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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.02.2025

Macht Lust auf wilde Geschmackserlebnisse

Wilde Pflanzen essen
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„Wilde Pflanzen essen“ ist ein modernes Sachbuch in welchem Wildpflanzenexpertin Christine Rauch ihr Wissen unkompliziert und sympathisch weiter gibt. Wunderbar anschaulich und farbenfroh ist das Buch ...

„Wilde Pflanzen essen“ ist ein modernes Sachbuch in welchem Wildpflanzenexpertin Christine Rauch ihr Wissen unkompliziert und sympathisch weiter gibt. Wunderbar anschaulich und farbenfroh ist das Buch von Ernestine Donnerberg illustriert worden. Vom Gesamtergebnis bin ich einfach nur begeistert. Die geordnete Struktur und die Stichwortverzeichnisse erleichtern das schnelle Nachschlagen. So wird mich der tolle Ratgeber sicherlich noch lange im Alltag begleiten. Aber auch die erste durchgängige Lektüre machte einfach nur Spaß. Obwohl jede Pflanze nur eine Doppelseite zur Verfügung hat, finden sich dort viele Informationen. Standort, Aussehen, welche Teile essbar sind und wie man diese verarbeiten könnte, sind nur einige davon. Zur sicheren Bestimmung empfiehlt es sich allerdings zusätzlich noch eine App oder ein Bestimmungsbuch zu verwenden. Und auch genauere Tipps zum Sammeln finden sich nicht in diesem Buch. Der Fokus liegt ganz klar auf den Pflanzen-Porträts und den Geschmacksprofilen. Zahlreiche grundlegende Rezepte runden am Ende das Werk dann perfekt ab. Wenn du also Lust hast Neues zu entdecken und den eigenen Vorrat mit kreativen und besonderen Kreationen aufzuwerten, dann ist „Wilde Pflanzen essen“ genau das Richtige. Ich persönlich bin auf jeden Fall voll und ganz zufrieden und freue mich im nun anstehenden Frühling bald loslegen zu können.

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Veröffentlicht am 18.02.2025

Tiefgründig und absolut fesselnd - Mein erstes Jahreshighlight

Mickey und Arlo
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Eher untypisch fürs Genre war „Mickey und Arlo“ der Autorin Morgan Dick ein echter Page-Turner für mich. Die Geschichte ist dabei unglaublich vielschichtig wobei mich besonders die authentischen Charaktere ...

Eher untypisch fürs Genre war „Mickey und Arlo“ der Autorin Morgan Dick ein echter Page-Turner für mich. Die Geschichte ist dabei unglaublich vielschichtig wobei mich besonders die authentischen Charaktere und deren eindrückliche Lebensgeschichten gefangen nahmen. Thematisch geht es im Roman ans Eingemachte und so stehen Sucht, Co-Abhängigkeit, Trauer und Persönlichkeitsentwicklung ungeschönt im Mittelpunkt. Gerade da die Figuren so lebendig wirken, fühlte ich ungewöhnlich stark mit ihnen mit. Neben all der Schwere ist die Erzählung aber durchaus auch kraftvoll. Der Schreibstil liest sich mühelos, ist aber doch auch pointiert und elegant. Auch deshalb ist „Mickey und Arlo“ ein besonderes Leseerlebnis. Sehr eindrucksvoll vermittelt die Autorin wie zerstörerisch sich Sucht auf die gesamte Familie auswirken kann und trotz des etwas verrückten Plots wirkt die Geschichte insgesamt stimmig. Da ich absolut nichts zu kritisieren habe, vergebe ich natürlich 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 12.02.2025

Krimi im dystopischen Setting

Der letzte Mord am Ende der Welt
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„Der letzte Mord am Ende der Welt“ war mein erstes Buch des Autoren Stuart Turton, wobei er nun definitiv einen Fan mehr gewonnen hat. Die Geschichte konnte mich von Beginn an fesseln, wobei sich die Spannung ...

