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Veröffentlicht am 30.04.2025

Was geschah mit Blake Nelson?

Drei Witwen
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Der Thriller "Drei Witwen" von Catherine Quinn hat mir leider nicht so sehr zugesagt.

Er handelt von drei Ehefrauen namens Rachel, Tina und Emily, die mit ihrem Ehemann Blake zurückgezogen auf einer ...

Der Thriller "Drei Witwen" von Catherine Quinn hat mir leider nicht so sehr zugesagt.

Er handelt von drei Ehefrauen namens Rachel, Tina und Emily, die mit ihrem Ehemann Blake zurückgezogen auf einer Farm leben. Sie leben als Angehörige "der Heiligen der letzten Tage"oder als sogenannte "Mormonen".
Doch dann wird ihr Mann Blake tot aufgefunden und alles deutet darauf hin, dass er ermordet wurde.
Da stellt sich die Frage was geschah in jener Nacht und wer hat ihm das angetan, denn jede der Frauen hätte ein Motiv gehabt.

Das Cover hat mich anfangs sehr angesprochen und auch generell das Thema Mormonen und Sekten hat mich sehr interessiert.

Der Schreibstil hat mir ganz gut gefallen, anfangs fand ich es einwenig schwer reinzukommen aber dann ging es.
Es wird abwechselnd aus den Perspektiven der drei Frauen erzählt. Das hat mir sehr gut gefallen, da man so ein gutes Bild aller Frauen und ihrer Gefühlswelt erhält.
Mir haben zudem die kurzen Kapitel sehr gut gefallen, da die Story so sehr abwechslungsreich war.

Die Charaktere fand ich gut umgesetzt und haben sehr gut in die Handlung gepasst. Alle drei Frauen sind auf ihre Weise sehr unterschiedlich und genau das, hat es sehr interessant gemacht, da jede aus anderen Verhältnissen kommt und eine andere Einstellung hat.

Was mir bei dem Buch leider gefehlt hat, war die Spannung. Es war die meiste Zeit sehr langgezogen und es kam bei mir kaum Spannung auf, was für mich bei einem Thriller eigentlich gegeben sein müsste. Es kam mir eher wie eine Art Krimi vor.

Auch das Ende war zu einem Zeitpunkt für mich ein wenig vorhersehbar und war demnach auch nicht gerade überraschend.

Zusammenfassend war es in meinen Augen ein ganz solides Buch und es war sehr interessant ein wenig über die Welt der Mormonen und Sekten zu erfahren und auch die Message des Buches hat mir gut gefallen.

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Veröffentlicht am 21.02.2025

Viele Geheimnisse!

Eine perfekte Ehe
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Der Thriller "Eine perfekt Ehe" handelt von der New Yorker Anwältin Lizzy Kitsakis, welche einen alten Studienfreund namens Zach zu Hilfe kommt, der beschuldigt wird seine Frau Amanda ermordet zu haben. ...

Der Thriller "Eine perfekt Ehe" handelt von der New Yorker Anwältin Lizzy Kitsakis, welche einen alten Studienfreund namens Zach zu Hilfe kommt, der beschuldigt wird seine Frau Amanda ermordet zu haben. Dabei taucht sie in das Leben von Zach und seiner Frau in das elitäre Brooklyn ein. Sie lernt viele Leute und deren Geheimnisse kennen und erfährt auch viel über ihre eigene Ehe.

Die Handlung hat mich leider zu Beginn kaum abgeholt und es kam auch nicht wirklich Spannung bei mir auf. Es hat sich für mich ein wenig langatmig angefühlt und die Spannung kam auch erst gegen Ende hin auf. Das Ende war für mich ein wenig überraschend aber sehr gut umgesetzt und hat mir gefallen. Für mich war es jedoch kein typischer Thriller, sondern eher ein Krimi/Roman.

Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Er ist aus den verschiedenen Sichten der Charaktere Lizzy sowie der ermordeten Amanda geschrieben. Man erfährt dadurch vieles was im Hintergrund geschieht und auch das Bild und die Handlung läuft so parallel zusammen und ergibt ein schlüssiges Bild. Auch werden zwischen den Kapiteln Zeugenvernehmungen und Zeugenaussagen beschrieben.

