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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.09.2025

Alle Macht der KI

Der Tower
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Das Cover ist ansprechend und passt sehr gut zum Inhalt des Buches. Ivar Leon Menger hat einen sehr angenehmen Schreibstil, er baut langsam, aber stetig die Spannung auf, die den Lesenden bei der Sache ...

Das Cover ist ansprechend und passt sehr gut zum Inhalt des Buches. Ivar Leon Menger hat einen sehr angenehmen Schreibstil, er baut langsam, aber stetig die Spannung auf, die den Lesenden bei der Sache hält.
Nova, eine junge Frau aus Berlin, verliert ihr Wohnung und muss zeitnah wegen Eigenbedarf ausziehen. Da sie auch ihren Job als Galeristin verloren hat und derzeit nur noch als Influencerin ein wenig Geld verdient, ist es nicht einfach, in Berlin eine bezahlbare Wohnung zu finden.
Als während einer Wohnungsbesichtigung ein Anruf kommt und ihr mitgeteilt wird, dass sie für ein Jahr kostenfrei in einem schicken Neubauhochhaus leben darf, ist das natürlich für Nova das größte Glück.
Sie ist überrascht, wie dieses Wohnhaus funktioniert: alles gesteuert über künstliche Intelligenz. Die Türen, der Fahrstuhl werden durch ihre Stimme gesteuert, wie auch alles in ihrer Wohnung, die natürlich recht weit oben im Tower liegt, einen phantastischen Ausblick über Berlin bietet und vollständig eingerichtet ist.
Als sie dann auch noch von ihren Nachbarn einen Job in deren Galerie angeboten bekommt, ist ihr Glück komplett... oder doch nicht?
Langsam geht ihr auf, dass nicht alles mit rechten Dingen zu geht.
Mir hat das Thema und die Idee genauso gut gefallen wie die Auflösung. Das Buch hatte einige Längen, was ich aber nicht allzu schlimm fand.
Gern gebe ich hier 4 von 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 27.07.2025

Death Lady

Vorsehung
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Mich haben das Cover und das Thema angesprochen.
Während eines normalen Linienfluges steht eine ältere Dame auf und geht von Passagier zu Passagier und sagt das Alter und die Ursache des jeweiligen Todes ...

Mich haben das Cover und das Thema angesprochen.
Während eines normalen Linienfluges steht eine ältere Dame auf und geht von Passagier zu Passagier und sagt das Alter und die Ursache des jeweiligen Todes voraus. Während der ein oder andere denkt, sie ist ein bisschen verrückt, sind die meisten Mitfliegenden eher erschrocken oder möchten gar nicht hören, was die Dame zu sagen hat.
Nach der Landung gehen alle ihrer Wege. Wir dürfen jedoch einige der Mitreisenden auf ihrem weiteren Weg begleiten. In kurzen Kapiteln erzählt die Autorin Liane Moriarty von einem jungen Brautpaar, das mit dieser Maschine in die Flitterwochen geflogen ist, von einer Mutter, deren Sohn im Alter von 7 Jahren ertrinken soll (lt. der „Death Lady“), einem Mann, der einen gewaltsamen Tod durch andere Menschen sterben soll etc.
Wie geht man damit um, wenn man weiß, wann und wie man sterben wird? Ändern man sein Leben, gibt man alles, um dem angekündigten Sterben zu entgehen?
Ich fand das Thema richtig spannend und auch gut umgesetzt. Manchmal gab es einige Längen, aber nicht so, dass man das Buch abbrechen möchte.
Gegen Ende verwebt die Autorin die einzelnen Stränge zu einem plausiblen Finale. Mir hat auch gefallen, wie sie es geschafft hat, dass der Lesende die einzelnen Protagonisten gut kennengelernt hat und mit ihnen mitfiebern konnte.
Auch nachdem ich das Buch beendet habe, hat es noch einige Zeit nachgewirkt.
Möchten wir wissen, wann und wie wir sterben werden?

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Veröffentlicht am 19.07.2025

Wie tief geht Freundschaft?

Der Weg – Jeder Schritt könnte dein letzter sein
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Das ist mein erstes Buch von Rebecca Russ. Ich fand das Cover so spannend und der Klappentext hat dann gesagt: lies mich
Statt eines Junggesellinnenabschied überrascht Nicki ihre Freundin Julia mit einer ...


