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Veröffentlicht am 03.04.2025

Hauptsache: Spice!

Gothikana – Eine Liebe, die alle Regeln bricht
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Die Zulassung an der mysteriösen Verenmore University ist für Corvina die Chance auf einen Neuanfang. Ihr bisheriges Leben verlief eher unkonventionell. Doch obwohl Corvina an der Uni schnell Freundschaft ...

Die Zulassung an der mysteriösen Verenmore University ist für Corvina die Chance auf einen Neuanfang. Ihr bisheriges Leben verlief eher unkonventionell. Doch obwohl Corvina an der Uni schnell Freundschaft mit ihrer Mitbewohnerin schließt, ist da auch etwas Merkwürdiges an diesem Ort. Immer wieder sieht Corvina Dinge, die sie nicht sehen sollte. Heißt das, ihr schlimmster Albtraum wird wahr und sie wird verrückt, oder ist die Welt einfach anders, als sie bislang geglaubt hat?

Und als wäre das nicht schon schlimm genug, fliegen auch noch heftig die Funken zwischen ihr und einem ihrer Dozenten.





Ich muss vornewegschicken, dass es mir das Buch echt nicht leichtgemacht hat. Ich fand den Schreibstil sehr oft sehr merkwürdig. Auch die Art sich auszudrücken sorgte bei mir immer wieder für „Hä?“s.



Corvina lebte bis jetzt ein sehr ungewöhnliches Leben. Sie wuchs isoliert mit ihrer Mutter im Wald auf, bis sich plötzlich alles veränderte. Heute versucht sie ihren Platz an der Uni zu finden, obwohl immer wieder merkwürdige Dinge geschehen. Man fragt sich immer wieder, ob sie verrückt wird, oder ob es wirklich übersinnliche Dinge gibt.



Ein Großteil der Story dreht sich um die Anziehung zwischen Corvina und Ved, ihrem Dozenten. Es funkt gewaltig zwischen ihnen, aber eine Beziehung verstößt gegen die Uni-Regeln und könnte für beide den Rauswurf bedeuten, aber das Risiko gehen sie gern ein – und sehr, sehr, sehr oft.

Ich habe nichts gegen Spice in Büchern, aber hier war es mir zum einen viel zu viel Spice und zum anderen empfand ich die expliziten Szenen oft als zu übergriffig. Allgemein war mir Ved immer wieder zu krass drauf. Und seine Wortwahl bei den expliziten Szenen mochte ich auch oft nicht.



Besser wurde das Buch, als das Spannungselement hinzukam. Was geht wirklich an der Uni vor? Warum begehen immer wieder Schüler Selbstmord?



Doch dieser spannendere Teil ging für mich zu oft in den expliziten Szenen unter.



Fazit: Stellenweise ist das Buch echt interessant und spannend, aber vieles geht einfach unter und wird von den zahlreichen expliziten Szenen, die ich auch immer wieder als zu übergriffig empfand, überlagert.



Es steckt eine spannende Story in diesem Buch, aber weder die expliziten Szenen noch der manchmal echt merkwürdige Schreibstil, helfen dabei, diese zu unterstreichen, im Gegenteil.



Nach dem Lesen blieb mir vor allem eins im Gedächtnis: Frust, weil so vieles nicht richtig aufgelöst wurde und ich allgemein das Ende als unbefriedigend empfand und zu viel Spice.



Von mir bekommt das Buch 2,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 19.03.2025

Leider hat mich Band 2 enttäuscht

Now You're Mine
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Achtung: Band 2 einer Reihe, nicht unabhängig lesbar!

Calista hat herausgefunden, dass Hayden ihr Stalker ist. Hayden, der Staatsanwalt, den sie eigentlich hassen wollte. Hayden, der Mann, in den sie ...

Achtung: Band 2 einer Reihe, nicht unabhängig lesbar!

Calista hat herausgefunden, dass Hayden ihr Stalker ist. Hayden, der Staatsanwalt, den sie eigentlich hassen wollte. Hayden, der Mann, in den sie sich verliebt hat. Was bedeutet das jetzt für sie? Wird sie ihn verlassen? Bei ihm bleiben, obwohl er sie in Angst und Schrecken versetzt hat? Kann sie wirklich ihren Stalker lieben?
Hayden wollte verhindern, dass Calista jemals die Wahrheit erfährt, aber eine andere Wahrheit muss er um jeden Preis von ihr fernhalten. Sie darf nie erfahren, dass er es war, der ihren Vater ermordet hat. Und Calista darf ihn nicht verlassen – das wird er nicht zulassen.


