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Veröffentlicht am 09.03.2025

Meine Rezension zu Weit über der Smaragdgrünen See

Weit über der smaragdgrünen See
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Eigene Meinung
Viel zu lange begleitet mich schon, mein erstes Buch von Autor Brandon Sanderson. Ich weiß, dass ich das Buch gekauft habe, als ich gerade wieder richtig Lust auf eine Piratengeschichte ...

Eigene Meinung
Viel zu lange begleitet mich schon, mein erstes Buch von Autor Brandon Sanderson. Ich weiß, dass ich das Buch gekauft habe, als ich gerade wieder richtig Lust auf eine Piratengeschichte hatte. Ob es dem gerecht wurde? Lest selbst…

Zu Beginn hatte ich große Probleme. Es war die Erzähl-Perspektive, es war Tess als Protagonistin, es war dieses komplette Worldbuilding. Nach den ersten hundert Seiten war ich allerdings drin. Irgendwann habe ich diese trocken- witzige, den Leser ansprechende Erzähl-Perspektive, wirklich mögen gelernt. Das Worldbuilding wurde klarer verständlich, die Charaktere (an denen es einige gibt) überzeugten dabei schon von Beginn an mit Individualität. Und auch Tress, die zu Beginn recht ruhig, zurückhaltend und naiv herüberkam, entwickelte sich enorm.

Das Worldbuilding ist interessant und was anderes, was ich persönlich so noch nicht kannte. Ich mochte vor allem die Idee mit den Sporen und auch welche Rollen Tress einnimmt. Die vielen verschiedenen Charaktere, haben der Geschichte die nötige Tiefe gegeben, gepaart mit der Erzähl-Sicht, worauf ist aus Spoiler Gründen nicht tiefer eingehen möchte. Ich mochte sehr die Freundschaften die sich im Laufe des Buches entwickeln. Ich glaube, ich hätte gerne mehr Spannung empfunden. Es gab einige Szenen die Potenziale dazu hatten, aber irgendwie zu seicht beschrieben wurden. Angenehm hingegen war das es kaum zu großen Dramen kam. Eher zu angenehmen Twists, die das Lesevergnügen bei mir auf jeden Fall gesteigert haben.

Wie bereits erwähnt, habe ich die Charaktere sehr gemocht. Die verschiedenen individuellen Menschen, gebündelt auf dem Schiff, die Stück für Stück näher zusammenrücken. Gerade auch Tress Entwicklung hat mir mehr als gut gefallen. Ihre freundliche, niemand zur Last fallenden Art, war erfrischend. Es braucht nicht immer draufgängerische, mutige HeldenInnen, sondern manchmal nur einen Menschen, der nett, höflich und unauffällig ist (nicht das gegen erstes etwas auszusetzen wäre).



Mein abschließendes Fazit
Eine Piratengeschichte, die sich zu Beginn überhaupt nicht danach anfühlt. In “Weit über der Smaragdgrünen See” von Brandon Sanderson gibt es erstklassig ausgearbeitete Charaktere, ein tolles Worldbuilding (und das, obwohl das meiste auf einem Schiff geschieht) und eine Protagonistin die eine tolle Charakterentwicklung hinlegt. Gerne hätte es hier und da für mich spannender sein können, auch wenn die Geschichte nicht unbedingt darauf abzielt. Positiv zu erwähnen ist es, das es hier so gut wie kaum Dramen gab. Eine angenehme Abwechslung zu anderen Fantasy Büchern!

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Veröffentlicht am 08.03.2025

Meine Rezension zu Where's Molly?

Where's Molly
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Eigene Meinung
Und so begeben ich mich noch einmal in die dunkle, verstörende Szenerie vom “Hunting Adeline” Setting. Diesmal erfahre ich mehr von der Frau, die Addie damals geholfen hat und das ohne, ...