Das ist mein erstes Buch von Rebecca Russ. Ich fand das Cover so spannend und der Klappentext hat dann gesagt: lies mich
Statt eines Junggesellinnenabschied überrascht Nicki ihre Freundin Julia mit einer Wandertour. Es soll in Schweden auf den Kungsleden-Wandeweg gehen. Die beiden sind früher schon oft gewandert und waren früher sehr gute Freundinnen. Inzwischen ist der Kontakt weniger geworden, besonders seit Julia in einer Beziehung ist und bald heiraten wird.
Nicki hat die Wanderung nicht ohne Grund geplant.
Plötzlich ist Nicki verschwunden und Julia sucht sie verzweifelt. Was ist geschehen? Worum ging es Nicki wirklich?
Mich hat das Buch gefesselt. Auch die Beschreibung der Natur hat mich sehr mitgenommen und mich direkt in die Geschichte gezogen. Ich fand das Buch sehr spannend, und wollte so gern wissen, wie es weitergeht, so dass ich es nicht aus der Hand legen mochte.
Es wird bestimmt noch weitere Bücher von der Autorin geben, die ich lesen werde. Mir hat der Schreibstil gut gefallen und auch, dass der Inhalt schlüssig ist.

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Veröffentlicht am 03.07.2025

Kurzweiliger Stau

Der Stau
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Das Cover finde ich sehr ansprechend und es passt gut zum Titel.
Belinda ist im Mietwagen vom Flughafen auf dem Rückweg nach Hause, nach London. Sie hat sich eine Auszeit genommen und steht kurz vor dem ...

Das Cover finde ich sehr ansprechend und es passt gut zum Titel.
Belinda ist im Mietwagen vom Flughafen auf dem Rückweg nach Hause, nach London. Sie hat sich eine Auszeit genommen und steht kurz vor dem Ruhestand.
Kurz vor einem Tunnel steht sie auf einmal in einem Stau. Es wurde eine Bombe im Tunnel gezündet und es gibt ein vor oder zurück mehr.
In der Nähe ihres Autos sitzt ein Mann, tot. Als sie nachschaut, stellt sie fest, dass er keines natürlichen Todes gestorben ist, sondern mit einem Metallstab im Nacken ermordet wurde.
Allein, ohne Hilfe ihrer Kollegen, mit Jetlag, müde, beginnt sie zu ermitteln.
Mir hat die Beschreibung der Protagonisten gut gefallen, es war nicht oberflächlich, sondern der Lesende kann gut hinter die Fassaden der Personen schauen. Es ist spannend, mitzuraten, wer der Täter sein könnte und die Geschichten der Protagonisten zu erfahren.
Mir hat das Buch gut gefallen, manchmal ein bisschen Längen, aber im großen und ganzen gebe ich hier gern 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 02.03.2025

Das traurige Ende einer langen Freundschaft

Die Villa
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Vier junge Frauen fahren nach Marbella um noch einmal ihre Freundin zu ehren, die vor drei Jahren auf ihrem Junggesellinnenabschied ums Leben gekommen ist. Bis jetzt wurde der Mord an der jungen Braut ...

Vier junge Frauen fahren nach Marbella um noch einmal ihre Freundin zu ehren, die vor drei Jahren auf ihrem Junggesellinnenabschied ums Leben gekommen ist. Bis jetzt wurde der Mord an der jungen Braut Aoife nicht aufgeklärt.
Tiff organisierte mit heimlicher Hilfe von Nathan den Junggesellinnenabschied in einer abgeschiedenen Villa in Marbella. Zu fünft fuhren die jungen Frauen, die sich teilweise untereinander nicht gut kannten, in die Villa. Nicht mit allen organisierten „Aktionen“ von Tiff waren Aoife und auch Dani einverstanden, machten aber lange Zeit gute Miene und gaben sich freudig gut gelaunt. Bis Aoife stirbt und niemand sich erinnern kann, was passiert ist.
Organisiert wurde die Reise jetzt von Dani, die mit Aoife seit ihrer Studienzeit eng befreundet war. Die beiden haben gemeinsam die Welt auf den Kopf gestellt und nichts anbrennen lassen. Dani hat eine große Erinnerungslücke, was die Zeit vor Aoifes Tod betrifft und hoffe, wenn sie jetzt noch einmal genau dorthin fahren, wo es passiert ist, dass die Erinnerung wieder kommt.
Mir gefällt der flüssige Schreibstil und der Wechsel der Perspektiven und Zeiten, so dass der Lesende immer noch ein Kapitel lesen möchte um zu erfahren, was ist wirklich geschehen.
Immer wieder hatte ich eine Idee, wer für den Tod von Aoife verantwortlich ist, musste diese aber nach einigen Seiten wieder verwerfen.
Jess Ryder hat mit „Die Villa“ ein spannendes Buch geschrieben, welches mir gut gefallen hat.

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