von 1986, aber ganz ehrlich, was für ein Zufall.
Auch dieser Roman von Hepburn hat mir sehr gut gefallen, mich in die wunderschönen Landschaften von Ennisfarne entführt, mein Fernweh nach Northumberland geweckt und mich mit Eve und Logan mitfiebern lassen. Besonders begeistert haben mich die Freundschaft zwischen Eve und Selina, Eves pragmatische und anpackende Art sowie die sagenhaft schönen Beschreibungen der Landschaft und Menschen auf Ennisfarne. Meine mit Abstand liebste Figur war übrigens Eves ungestümer Labrador Huxley, der mein Herz sofort im Sturm erobert hat.
Das romantische Hin und Her wird tatsächlich ein wenig gar mit Missverständnissen und sich aus dem Weg gehenden Verliebten in die Länge gezogen, aber letztendlich haben diese Umstände meinem Lesevergnügen keinen Abbruch getan.

Meine Empfehlung:
Dieses Buch ist eine Alltagsflucht in eine Inselgemeinschaft, in der Zusammenhalt, Verantwortung und Spass gross geschrieben werden, in traumhaft schöne Landschaften und ins Leben einer Protagonistin, welche mit ihrem Intellekt sowie ihrem Engagement für ihre Lieben (und ihrem wunderbaren Labrador Huxley) punktet.

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Veröffentlicht am 27.01.2025

Liebevoll erzählt mit Meerfeeling

Über dem Meer tanzt das Licht
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Inhalt:
Maria, Morlen, Hannah und Simon. Eine kleine, unperfekte Familie auf Norderney, ein Patchworkonstrukt auf Augenhöhe mit Jan, Morlens Vater. Das gemeinsame Vermissen von Iris, Marias Mutter und ...

Inhalt:
Maria, Morlen, Hannah und Simon. Eine kleine, unperfekte Familie auf Norderney, ein Patchworkonstrukt auf Augenhöhe mit Jan, Morlens Vater. Das gemeinsame Vermissen von Iris, Marias Mutter und ein gemütliches Inselcafé namens "Die Strandmuschel". Das Leben auf der Nordseeinsel könnte so einfach sein, aber unerfüllte Träume aus der Vergangenheit wiegen plötzlich schwer. Das Abenteuer ruft, das Geld ist knapp und die harte Realität sieht nicht ganz so idyllisch aus, wie es auf den ersten Blick scheint.

Meine Meinung:
Im Dezember 2023 habe ich "Sterne glitzern auch im Schnee" gelesen und beschlossen, alle Bücher von Meike Werkmeister in chronologischer Reihenfolge zu lesen. Und nach drei Büchern kann ich ganz ehrlich sagen: alle diese Bücher hängen enger zusammen, als ich anfangs dachte. Immer wieder tauchen bekannte Figuren auf, entwickeln sich weiter und irgendwann kennen wir wohl alle Bewohnenden von Norderney. Marias Geschichte hat mir übrigens noch viel besser gefallen, als Annis Geschichte. Obwohl sie auf den ersten Blick flatterhaft und unentschieden wirkt, hat sie doch einen starken Willen, grosse Träume und ist voller Liebe und Fürsorge für ihre Familie und andere Herzensmenschen.

Schreibstil:
Auch durch dieses Buch von Meike Werkmeister bin ich in kürzester Zeit durchgerast. Sie schreibt so leicht und unbeschwert und schafft es dennoch, ganz unterschiedliche, realistische und auch schwierige Themen einzubinden, ihre Figuren in einem Alltag zu zeigen, der Hochs und Tiefs, Ecken und Kanten hat und einfach genau so ist, wie das Leben spielt. Auch in diesem Buch der Autorin geht es nicht - wie leider so oft in diesem Genre - um eine an den Haaren herbeigezogene Liebesgeschichte, sondern um eine Familie, die bereits besteht, die sich aber einfach neu finden muss.
Mit Simons Verhalten war ich zwar definitiv nicht immer einverstanden und ich hätte ihn wohl nicht so leicht davonkommen lassen, aber alles in allem hat mich die Geschichte überzeugt.

