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Veröffentlicht am 15.12.2025

Luxushotel voller Geheimnisse - weniger spannend als erwartet!

The Woman in Suite 11
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Der Thriller „The Woman in Suite 11“ hat mich leider nicht so begeistern können und ich hatte ein wenig mehr erwartet.

Ich hatte vor längerem schon den Vorgänger „The Woman in Cabin 10“ gelesen und war ...

Der Thriller „The Woman in Suite 11“ hat mich leider nicht so begeistern können und ich hatte ein wenig mehr erwartet.

Ich hatte vor längerem schon den Vorgänger „The Woman in Cabin 10“ gelesen und war hin und weg von dem Thriller.
Deshalb hatte ich mich total auf die Weiterführung gefreut, jedoch konnte sie für mein Empfinden leider nicht mit dem Vorgänger mithalten.

Es handelt wieder von Lo Blacklock, welche nach einer langen Auszeit einen Neuanfang in ihrem Job wagt. Sie wird zu der Eröffnung ein Luxushotel in der Schweiz eingeladen und nutzt diese Chance für einen Wiedereinstieg ins Berufsleben. Schon bei der Ankunft ist sie begeistert von dem Hotel und hofft auf ein Exklusiv-Interview mit dem Besitzer und Millionär Marcus Leidmann. Doch bald kippt die Stimmung und statt Marcus Leidmann trifft sie in der Suite 11 auf eine Frau, die behauptet in Gefahr zu sein. Doch wer ist diese Frau? Was hat es mit der Einladung auf sich?

Der Schreibstil hat mir wieder total gut gefallen. Er war sehr flüssig, modern und war total leicht zu lesen. Es wird aus der Sicht von Lo geschrieben und so erhält man einen guten Einblick in ihr Inneres. Auch gibt es immer wieder Ausschnitte aus Zeitungsartikeln der Chat/Mail Verläufen, was mir sehr gut gefallen hat.
Die Länge der Kaptitel fand ich auch perfekt und haben den Lesefluss positiv beeinflusst.
Auch das Setting war mysteriös, interessant und hat mir gut gefallen.

Die Charaktere waren gut ausgearbeitet und haben ein rundes Bild ergeben. Lo ist eine raffe und mutige Frau, hat jedoch mit ihren Dämonen aus ihrer Vergangenheit zu kämpfen, was ihr immer wieder im Weg steht und sie hindert. Jedoch ist sie in meinen Augen auch ein wenig naiv und handelt ein wenig unüberlegt.

Ich hatte mir total viel von der Handlung erhofft aber leider war es vor allem zu Beginn eher wenig an Spannung zu spüren und es wurde sehr viel drum herum geredet und erzählt. Auch im weiteren Verlauf des Buches ist es leider nicht besser geworden und es wurde für mich von der Handlung her ein wenig langatmig und ich habe gehofft, dass es irgendwann ein wenig mehr Fahrt aufnimmt. Aber es wurde eher immer wieder auf die pompöse Hotels und ihre Ausstattung eingegangen und nahm ein wenig den Spaß am Lesen.
Erst gegen Ende hin nahm das Buch ein wenig an Fahrt auf und das Ende hat mir eigentlich ganz gut gefallen, auch wenn es an einigen Stellen ein wenig vorhersehbar war, war ich an einigen Stellen auch ein wenig überrascht.
Das Ende war zusammenfassend auf jeden Fall logisch nachvollziehbar und hat mich zufriedengestellt.
Für mich war das Buch leider eher ein Kriminalroman und der Vorgänger war deutlich spannender und actionreicher.

Zusammenfassend war es ein ganz solides Buch, jedoch hatte ich mir ein wenig mehr Thrill und Plot-Twists gewünscht!

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Veröffentlicht am 05.09.2025

Leider nicht meinen Erwartungen entsprechend

Problematic Summer Romance – Die hitzige Unzulässigkeit der Liebe
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Die Romcom "Problematic Summer Romance" von Ali Hazelwood war das erste Buch der Autorin was ich gelesen habe. Doch leider hat es mir nicht wirklich zugesagt und war sehr langatmig.

Es handelt von Maya, ...

