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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.07.2025

Eher durchschnittlich

Ihr werdet sie nicht finden
0

Nun habe ich auch endlich ein Buch von Andreas Winkelmann gelesen. 'Ihr werdet Sie nicht finden' hat mir eher so mittelmäßig gefallen.
Es steht zwar Thriller drauf, aber bekommen habe ich eher einen Krimi. ...

Nun habe ich auch endlich ein Buch von Andreas Winkelmann gelesen. 'Ihr werdet Sie nicht finden' hat mir eher so mittelmäßig gefallen.
Es steht zwar Thriller drauf, aber bekommen habe ich eher einen Krimi.
Das Cover gefällt mir sehr gut und auch der giftgrüne Farbschnitt sieht sehr schön aus.
Auch positiv hervorheben möchte ich den äußerst guten Schreibstil, man kann es leicht lesen und versteht auch alles gut. Die Kapitellänge ist perfekt gewählt, sodass man nie denkt, wie lang der Abschnitt noch geht.
Die Ermittler Jonas (ein ehemaliger Polizist) und Franca (eine Privatdetektivin) versuchen herauszufinden warum ein Mädchen verschwunden ist und finden bei diesem Fall sogar Parallelen zu Jonas verschwundener Tochter. Der Ansatz an sich hat mir wirklich sehr gut gefallen, auch die Ermittler fand ich gut, auch wenn sie oft zu blass bleiben und oftmals die Tiefe fehlt. Oftmals fehlt auch einfach die Spannung, sie ist so oft nicht vorhanden und es zieht sich teilweise sehr. Jedoch schafft es der Autor, dass man doch, trotz der fehlenden Spannung wissen möchte wie es ausgeht.
Alles in allem, hat mir das Buch gut gefallen. Kein Highlight aber auch kein Lowlight.
Ich werde sicher noch Winkelmann Bücher lesen, auch wenn mich dieses jetzt nicht absolut überzeugt hat.

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Veröffentlicht am 13.06.2025

Leider zu vollgepackt und wenig Spannung

Sieben letzte Tage
5

Sieben letzte Tage oder doch 365 letzte Tage?
Robert Rutherford will für mich zuviel in diesem Buch. Alice versucht die Hinrichtung ihres Vaters zu stoppen und deckt dabei die Ursache des Todes ihrer ...

Sieben letzte Tage oder doch 365 letzte Tage?
Robert Rutherford will für mich zuviel in diesem Buch. Alice versucht die Hinrichtung ihres Vaters zu stoppen und deckt dabei die Ursache des Todes ihrer besten Freundin auf, erlebt fragwürdige Anrufe und erlebt einfach soviel, dass dabei die Spannung komplett flöten geht.
Sie hat 7 Tage Zeit um die Hinrichtung zu stoppen, doch man wird die ganze Zeit das Gefühl nicht los, dass sie nicht 7 Tage sondern 365 Zeit hat. Warum? In die 7 Tage ist soviel reingepackt, dass es einfach unrealistisch ist, soviel zu erleben, erledigen und erfahren.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, auch das Cover ist sehr passend. Die Figuren, mhm, sind recht oberflächlich gehalten, während sich das Buch sonst in teilweise ausführlichen Beschreibungen verliert.
Der Autor hatte hier eine wirklich sehr gute Grundidee, die leider an der Umsetzung scheitert. Schade!

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Veröffentlicht am 21.02.2025

Highlight erwartet, Mittelmaß bekommen

Die Schanze
0

Die Schanze von Lars Menz hat mich leider teilweise enttäuscht. Ich habe das Buch so mit Spannung erwartet und mich auf ein Highlight gefreut und leider nur ein mittelmäßigen Thriller bekommen. ...

Die Schanze von Lars Menz hat mich leider teilweise enttäuscht. Ich habe das Buch so mit Spannung erwartet und mich auf ein Highlight gefreut und leider nur ein mittelmäßigen Thriller bekommen.
Wir erleben das Buch mit der Ärztin Ellen die in ihren Heimatort zurückkehrt. Bekannt ist dieser wegen seiner großen Skisprunganlage. Ellen hat ein dunkles Geheimnis aus ihrer Jugend und dieses wird ihr wieder deutlich ins Gedächtnis gerufen, spätestens ab dem Zeitpunkt wo es die erste Leiche gibt.

