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Veröffentlicht am 24.03.2025

Eine Reise zu mehr emotionaler Freiheit

Gefühle surfen
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Als ich „Gefühle surfen“ von Veronika Stegmüller entdeckte, war ich anfangs etwas skeptisch. Kann ein Buch wirklich dabei helfen, besser mit seinen Gefühlen umzugehen? Doch nach den ersten Seiten merkte ...

Als ich „Gefühle surfen“ von Veronika Stegmüller entdeckte, war ich anfangs etwas skeptisch. Kann ein Buch wirklich dabei helfen, besser mit seinen Gefühlen umzugehen? Doch nach den ersten Seiten merkte ich, dass Stegmüller das Thema auf eine zugängliche und einfühlsame Weise behandelt.

Die Autorin verwendet das Bild des Surfens, um zu zeigen, wie wir mit unseren Emotionen umgehen können. Sie erklärt, dass es nicht darum geht, Gefühle zu kontrollieren oder zu unterdrücken, sondern sie zuzulassen und aktiv mit ihnen zu „surfen“. Diese Vorstellung, dass wir uns nicht von unseren Emotionen überwältigen lassen müssen, sondern sie bewusst erleben können, war für mich eine interessante Perspektive.

Was mir gefallen hat, ist der praktische Ansatz des Buches. Am Ende jedes Kapitels gibt es Übungen, die mir konkrete Werkzeuge an die Hand geben, um das Konzept des „Gefühle surfens“ im Alltag umzusetzen. Diese praktischen Übungen sind hilfreich und ermöglichen es, das Gelesene zu verinnerlichen.

Jedoch gibt es auch einige wiederholende Stellen im Buch, und einige Themen wurden aus meiner Sicht zu häufig angesprochen, was den Lesefluss ein wenig störte. Trotzdem hat mir das Buch insgesamt geholfen, meine eigenen Emotionen bewusster wahrzunehmen und weniger zu bewerten.

Stegmüller geht es nicht nur um die Bändigung negativer Gefühle, sondern auch darum, positive Emotionen zu fördern und mehr Leichtigkeit ins Leben zu bringen. Das hat mir geholfen, eine gewisse Distanz zu schwierigen Gefühlen wie Angst oder Wut zu entwickeln. Dennoch habe ich das Gefühl, dass das Buch nicht für jeden Leser gleich viel Mehrwert bietet. Wer bereits mit Achtsamkeit oder emotionaler Intelligenz vertraut ist, könnte das Gefühl haben, dass es an Tiefe fehlt.

„Gefühle surfen“ ist insgesamt ein nützlicher Ratgeber, aber aufgrund der Wiederholungen und der etwas oberflächlichen Behandlung einiger Themen gebe ich dem Buch eine 3/5-Bewertung. Es bietet eine gute Einführung in das Thema und hilfreiche Übungen, aber für tiefere Einblicke könnte man sich weiterführende Literatur suchen.

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Veröffentlicht am 10.03.2025

Eine nachdenkliche Sammlung

Nach Innen
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Meine Meinung und Inhalt

"Nach Innen" von Yung Pueblo ist eine Sammlung von Gedichten, die sich mit Themen wie Selbstliebe, Heilung und dem Loslassen von negativen Gedanken und Gefühlen beschäftigen. ...

Meine Meinung und Inhalt

"Nach Innen" von Yung Pueblo ist eine Sammlung von Gedichten, die sich mit Themen wie Selbstliebe, Heilung und dem Loslassen von negativen Gedanken und Gefühlen beschäftigen. Die Texte sind einfach geschrieben und laden dazu ein, über das eigene Leben und das eigene Wachstum nachzudenken.

Die meisten Gedichte haben mich wirklich berührt und zum Nachdenken angeregt. Besonders die Teile, die das Thema Selbstheilung behandeln, fand ich sehr hilfreich. Yung Pueblo spricht oft davon, wie wichtig es ist, sich selbst zu akzeptieren und negative Gedanken loszulassen. Diese Botschaften sind für mich sehr relevant und machen das Buch zu einem guten Begleiter für jeden, der mehr über sich selbst erfahren möchte.

Allerdings gibt es auch Passagen, die für mich nicht ganz so stark waren. Einige Gedichte wirken etwas zu allgemein und weniger tiefgehend. Ich hatte manchmal das Gefühl, dass sie nicht wirklich zu mir durchdringen, was schade war.