Die Romcom "Problematic Summer Romance" von Ali Hazelwood war das erste Buch der Autorin was ich gelesen habe. Doch leider hat es mir nicht wirklich zugesagt und war sehr langatmig.

Es handelt von Maya, einer 23-jährigen, die mit der Uni fertig ist und noch nicht genau weis wie ihr Leben weiter verlaufen soll. Dann trifft sie auf der Hochzeit ihres Bruder wieder auf Conor. Dieser ist der 15 Jahre ältere Freund ihres Bruders. Sie merkt, dass sie immer noch Gefühle für ihn hegt, welche sie kaum unterdrücken kann. Ich war unglaublich gespannt wie ihre Reise weiter gehen wird.

Das Cover und auch der Klappentext haben total Lust auf das Buch gemacht und auch der lebendige Schreibstil hat mir relativ gut gefallen. Es wird abwechselnd aus der Vergangenheit und Gegenwart erzählt und es ist auch ein Countdown bis zum Tag der Hochzeit angegeben. Zudem wird aus der Ich-Perspektive erzählt.

Die Charaktere haben mir leider überhaupt nicht zugesagt und ich konnte nicht mit ihnen warm werden. Maya war für mich leider viel zu kindisch und extrem triebgesteuert. Auch Conor war mir für sein Alter leider einfach zu kindisch.
Mir hat in diesem Falle der Trope "Age-Gap" auch nicht zugesagt. Ich konnte mich persönlich leider einfach nicht in die Story rein fühlen.

Auch der Humor hat mir leider nicht so zugesagt.

Der sommerliche Aspekt kam trotzdem auf jeden Fall auf nur leider konnte mich das Buch nicht so ganz überzeugen und hat sich für mich eher langatmig angefühlt.

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Veröffentlicht am 15.07.2025

Leider nicht so überzeugend!

The Trap. Wie weit würdest du gehen, um deine Schwester zu retten?
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Das Cover, der Titel sowie der Klappentext haben total mein Interesse geweckt. Es hat sich alles sehr spannend und vielversprechend angehört.

Es handelt von einer jungen Frau Lucy, die das Verschwinden ...

Das Cover, der Titel sowie der Klappentext haben total mein Interesse geweckt. Es hat sich alles sehr spannend und vielversprechend angehört.

Es handelt von einer jungen Frau Lucy, die das Verschwinden ihrer Schwester Nicki aufklären will. Sie möchte das Monster finden, zu welchem ihre Schwester ins Auto gestiegen ist und sie entführt hat. Doch geling ihr das?

Der Schreibstil ist allgemein sehr angenehm und flüssig zu lesen.
Die Kapitel sind ein wenig länger was mich ein bisschen gestört hat, da ich kürzere Kapitel bevorzuge. Es wird abwechselnd aus der Sicht von Lucy, dem Täter und der Polizei beschrieben. Man erhält so einen guten Einblick.

Die Charaktere waren gut gestaltet aber ich konnte keine richtige Nähe zu ihnen aufbauen, da mir allgemein alles sehr distanziert vorkam.

Bei mir kam leider zu Beginn kaum Spannung auf und es hat sich schon etwas in die Länge gezogen angefühlt.
Gegen Mitte und auch gegen Ende hin gab es 2-3 spannende Szenen, die mich in den Bann gezogen haben und ich unbedingt wissen wollte wie es weiter geht.
Das Ende war nochmal ein guter Plot-Twist der mit allgemein gut gefallen hat. Mit dem Ende war ich sehr zufrieden.

Für mich war das Buch nur leider eher ein Krimi als ein Thriller.
Ich glaube aus dem Grund hat mir das Buch leider nicht so gut gefallen, da ich etwas anderes erwartet habe. Aber komplett schlecht was das Buch natürlich nicht und die Handlungsidee und auch die Umsetzung der spannenden Szenen finde ich sehr gelungen.

Wenn man aber gerne etwas mehr in die Richtung Krimis liest und gerne Ermittlungsarbeit dabei hat könnte das Buch das richtige sein.

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Veröffentlicht am 30.04.2025

Was geschah mit Blake Nelson?

Drei Witwen
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Der Thriller "Drei Witwen" von Catherine Quinn hat mir leider nicht so sehr zugesagt.