Band 1 der Reihe hatte mir ja richtig gut gefallen, aber leider hat mich Band 2 enttäuscht.

Calista hat es mir in diesem Band echt schwergemacht. Einerseits ist sie verständlicherweise verletzt und schockiert über ihre Entdeckung, aber gibt Hayden immer wieder nach. Sie will ihm nicht verzeihen, schafft es aber auch nicht, ihm ihren Körper zu verweigern. Und Hayden setzt diese „Schwäche“ gezielt gegen sie ein. Er bearbeitet sie mit Sex und sie knickt ein – und das leider für meinen Geschmack zu oft und zu schnell.

Hayden überschritt in diesem Band bis auf eine alle Grenzen und das war mir zu extrem. Es gibt ein paar Dinge, die gehen für mich einfach gar nicht und leider hat er sich davon einige geleistet und dabei auch null Unrechtsbewusstsein. Ja, er will Calista beschützen und das ist ja auch okay, aber wie er dabei vorgeht überschreitet auch jede Grenze.

Für mich ging es in diesem Band weniger darum, dass ein Stalker die Frau seiner Begierde für sich gewinnen wollte, sondern darum, womit er alles durchkommen kann. Was er da abzieht ist echt heftig und überschritt bei mir zu viele Grenzen.

Natürlich wird es gegen Ende auch mal spannend und man erfährt, wie das alles angefangen hat und warum. Den Teil fand ich dann wieder besser.


Fazit: Leider hat mich Band 2 der Reihe enttäuscht. In Band 1 war für mich der Romance-Anteil höher, in diesem Band ging es eigentlich nur noch darum, dass Hayden Grenzen überschreitet und Calista mit Sex dazu bringt, ihn nicht zu verlassen. Mir hat er sich zu viele Dinge geleistet, die für mich gar nicht gehen. Zu viel Dark zu wenig Romance.

Klar wird es auch mal spannend, aber mir fehlte das Gefühl aus Band 1.

Von mir bekommt das Buch 2,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 03.03.2025

Mich hat es leider nicht gepackt

The Map of Longing
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Triggerwarnung: Verlust, Trauer.



Grace wurde geboren, um ihre Schwester zu retten. Doch jetzt, nach Jahren der Behandlungen und Versuche ist ihre Schwester doch gestorben und Grace hat ihren Fixpunkt ...

Triggerwarnung: Verlust, Trauer.



Grace wurde geboren, um ihre Schwester zu retten. Doch jetzt, nach Jahren der Behandlungen und Versuche ist ihre Schwester doch gestorben und Grace hat ihren Fixpunkt verloren. Ihr Leben lang drehte sich immer alles um ihre Schwester. Immer musste Grace zurückstecken, aber dafür hatte sie eine tolle große Schwester, die sie sehr geliebt hat. Jetzt ist sie weg und Grace hat ihren Anker und ihren Zweck verloren.

Doch ihre Schwester hat vorgesorgt. Lucy hat eine Reihe von Aufgaben für Grace, die sie in Begleitung von Will erledigen soll. Aber was erwartet sie am Ende der Reise?





Grace tat mir schrecklich leid. Sie ist es so gewohnt übersehen zu werden, unwichtig zu sein. Ihr Lebenszweck war es, ihre Schwester zu retten, aber das konnte sie nicht und jetzt weiß sie nicht mehr, wer sie ist. Ihre Eltern sind nur noch Schatten ihrer selbst und tun das, was sie immer getan haben: Grace übersehen. Sie muss allein mit ihrer Trauer umgehen, bis ihre Schwester sie auf eine Schnitzeljagd schickt, die ihr Leben verändern soll.



Lucy lernt man nur durch Rückblenden kennen, aber sie war ein unglaublicher Mensch. Trotz ihrer Krankheit schaffte sie es, Licht in die Welt von anderen zu bringen, nicht mit ihrem Schicksal zu hadern, sondern das Positive zu sehen, auch wenn es manchmal wirklich schwer zu finden war.



Beide taten mir leid, aber so richtig packen konnte mich das Buch leider nicht. Ich weiß nicht, warum, aber bis auf dieses Gefühl, dass mir Lucy und Grace leidtaten, spürte ich nicht viel bei diesem Buch.



