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PinaColada999

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.03.2025

Solider Thriller

Wehrlos
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Das Cover wirkt extrem neugiererweckend und sodass man tatsächlich das Buch schnellstmöglichst lesen möchte. Es zeigt einen verlassenen Spielplatz, welcher durchaus Haupttatort des Buches ist, und welcher ...

Das Cover wirkt extrem neugiererweckend und sodass man tatsächlich das Buch schnellstmöglichst lesen möchte. Es zeigt einen verlassenen Spielplatz, welcher durchaus Haupttatort des Buches ist, und welcher den Leser näher in die Geschichte rücken möchte.
Beim Inhalt bin ich tatsächlich zwiegespalten. Grundsätzlich ist es ein gutes Buch, welches man durchaus zwischendurch mal lesen kann. Die Schreibweise ist gut gewählt und die Kapitel sind sehr kurz, sodass das Buch sich schnell durchlesen lässt. Einerseits war die Handlung sehr spannend und man wollte wissen, ob die kleine Nele gefunden wird. Andererseits gab es viele Stellen an denen das Buch meiner Meinung etwas langatmig war und man sich gedacht hat: Ist in den letzten 50 Seiten eigentlich etwas passiert? Dann widerrum gab es für mich schockierende Stellen, bei denen ich mir gedacht habe, ob ich überhaupt ein solches Buch weiterlesen möchte (die Stellen mit Kurt oder die Gedanken die das Buch entstehen lässt, wenn man überlegt, was mit den Kindern nach dem "Erziehungsheim" passieren könnte). Auch die Spannung konnte für mich nicht grundsätzlich im ganzen Buch gehalten werden, was vielleicht aber auch an dem Thema lag, da man hier nicht wirklich ins Detail gehen möchte.
Aus diesen Gründen ziehe ich einen Stern ab.

Fazit: Ein guter Thriller, den man zwischendurch lesen kann, der nicht zu tief in die Materie geht, aber auch nicht so extrem fesselt, dass man das Buch nicht aus der Hand legen kann.

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Veröffentlicht am 01.03.2025

Unterweger - doch kein Schriftsteller?

Austrian Psycho Jack Unterweger
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Zunächst muss ich sagen, dass ich bei diesem Buch etwas anderes erwartet hatte. Etwa mehrere verschiedene Aussagen von Personen, die ihn näher kannten oder auch seine Geschichte über die Taten etc. Allerdings ...

Zunächst muss ich sagen, dass ich bei diesem Buch etwas anderes erwartet hatte. Etwa mehrere verschiedene Aussagen von Personen, die ihn näher kannten oder auch seine Geschichte über die Taten etc. Allerdings beinhaltet das Buch lediglich drei Aussagen von Personen, die an seiner Entlassung beigetragen haben und darunter bis heute leiden. Jack Unterweger kommt aufgrund eines Mordfalles lebenslänglich ins Gefängnis. Dort entdeckt er das Schreiben für sich - so wie andere behaupten. In Wahrheit hat er entweder Texte abgeschrieben, andere für sich schreiben lassen oder ohne große Mühe etwas herunter geschrieben. Die Welt außerhalb des Gefängnisses entdeckte dadurch in ihm DEN Schriftsteller und stellte ihn sprichwörtlich auf ein Podest. Dies nutzte Jack um beliebter für seine Mitmenschen zu werden, wodurch sie für seine Freilassung gekämpft haben. Anschließend begann die unvermeidbare Mordserie. Ganz schön raffiniert muss man sagen und man kann die Selbstvorwürfe der Zeitzeugen verstehen.
Ich fand es interessant, dass dieser Aspekt im Buch beleuchtet wurde, allerdings war dies auch so ziemlich das einzige Thema. Meiner Meinung nach hätte man sein Leben mehr beleuchten können und dadurch das Buch länger als 120 Seiten machen können.
Sprachlich war es zunächst etwas schwierig den Einstieg in das Buch zu finden, aber das legte sich recht schnell.
Das Cover finde ich aufgrund des großen Portrait von Jack und der grellen Gelbfarbe etwas abschreckend, aber das ist evtl auch die Intention dahinter.

Fazit: Ein interessanter Fall, der hier geschildert wird, den man zwischendurch lesen kann.

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Veröffentlicht am 01.03.2025

Wieder mal sehr gelungen

Der zweite Verdächtige
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Ich habe die letzten Bänder auch bereits gelesen und habe mich daher sehr auf den nächsten Teil gefreut.
Der fünfte Teil dieser Reihe war wieder mal sehr gelungen, wie man es eben von Tsokos und Schwiecker ...

Ich habe die letzten Bänder auch bereits gelesen und habe mich daher sehr auf den nächsten Teil gefreut.
Der fünfte Teil dieser Reihe war wieder mal sehr gelungen, wie man es eben von Tsokos und Schwiecker bereits erwartet.
Es beinhaltet diesmal ein ganz anderes Thema wie in den letzten Bändern, aber ist genau so spannend. Ich finde es gut, dass ein solches Buch von erfahrenen Spezialisten wie in diesem Fall einem Strafverteidiger und einem Gerichtsmediziner geschrieben wird, da man einfach die Leidenschaft und die Berufsexpertise erkennen kann. Dies habe ich vor allem in dem Teil des Gerichtsprozesses gemerkt. Man hat sich als Leser schon gedacht, wie schafft es Rocco Eberhardt seinen Angeklagten aus der Sache herauszuholen, wenn doch alles gegen ihn spricht? Es ist sehr durchdacht geschrieben, keinesfalls verwirrend - im Gegenteil: alle Aspekte von Rocco sind vollkommen logisch, auch für branchenfremde Leser.

