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Veröffentlicht am 02.03.2025

Das traurige Ende einer langen Freundschaft

Die Villa
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Vier junge Frauen fahren nach Marbella um noch einmal ihre Freundin zu ehren, die vor drei Jahren auf ihrem Junggesellinnenabschied ums Leben gekommen ist. Bis jetzt wurde der Mord an der jungen Braut ...

Vier junge Frauen fahren nach Marbella um noch einmal ihre Freundin zu ehren, die vor drei Jahren auf ihrem Junggesellinnenabschied ums Leben gekommen ist. Bis jetzt wurde der Mord an der jungen Braut Aoife nicht aufgeklärt.
Tiff organisierte mit heimlicher Hilfe von Nathan den Junggesellinnenabschied in einer abgeschiedenen Villa in Marbella. Zu fünft fuhren die jungen Frauen, die sich teilweise untereinander nicht gut kannten, in die Villa. Nicht mit allen organisierten „Aktionen“ von Tiff waren Aoife und auch Dani einverstanden, machten aber lange Zeit gute Miene und gaben sich freudig gut gelaunt. Bis Aoife stirbt und niemand sich erinnern kann, was passiert ist.
Organisiert wurde die Reise jetzt von Dani, die mit Aoife seit ihrer Studienzeit eng befreundet war. Die beiden haben gemeinsam die Welt auf den Kopf gestellt und nichts anbrennen lassen. Dani hat eine große Erinnerungslücke, was die Zeit vor Aoifes Tod betrifft und hoffe, wenn sie jetzt noch einmal genau dorthin fahren, wo es passiert ist, dass die Erinnerung wieder kommt.
Mir gefällt der flüssige Schreibstil und der Wechsel der Perspektiven und Zeiten, so dass der Lesende immer noch ein Kapitel lesen möchte um zu erfahren, was ist wirklich geschehen.
Immer wieder hatte ich eine Idee, wer für den Tod von Aoife verantwortlich ist, musste diese aber nach einigen Seiten wieder verwerfen.
Jess Ryder hat mit „Die Villa“ ein spannendes Buch geschrieben, welches mir gut gefallen hat.

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Veröffentlicht am 21.02.2025

Interessanter Start in eine neue Krimi-Reihe

Schmerz
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Mich hat das Cover von Schmerz angesprochen und da ich Krimis aus Island liebe, habe ich natürlich gleich zugegriffen.
Die Polizistin Dora, die eigentlich nach einem "Arbeitsunfall" nur noch Innendienst ...

Mich hat das Cover von Schmerz angesprochen und da ich Krimis aus Island liebe, habe ich natürlich gleich zugegriffen.
Die Polizistin Dora, die eigentlich nach einem "Arbeitsunfall" nur noch Innendienst macht, wird zu einem Vermisstenfall geschickt. Ein Teenager verschwindet während eines Schulausfluges im Nationalpark. Es werden nur ein Schuh und eine Jacke gefunden. Von dem Teenager fehlt jede Spur. Dora bekommt Unterstützung von Rado, der auch eine Sonderrolle bei der Polizei spielt. Er soll nach Möglichkeit gut beschäftigt werden, damit er nicht mitbekommt, dass die Kollegen eine Razzia in seinem Umfeld planen und durchführen.
Zu Beginn wollen die beiden nicht wirklich zusammenarbeiten, aber schon bald raufen sie sich zusammen und unterstützen sich.
Anfangs hatte ich ein wenig Schwierigkeiten, in die Story zu kommen. Dora war mir zu abgedreht und die Hintergrundgeschichte von Rado etwas zu überspitzt. Aber bald schon hab ich die beiden (und auch deren Chef) mehr und mehr gemocht.
Da "Schmerz" der erste Band mit Dora und Rado ist, bin ich gespannt, wie es weiter geht. Für dieses Werk gebe ich aber gern 4 von 5 Sternen, da ich denke, dass noch Luft nach oben ist.

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Veröffentlicht am 19.02.2025

angenehmer Krimi

Die Schanze
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Die Ärztin Ellen kehrt in ihren Heimatort zurück. Sie möchte nach ihrer Trennung nicht mehr mit ihrem Ex in gleichen Krankenhaus arbeiten und ihm regelmäßig über den Weg laufen. Da war es wie ein Wink ...