Was mir nicht so gefallen hat, waren die meiner Meinung nach zu langen Kapitel, das ist aber auf jeden Fall geschmackssache.

Die Charaktere hingegen fand ich sehr gut ausgearbeitet und umgesetzt.

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Veröffentlicht am 06.12.2024

Guter Kriminalroman

Erdschwarz
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Der Kriminalroman "Erdschwarz" von Tove Alsterdal ist der zweite Teil der "Eira-Sjödin-Trilogie".

Die Leiche eines Mannes, wird in einem verlassenen Haus gefunden. Zudem fehlen diesem zwei Finger.
Im ...

Der Kriminalroman "Erdschwarz" von Tove Alsterdal ist der zweite Teil der "Eira-Sjödin-Trilogie".

Die Leiche eines Mannes, wird in einem verlassenen Haus gefunden. Zudem fehlen diesem zwei Finger.
Im Norden des Landes gab es so einen ähnlichen Fall, wobei der Betroffene dem Tod gerade noch entkommen ist.

Auch hier ermittelt die vom vorherigen Teil bekannte Polizistin Eira und versucht den Fall aufzuklären.
Jedoch fällt dies schwerer als Gedacht, da der Fall eine sehr persönliche Wendung für Eira nimmt.

Ich würde empfehlen die Reihenfolge der Teile einhalten, da die Handlung und Beziehungen der Charaktere sich von Band zu Band aufbauen.

Das Buch ist meiner Meinung nach leider nicht so spannend und ich persönlich fand die Handlung und Spannung des ersten Teils viel besser.

Zusammenfassend ist es jedoch ein relativ gelungener Kriminalroman und Wert gelesen zu werden.

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Veröffentlicht am 11.05.2025

Mehr Drama als Krimi!

Der Club. Dabeisein ist tödlich
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Der Kriminalroman "Der Club" welcher unter dem Pseudonym Ellery Lloyd erschienen ist, hat mir leider überhaupt nicht zugesagt.

Er handelt von einer Party auf einer lang vergessenen Insel, auf der nur ...

Der Kriminalroman "Der Club" welcher unter dem Pseudonym Ellery Lloyd erschienen ist, hat mir leider überhaupt nicht zugesagt.

Er handelt von einer Party auf einer lang vergessenen Insel, auf der nur die Reichen, Schönen und Berühmten Zugang haben.
Doch gegen alle liegt etwas vor, was ihrer Karriere schaden könnte und dann taucht auch noch eine Leiche auf.

Das Cover und der Klappentext hatten mich zuerst sehr angesprochen und ich hatte auf einen guten Krimi gehofft. Auch die Idee hinter der Story hat totales Interesse bei mir geweckt.
Doch leider hat mir das Buch nicht wirklich zugesagt und ich fand die Story leider nicht gut umgesetzt.

Der Schreibstil war mir ein wenig zu detailliert und schwierig zu lesen geschrieben.
Es wurde zudem aus den verschiedenen Sichten der Charaktere geschrieben, was mir auf Dauer ein wenig zu ausschweifend war.

Zu den Charakteren konnte ich leider überhaupt keine Nähe aufbauen und haben für mich leider kein rundes Bild ergeben. Sie waren mir alle zu distanziert.

Auch kam überhaupt keine Spannung auf und das ganze Buch war mehr Drama zwischen den Charakteren als ein eigentlicher Krimi.
Es wurde eher einfach die Story hinter dem Mord erzählt ohne Plot-Twists oder Spannung.
Zudem wurden viele unwichtige Infos wie z.B. wie die Reichen leben viel zu detailliert und ausschweifend erzählt bzw. beschriebe. So hat sich das Buch ziemlich in die Länge gezogen, da dies eben für das Buch nicht unbedingt nötige Infos waren.
Somit war das Ende für mich dann auch nicht wirklich überraschend.

Zusammenfassend muss ich leider sagen, dass mir das Buch nicht wirklich zugesagt hat und in meinen Augen auch kein Kriminalroman war. Es könnte jedoch für Leute, die gerne über Drama und High-Society lesen ein Versuch wert sein.

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