Meine Empfehlung:
Marias Geschichte hat mir wunderschöne, gemütliche Lesestunden mit einer kühlen Meerbrise, Sand zwischen den Zehen und frischem Kaffee beschert. Auch in diesem Band setzt der liebevoll gestaltete Anhang der realistischen, berührenden Handlung noch das Krönchen auf. Ich bin ein Fan.

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Veröffentlicht am 28.11.2024

Beeindruckend aber nicht ganz einfach

Ein Geist in der Kehle
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„Dies ist ein weiblicher Text geschrieben im einundzwanzigsten Jahrhundert. Wie spät es ist. Wie viel sich verändert hat. Wie wenig.“

Inhalt:
Die irische Schriftstellerin Eibhlín Dubh Ní Chonaill verfasst ...

„Dies ist ein weiblicher Text geschrieben im einundzwanzigsten Jahrhundert. Wie spät es ist. Wie viel sich verändert hat. Wie wenig.“

Inhalt:
Die irische Schriftstellerin Eibhlín Dubh Ní Chonaill verfasst im 18. Jahrhundert ein Klagelied über ihren gewaltsam getöteten Mann. Im 21. Jahrhundert nimmt sich eine Autorin diesem Text an, den sie seit ihrer Kindheit kennt und beginnt damit, ihn in ihre eigene Sprache, Zeit und in ihr eigenes Leben als Frau und Mutter zu übersetzen. So füllen sich immer weitere Leerstellen und die beiden Leben beginnen sich an den Rändern zu verflechten.

Meine Meinung:
Das Buch hat vor einem Jahr einen kleinen Hype ausgelöst und nun durfte ich auch endlich in diese ganz spezielle, schwer in Worte zu fassende Welt eintauchen. Genau so, wie unsere Protagonistin die Stimme der irischen Dichterin wie einen Geist in ihrer Kehle spürt, so lässt sie auch uns Lesenden an deren Geschichte teilhaben und dies geschieht mit einem Text, in dem die Frauen für einmal nicht unsichtbar gemacht werden. Und während Doireann Ní Ghríofa eine autofiktionale Geschichte um eine irische Adlige und ihr eigenes Leben als Frau und Mutter spinnt, betont sie immer wieder, dass überall, wo Frauen ihre Spuren hinterlassen indem sie etwas herstellen, schreiben, stricken, erzählen oder auch auslöschen, verbrennen und verändern, sprichwörtlich oder im übertragenen Sinne ein weiblicher Text entsteht.

Schreibstil und Aufbau:
Jedem Kapitel ist eine Zeile aus Eibhlín Dubh Ní Chonaills Klagelied vorangestellt und wie die aus der ich-Perspektive erzählende Protagonistin tauchen dadurch auch wir Lesenden mehr und mehr in die Welt von Eibhlín Dubh Ní Chonaill und in ihre Trauer um ihren ermordeten Ehemann ein. Unsere Protagonistin hat selber ganz kleine Kinder, ihr jüngstes schwebt sogar ganz kurz zwischen Leben und Tod, im Buch wird getrauert, gebangt, gestillt und aufgeatmet. Wir begleiten sie durch die Erinnerungen an ihre Studienzeit, durch die Betrachtungen ihres eigenen Körpers, schlaflose Nächte und durch ihre rastlose Recherche auf den Spuren von Eibhlín Dubh Ní Chonaill.

Meine Empfehlung:
Ein beeindruckendes, nicht ganz einfaches Buch über die jahrhundertelange Unsichtbarmachung weiblicher Texte und Lebensgeschichten, das kraftvoll, eindringlich und nahbar von Mutterschaft und vom (Wieder-)Erlangen einer eigenen Sprache erzählt. Wie man allerdings als Verlag auf die Idee kommen kann, ausgerechnet bei einem solchen Text männliche Übersetzer zu wählen, werde ich wohl nie nachvollziehen können...

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