Insgesamt würde ich Nach Innen mit 3 von 5 Sternen bewerten. Es ist ein schönes Buch mit vielen inspirierenden Gedanken, aber nicht jedes Gedicht hat mich auf die gleiche Weise erreicht. Wenn man auf der Suche nach einer einfachen und zugänglichen Sammlung von Gedanken über Selbstreflexion und Heilung ist, ist dieses Buch auf jeden Fall einen Blick wert.


Über den Autor

Diego Perez, Bestsellerautor und Poetry-Star, wurde in Ecuador geboren und wanderte als Kind in die USA ein. Er wuchs in Boston auf und studierte an der Wesleyan University. Seine erste beiden Bücher „Inward“ und „Clarity & Connection“ erlangten sofort den Bestsellerstatus. Mit der englischsprachigen Ausgabe von „Love Revolution“ landete er anschließend auf Platz 1 der New-York-Times-Bestsellerliste. Als Yung Pueblo ist er darüber hinaus sehr erfolgreich in den sozialen Netzwerken unterwegs und hat mit über zwei Millionen Abonnenten seine größte Fangemeinde auf Instagram. Er lebt heute im Westen von Massachusetts, wo er gemeinsam mit seiner Frau ein ruhiges Leben führt und täglich meditiert.


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Veröffentlicht am 06.03.2025

Wie lieben wir?

Wo die Liebe schläft
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Meine Meinung und Inhalt

In Wo die Liebe schläft von Lavinia Greenlaw taucht der Leser in eine komplexe Welt von Gefühlen und Beziehungen ein, die sich auf subtile Weise entfaltet. Was mich am meisten ...

Meine Meinung und Inhalt

In Wo die Liebe schläft von Lavinia Greenlaw taucht der Leser in eine komplexe Welt von Gefühlen und Beziehungen ein, die sich auf subtile Weise entfaltet. Was mich am meisten berührt hat, ist, wie die Geschichte die verschiedenen Facetten der Liebe beleuchtet. Greenlaw schafft es, die Liebe nicht als ein statisches Gefühl darzustellen, sondern als ein sich ständig veränderndes Zusammenspiel von Nähe, Distanz, Bedürfnissen und Erinnerungen. Das macht die Erzählung so nachdenklich und tiefgründig. Sie regt dazu an, über eigene Erfahrungen und die Bedeutung von Liebe in verschiedenen Lebensphasen nachzudenken.

Der Schreibstil von Greenlaw ist faszinierend und poetisch. Ihre Sprache hat eine intime, fast zärtliche Qualität, die es einem ermöglicht, in die Gedankenwelt der Charaktere einzutauchen. Gerade zu Beginn konnte ich mich ganz in den emotionalen Nuancen des Romans verlieren. Doch im Laufe der Zeit wurde die Erzählweise etwas zäh – die langen inneren Monologe und reflexiven Passagen, die anfangs so fesselnd waren, fingen an, mich etwas zu ermüden. Die Handlung zieht sich an manchen Stellen und verliert sich in den Gedanken der Figuren, was mir den Einstieg in die Geschichte und das Verfolgen der Entwicklungen nicht immer leicht gemacht hat.

Dennoch muss man der Geschichte zugutehalten, dass sie einem Raum gibt, um über die langsame Entwicklung von Gefühlen und Beziehungen nachzudenken. In einer Welt, die oft schnelle Wendungen und Action verlangt, ist Wo die Liebe schläft ein ruhiges, fast meditativen Werk, das dem Leser Zeit lässt, die Bedeutung der Momente zu erfassen.

Für mich bleibt das Buch ein zwiegespaltenes Erlebnis. Die Tiefe und Reflektion über die Liebe fand ich faszinierend und anregend, doch der langsame Erzählfluss und die wiederholenden Monologe führten zu einem gewissen Gefühl der Langatmigkeit.

Wo die Liebe schläft bekommt von mir 3 von 5 Sternen – ein Buch, das viel Potenzial hat, aber nicht in jedem Moment mitreißen konnte. Wer sich auf eine ruhigere, nachdenkliche Reise einlässt, wird jedoch einiges aus diesem Werk ziehen können.



Über die Autorin

Lavinia Greenlaw, 1962 in London geboren, unterrichtet als Professorin Kreatives Schreiben an der Universität in London. Mit ihren Gedichten stand sie u.a. auf der Shortlist des T.S. Eliot Prize und des Whitbread Book Award. Bei Hanser erschien 2018 ihr Gedichtband ›Eine Theorie unendlicher Nähe‹.

