Profilbild von Rabbitmaus

Rabbitmaus

Lesejury Star
offline

Rabbitmaus ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Rabbitmaus über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.01.2022

Viele Geschichten, viele Wege mit Potential nach oben

1000 Gefahren junior - Das Geheimnis der Pirateninsel (Erstlesebuch mit "Entscheide selbst"-Prinzip für Kinder ab 7 Jahren)
0

Ein schönes Buch mit vielen Möglichkeiten, was uns aber nicht vollends überzeugen konnte.
Das Cover lässt einen schon auf Spannung hoffen, was auch in einigen Varianten der Fall ist, allerdings wäre da ...

Ein schönes Buch mit vielen Möglichkeiten, was uns aber nicht vollends überzeugen konnte.
Das Cover lässt einen schon auf Spannung hoffen, was auch in einigen Varianten der Fall ist, allerdings wäre da noch Potential nach oben gewesen. Der Start der Geschichte ist flüssig und wird auf den Leser:in bezogen, was dem Buch eine persönliche Note verleiht. Allerdings ziehen sich die Seiten etwas in die Länge bis es zur ersten „entweder oder“ Entscheidung kommt, was gerade meiner Tochter ein Dorn im Auge waren. Auch das man immer wieder diese Blätterei von vorne hatte, wenn man einen anderen Weg gehen wollte, war in meinen Augen eher suboptimal gelöst. Die Geschichten selbst waren dann schön geschrieben und genauso schön farbig gestaltet, was dem Buch wieder Aufschwung gab. Auch die kleinen Rätsel auf den verschiedenen Seiten brachten Abwechslung rein. Eine gute Beobachtungsgabe war da von Vorteil. Leider gab es auch da zum Teil Probleme, denn einige Rätsel hatten zur Aufgabe etwas zu Puzzlen, wo ein Kopierer gebraucht worden wäre. Wir haben die Geschichten meist abends gelesen, daher eher ungeeignet. Ein schönes Abwechslungsreiches Kinderbuch, was uns aber nicht mitreißen konnte.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.09.2021

Fantasie trifft auf kurzweiligen Krimi

Nordfriesentote
0

Ein sehr außergewöhnlicher Krimi, der mich nicht ganz überzeugen konnte, auch wenn der Schreibstil und die Geschichte durchaus Potential haben.

Als Polizist Bennet mit seinem Hund Rooster am Strand zusammengeschlagen ...

Ein sehr außergewöhnlicher Krimi, der mich nicht ganz überzeugen konnte, auch wenn der Schreibstil und die Geschichte durchaus Potential haben.

Als Polizist Bennet mit seinem Hund Rooster am Strand zusammengeschlagen wird und anschließend erwacht, ist alles anders. Bennet befindet sich im Körper seines Hundes. Als kurz darauf eine Leiche gefunden wird, ist das Chaos perfekt, denn es existieren noch mehr Menschen im Tierkörper und was hat alles mit Meeresbiologie zu t….

Ich konnte mich durch die vielen Verstrickungen und vielen Namen nicht ganz auf die doch sehr fantasievolle Geschichte einlassen. Alles in allem war es für mich zu unrealistisch und weniger spannend. Der Fall an sich war allerdings äußerst interessant und hat, so finde ich, viel Luft nach oben gehabt. Manchmal ist weniger mehr. Auch das viel zu offene Ende hat mich ein wenig gestört, da enorm viele Fragen offen blieben. Was ich toll fand und sehr amüsant war, war die Kommunikation unter den Tieren, was mir oft ein schmunzeln entlockte. Auch die vielen Infos über die Meeresbiologie waren super ausgearbeitet und für mich sehr interessant zu lesen.

Wer mal was ganz anderes lesen möchte und sich ein Stück weit auf einen Fantasiekrimi einlassen kann, für den ist dieses Buch ein gelungener Auftakt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.08.2021

Viel Formel 1 und wenig Spannung

Mord auf der Rennstrecke
0

Wer interessiert an der Formel 1, ist bei diesem Krimi von Luc Winger genau richtig.
Leider war genau das nicht meine Welt. Der Schreibstil war durchaus flüssig, wie eigentlich in jedem Krimi, den ich ...