Der Einstieg des Buches hat mir sehr gut gefallen, und ich dachte mir 'das wird was'. Doch dann kam der Mittelteil. Es zog sich eher so dahin, und teilweise war ich wirklich verwirrt auf die negative Art. Ohne Frage, der Schreibstil ist sehr gut, man fliegt durch das Buch, aber die Geschichte gefällt mir in der Mitte so gar nicht.
Das Ende ist dann jedoch wieder recht spannend gewesen und endet so, wie man es nicht erwartet, man aber hätte doch erahnen können.
Die Charaktere, bis auf Ellen blieben mir meist zu blass, der Schreibstil war unfassbar gut und die Orte sehr gut beschrieben.

Ich denke aus der Idee hätte man mehr machen können.

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Veröffentlicht am 12.02.2025

Leider zuviele übernatürliche Inhalte

Apartment 5B
2

Dieses Buch lässt mich zwiegespalten zurück. Apartment 5B von Lisa Unger ist ein Bücher über ein junges Paar, was in dem speziellen Luxushaus Windermer eine Wohnung von Chads Onkel erbt. Sie haben wenig ...

Dieses Buch lässt mich zwiegespalten zurück. Apartment 5B von Lisa Unger ist ein Bücher über ein junges Paar, was in dem speziellen Luxushaus Windermer eine Wohnung von Chads Onkel erbt. Sie haben wenig und auf einmal viel und ziehen natürlich in diese mehrere Millionen wertvolle Wohnung. Doch ab diesen Tag nimmt ihr Leben eine ganz andere Wendung. Rosie sieht in Keller ein Kind, doch dieses existiert nicht wirklich, es ist ein Geist. Es kommen noch einige dieser übernatürlichen Handlungen im Buch vor.

Mich persönlich konnte das Buch nur teilweise überzeugen. Mir haben Rosie und Chad als Personen gut gefallen, dann sind da noch die Nachbarn und einige andere Personen. Alle Charaktere sind gut zu unterscheiden und sind sehr gut geschrieben. Dazu kommt noch der sehr gute Schreibstil und das wirklich interessante Cover. Es passt sehr gut zu dem Titel und dem Buchinhalt. Apropos Titel, dieser ist gut gewählt für den Inhalt des Buches.

Auch der Anfang des Buches hat mir sehr gut gefallen, doch mit dem Fortschreiten des Lesens kamen immer mehr übernatürliche Handlungen dazu, was so nicht erkennbar war. Sowas erwarte ich in einem Buch was als Thriller angeboten wird nicht. Durch diese übernatürlichen Dinge wird es für mich am Ende auch einfach nur noch unlogisch und unrealistisch. Sehr schade, denn es hätte soviel Potential gehabt.

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Veröffentlicht am 13.06.2024

Kein richtiger Thriller

Weißglut
0

Leider konnte mich das Buch Weissglut von Tobias Quast nur teilweise überzeugen. Es ist leider kein richtiger Thriller. Dafür hat vieles gefehlt. Am Anfang fahren wir mit Sarah nach Finnland, ...

Leider konnte mich das Buch Weissglut von Tobias Quast nur teilweise überzeugen. Es ist leider kein richtiger Thriller. Dafür hat vieles gefehlt. Am Anfang fahren wir mit Sarah nach Finnland, sie braucht nach der Trennung von ihrem zweiten Mann eine Auszeit und will zur Ruhe kommen. Doch kaum kommt sie da an, findet sie eine Leiche und die Kuriositäten beginnen. Nachdem Sie beschuldigt wird, fängt sie an selbst zu ermitteln. Dies geschieht aber auf einem kuriosen Weg. Wir können uns hier nicht auf eine typische Ermittler Geschichte freuen, nein, irgendwie finde ich ihre Ermittlungen und die ihrer Bekannten (lernt sie im Laufe des Buches kennen) sehr plump. Der einzige Polizist der im Buch vor kommt, hat ein ziemlich komisches Verhalten und sie kann mit ihm nix anfangen. Alles in allem hat mir besonders der Anfang des Buches gefallen. Etwa ab der Hälfte wird es ziemlich zäh und fast schon langweilig. Am Anfang ist Spannung da und tolle Naturbeschreibungen und ab der Mitte plätschert es nur noch so vor sich hin.
Auch die Figuren haben mir nicht gut gefallen. Sie bleiben sehr oberflächlich und ich konnte mich nie so richtig in sie hinein versetzen.
Der Schreibstil ist gut. Leicht lesbar und verständlich. Jedoch die Schriftgröße des Buches ist sehr klein. Ich denke dem Buch hätten 200 Seiten weniger gut getan, damit die Spannung von Anfang bis Ende erhalten bleibt.

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