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Veröffentlicht am 23.02.2025

Meine Rezension zu Restore Me

Restore Me
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Eigene Meinung
Kennst du dieses Gefühl, wenn du weißt das dich etwas Unangenehmes erwartet, und du deswegen nicht weiter gehen möchtest? So ging es mir in “Restore Me”. Nach jedem Kapitel habe ich auf ...

Eigene Meinung
Kennst du dieses Gefühl, wenn du weißt das dich etwas Unangenehmes erwartet, und du deswegen nicht weiter gehen möchtest? So ging es mir in “Restore Me”. Nach jedem Kapitel habe ich auf die “Bombe” gewartet, die in die Luft geht…

In “Restore Me” lese ich das erste Mal aus einer anderen Perspektive als die von Juliette. Nun bekomme ich auch Warners Sicht. Und dieser Schmerz, der mir aus seiner Sicht entgegentritt, war sehr stark. Ich habe gemerkt wie Juliette reifer wird, besser versucht mit allem umzugehen vor allem mit sich selbst. Und dennoch lässt mich Autorin Mafi auch hier, hinter diese Fassade blicken. Es gibt immer noch Unsicherheiten, die Gefühle von Minderwertigkeit. Während man aus Warners Perspektive vor allem mit Trauerbewältigung und vielleicht so etwas wie Belastungsstörung konfrontiert wird. Die Beziehung zueinander innerhalb des Bekannten Kerns wächst, wenn auch langsam. Aber auch hier merke ich, wie sich die Dynamik verändert.

Juliette die neue Oberbefehlshaberin von Sektor 45 gibt sich die größte Mühe ihren Verpflichtungen nachzukommen, aber ihre eigenen Leute machen es ihr zunehmend Schwer. Alle wollen auf der einen Seite nur das beste für sie, und verschweigen ihr damit aber wichtig Informationen. Es kam zu einem völligen Unverständnis von meiner Seite. In den vorherigen Teilen hat sich niemand dagegen ausgesprochen das Juliette das Ruder übernimmt, wirkt aber jetzt so, als ob alle es besser machen könnten als sie. Hat mich persönlich sehr genervt. Und dazu die Geheimnistuerei. Ich konnte Juliettes Wut sehr gut verstehen und auch dieses Gefühl irgendwie, wieder alleine dazustehen. Natürlich sind die Augen der ganzen Welt auf die junge Juliette gerichtet und Warner lässt zusätzlich noch einige Bomben platzen die mich als Leser an den Rand der Verzweiflung getrieben haben. Es wird teilweise sehr politisch, indem Mafi beschreibt, was Juliette nicht weiß, wie es zugeht und damit mich als Leser aber auch abholt und mir das Verständnis über diese Welt gibt. Es ist weiterhin sehr spannend geschrieben, aber die Angst vor dem nächsten Kapitel blieb immer vorhanden…

Wie bereits erwähnt, entwickelt sich Juliette zu einer mutigen, tapferen und selbstbewussten Protagonistin. Ich empfinde sie auch weniger als Naiv, sondern eher als Unwissend bezüglich der politischen Lage gegenüber den Sektoren. Immer wieder muss sie sich neuen Dingen gegenüber Unwissend entgegenstellen. Gerade dieser Punkt hätte mit offener Kommunikation von Warner und/oder auch Castle verhindert werden können. Warner selbst ist allerdings so tief in der Trauer gegenüber seines Vaters, auch wenn er sich dies nicht eingestehen möchte. Zusätzlich kommt noch die neue Beziehung zu Kent und James hinzu, sowie zu seiner großen Liebe Juliette. Schlussendlich muss Juliette sich fragen, wer an ihrer Seite steht…



Mein abschließendes Fazit
Band vier der Shatter Me Reihe von Autorin Tahereh Mafi “Restore Me”, hat mich für mich meine Verhältnisse lang beschäftigt. Ich hatte nach jedem Kapitel Sorge darüber, wie “böse” das weiter laufen wird. Es fühlt sich an, als ob die Reihe in Band vier erst richtig Fahrt aufnimmt. Außerdem lese ich nun auch aus der Sicht von Warner. Der Spannungsbogen wird auf das Maximum gespannt und auch wenn es hier viel an Misskommunikation kommt, ist “Restore Me” unglaublich wichtig, weil es hier zu mehr als einer Enthüllung kommt, die die Geschichte unmittelbar verändert…

