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Veröffentlicht am 09.03.2025

spannend

Luna
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Luna hat einen Flug auf den Mond gewonnen. Sie soll als Lehrerin junge Menschen für den Weltraum begeistern. Doch bei der Landung geht alles schief und Luna überlebt als einzige den Absturz und strandet ...

Luna hat einen Flug auf den Mond gewonnen. Sie soll als Lehrerin junge Menschen für den Weltraum begeistern. Doch bei der Landung geht alles schief und Luna überlebt als einzige den Absturz und strandet alleine auf dem Erdtrabanten. Auf der Erde wird fieberhaft nach einer Möglichkeit gesucht Luna zu retten. Allerdings gibt es dabei nicht nur bürokratische Hürden zu überwinden.

Das Buch ist wirklich spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Eine Katastrophe jagt die nächste, immer wieder tauchen Hürden auf. Dazu kommt das Chefastronaut Blake damit zurecht kommen muss, dass seine Exfrau Charlie die Untersuchung von Seiten der FAA übernimmt. Das Verhältnis der beiden macht es Anfangs schwierig überhaupt sinnvoll miteinander zu arbeiten.

Ich habe das Buch richtig gerne gelesen, auch wenn ich Blake gerade am Anfang ziemlich nervend und anstrengend fand. Sein Verhalten gerade Charlie gegenüber war einfach sehr unprofessionell. Aber im Laufe der Zeit hat sich das gelegt und auch Charlie hat sich deutlich im Laufe des Buches weiterentwickelt.

Ich kann das Buch empfehlen. Es ist eine wirklich spannendes Science Fiction Geschichte, die richtig Spaß macht.

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Veröffentlicht am 06.03.2025

Berthas Traum

Bertha Benz und die Straße der Träume
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Als Bertha Ringer Carl Benz kennenlernt ist sie sich sicher, den Mann ihres Lebens gefunden zu haben. Für ihn begehrt sie gegen den geliebten Vater auf und lässt sich ihre Mitgift vorab auszahlen, um Carl ...

Als Bertha Ringer Carl Benz kennenlernt ist sie sich sicher, den Mann ihres Lebens gefunden zu haben. Für ihn begehrt sie gegen den geliebten Vater auf und lässt sich ihre Mitgift vorab auszahlen, um Carl heiraten zu können. Doch Carl ist zwar ein begnadeter Ingenieur, aber ein lausiger Geschäftsmann. So müssen beide lange um ihre Existenz bangen. Bis Bertha beschließt, dem Traum ihre Mannes Bekanntheit zu verschaffen.

Carl Benz ist ein Name, der aus der deutschen Wirtschaftsgeschichte nicht wegzudenken ist. Ohne seine Erfindung des selbst fahrenden Wagens gäbe es wohl keine Autos. Den Erfolg seiner Erfindung hat er aber auch zu einem nicht geringen Anteil seiner Ehefrau Berta zu verdanken, die mit dem Patentwagen Nr. 3 die erste große Ausfahrt von Mannheim nach Pforzheim wagte. Mit dieser Fahrt hat sich Bertha wohl auch ihren Lebenstraum erfüllt, nicht vergessen zu werden.

Alexander Schwarz nimmt uns mit auf eine Reise durch Berthas Leben, das immer davon geprägt war, dass sie sich über die Beschränkungen, die Frauen damals auferlegt wurden, soweit wie möglich gewehrt hat. Als sie erkennt, dass ihr Mann sich geschäftlich immer wieder übers Ohr hauen lässt, übernimmt sie im Hintergrund die Kontrolle über die Finanzen und mischt sich auch in Verhandlungen mit eventuellen Inverstoren ein. Mit der Fahrt von Mannheim nach Pforzheim wollte sie den Wagen außerhalb Mannheims bekannt machen und Menschen dafür begeistern.

Mir hat das Buch gefallen, wir begleiten Bertha durch ihre Jugendjahre hindurch und durch die schwere Zeit, in der die Familie immer kurz vor dem Armenhaus stand. Die Fahrt ist dann das Ende und die Wendung, die Carl Benz gebraucht hat um einen Schritt weiter mit seiner Entwicklung gehen zu können. Der Autor setzt mit diesem Buch Bertha ein Denkmal. Ihre Geschichte, bzw. die der Fahrt ist zwar recht bekannt, aber wer Bertha war, ist nun nicht so klar. In diesem Buch lernen wir sie nun so kennen wie es Schwarz anhand seiner Quellen zusammensetzen konnte. Natürlich bleibt vieles der Fantasie des Autors überlassen, aber meines Erachtens hat er die Geschichte so erzählt, wie sie gewesen sein könnte.

Von mir daher eine Leseempfehlung für alle, die sich auch für die Geschichte der Automobilentwicklung in Deutschland interessieren.

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Veröffentlicht am 02.03.2025

humorvolle Urban Fantasy

Drei Magier und eine Margarita
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Tori hat mal wieder einen Job verloren, weil sie einfach zu schnell wütend wird um die Beleidigungen des Alltags einfach wegzustecken. Also sucht sie wieder nach einem Job. Durch Zufall landet sie in einer ...