Eigene Meinung
Und so begeben ich mich noch einmal in die dunkle, verstörende Szenerie vom “Hunting Adeline” Setting. Diesmal erfahre ich mehr von der Frau, die Addie damals geholfen hat und das ohne, das Molly es geahnt hat…

Zugegeben: Ich habe es wieder geliebt in die Welt von H.D. Carlton einzutauchen! Auch hier habe ich zwei Sichten zu lesen. Einmal von Molly selbst und einmal von Cage. Gerade aus Mollys Sicht erfahre ich mehr aus ihrer Vergangenheit und switche auch wieder in die Gegenwart. Es gibt viele Hintergrundinformationen zu “Hunting Adeline”, wie sie miteinander verbunden sind und wie Molly auch in die Lage von Adeline kam. Der Schreibstil ist ruhiger und wirkt dadurch in manchen Szenen brutaler, weil sie unerwartet kommen. Im Allgemeinen fand ich die Gefühle hier aber eindeutig besser verpackt oder vielleicht einfach… greifbarer, als am “Cat & Mouse” Duett.

Dabei ist Mollys Geschichte alles andere als einfach oder in irgendeiner Form “nett verpackt”. Von ihren Eltern gequält, von ihrer Schwester getrennt, muss sie sich in einer Gesellschaft zurechtfinden, die man Niemanden wünscht. Es ist krass, wie sehr ich in diesen Rückblicken sofort wieder in “Hunting Adeline” war. Ich wusste sofort, wovon Molly sprach, wenn es um die “Spiele” ging, habe Charaktere wieder erkannt, von denen ich dachte, nie wieder etwas von ihnen zu hören. Dabei wirkt die Geschichte zwischen Cage und Molly alles andere als Dramatisch, sondern eher wirklich gefühlvoll (Soweit es halt in einem H.D. Carlton Buch “Gefühlvoll” sein kann). Es zielt weniger auf Spannung ab, sondern eher auf Informationen und gerade das Ende hat mich sehr, sehr begeistern können. Ich hätte gerne mehr gelesen und noch etwas tiefer in die nahende Zukunft von Molly eintauchen zu können.

Beide Protagonisten gaben mir durch ihre Rückblicke in ihr Leben, mehr Informationen über sich, die aufschlussreich verbunden wurden. Molly wirkt, geschuldet durch ihre Vergangenheit, authentisch naiv und unwissend in zwischenmenschlichen Beziehungen und ist bei jeder neuen Kontaktperson skeptisch. Cage hingegen gibt Molly die Sicherheit und den Rückhalt ihre eigenen Entscheidungen zu treffen und nicht immer anzuzweifeln. Ich fand beide Charaktere gut gewählt, wenn auch gerade Molly mir ein Stück weit besser gefiel.



Mein abschließendes Fazit
Man kann “Where’s Molly?” unabhängig von “Haunting Adeline” lesen, ich würde es aber nicht empfehlen. Gerade das Ende enthält einige Spoiler bezüglich des “Cat & Mouse” Duetts. Wenn du also noch vorhast dieses zu lesen, würde ich erst danach “Where’s Molly?” lesen. Es ist ein recht dünnes Buch, gibt aber dafür viele Hintergrundinformationen und man erfährt Schlussendlich natürlich wer Molly überhaupt ist. Auch gibt es Wiedersehen mit bereits bekannten Charakteren aus dem “Cat & Mouse” Duett. Gerne hätte ich noch mehr über Mollys Zukunft gelesen, hätte gehört wie es sich entwickelt. Auch hier handelt es sich um ein Dark Romance Buch, das voll gepackt ist mit Triggern. Bitte nehmt die Triggerwarnungen ernst, lest das Buch bitte erst, wenn ihr 18 seit und stellt eure geistige Gesundheit in den Vordergrund!