Wenn dich weitere meiner Rezension interessieren, besuche mich doch gerne auf meinem Buch Blogg :)
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Veröffentlicht am 09.02.2025

Meine Rezension zu What a way to go

What a Way To Go
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Eigene Meinung
Bella Mackie ist zurück und hat diesmal auch wieder eine Familie dabei, die irgendwie alles andere als liebevoll ist. Bereits bekannt von ihrem Buch “How to kill your Family” habe ich mich ...

Eigene Meinung
Bella Mackie ist zurück und hat diesmal auch wieder eine Familie dabei, die irgendwie alles andere als liebevoll ist. Bereits bekannt von ihrem Buch “How to kill your Family” habe ich mich sehr gefreut, als ich für “What a way to go” freigeschaltet wurde. Und die Geschichte war wirklich was anderes…

Ich lese abwechselnd in Kapiteln aus den Sichten von Anthony, Olivia und der True-Crime Bloggerin. Der Schreibstil ist dabei sehr flüssig, von Details geschmückt und viel schwarzem Humor. Dabei sind es die Charaktere, die diese Geschichte so unangenehm und zeitgleich so authentisch wirken lässt. Interessant ist auch die Sicht aus dem Jenseits, dass Autorin Mackie hier gewählt hat. Sie hat nicht das typische Szenario des Himmels und der Hölle gewählt, sondern es wie einen großen Warteraum beziehungsweise einer Zwischenstation dargestellt.

Schnell merkt man, das nicht nur in Anthonys Kreisen, sondern auch in der eigenen Familie, es nur um das Geld geht. Die Kinder verwöhnt, Olivia ebenso, wenn auch mit mehr Weitsicht. Nur die True- Crime Bloggerin hat ein ernstes Interesse daran, den “Unfall” rund um dem Millionär Anthony Wistern, aufzuklären. Die Geschichte lebt dabei nicht unbedingt von der Spannung, sondern wirklich mit dem Umgang vor allem im Kreis der Familie. Es kommt zu vielen dunklen Geheimnissen die Stück für Stück ans Licht kommen. Hier und da zieht es sich etwas in die Länge, ich hatte das Gefühl nicht wirklich weiter zu kommen, egal aus wessen Sicht, da es sich hier und da doch etwas wiederholt. Dennoch war es mal interessant so etwas “kaltes” zu lesen, was sich, denke ich, niemand in seinem echten Leben wünscht. Es wird recht schnell klar, das nicht alles Gold ist was glänzt und das jeder seine Leichen im Keller hat. Wortwörtlich…

Die Charaktere sind dabei oberflächlich gut beschrieben. Es reicht für diese Geschichte und für die Thematik. Ich empfand es nicht als nötig, noch tiefgehender etwas von ihnen zu erfahren, da das ganze Miteinander eigentlich schon für sich Bände gesprochen hat. Gerne hätte ich mehr von der True-Crime Bloggerin erfahren, auch hinsichtlich ihrer kranken Mutter. Es werden einige Dinge erzählt, aber dennoch verläuft dieser Charakter für mich, so ein wenig im Sand. Anthony und Olivia waren eindeutig präziser gewählt und erzählt. Von den Kindern und Freunden, bekommt man immer kleinere Informationen als Leser, aber auch dort wird nicht groß in die Tiefe gegangen.