Die Ärztin Ellen kehrt in ihren Heimatort zurück. Sie möchte nach ihrer Trennung nicht mehr mit ihrem Ex in gleichen Krankenhaus arbeiten und ihm regelmäßig über den Weg laufen. Da war es wie ein Wink vom Schicksal, dass genau jetzt der alte Landarzt Schwarz seine Praxis aufgeben möchte und eine Nachfolgerin sucht. Lange musste Ellens Schwester sie nicht überreden, nach Hause zurück zu kehren. Ellen ist in dem festen Glauben, die Geschehnisse während ihrer Jugend inzwischen verarbeitet zu haben. Weit gefehlt.
Auf ihrer ersten Joggingrunde spät abends hängt eine Leiche an der Skisprungschanze. Suizid ist ausgeschlossen, denn er hat einige Brandstellen von einem elektrischen Viehtreiber.
Lars Menz schreibt flüssig und man kann "Die Schanze" gut lesen, aber ich glaube, da ist noch viel Luft nach oben. Ich habe das Buch gern gelesen und gebe gern 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 27.01.2025

Skurriles Familientreffen

Verlassen
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Der neue Thriller von Eva Björg Ægisdóttir passt vom Cover her sehr gut zu den drei vorherigen Thrillern.
Ich mag dem Schreibstil der Autorin sehr gern und habe mit Spannung "Verlassen" angefangen.
Jedoch ...

Der neue Thriller von Eva Björg Ægisdóttir passt vom Cover her sehr gut zu den drei vorherigen Thrillern.
Ich mag dem Schreibstil der Autorin sehr gern und habe mit Spannung "Verlassen" angefangen.
Jedoch hat mir das Buch nicht so mitgenommen, die die vorherigen Bücher von ihr.
Es geht um eine reiche Familie, die den 100sten Geburtstag ihres verstorbenen Familienmitgliedes in einem abgelegenen Hotel feiern möchten. Die Familie besteht aus unterschiedlichsten Charakteren, die der Lesende im Laufe des Buches mehr und mehr kennenlernt. Wir dringen beim Lesen immer tiefer in die dunklen Abgründe der einzelnen Familienmitglieder ein. Dazu kommen natürlich noch die Angestellten des Hotels, die teilweise recht unbehaglich sind. Direkt von Anfang an herrscht eine düstere Stimmung, welche die Autorin auch immer weiter ausbaut und so bildlich beschreibt, dass man sowohl das Hotel, die Zimmer als auch die Landschaft vor Augen hat.
Ich habe erwartet, mehr von den Ermittlungen zu lesen und die beiden Kommissare noch besser kennenzulernen. Allerdings sind die zwei in diesem Familiendrama ein wenig untergegangen.
Trotzdem freue ich mich schon jetzt auf einen hoffentlich erscheinenden Teil 5.

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Veröffentlicht am 12.01.2025

Eisiger Thriller

Minus 22 Grad
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Mich hat das Cover eigentlich sofort angesprochen und der Klappentext dann zum Lesen verführt.
Laura, junge Studentin der Fotografie, fährt nachts mit dem Rad durch einen verschneiten Wald. Das ist es, ...

Mich hat das Cover eigentlich sofort angesprochen und der Klappentext dann zum Lesen verführt.
Laura, junge Studentin der Fotografie, fährt nachts mit dem Rad durch einen verschneiten Wald. Das ist es, was ihr ein gutes Gefühl gibt. Allein mit sich und ihrem Rad, der Geschwindigkeit, ihrer Muskeln, die sie immer weiter antreibt. Dann merkt sie, dass sie von einem Auto verfolgt wird. Sie fährt schneller und schneller. Auf einmal spürt sie einen Ruck am Hinterrad. Der Wagen ist auf sie aufgefahren und sie stürzt. Später wird sie in einem Plexiglaskäfig wach. Sie soll eine Aufgabe lösen.
Kommissar Lukas Johannsen ermittelt im dem Fall der verschwundenen Laura. Gedrängelt von ihrer Mutter, einer Frau aus der Politik mit viel Einfluss. Johannson wird durch ein Paket an Lauras Mutter auf einen alten Fall gestoßen, dessen Täter er nie gefasst hat. Der Puppenmörder.
Leider ist Lukas Johannsen noch ein wenig blass, genauso wie seine Kollegin. Die ersten 50 % des Buches haben sich sehr gezogen, so dass ich das ein oder andere Mal überlegt habe, abzubrechen. Allerdings ging es dann rasant weiter und es wurde immer spannender. Das Durchhalten hat sich gelohnt.
Ich bin gespannt auf weitere Bücher und Quentin Peck.

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