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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.03.2025

Sehr gelungener und gut verständlicher Ratgeber

Gesund mit Visite – Bluthochdruck
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Dieses Buch gibt einen sehr guten Einblick über das, was Bluthochdruck begünstigt, welche Auswirkungen Bluthochdruck hat und was ich selber tun kann, um hohen Blutdruck entgegenzuwirken.

Mir gefällt die ...

Dieses Buch gibt einen sehr guten Einblick über das, was Bluthochdruck begünstigt, welche Auswirkungen Bluthochdruck hat und was ich selber tun kann, um hohen Blutdruck entgegenzuwirken.

Mir gefällt die Art der Darstellung in ihrer Klarheit und Übersichtlichkeit, dies wird durch klar abgegrenzte Infokästen, Schriftbild und Bildern unterstützt. Desweiteren gibt es gut umsetzbare und leckere Rezepte, von denen ich schon einige ausprobiert habe. Mir gefällt hier auch, dass die Zutaten leicht zu bekommen sind und überschaubar in der Vielfältigkeit sind.

Neben der Ernährung wird auch ein Ausblick darauf gegeben, was ich in Sachen Bewegung und Muskeltraining auf die sanfte Tour tun sollte. Hier helfen mir die Zeichnungen, die mir aufzeigen, wie die Übungen auszuführen sind.

Zum Abschluss noch ein paar Ideen fürs Wohlbefinden, die ich auch hohen Blutdruck entgegenwirken.

Mir hat dieses Buch aufgrund seiner Klarheit und Praxisorientiertheit sehr gut gefallen. Jetzt heißt es nur noch diszipliniert sein und möglichst viel davon in den Alltag zu integrieren.

Fünf Sterne

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Veröffentlicht am 25.02.2025

Unterhaltsamer Roman mit Tiefenwirkung

Hier draußen
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Lara und Ingo sind vor einiger Zeit aufs Land gezogen, denn dort lässt es sich ruhiger und entspannter leben, so dachten sie zu Beginn beide. Für Ingo bedeutet dies eine enorme Zeit, die mit Pendeln zwischen ...

Lara und Ingo sind vor einiger Zeit aufs Land gezogen, denn dort lässt es sich ruhiger und entspannter leben, so dachten sie zu Beginn beide. Für Ingo bedeutet dies eine enorme Zeit, die mit Pendeln zwischen Dorf und Stadt, dort wo seine Firma ist. Das Haus bzw. Anwesen, das sie gekauft haben, verbirgt mehr Baustellen, als sie geahnt bzw. wahr habn wollten. Sie haben jetzt viel Platz, aber trotz vieler Erneuerungen im Haus, es wird einfach nicht warm dort drinnen. Das ist jedoch nicht das einzige Problem, denn Lara fühlt sich mehr oder minder mit ihren zwei Kindern allein gelassen, nicht nur von Ingo sondern auch von der Außenwelt. Kontakte zu schließen gestaltet sich viel schwieriger als gedacht. Als Ingo dann abends einen Unfall mit einem weißen Hirschkalb hat, kocht die Gerüchteküche hoch. Der Aberglaube sagt den Tod vorraus.
Die Autorin lässt mich als Leserin in die Welt von Lara, Ingo sowie anderer Dorfbewohner eintauchen. Während ich zunächst erwartet habe, dass es um das Leben von Lara, Ingo und ihrer Familie geht, so legt die Autorin wechselweise den Schwerpunkt auf andere Bewohner des Dorfes und ich schaue hier hinter die Kulissen und erfahre etwas über deren Gedanken, Gefühle und über ihre Lebensträume. Ich habe häufiger beim Lesen kurz innegehalten, denn vieles hat mich nachdenklich gestimmt. Einiges war traurig, anderes hatte Situationskomik und brachte mich zum Schmunzeln. Am Ende des Buches haben viele Bewohner ihrem Leben eine neue Richtung gegeben. Mir hat der Roman sehr gut gefallen und ich fand ihn sehr authentisch. Fünf Sterne!

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Veröffentlicht am 22.02.2025

Super informatives Sachbuch, was humorvoll Zusammenhänge aufzeigt, die Demenz beeinflussen können

Smart bis zum Sarg
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Ich finde den Titel überaus gelungen und genau für diese Zielgruppe, die ihn witzig finden, ist dieses Buch gerade richtig. Schade, dass mein Biounterricht vor Jahrzehnten in der Schule nicht halb so informativ ...

Ich finde den Titel überaus gelungen und genau für diese Zielgruppe, die ihn witzig finden, ist dieses Buch gerade richtig. Schade, dass mein Biounterricht vor Jahrzehnten in der Schule nicht halb so informativ gewesen ist wie dieses Buch. Ich verstehe jetzt einiges mehr über die Abläufe in meinem Gehirn und vor allen Dingen auch, was ich selber tun kann, um es fit zu halten. Gleichzeitig wird mir klein schlechtes Gewissen eingeredet und auch klargestellt, dass es trotz allem Ausnahmen von der Regel gibt. Schrecklich finde ich nämlich stets die Aussage von Zeitgenossen bezüglich Krankheiten, dass derjenige selber Schuld daran ist. In diesem Buch wird klar, dass ich vieles dafür tun kann fit zu bleiben, aber es trotzdem auch andere Faktoren und Risiken gibt, die ich nicht zu verantworen habe.