Mein abschließendes Fazit
Es liest sich ein bisschen wie “Trash-TV” sich anfühlt. Das ist nicht negativ gemeint. Im Gegenteil. Das Buch war der Hälfte knapp, so interessant, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen wollte. Dieser Sog nach dem nächsten Skandal, der bei den Wisterns wohl eintritt und wie die True- Crime Bloggerin immer tiefer gräbt, war genial herübergebracht. Der Weg dahin war etwas zäh, vielleicht ein bisschen sehr viel High Society für mich. Die Sicht aus Anthonys Jenseits, war teilweise etwas wiederholend, wenn aber auch dort noch unterhaltsam. What a way to go, konnte mich unterhalten, auch wenn ich niemanden diese Art Familie wünsche…

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Veröffentlicht am 25.01.2025

Meine Rezension zu The Girl in the Love Song

The Girl in the Love Song
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Eigene Meinung
Zugegeben, ich habe mich etwas gesträubt dieses, doch recht dicke, Romance Buch zu beginnen. Die damalige Leseprobe hatte mich so gefesselt und berührt, das ich es mir dann Zeitnah nach ...

Eigene Meinung
Zugegeben, ich habe mich etwas gesträubt dieses, doch recht dicke, Romance Buch zu beginnen. Die damalige Leseprobe hatte mich so gefesselt und berührt, das ich es mir dann Zeitnah nach der Erscheinung gekauft habe. Endlich habe ich es auch gelesen. Und gerade das Ende, wie eigentlich auch viele Seiten zwischendrin, haben mich echt berührt.

Der Schreibstil von Emma Scott empfand ich als sehr detailliert, vor allem ihren Charakteren gegenüber. Ich hatte schnell Bilder im Kopf und Vorstellungen wie manche Charaktere drauf sind, wie sie sich geben. Auch waren viele Sachen zwar nicht ausgesprochen/ ausgeschrieben, und dennoch konnte ich als Leser mir denken, warum eben einzelne Charaktere so reagieren, wie sie es eben tun. Abwechselnd lese ich aus den Perspektiven der Protagonisten Miller und Violet. Es sind zwei fast schon komplett unterschiedliche Leben, die aber super zusammengeführt werden.

Als Leser begleite ich Violet und Miller ab ihren dreizehnten Lebensjahren. Dann gibt es einen Sprung und sie sind junge Erwachsene und müssen sich (mehr oder minder) mit den Problemen der “Erwachsenen” auseinandersetzen. Auch gibt es hier ganze klare Kommunikationsschwierigkeiten. Tatsächlich fallen die, aufgrund der vielen Verschiedenen unter Thematiken, aber hinten runter. Tatsächlich ist auch immer dabei, für etwas Spannung gesorgt. Ich muss gestehen, ich hätte es trotzdem vielleicht gerne kürzer gehabt. Für ein New Adult Buch ist es schon sehr stattlich und einige Dinge wiederholen sich und ziehen das Buch leider etwas dabei. Ich hatte insgesamt viermal mit einem Ende gerechnet, bis das tatsächliche Ende da war.

Wie bereits erwähnt, empfand ich die Charaktere durchweg, super detailliert und authentisch beschrieben. Ich hatte ein Bild vor meinem inneren Auge und konnte mir so ein paar “Macken” oder besser gesagt Eigenschaften, von den Charakteren sofort vorstellen. Violet und Miller sind zwar im Buch junge, aber für ihr Alter doch sehr Erwachsene Protagonisten (bis auf die Kommunikationsschwierigkeiten).



Mein abschließendes Fazit
Emma Scott hat mit dem ersten Band ihrer “Lost Boys”- Trilogie, einen wirklich guten Job gemacht. Die Länge wirkte auch mich lange abschreckend. Und ja um ehrlich zu sein, hat sich das Buch hier und da auch wirklich etwas gezogen. Es entstand ein- wenn auch nur minimales hin und her zwischen den Protagonisten und gerade wenn ich dachte, das die größte Hürde nun Ad acta gelegt wurde, kam ein neues Problem. Hier und da ist es etwas “zu viel” aber in so einem Rahmen, das es durchgeht. Neben den Protagonisten machen auch die anderen Charaktere in dem Buch einen guten Job und man bekommt schon eine Ahnung, wie die Trilogie weiter gehen wird, beziehungsweise welche Charaktere hier in den Fokus rücken. Ich glaube, es war bei mir wirklich der Schluss, den ich vielleicht etwas “drüber”, aber so passend für dieses Buch fand.