Ein wenig Kritik habe ich jedoch: Es ist irgendwie doch von Anfang an klar, dass Jan Staiger wohl nicht der Täter ist, auch wenn alles auf ihn hindeutet. Dies fand ich etwas schade, dass es so vorweg genommen wird. Positiv war jedoch, dass ich bis zum Ende auf der falschen Spur war, wär der Täter und "Fuzz" war.
Insgesamt finde ich jedoch, wenn ich diesen Band mit den vorherigen Bändern vegleiche, dass es für mich persönlich der "schwächste" war, auch wenn er grundsätzlich sehr gut war und ich viel Spaß beim Lesen hatte. Aber nichtsdestotrotz haben mich die vorherigen Bänder mehr geflasht.
Zudem kann ich mir kaum vorstellen, dass dies der letzte Band sein soll ?!
Man könnte diese Reihe über Rocco noch unendlich weiter schreiben, was sicherlich ein großer Erfolg wäre.
.. und mein größtes Problem: Auf der letzten Seite war ich so überrascht, sowas habe ich noch in keinem Buch erlebt. Wie kann das tatsächlich das Ende sein? Also ich fand es gut, dass ein Buch so eine überraschende Wendung bereit hält, aber dann erwarte ich auch definitiv einen weiteren Teil.

Fazit: Ein sehr gelungenes Buch, welches unbedingt gelesen werden muss. Es ist ein Justizkrimi durch und durch, was mir persönlich sehr gut gefallen hat.
Aufgrund meiner "kleinen Kritik" ziehe ich einen Stern ab. Aber dennoch eine sehr gute Leistung!

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Veröffentlicht am 20.02.2025

Traurig und viel Drama

Die Inselfamilie
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Das Cover wirkt schön leicht und macht Lust auf Urlaub. Man erwartet einen schönen Wohlfühlroman. Leider ist das Gegenteil der Fall. Die verschiedenen Charakteren kommen alle mit ihren eigenen Problemen ...

Das Cover wirkt schön leicht und macht Lust auf Urlaub. Man erwartet einen schönen Wohlfühlroman. Leider ist das Gegenteil der Fall. Die verschiedenen Charakteren kommen alle mit ihren eigenen Problemen daher. E sgibt viele Dramen und Probleme: Zum einen möchte Anne einen Pflegedienst eröffnen; die Situation zwischen Emma und ihrer leiblichen Tochter Anne; die Freundin Edith und ihre beginnende Demenz; die Freundin Franziska, die möglicherweise auf Ben steht und das größte Problem von allen: Nadjas Herz OP und die daraus resultierte Folge, dass Ben nun Papa ist und ein 5 Jähriges Kind beaufsichtigen muss.

Für 250 Seiten sind das meiner Meinung nach zu viele Probleme auf einmal, die aufgrund der geringen Seitenzahl nicht genug Tiefe bekommen und somit nur oberflächlich abgearbeitet werden. Marie, das 5-jährige Kind beansprucht den meisten Teil des Buches, wodurch der Rest für mich in den Hintergrund gerät.

Das Ende ist vorhersehbar, aber hat mir leider gar nicht gefallen. Ich habe mir hier etwas anderes gewünscht. Aber vielleicht dient das als Sprungbrett für dem 3. Band?

Insgesamt war es okay. Mich hat gestört, dass ich grundsätzlich einen schönen Roman erwartet habe und es mir durchweg einfach zu traurig war.

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Veröffentlicht am 15.02.2025

Man muss sich erst reinfinden

Something Old, Someone New
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Zunächst fand ich die Idee der Geschichte gar nicht mal so schlecht, es war mal was anderes. Auch die Suche nach den verschiedenen Frauen habe ich mir recht lustig und spannend vorgestellt. Doch als ich ...

Zunächst fand ich die Idee der Geschichte gar nicht mal so schlecht, es war mal was anderes. Auch die Suche nach den verschiedenen Frauen habe ich mir recht lustig und spannend vorgestellt. Doch als ich das Buch angefangen habe, konnte ich mit den Figuren nicht so richtig warm werden. Auch fand ich es recht unwirklich wie schnell Shea dann die erste Frau direkt gefunden hat. So viel kann man doch nicht haben? Naja auf jeden Fall dachte ich mir zu diesen Zeitpunkt schon, das kann ja heiter werden mit dem Buch. Aber ich muss sagen: Je weiter ich gelesen habe, desto mehr konnte ich mich in die Geschichte reinfinden und es wurde auch tatsächlich etwas spannend für mich. Graham fand ich auch direkt sehr sympathisch, er hat sich schon sehr ins Zeug gelegt um Shea zu helfen und vielleicht auch um ihr zu gefallen. Positiv fand ich auch, dass es zwischen durch mal den Anschein gemacht hat, gleich passiert der worst case hier. Dies hielt die Spannung im Buch auf jeden Fall. Auch wenn einige berichten, das Ende war absehbar.. Für mich was es das nicht. Ich habe tatsächlich am Ende dich mitgefiebert, wie es nun endet und ob es ein happy end noch gibt oder nicht.

Fazit: Ich gebe dem Buch 4 Sterne, trotz der Tatsache, dass ich anfangs doch recht skeptisch gegenüber dem Buch wurde. Man muss sich eben doch erstmal reinfinden und dann wird es doch noch ein gutes Buch

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