Ich habe völlig neue Einsichten erhalten, was alles das Demenzrisiko begünstigt. Absolut war mir nicht klar, dass Schwerhörigkeit auch dazu zählt.Besonders gut hat mir gefallen,dass ich jetzt die Zusammenhänge zwischen allen Abläufen in meinem Körper besser kenne und aktiv etwas tun kann, um einige der Risiken zu minimieren. Dazu kommt, dass alles nicht als trockener Ratgeber herüberkommt, sondern mit witzigen Sprüchen sowie Illustrationen mich enlädt weiterzulesen und zudem mir die Ansprache der Autorin quasi auf Augenhöhe sehr entgegenkommt. Kein erhobener Zeigefinger sondern mit Augenzwinkern aufgezeigte vielfältige Lösungswege. Super!

Fünf Sterne und eine absolute Lese- und Kaufempfehlung! Eignet sich auch hervorragend für humorvolle Menschen als Geschenk!

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Veröffentlicht am 31.01.2025

Eine sehr packende Geschichte - unbedingt lesen!

Die Schwestern von Krakau
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Die Autorin hat mich schon mit anderen Romanen, die ich von ihr gelesen habe, begeistert und so war auch bei diesem Buch meine Erwartung ziemlich hoch. Mich hat dieser Roman absolut begeistert, denn wieder ...

Die Autorin hat mich schon mit anderen Romanen, die ich von ihr gelesen habe, begeistert und so war auch bei diesem Buch meine Erwartung ziemlich hoch. Mich hat dieser Roman absolut begeistert, denn wieder einmal schafft es die Autorin ein Stück historischer Zeitgeschichte sehr eindrucksvoll zu erzählen, wobei sie neben historischen Figuren auch fiktive Figuren in die Geschichte einflicht und mich sehr nahe an der Geschichte teilhaben lässt. Die Geschichte spielt in Krakau, sowie in Paris als auch in Fellbach Nähe Stuttgart. Die Vergangenheit ist zeitlich angesiedelt zwischen 1941- 1943 und es geht um die Schwestern Lilo und Helene, die in Krakau als sogenannte Voksdeutsche aufgewachsen sind. Während Helene 1936 ohne Wissen ihrer Eltern nach Paris ausgewandert ist und über ihr Leben nur wenig erzählt wird, arbeitet Lilo als Angestellte in der Apotheke von Tadeusz Pankiewicz, die sich seit 1941 mitten jüdischen Ghetto liegt , Den Apotheker sowie seine Apotheke gab es wirklich, was mich nach dem Lesen des Romans besonders berührte. Während die Frage, was ist mit Helene weder Eltern noch Lilo in Ruhe lässt, schildert die Autorin Lilos damaliges Leben und das was sie erlebt.Die Autorin wechselt die Erzählebenen zwischen Vergangenheit und Gegenwart, die im Jahre 2016 beginnt, als Ediths Vater Simon in Paris überraschend stirbt .Völlig überrascht steht Edith plötzlich vor Nachforschungsergebnissen bzw. Hinweisen ihres Vaters, die sie auf die Spur von Familienmitgliedern bringt, die ihr bis dato völlig unbekannt war.

Ich las völlig versunken und zeitweise mit Tränen in den Augen, wie Lilos und Helenes Geschichte mit Simon, Simons Schwester Adi, Edith und der Cousine Tatjana zusammenhängt Es gab viele Schicksalsschläge und Leid zu beklagen, aber auch Mut und Liebe, die ich bewundere, zu betrachten. Eingebettet sind das persönliche Erleben der Figuren - für mich wirkten sie alle wie sehr real existierende Menschen - , in kleine und große historische Ereignisse, deren Spuren wir heute noch sehen. Die vielen, scheinbar kleinen Details, lassen alles sehr intensiv und authentisch wirken.

Für mich ist es jetzt schon ein "Herzensbuch", was ich zwar verleihen, aber nicht weggeben werde, denn es wird einen Platz in meinem Bücherregal bekommen. Fünf Sterne!

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Veröffentlicht am 18.01.2025

Interessanter, vielschichtiger und spannender Krimi

Kohle, Stahl und Mord: Das 13. Opfer
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Mich hat der Krimi begeistert, was einerseitsdaran lag, dass mir die Gegend - das Ruhrgebiet - sowie die Thematik Bergbau nicht unbekannt ist und ich dort lange Zeit gelebt habe, sowie anderseits ich es ...

Mich hat der Krimi begeistert, was einerseitsdaran lag, dass mir die Gegend - das Ruhrgebiet - sowie die Thematik Bergbau nicht unbekannt ist und ich dort lange Zeit gelebt habe, sowie anderseits ich es sehr faszinierend fand die Spurensuche gemeinsam mit dem Ermittlerteam und anderen in den Fall involvierten Personen aufzunehmen. Der Autor schafft es die Welt der Kumpels sehr lebendig herüberzubringen sowie auch alle anderen Personen .Sehr gelungen fand ich auch die zwei Zeitebenen - damals die Zeit des Unglücks, bei dem zwölf Bergleute gestorben sind, sowie die Gegenwart, in der nun Stück für Stück erzählt wird, was damals rund um die Zeit des Unglücks passiert ist und zwar nicht nur unter Tage. Schnell wird klar, von wem das dreizehnte Skelett ist, was neben den zwölf vermissten Bergleuten gefunden wird. Elin, die ermittelnde Leiterin der Soko, wird schnell bewusst, dass sie auch persönliche Verbindungen durch ihre Freundin Jana sowie zu den Bergleuten zum Fall hat. Mir hat die Vielschichtigkeit des Falls, der ungeahnte Ausmaße annimmt und an dessen Rande auch andere Verwicklungen aufgeklärt werden, sowie insbesondere die privaten Einblicke in das Leben einzelner Personen sehr gefallen.

Sehr gerne würde ich einen weiteren Fall mit Elin und ihrem Team lesen, wobei ich hoffe dann noch mehr privates über die Ermittelnden zu erfahren.

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