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Veröffentlicht am 03.01.2025

Perfide, intelligent mit einem teils schwierigen Schreibstil

Gone Girl - Das perfekte Opfer
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Eigene Meinung
Dieses Buch von Gillian Flynn, hat ein Stück weit meine Liebe für Psycho Thriller geweckt. Ich weiß, dass es zu meinen Highlights im Thriller Bereich gehört. Meine Freundin kannte nur den ...

Eigene Meinung
Dieses Buch von Gillian Flynn, hat ein Stück weit meine Liebe für Psycho Thriller geweckt. Ich weiß, dass es zu meinen Highlights im Thriller Bereich gehört. Meine Freundin kannte nur den Film und so haben wir kurzum zu dem Buch gegriffen. Nach vielen Jahren war es sehr interessant, wieder in die Geschichte von Amy und Nick einzutauchen…

In “Gone Girl” lese ich aus der Kapitel wechselnden Sicht der Protagonisten Nick und Amy. Die Kapitel sind dabei auch immer mit dem Hinweis versehen, wie lange beispielsweise Amy schon verschwunden ist. Der Schreibstil ist dabei teils sehr eigen. Er wirkt an manchen Stellen verschachtelt, fast schon ein wenig veraltet, was immer wieder für einen wiederholen des Satzes geführt hat. Ich bin dabei immer ein wenig aus dem Lesefluss gekommen, aber die Spannung des Buches hielt mich bei der Stange.

Denn krampfhaft wird versucht Amy – Ehefrau, geliebte Tochter, beste Freundin und natürlich Vorbild des Bucherfolges “Amazing Amy” – wiederzufinden. Es sieht nach brutaler Entführung aus die Hinweise werden immer dichter, das es Amys Ehemann – Nick – war. Aber sind die Täter wirklich immer die Ehemänner? Gerade das fragte ich mich als Leser (ja, auch wenn ich die Auflösung schon kenne). Die Geschichte nimmt konstant an Geschwindigkeit zu, die Spannung steigert sich und wird immer wieder neu von der Autorin entfacht.

Ganz wichtig sind hierbei die Charaktere Amy und Nick. Nicht nur, weil sie die Protagonisten des Buches sind, sondern weil die ganze Geschichte mit diesen zwei Figuren steigt oder fällt. Und während Nick, alles Erdenkliche macht und tut um mir seine schlechten Seiten und Persönlichkeitszüge zu zeigen, wird Amy fast beweihräuchert. Schließlich ist sie das Opfer. Die arme Amy. Das perfide Spiel was sich von der ersten Seite an, in diesem Buch aufbaut und systematisch steigert, lädt zum mit Raten und mitfiebern nur so an. Es sei gesagt, das es sehr viele Charaktere in diesem Buch gibt, die namentlich erwähnt werden und mal mehr oder weniger eine Rolle in Nicks oder Amys Leben spielen. Vielleicht wäre hier eine Art Glossar hilfreich gewesen.



Mein abschließendes Fazit
Ein stetiges Auf und Ab und mit mehr Wendungen als deine Lieblingsachterbahn. Gillian Flynn hat mit “Gone Girl – Das perfekte Opfer” in meinen Augen auch einen fast perfekten, psychologisch durchdachten Thriller geschrieben. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, die Geschichte bis zum Schluss durchdacht und wirklich in die Irre führend. Abwechselnd lese ich aus der Sicht der Protagonisten Amy und Nick und lerne nicht nur ihr Leben vor der Entführung kennen, sondern auch dabei und danach. Immer wieder darf ich der Vergangenheit bestimmte Kapitel des Ehepaares Mitbegleiten. Einzig der verschachtelte und teils veraltete Schreibstil, sowie die menge an Charakteren und Namen die hier immer wieder eine größere oder mal kleinere Rolle spielen, zwangen mich langsamer zu lesen, weil ich den Satz wiederholen musste oder mich versucht habe zu erinnern, wer nun wieder Der oder Die war. Ansonsten kann ich dieses Buch jeden ans Herz legen (Bitte BEVOR ihr den Film schaut…)!