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Veröffentlicht am 06.03.2025

Wenn die eigene Technik zur tödlichen Falle wird

App to die
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Meine Meinung und Inhalt

Ein luxuriöses Smarthome, gesteuert über eine App, wird für Musikproduzent Siegfried "Sunny" Sommer und seine Gäste zur tödlichen Falle, als eine unbekannte Macht die Kontrolle ...

Meine Meinung und Inhalt

Ein luxuriöses Smarthome, gesteuert über eine App, wird für Musikproduzent Siegfried "Sunny" Sommer und seine Gäste zur tödlichen Falle, als eine unbekannte Macht die Kontrolle übernimmt.

Die Spannung ist von Beginn an spürbar, und die Vorstellung, dass unsere alltägliche Technologie sich gegen uns wenden könnte, ist durchaus beängstigend. Lenks Schreibstil ist rasant und schnörkellos, was gut zu einem Thriller dieser Art passt. Technische Details werden verständlich erklärt, ohne den Lesefluss zu stören.

Allerdings wirken einige Charaktere klischeehaft und es fehlt ihnen an Tiefe, wodurch es schwerfällt, eine emotionale Bindung zu ihnen aufzubauen. Einige Szenen erscheinen übertrieben und unrealistisch, was die Glaubwürdigkeit der Handlung mindert. Zudem sind bestimmte Passagen sehr brutal und intensiv, was nicht jedem Leser zusagen dürfte.

Insgesamt bietet "App to die" solide Unterhaltung mit einer originellen Idee, leidet jedoch unter flachen Charakteren und überzogenen Szenen. Für Leser, die technikbasierte Thriller mögen und über einige Schwächen hinwegsehen können, ist dieses Buch dennoch einen Blick wert.


Über den Autor

Der deutsche Autor Fabian Lenk wurde 1963 in Salzgitter geboren. Seine Neugierde verleitete ihn schon immer dazu neues zu entdecken und Dinge aufzudecken. Deswegen studierte er Journalismus und arbeitete bis 2011 als Reporter. Schon während seines Studiums begann er Romane zu verfassen.1996 veröffentlichte er sein erstes Buch für Erwachsene, doch zu seinen bekanntesten Werken zählen seine Kinder- und Jugendbuchreihen. Die "Zeitdetektive"- und "1000 Gefahren"- Serie begeistert die jüngere Leserschaft. Wenn er nicht an einem neuen Buch schreibt, spielt er gerne Schlagzeug und Badminton oder schießt interessante Fotografien. Fabian Lenk lebt mit seiner Ehefrau und seinem Sohn in Niedersachsen.

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Veröffentlicht am 27.02.2025

Eine poetische Erzählung mit Tiefgang

Gespräche auf dem Meeresgrund
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Meine Meinung und Inhalt

In Gespräche auf dem Meeresgrund von Root Leeb begegnen sich drei verstorbene Seelen auf dem Grund des Mittelmeers: der Eine, der Andere und die Dritte. Sie teilen ihre Lebensgeschichten ...

Meine Meinung und Inhalt

In Gespräche auf dem Meeresgrund von Root Leeb begegnen sich drei verstorbene Seelen auf dem Grund des Mittelmeers: der Eine, der Andere und die Dritte. Sie teilen ihre Lebensgeschichten und reflektieren über Themen wie Flucht, Ungerechtigkeit und persönliche Schicksale. Die Autorin nutzt dabei eine bildhafte Sprache und integriert mythologische Elemente, was der Erzählung eine besondere Atmosphäre verleiht.

Obwohl die Grundidee faszinierend ist, bleibt die Umsetzung stellenweise oberflächlich. Die angesprochenen Themen werden oft nur angerissen, ohne in die Tiefe zu gehen. Zudem wirken einige Dialoge konstruiert und weniger authentisch. Dennoch bietet das Buch interessante Denkanstöße und überzeugt durch seine künstlerische Gestaltung mit Illustrationen der Autorin.

Insgesamt ist Gespräche auf dem Meeresgrund eine lesenswerte Erzählung, die jedoch ihr volles Potenzial nicht ganz ausschöpft.


Über die Autorin

Geb.1955 in Würzburg Studium Germanistik und Philosophie in München M.A. Studium Sozialpädagogik in München Dipl. Soz.Päd.FH Deutschlehrerin für Ausländer, Straßenbahnfahrerin seit 1991 freischaffende Autorin und Künstlerin

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