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Veröffentlicht am 29.03.2025

Stell dir vor, du wärest zum "Abschuss" freigegeben...

AchtNacht
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Dein Name wurde in der AchtNacht gezogen, jeder, der dich erwischt, kann dich nicht nur straflos töten, es winkt sogar ein Kopfgeld! Für zwei Menschen wird dieser Alptraum war. Wie kann man sich retten, ...

Dein Name wurde in der AchtNacht gezogen, jeder, der dich erwischt, kann dich nicht nur straflos töten, es winkt sogar ein Kopfgeld! Für zwei Menschen wird dieser Alptraum war. Wie kann man sich retten, wo ist man sicher?! Eine wilde Hetzjagd durch Berlin beginnt, die Zeit rennt…

Auf dem schwarzen Cover sieht man eine rote Acht, in der die Silhouetten von rennenden Menschen zu sehen sind, außerdem in weiß den Autorennamen und den Titel „AchtNacht“. Das Cover verrät alles und gleichzeitig nichts, es passt wunderbar zum Buch.

Sebastian Fitzek hatte mal wieder eine Idee, bei der man sich fragt: Wie kommt man auf sowas?! Unvorstellbar grausam, wenn plötzlich Menschen vogelfrei wären und tatsächlich mit Belohnung umgebracht werden dürften! Es war wieder ein Thriller, den ich nicht aus der Hand legen konnte und in einem Rutsch ausgelesen habe. Spannende Unterhaltung, wie immer toll geschrieben von Fitzek. Diesmal war das Ende nicht ganz so „phantastisch“ wie oft, es war für mich realistischer und hat mir gut gefallen.

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Veröffentlicht am 10.03.2025

Traumhaftes Setting

Die kleine Villa in Italien
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Lia hat gerade einiges zu verarbeiten und flieht an die Amalfi-Küste. Sie hat gerade erfahren, dass ihr Vater nicht ihr leiblicher Vater ist und will ihren biologischen Vater kennenlernen. Aber der ist ...

Lia hat gerade einiges zu verarbeiten und flieht an die Amalfi-Küste. Sie hat gerade erfahren, dass ihr Vater nicht ihr leiblicher Vater ist und will ihren biologischen Vater kennenlernen. Aber der ist ein bekannter Filmstar und wird von Raphael abgeschirmt, der Lia Erbschleicherei unterstellt. Sie lernt ihren Vater und auch Raphael trotzdem näher kennen und es kommt, wie es kommen muss...

Ein blaues Cover, das für das Meer steht, dazu ein Glas Aperol Sprizz, Olivenzweige, Zitronen, Orangen, Blumen, stilisierte Wellen.... alles Dinge, die zu Italien gehören, deshalb sehr passend. Ob der Titel "Die kleine Villa in Italien" auf die beschriebene Villa im Buch passt, würde ich stark bezweifeln, aber der Titel passt zur Romantic Escapes-Reihe, der Wiedererkennungswert ist vorhanden.

Julie Caplin schreibt zauberhafte Bücher, ich mag ihren Schreibstil und ihre Charaktere. Die letzten Bücher hatten ein bisschen nachgelassen, dieses Buch hat mich wieder direkt begeistert. Ich konnte mir die Almalfiküste mit ihren Zitronenhainen direkt vorstellen und wäre am liebsten in das beschriebene Setting eingetaucht. Natürlich ist klar, wie es mit Lia und Raph enden wird, aber trotzdem hat die beschriebene Chemie zwischen den beiden Protagonisten gestimmt und mich gut unterhalten.

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Veröffentlicht am 27.02.2025

Grausam

Die Hölle war der Preis
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Gisa, genannte Peasy, gibt in der DDR alles, um Tänzerin zu werden. Dieser Traum wird ihr genommen, so dass sie irgendwann mit ihrem Mann Ed in die BRD flüchten will. An der Grenze werden sie entdeckt ...

Gisa, genannte Peasy, gibt in der DDR alles, um Tänzerin zu werden. Dieser Traum wird ihr genommen, so dass sie irgendwann mit ihrem Mann Ed in die BRD flüchten will. An der Grenze werden sie entdeckt und verhaftet. Ein jahrelanges Märtyrium beginnt, das kaum auszuhalten ist. Wird Peasy gebrochen?

Mein Buch hat ein anderes Cover, darauf sieht man die schmale, hochaufgerichtete Silhouettte einer Frau in einer Art Lichtschacht - dem Stehknast? Wenn man die Geschichte gelesen hat, versteht man den Sinn, es passt sehr gut.

Hera Lind hat "Die Hölle war der Preis" als Roman nach einer wahren Geschichte geschrieben. Eigentlich wollte ich diese Tatsachenromane nicht lesen, weil mir da der von mir so geschätzte Hera-Lind-Humor fehlt, aber dieser Klappentext hat mich nicht losgelassen. Hera Lind kann definitiv gut schreiben und auch diese Tatsachengeschichte ist ihr gut gelungen. Ich habe permanent den Kopf geschüttelt und war entsetzt über diese Brutalität und Graumsamkeit, die ich mir so nur bei den KZs der Nazis vorgestellt habe. Das solche Dinge vor gar nicht allzu langer Zeit in unserer "Nachbarschaft" vorgekommen sind, macht mich unfassbar traurig und wütend. Wenn auch nur ein Bruchteil dieser Härte so stattgefunden hat, ist es ein Wunder, dass überhaupt jemand diese Zeit überleben konnte. Chapeau vor allen Menschen, die diese Hölle überlebt haben und anschließend in der Lage waren, ein "normales" Leben zu führen. Mögen solche Verbrechen an der Menschlichkeit nie wieder vorkommen!!!

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Veröffentlicht am 18.02.2025

Sollte man gelesen haben

James
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"James" erzählt die Geschichte von Huckleberry Finn und dem Sklaven Jim aus der Sicht des Sklaven, der sich im Laufe des Romans den Namen "James" gibt. Die Flucht, die Misshandlungen der Sklaven, das Verstecken, ...

"James" erzählt die Geschichte von Huckleberry Finn und dem Sklaven Jim aus der Sicht des Sklaven, der sich im Laufe des Romans den Namen "James" gibt. Die Flucht, die Misshandlungen der Sklaven, das Verstecken, alles das sieht aus der Sicht von Jim ganz anders aus.

Ein tolles Cover, im Hintergrund ein Farmhaus mit Bäumen, im Vordergrund die Silhouette eines im wahrsten Sinne des Wortes "Schwarzen", unten sieht man Menschen auf einem Floß. Schlicht und trotzdem aussagekräftig.

Eine tolle Idee von Percival Everett, hier einen Perspektivenwechsel zu vollziehen und aus der Sicht des Sklaven Jim zu schreiben. Mark Twains Huckleberry Finn habe ich als Kind gelesen und hatte ein Hörspiel dazu, beides hat mich damals schon sehr beeindruckt. Percival Everett schreibt sehr bildhaft und lebhaft, man sieht das Geschehen direkt vor sich und taucht in die Geschichte ein. Für mich das bisher beeindruckendste Buch der letzten Zeit, das jeder gelesen haben sollte. Von mir eine klare Leseempfehlung für "James"! In nächster Zeit werde ich mir auf jeden Fall nochmal Mark Twains "Vorlage" vornehmen, um den direkten Vergleich zu haben.

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Veröffentlicht am 19.01.2025

Aus dem "Grinch" wird eine Weihnachtsliebhaberin

Christmas Cake und Glitzerschnee
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Jenny muss beruflich nach Edinburgh, um für ihr Münchner Labor ein Gerät kennenzulernen. Da auch ihre Großmutter, die sie nie kennengelernt hat, in Edinburgh lebt, schaut sich Jenny das Haus an und wird ...

Jenny muss beruflich nach Edinburgh, um für ihr Münchner Labor ein Gerät kennenzulernen. Da auch ihre Großmutter, die sie nie kennengelernt hat, in Edinburgh lebt, schaut sich Jenny das Haus an und wird erkannt und reingebeten. Dabei lernt sie ihren "Stief-Cousin" kennen und er wettet mit ihr, aus ihr eine Weihnachtsliebhaberin zu machen und Jenny auf diesem Wege Edinburgh zu zeigen. Dabei kommt es, wie es kommen muss....

Auf dem E-Book-Reader nicht so gut erkennbar, hat das "echte" Cover ein stimmungsvolles Weihnachtscover mit einer schneebedeckten schottischen Straße, einem Paar im Schneegestöber und viel Glitzer und Sternen. Das passt sehr gut zum Buch und lädt Weihnachtsfans zum Zugreifen ein.

Ursi Breitenbach gelingt es, einen sofort in die Atmosphäre Edinburghs eintauchen zu lassen und das weihnachtliche Setting romantisch, aber nicht kitschig zu beschreiben. Das Buch macht große Lust auf Edinburgh und auf Weihnachten generell. Die Idee mit der "Weihnachtswette" finde ich gut und auch wenn die Lovestory vorhersehbar ist, macht das Lesen Spaß. Außerdem finde ich es sehr erholsam, in diesem Buch kein großes Drama mit Mißverständnissen und/oder kurzzeitiger Trennung vorzufinden, obwohl Spannungen eingebaut sind. Deshalb kann ich das Buch empfehlen und hoffe auf weitere Bücher fürs nächste Weihnachtsfest.

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