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Veröffentlicht am 03.03.2025

Meine Rezension zu My Dark Romeo

My Dark Romeo
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Eigene Meinung
Ich glaube die Meinungen bei “My Dark Romeo” gehen sehr stark auseinander. Die einen mögen, die anderen hassen es. Ich kann dir soviel Spoilern: Ich habe zu viel gelacht, als es hassen zu ...

Eigene Meinung
Ich glaube die Meinungen bei “My Dark Romeo” gehen sehr stark auseinander. Die einen mögen, die anderen hassen es. Ich kann dir soviel Spoilern: Ich habe zu viel gelacht, als es hassen zu können oder zu wollen. Aber ich fange von vorne an…

Ich lese aus den Sichten der Protagonisten Dallas und Romeo. Der Schreibstil ist flüssig, nicht kompliziert und recht simpel gehalten. Charakteristische Beschreibungen sind nicht unnötig detailliert und allgemein werden die Szenen eher weniger beschienen. Es wirkt recht oberflächlich und das leider auch bei den Beziehungen zwischen den Charakteren. Natürlich ist die Verbindung von Dallas und Romeo intensiver und selbstverständlich auch im Fokus, durchbricht aber nur punktuell die Oberfläche.

Was jetzt vielleicht im vorherigen Absatz eher negativ klingt, hat der Geschichte für mich keinen Abbruch getan. Ich bin durch das Buch geflogen, habe unfassbar viel gelacht, war auch gerührt (ja, manchmal auch peinlich), und Schlussendlich eigentlich sehr angetan. Ich meine ja, die Spice Szenen sind natürlich sehr detailliert, wie gesagt manchmal ein bisschen zum Wegschauen aber ich müsste lügen, wenn ich das nicht bei fast jedem Dark Romance Buch so empfinde. Kritisiert wurde vor allem auch die “banale” Geschichte. Gut, ich fand sie eigentlich sehr interessant bis auf den Punkt, das Dallas enorm weit gegangen wäre, um Schwanger zu werden. Finde die Thematik Schwangerschaft aber in keiner Geschichte interessant. Dafür ging es hier und da aber dann auch bei den Charakteren etwas tiefer in die Materie und ich als Leser konnte bestimmte Charaktereigenschaften besser verstehen.

Im Endeffekt muss ich gestehen, dass ich allgemein etwas anderes erwartet habe. Schon Romance, aber komplett anders im Setting und vom Klappentext her. Ich dachte das gerade Dallas noch “böser” aus sich herauskommen würde, das Romeo wütender wäre. Das alles war eher recht harmlos gehalten. Vielleicht habe ich mit noch mehr Romeo und Julia Anspielungen gerechnet? Ich weiß es nicht genau, außer das ich gerne die Reihe fortsetzen möchte.



Mein abschließendes Fazit
Innerhalb von einem Tag habe ich dieses Buch durch gehabt. Vielleicht kann es nicht unbedingt durch tiefgreifende literarische Höhepunkte überzeugen, aber diesen Anspruch hatte ich auch nicht. Es kommt viel Spice vor, noch mehr Witz und eine Geschichte die vielleicht hier und da etwas Oberflächlich, aber dennoch auch emotional herüberkommt. Der Spice Anteil ist auf jeden Fall vorhanden, die Trigger Warnungen sind Ratsam. Ich hatte unglaublich viel Spaß beim Lesen der Geschichte und konnte den Kopf dabei auch super abschalten.

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Veröffentlicht am 23.02.2025

Meine Rezension zu Restore Me

Restore Me
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Eigene Meinung
Kennst du dieses Gefühl, wenn du weißt das dich etwas Unangenehmes erwartet, und du deswegen nicht weiter gehen möchtest? So ging es mir in “Restore Me”. Nach jedem Kapitel habe ich auf ...