Er handelt von drei Ehefrauen namens Rachel, Tina und Emily, die mit ihrem Ehemann Blake zurückgezogen auf einer ...

Der Thriller "Drei Witwen" von Catherine Quinn hat mir leider nicht so sehr zugesagt.

Er handelt von drei Ehefrauen namens Rachel, Tina und Emily, die mit ihrem Ehemann Blake zurückgezogen auf einer Farm leben. Sie leben als Angehörige "der Heiligen der letzten Tage"oder als sogenannte "Mormonen".
Doch dann wird ihr Mann Blake tot aufgefunden und alles deutet darauf hin, dass er ermordet wurde.
Da stellt sich die Frage was geschah in jener Nacht und wer hat ihm das angetan, denn jede der Frauen hätte ein Motiv gehabt.

Das Cover hat mich anfangs sehr angesprochen und auch generell das Thema Mormonen und Sekten hat mich sehr interessiert.

Der Schreibstil hat mir ganz gut gefallen, anfangs fand ich es einwenig schwer reinzukommen aber dann ging es.
Es wird abwechselnd aus den Perspektiven der drei Frauen erzählt. Das hat mir sehr gut gefallen, da man so ein gutes Bild aller Frauen und ihrer Gefühlswelt erhält.
Mir haben zudem die kurzen Kapitel sehr gut gefallen, da die Story so sehr abwechslungsreich war.

Die Charaktere fand ich gut umgesetzt und haben sehr gut in die Handlung gepasst. Alle drei Frauen sind auf ihre Weise sehr unterschiedlich und genau das, hat es sehr interessant gemacht, da jede aus anderen Verhältnissen kommt und eine andere Einstellung hat.

Was mir bei dem Buch leider gefehlt hat, war die Spannung. Es war die meiste Zeit sehr langgezogen und es kam bei mir kaum Spannung auf, was für mich bei einem Thriller eigentlich gegeben sein müsste. Es kam mir eher wie eine Art Krimi vor.

Auch das Ende war zu einem Zeitpunkt für mich ein wenig vorhersehbar und war demnach auch nicht gerade überraschend.

Zusammenfassend war es in meinen Augen ein ganz solides Buch und es war sehr interessant ein wenig über die Welt der Mormonen und Sekten zu erfahren und auch die Message des Buches hat mir gut gefallen.

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Veröffentlicht am 21.02.2025

Viele Geheimnisse!

Eine perfekte Ehe
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Der Thriller "Eine perfekt Ehe" handelt von der New Yorker Anwältin Lizzy Kitsakis, welche einen alten Studienfreund namens Zach zu Hilfe kommt, der beschuldigt wird seine Frau Amanda ermordet zu haben. ...

Der Thriller "Eine perfekt Ehe" handelt von der New Yorker Anwältin Lizzy Kitsakis, welche einen alten Studienfreund namens Zach zu Hilfe kommt, der beschuldigt wird seine Frau Amanda ermordet zu haben. Dabei taucht sie in das Leben von Zach und seiner Frau in das elitäre Brooklyn ein. Sie lernt viele Leute und deren Geheimnisse kennen und erfährt auch viel über ihre eigene Ehe.

Die Handlung hat mich leider zu Beginn kaum abgeholt und es kam auch nicht wirklich Spannung bei mir auf. Es hat sich für mich ein wenig langatmig angefühlt und die Spannung kam auch erst gegen Ende hin auf. Das Ende war für mich ein wenig überraschend aber sehr gut umgesetzt und hat mir gefallen. Für mich war es jedoch kein typischer Thriller, sondern eher ein Krimi/Roman.

Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Er ist aus den verschiedenen Sichten der Charaktere Lizzy sowie der ermordeten Amanda geschrieben. Man erfährt dadurch vieles was im Hintergrund geschieht und auch das Bild und die Handlung läuft so parallel zusammen und ergibt ein schlüssiges Bild. Auch werden zwischen den Kapiteln Zeugenvernehmungen und Zeugenaussagen beschrieben.

Was mir nicht so gefallen hat, waren die meiner Meinung nach zu langen Kapitel, das ist aber auf jeden Fall geschmackssache.

Die Charaktere hingegen fand ich sehr gut ausgearbeitet und umgesetzt.

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