Diese und weitere Rezensionen, findet ihr auf meinem Blog unter www.calipa.de

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Veröffentlicht am 25.11.2024

Meine Rezension zu Sie wird dich finden

Sie wird dich finden
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Eigene Meinung
Ich habe mich enorm auf den letzten Teil der “The Housemaid” Reihe von Autorin Freida McFadden gefreut. Am Erscheinungstag, trudelte es bei mir ein und recht schnell habe ich dann auch dazu ...

Eigene Meinung
Ich habe mich enorm auf den letzten Teil der “The Housemaid” Reihe von Autorin Freida McFadden gefreut. Am Erscheinungstag, trudelte es bei mir ein und recht schnell habe ich dann auch dazu gegriffen…

Der Schreibstil der Autorin verbessert sich von Buch zu Buch. Es ist so angenehm flüssig, hat viele witzige Passagen aus Millies Sicht und sorgt mit kurzen Kapiteln für wirklich sehr starke Page Turner. Natürlich auch von der Spannung her. Alt bekannte Charaktere kommen vor, die ohne Probleme und verständlich mit der Geschichte rund um Millie mitgewachsen sind. Es fühlt sich stimmig und nicht extrem an. Auch wenn ich selber erstmal, teilweise mit einer neuen, Millie zurechtkommen musste. Aus dessen Sicht lese ich weiterhin die meiste Zeit im Buch. Aufgeteilt ist es zusätzlich in drei große Teile.

Ich bin immer dankbar, wenn ich einen Thriller AutorIn finde, die mich nicht mit dem offensichtlichen zu überraschen versucht. Ich glaube, die Problematik besteht dabei, das ich bei Freida McFadden nun darauf vorbereitet bin, das es nie der einfache Weg ist. Darauf baute sie bereits im ersten, im zweiten und inzwischen natürlich auch im letzten Band. Jedes Mal, wenn sich jetzt also ein Verdacht zu einem bestimmten Hergang verdichtete, wurde ich wieder auf etwas anderes aufmerksam gemacht. Mir wurde aufgezeigt das es doch so gar nicht sein kann, oder?

Ja, ich mochte es wie die Autorin Millie hat wachsen lassen und mich als Leser daran teilhaben lässt, aber: Im Gegensatz zu den Vorgängerbänden, hatte ich dieses Mal das Gefühl, das Millie unsagbar naiv ist. Sie ist gequält mit Selbstzweifeln, mit Sorgen (die natürlich auch ein Stück weit berechtigt sind) und irgendwie fehlt mir ein Hauch von der alten Millie. Auch das sie so ein wenig in die, im Gegensatz zu ihren Mann, langweiligere Ecke gestellt wird. Das hat sie nicht nötig und das empfinde ich auch nicht bei diesem Charakter.



Mein abschließendes Fazit
Es ist in meinen Augen nicht nur ein gelungenes Buch, sondern auch ein gelungener Abschluss dieser Reihe. Es hat mir unfassbar viel Spaß gemacht, Millie zu begleiten schlussendlich bis zu dem Zeitpunkt, in dem sie sich auch endlich zur Ruhe setzen kann. Die Geschichte ist mitgewachsen, ich hatte ein Wiedersehen mit einigen Charakteren und freue mich, das auch weitere Bücher der Autorin übersetzt werden. Für Menschen die gerne Thriller lesen und auch gerne überrascht werden, mit dennoch genügend Möglichkeiten mitzurätseln, kommen meiner Meinung nach hier voll auf ihre Kosten. Auch wenn dieser Teil für mich nicht so stark war wie “Wenn sie wüsste”, habe ich es trotzdem sehr genossen. Leider haben mir die naiven Charakterzüge von Millie in diesem Band nicht so arg gefallen und sind mir auch in den anderen Büchern nicht so negativ aufgefallen. Auch das sie eher in eine “langweilige” Rolle von anderen Charakteren gedrückt wird, hätte nicht sein gemusst, auch wenn ich es von der Storyline her verstehe.

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