Eigene Meinung
Kennst du dieses Gefühl, wenn du weißt das dich etwas Unangenehmes erwartet, und du deswegen nicht weiter gehen möchtest? So ging es mir in “Restore Me”. Nach jedem Kapitel habe ich auf die “Bombe” gewartet, die in die Luft geht…

In “Restore Me” lese ich das erste Mal aus einer anderen Perspektive als die von Juliette. Nun bekomme ich auch Warners Sicht. Und dieser Schmerz, der mir aus seiner Sicht entgegentritt, war sehr stark. Ich habe gemerkt wie Juliette reifer wird, besser versucht mit allem umzugehen vor allem mit sich selbst. Und dennoch lässt mich Autorin Mafi auch hier, hinter diese Fassade blicken. Es gibt immer noch Unsicherheiten, die Gefühle von Minderwertigkeit. Während man aus Warners Perspektive vor allem mit Trauerbewältigung und vielleicht so etwas wie Belastungsstörung konfrontiert wird. Die Beziehung zueinander innerhalb des Bekannten Kerns wächst, wenn auch langsam. Aber auch hier merke ich, wie sich die Dynamik verändert.

Juliette die neue Oberbefehlshaberin von Sektor 45 gibt sich die größte Mühe ihren Verpflichtungen nachzukommen, aber ihre eigenen Leute machen es ihr zunehmend Schwer. Alle wollen auf der einen Seite nur das beste für sie, und verschweigen ihr damit aber wichtig Informationen. Es kam zu einem völligen Unverständnis von meiner Seite. In den vorherigen Teilen hat sich niemand dagegen ausgesprochen das Juliette das Ruder übernimmt, wirkt aber jetzt so, als ob alle es besser machen könnten als sie. Hat mich persönlich sehr genervt. Und dazu die Geheimnistuerei. Ich konnte Juliettes Wut sehr gut verstehen und auch dieses Gefühl irgendwie, wieder alleine dazustehen. Natürlich sind die Augen der ganzen Welt auf die junge Juliette gerichtet und Warner lässt zusätzlich noch einige Bomben platzen die mich als Leser an den Rand der Verzweiflung getrieben haben. Es wird teilweise sehr politisch, indem Mafi beschreibt, was Juliette nicht weiß, wie es zugeht und damit mich als Leser aber auch abholt und mir das Verständnis über diese Welt gibt. Es ist weiterhin sehr spannend geschrieben, aber die Angst vor dem nächsten Kapitel blieb immer vorhanden…

Wie bereits erwähnt, entwickelt sich Juliette zu einer mutigen, tapferen und selbstbewussten Protagonistin. Ich empfinde sie auch weniger als Naiv, sondern eher als Unwissend bezüglich der politischen Lage gegenüber den Sektoren. Immer wieder muss sie sich neuen Dingen gegenüber Unwissend entgegenstellen. Gerade dieser Punkt hätte mit offener Kommunikation von Warner und/oder auch Castle verhindert werden können. Warner selbst ist allerdings so tief in der Trauer gegenüber seines Vaters, auch wenn er sich dies nicht eingestehen möchte. Zusätzlich kommt noch die neue Beziehung zu Kent und James hinzu, sowie zu seiner großen Liebe Juliette. Schlussendlich muss Juliette sich fragen, wer an ihrer Seite steht…



Mein abschließendes Fazit
Band vier der Shatter Me Reihe von Autorin Tahereh Mafi “Restore Me”, hat mich für mich meine Verhältnisse lang beschäftigt. Ich hatte nach jedem Kapitel Sorge darüber, wie “böse” das weiter laufen wird. Es fühlt sich an, als ob die Reihe in Band vier erst richtig Fahrt aufnimmt. Außerdem lese ich nun auch aus der Sicht von Warner. Der Spannungsbogen wird auf das Maximum gespannt und auch wenn es hier viel an Misskommunikation kommt, ist “Restore Me” unglaublich wichtig, weil es hier zu mehr als einer Enthüllung kommt, die die Geschichte unmittelbar verändert…

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Veröffentlicht am 09.02.2025

Meine Rezension zu What a way to go

What a Way To Go
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Eigene Meinung
Bella Mackie ist zurück und hat diesmal auch wieder eine Familie dabei, die irgendwie alles andere als liebevoll ist. Bereits bekannt von ihrem Buch “How to kill your Family” habe ich mich ...

Eigene Meinung
Bella Mackie ist zurück und hat diesmal auch wieder eine Familie dabei, die irgendwie alles andere als liebevoll ist. Bereits bekannt von ihrem Buch “How to kill your Family” habe ich mich sehr gefreut, als ich für “What a way to go” freigeschaltet wurde. Und die Geschichte war wirklich was anderes…

Ich lese abwechselnd in Kapiteln aus den Sichten von Anthony, Olivia und der True-Crime Bloggerin. Der Schreibstil ist dabei sehr flüssig, von Details geschmückt und viel schwarzem Humor. Dabei sind es die Charaktere, die diese Geschichte so unangenehm und zeitgleich so authentisch wirken lässt. Interessant ist auch die Sicht aus dem Jenseits, dass Autorin Mackie hier gewählt hat. Sie hat nicht das typische Szenario des Himmels und der Hölle gewählt, sondern es wie einen großen Warteraum beziehungsweise einer Zwischenstation dargestellt.

Schnell merkt man, das nicht nur in Anthonys Kreisen, sondern auch in der eigenen Familie, es nur um das Geld geht. Die Kinder verwöhnt, Olivia ebenso, wenn auch mit mehr Weitsicht. Nur die True- Crime Bloggerin hat ein ernstes Interesse daran, den “Unfall” rund um dem Millionär Anthony Wistern, aufzuklären. Die Geschichte lebt dabei nicht unbedingt von der Spannung, sondern wirklich mit dem Umgang vor allem im Kreis der Familie. Es kommt zu vielen dunklen Geheimnissen die Stück für Stück ans Licht kommen. Hier und da zieht es sich etwas in die Länge, ich hatte das Gefühl nicht wirklich weiter zu kommen, egal aus wessen Sicht, da es sich hier und da doch etwas wiederholt. Dennoch war es mal interessant so etwas “kaltes” zu lesen, was sich, denke ich, niemand in seinem echten Leben wünscht. Es wird recht schnell klar, das nicht alles Gold ist was glänzt und das jeder seine Leichen im Keller hat. Wortwörtlich…

Die Charaktere sind dabei oberflächlich gut beschrieben. Es reicht für diese Geschichte und für die Thematik. Ich empfand es nicht als nötig, noch tiefgehender etwas von ihnen zu erfahren, da das ganze Miteinander eigentlich schon für sich Bände gesprochen hat. Gerne hätte ich mehr von der True-Crime Bloggerin erfahren, auch hinsichtlich ihrer kranken Mutter. Es werden einige Dinge erzählt, aber dennoch verläuft dieser Charakter für mich, so ein wenig im Sand. Anthony und Olivia waren eindeutig präziser gewählt und erzählt. Von den Kindern und Freunden, bekommt man immer kleinere Informationen als Leser, aber auch dort wird nicht groß in die Tiefe gegangen.



Mein abschließendes Fazit
Es liest sich ein bisschen wie “Trash-TV” sich anfühlt. Das ist nicht negativ gemeint. Im Gegenteil. Das Buch war der Hälfte knapp, so interessant, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen wollte. Dieser Sog nach dem nächsten Skandal, der bei den Wisterns wohl eintritt und wie die True- Crime Bloggerin immer tiefer gräbt, war genial herübergebracht. Der Weg dahin war etwas zäh, vielleicht ein bisschen sehr viel High Society für mich. Die Sicht aus Anthonys Jenseits, war teilweise etwas wiederholend, wenn aber auch dort noch unterhaltsam. What a way to go, konnte mich unterhalten, auch wenn ich niemanden diese Art Familie wünsche…

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