Wer interessiert an der Formel 1, ist bei diesem Krimi von Luc Winger genau richtig.
Leider war genau das nicht meine Welt. Der Schreibstil war durchaus flüssig, wie eigentlich in jedem Krimi, den ich bisher gelesen habe. Allerdings dreht sich in diesem sehr viel um Angie, dem ehemaligen Aupair von Lucie und wird viel von Informationen rund um sie gefüllt. Erst nach der Hälfte des Buches kommt ein wenig Fahrt auf, denn die erste Leiche taucht auf. Die Spannung wurde in diesem Buch recht flach gehalten und ich konnte mich nicht richtig mitreißen. Lucie arbeitet wie Immer sehr souverän und es hat mir Spaß gemacht ihren Ermittlungen zu folgen, wenn auch diesmal nicht alleine und in anderer Weise. Oft musste ich auch schmunzeln, besonders, was die Namen der Rennfaher anging, denn hier gab es doch auffällige Parallen zu bekannten und berühmten Rennfahrern. Auch kamen mir einige Ereignisse aus dem Rennsport bekannt vor, wenn auch in anderer Erzählweise, was mich ein bisschen irritierte, denn es handelte sich ja eigentlich um eine fiktive Geschichte. Das Finale war dann recht schnell erzählt und der Fall mehr oder weniger gelöst. Nachdem allerdings der Hauptteil der Geschichte sich um Angie drehte, war ich zum Schluss ein wenig enttäuscht, dass man so gar nicht mehr erfahren hat, wie es ihr nach Monaco erging.
Ich würde dieses Buch eher als Roman mit Krimizügen bezeichnen, als reinen Krimi, so wie ich es vom Autor sonst gewohnt bin eher nicht.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.02.2026

Guter Start, aber…

Böser, böser Wolf
0

Was war das bitte für ein Thriller?

Der Start war echt gut und hat mir gleichermaßen gefallen. Der Schreibstil war flott und gut zu lesen. Auch die Protagonisten haben mir zunächst gut gefallen.

An Spannung ...

Was war das bitte für ein Thriller?

Der Start war echt gut und hat mir gleichermaßen gefallen. Der Schreibstil war flott und gut zu lesen. Auch die Protagonisten haben mir zunächst gut gefallen.

An Spannung war auch einiges geboten, zumal der Bezug zu den einzelnen Märchen richtig gut gelungen ist.

Allerdings wurde es ab der Hälfte des Buches echt schräg und ging mir echt auf die Nerven. Durch den Autor erfundene Protagonisten, die eigentlich gar nicht existieren und über eine Art Telepathie miteinander kommunizieren – wie bescheuert ist das denn bitte? Ab dem Zeitpunkt zog sich das Buch für mich unendlich hin, sodass ich einige Male überlegt hatte, abzubrechen. Schlussendlich wollte ich aber dennoch wissen, wie es ausgeht.

Dies hätte ich mir allerdings auch sparen können, da der Schluss noch eine Schippe an Verworrenheit und seltsamen Schlussfolgerungen drauflegte.

Schade um die Lesezeit, würde ich definitiv nicht empfehlen. 2,5 Sterne für die gelungene erste Hälfte.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.02.2025

Verwirrend und lang

Das Dinner – Alle am Tisch sind gute Freunde. Oder?
0

Der Thriller konnte mich nicht überzeugen und den Hype drumherum kann ich nicht recht nachvollziehen.

Warum?

Zunächst hat das Buch einiges an überflüssigen Füllseiten, welche durch Geplänkel und Wiederholungen ...

Der Thriller konnte mich nicht überzeugen und den Hype drumherum kann ich nicht recht nachvollziehen.

Warum?

Zunächst hat das Buch einiges an überflüssigen Füllseiten, welche durch Geplänkel und Wiederholungen auffallen und durchaus gekürzt werden können. Zum anderen sind die Charaktere durchweg unsympathisch, klischeehaft und sehr oberflächlich beschrieben, sodass mir das Lesen an sich schon schwer fiel. Die Namen selbst waren auch schon problematisch. Hinzu kamen dann noch Spielnamen, die die Verwirrung komplett machten.

Auch die Ausdrucksweise ist sehr derb und mitunter sehr frauenfeindlich. Drogen werden trotz tragischer Ereignisse verharmlost.

Schnell wird auch beim lesen klar, dass die eigentlichen Freunde nie welche waren.

Die Zeit- und Perspektivwechsel waren ok, jedoch viel zu viel es Guten und sorgte gerade am Anfang für sehr viel Verwirrung. Das Tempo war anfänglich recht zäh, was nicht zum Lesespass beitrug. Die Spannung kam sprunghaft und für mich zu kurz, da es immer wieder von belanglosen abgelöst wurde.

Die Kulisse hat mir allerdings richtig gut gefallen und verbreitet schon eine düstere Stimmung. Auch die Atmosphäre an sich ist dunkel und hat sehr viel Potenzial.

Einige Wendungen waren unvorhersehbar und sehr gut gelungen. Auch das Finale war spannend und tragisch zugleich. Jedoch besticht auch hier der Egoismus. Das Ende selbst hätte für mich, nach den vielen unnützen Seiten eindeutiger sein können. Hier bleibt es dem Leser aber selbst überlassen, wie es ausgeht.

Ein Thriller den man lesen kann, aber nichts verpasst, wenn man es nicht tut.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere