posthume Suche
Mein Vater, vielleichtDer nonsolo-Verlag bietet Literatur aus Italien. Das Buch von Laura Forti ist sprachlich ansprechend und erzählt in Form eines Memoir, vielleicht auch autofiktional, von einer Frau, die kurz vor dem Tod ...
Der nonsolo-Verlag bietet Literatur aus Italien. Das Buch von Laura Forti ist sprachlich ansprechend und erzählt in Form eines Memoir, vielleicht auch autofiktional, von einer Frau, die kurz vor dem Tod ihrer Mutter von ihrem biologischen Vater erfährt, den sie nie kennen gelernt hat. Ganz klar ist nicht, wie zuverlässig diese Aussage war. Es bleibt ein vielleicht.
Durch Lesen des Tagebuchs der Mutter geht die Autorin in die Zeit zurück.
Man bekommt Eindrücke von Italien der sechziger Jahre. So ist es auch ein Stück Zeitgeschichte. Aber Laura Forti setzt das auch viel in Verbindung mit ihrem Leben, vergleicht wie sie war im Alter der Mutter damals. Zudem spricht sie auch von ihrer Kindheit und ihren Eltern, die so ihre Probleme miteinander hatten. Hinzu kommt noch ein Element, die jüdische Identität.
Laura Forti gelingt es, den Leser mit ihrer Geschichte zu erreichen.