Tori hat mal wieder einen Job verloren, weil sie einfach zu schnell wütend wird um die Beleidigungen des Alltags einfach wegzustecken. Also sucht sie wieder nach einem Job. Durch Zufall landet sie in einer etwas seltsamen Kneipe und darf einen Abend zur Probe arbeiten. Als sie die Nerven verliert und ein Gast eine Margarita ins Gesicht kippt, schreibt sie den Job schon ab. Doch es stellt sich heraus, dass sie ihn haben kann. Was sie nicht weiß: Dies ist keine normale Kneipe, das ist die Zentrale der Crow and Hammer Gilde der Magier. Damit beginnt das größte Abenteuer ihres Lebens.

Das Buch ist in der Ich-Perspektive geschrieben und so kann der Leser gemeinsam mit Tori die Welt der Magier entdecken. Damit wird diese Parallel Welt langsam aber sicher eingeführt und man findet sich gut zurecht. Der Schreibstil ist lebendig und locker, trotz der gerade gegen Ende actionreichen Handlung, wird es immer wieder humorvoll. Man merkt die Anziehung Toris zu den drei Magiern Aaron, Kai und Ezra, aber dieser Anteil ein eher kleiner und wird wohl im Laufe der nächsten Bände immer wieder eine Rolle spielen.

Mir hat das Buch richtig gut gefallen. Ich habe die 350 Seiten innerhalb von ein paar Stunden gelesen und mich dabei sehr gut unterhalten gefühlt. Mittlerweile sind drei weitere Teile erschienen und Band fünf ist bereits für den Herbst angekündigt. Ich werde auf jeden Fall dabei bleiben.

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Veröffentlicht am 25.02.2025

eine neue Reihe!

Wer aus dem Schatten tritt
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Renate tritt nach ihrem Studium ihre erste Stelle in der Psychiatrie an. Doch Ende der fünfziger Jahre sind immer noch viele Männer der Meinung, Frauen hätten in solch einem Beruf nichts zu suchen. Leider ...

Renate tritt nach ihrem Studium ihre erste Stelle in der Psychiatrie an. Doch Ende der fünfziger Jahre sind immer noch viele Männer der Meinung, Frauen hätten in solch einem Beruf nichts zu suchen. Leider gehört Renates Chef auch dazu und so versucht er sie immer wieder kalt zu stellen. Und auch der Kollege lässt nichts unversucht, sich auf ihre Kosten zu profilieren.

Doch Renate hat auch Unterstützer wie ihren Onkel und den Pfleger Karlsson an ihrer Seite und schafft es sich ein Netzwerk aufzubauen, mit dem sie allerlei Unannehmlichkeiten abwenden kann.

Auch privat wendet sich vieles zum Guten. Sie tritt einem Netzwerk für Akademikerinnen bei und lernt über mehrere Ecken Matthias kennen, mit dem sie das große Glück zu finden scheint.

Melanie Metzenthin nimmt uns wieder mit nach Hamburg, diesmal in die fünfziger Jahre des letzten Jahrhunderts. Und wie es so oft in ihren Büchern ist, treffen wir auch hier bekanntes Personal wieder. Besonders die Familie von Alfred „Fredi“ Studt spielt eine wichtige Rolle. Mich hat das sehr gefreut, mag ich es doch sehr, wenn man liebgewordenen Charakteren wieder begegnet und so erfährt, wie es mit ihnen weiterging.

Wie in allen ihren Romanen, lässt die Autorin hier wieder eine Menge Erfahrung aus ihrem eigenen Berufseben einfließen, hat sie doch selbst am Ochsenzoll gearbeitet, genau wie Renate im Buch. Dabei kommt die Unterhaltung aber nicht zu kurz. Neben den psychiatrischen Fällen kommt auch das Leben zu Wort. Wir begleiten Renate unter anderen zum Fußball und treffen so auch Uwe Seeler am Beginn seiner Karriere.

Mir hat das Buch wieder ausgesprochen gut gefallen. Es lies sich locker lesen und war durchgehend interessant und teilweise auch sehr spannend. Das Zeitbild, das hier vermittelt wird macht wieder einmal sehr deutlich, was sich seit dem alles verbessert hat, aber auch, wo es auch heute immer noch hakt.

Ich mochte das Buch sehr gerne und freue mich auf Band 2, der im Sommer erscheinen wird.

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Veröffentlicht am 19.02.2025

schöne Kurzgeschichte

BRIDGERTON - Violet
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Wer die Bridgerton Reihe kennt, kennt natürlich Violet, die Mutter der acht Bridgertons. Sie spielt in allen Büchern eine Rolle , ist aber nie Hauptperson. Man lernt sie wohl kennen, aber was sie wirklich ...

Wer die Bridgerton Reihe kennt, kennt natürlich Violet, die Mutter der acht Bridgertons. Sie spielt in allen Büchern eine Rolle , ist aber nie Hauptperson. Man lernt sie wohl kennen, aber was sie wirklich bewegt bleibt eher verborgen. Nun hat Julia Quinn Violet eine eigene Kurzgeschichte gewidmet, die die Lücken in Violets Leben ein wenig füllt. Man liest von der ersten Begegnung mit Edmund als Kind, dem Wiedertreffen als sie debutiert, die Hochzeit und natürlich auch von Edmunds Tod. Und wie es dabach für Violet ging, bis ins hohe Alter.

Das Buch ist ein kleiner netter Zusatz zur Reihe und macht Fans der Reihe sicher Spaß. Die Geschichte ist schnell gelesen und macht Spaß. Schöne Unterhaltung für zwischendurch!

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