„Der letzte Mord am Ende der Welt“ war mein erstes Buch des Autoren Stuart Turton, wobei er nun definitiv einen Fan mehr gewonnen hat. Die Geschichte konnte mich von Beginn an fesseln, wobei sich die Spannung allerdings nur langsam aufbaut. Innerhalb der ersten 100 Seiten entfaltet sich zunächst detailliert das Setting und auch für die Figurenzeichnung nimmt der Autor sich Zeit. Dann wird es aber doch auch noch richtig spannend und ganz schön brenzlig. Insgesamt hat mir die Mischung aus dystopischer Atmosphäre und klassischer Ermittlungsarbeit sehr gut gefallen. Allerdings bin ich aber auch sowohl Fan von Krimis, wie auch von Dystopien. Die Handlung hält finde ich jede Menge feiner Zwischentöne bereit, überrascht durch bestimmte Wendungen aber auch immer wieder. Und auch der Schreibstil passte für mich perfekt und zieht durch die lebendigen Schilderungen direkt in die Geschichte. Auch deshalb konnte mich „Der letzte Mord am Ende der Welt“ faszinieren und fesseln. Da das Buch meine großen Erwartungen absolut erfüllt hat vergebe ich gerne begeisterte 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 02.02.2025

Wie klingt ein Tag im Kindergarten?

Play+ Mein allererstes Soundbuch Im Kindergarten - ab 12 Monate
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Dieses tolle Soundbuch musste bei uns unbedingt einziehen, da es thematisch mal etwas ganz anderes ist als die üblichen Tier- und Musiksoundbücher. In „Mein allererstes Soundbuch Im Kindergarten“ gibt ...

Dieses tolle Soundbuch musste bei uns unbedingt einziehen, da es thematisch mal etwas ganz anderes ist als die üblichen Tier- und Musiksoundbücher. In „Mein allererstes Soundbuch Im Kindergarten“ gibt es 5 Sounds auf 5 Doppelseiten zu entdecken. Die Seiten sind dabei alle bunt und lebendig illustriert und werden ergänzt durch kurze altersgemäße Texte. Die jeweiligen Situationen bzw. Bilder sind nicht überladen sonder übersichtlich, was den Kleinen die Suchaufgaben erleichtert. Besonders gut gefällt es uns aber das es immer die gleichen vier Kinder und zwei Erzieher:innen sind, die sich auf den Seiten tummeln. So ergibt sich fast schon eine zusammenhängende Geschichte, wobei der Kindergartentag anhand von bekannten Alltagssituationen (Garderobe, Waschraum, beim spielen, Mittagessen, im Garten) eingefangen wird. Dazu gibt es passende Geräusche wie Kinderlachen, einstürzende Bausteine oder eine Toilettenspülung. Mühelos fand mein Kleiner vom ersten Anschauen an die jeweiligen Tasten und nimmt das Buch auch immer wieder selbstständig zur Hand. Deshalb sind wir rundum zufrieden und vergeben gerne 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 19.01.2025

Genau mein Geschmack! Atemlose Spannung trifft auf eine interessante Dynamik

Seven Ways to Tell a Lie
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„Seven Ways to Tell a Lie“ von Colin Hadler habe ich an nur einem Wochenende regelrecht verschlungen weshalb das Buch für mich ein absoluter Page-Turner war. Der Jugendroman überzeugte mich wirklich auf ...

„Seven Ways to Tell a Lie“ von Colin Hadler habe ich an nur einem Wochenende regelrecht verschlungen weshalb das Buch für mich ein absoluter Page-Turner war. Der Jugendroman überzeugte mich wirklich auf ganzer Linie und kann durch die durchdachte Geschichte und jede Menge Thrill auch Erwachsene mühelos begeistern. Der Schreibstil liest sich flüssig und schnell wollte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Der Titel ist überaus gut gewählt, denn die sehr unterschiedlichen Arten von Lügen stehen auf jeden Fall im Mittelpunkt der Handlung. Durch die Deep Fakes bekommt die Geschichte außerdem eine sehr aktuelle Note. Neben jeder Menge Action punktet das Buch aber auch mit leisen Tönen und spricht etwa wichtige Themen wie Homophobie, Mobbing und Selbstfindung an und schafft dadurch ebenfalls emotionale Szenen. Außerdem spielt der Autor mit Grautönen und lässt uns Leser:innen immer wieder über moralische Grenzen stolpern. Auch dadurch wirken die Charaktere finde ich authentisch. Das Tempo ist von Beginn an Recht hoch und auch die Spannung lässt an keiner Stelle nach, was auch an den zahlreichen überraschenden Wendungen liegt. Insgesamt kann ich „Seven Ways to Tell a Lie“ allen empfehlen die facettenreiche Thriller mit jugendlichen Figuren mögen.

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