Vielleicht lag es an den teilweise extrem kurzen Kapiteln. Kaum hatte ich das Gefühl ein wenig anzukommen, schon wurde ich ins Nächste geworfen.





Fazit: Beide Grace und Will haben einiges erlebt und durchgemacht. Und auch Lucy, die man nur in Rückblenden kennenlernt, musste sehr lange unter ihrer Krankheit leiden. Doch Lucy wollte nicht, dass ihre Familie durch ihren Tod noch mehr leidet, sie wollte ihnen helfen, den Weg zurück ins Leben zu finden und hat deswegen ihrer Schwester Aufgaben hinterlassen.



Ja, immer wieder gab es sehr berührende Stellen, aber richtig gepackt hat mich das Buch leider nicht. Es ist sehr melancholisch und man merkt, wie Lucys Krankheit sich nicht nur durch ihren Körper, sondern auch durch das Leben der Familie gefressen hat. Was ihre Eltern aufgaben, wie sie sich selbst verloren, so wie Grace sich selbst verlor, als sie bei ihrer Aufgabe, ihrem Lebenszweck, der Rettung ihrer Schwester versagte.



Das Buch zeigt sehr deutlich, wie so eine Krankheit eine Familie verändert, aber auch, wie ein Geschwisterkind darunter leidet, ständig übersehen zu werden, zurückstecken zu müssen, seine Träume aufgeben zu müssen.



Mich hat das Buch leider nicht gepackt, aber ich finde die behandelten Themen wirklich sehr wichtig. Daher spreche ich trotzdem eine Leseempfehlung aus. Am besten schnuppert ihr mal in die Leseprobe rein, ob euch das Buch packt oder nicht.



Ich kann ihm leider nicht mehr als 2,5 Sterne geben, aber ich hoffe, euch gefällt es besser. Vielleicht lag es einfach auch an mir, oder es war das falsche Buch zur falschen Zeit.

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Veröffentlicht am 03.03.2025

Mich hat der letzte Band der Trilogie leider enttäuscht

A Curse for True Love
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Achtung: Band 3 einer Reihe, nicht unabhängig lesbar!



Prinz Apollo hat Evangelines Erinnerungen gestohlen. Sie weiß nicht mehr, was sie alles mit Jacks erlebt und durchgemacht hat, dass er sein großes ...

Achtung: Band 3 einer Reihe, nicht unabhängig lesbar!



Prinz Apollo hat Evangelines Erinnerungen gestohlen. Sie weiß nicht mehr, was sie alles mit Jacks erlebt und durchgemacht hat, dass er sein großes Ziel für sie aufgegeben und ihr Leben gerettet hat. Apollo versucht Evangeline zu der Frau zu machen, die er an seiner Seite haben will und lebt in ständiger Angst, ihre Erinnerungen könnten zurückkommen. Während Evangeline selbst einfach nicht mehr weiß, was sie glauben soll und wem sie trauen kann. So vieles fühlt sich … falsch an. Und wer ist der geheimnisvolle Fremde, der immer zur Stelle ist, wenn sie Hilfe braucht?





Nach dem Ende von Band 2 musste ich direkt mit Band 3 weitermachen. Es war am Ende so spannend und tragisch und einfach krass. Band 3 jedoch drehte sich für mich zu lange im Kreis.



Ja, es ist wirklich heftig, was Apollo da getan hat. Vor allem, dass er Evangeline nicht nur die Erinnerungen an Jacks geraubt hat, sondern auch die an ihre geliebten Eltern. Da ist mir wirklich ein bisschen das Herz für sie gebrochen. Apollo hat sich dadurch umgehend in einen Oberbösewicht verwandelt, dem ich wirklich gern richtig wehgetan hätte.



Leider ließ das Buch da aber auch viel liegen. Evangeline weiß nicht mehr, was in der Vergangenheit passiert ist, andere aber schon. Gut, Jacks glaubt, dass ihr Gedächtnisverlust mit der Sache am Bogen zu tun hat, aber trotzdem. Ich hätte von ihm mehr erwartet.



Sehr lange Zeit verharrt die Handlung praktisch auf der Stelle. Sie dreht sich vor allem bezogen auf Evangeline im Kreis immer und immer und immer wieder, ohne wirklich voran zu kommen. Dadurch zog sich das Buch leider ziemlich für mich.



Apollo verkommt zum Oberbösewicht und tut immer gewissenlosere und verachtenswertere Dinge. Diese Entwicklung fand ich interessant, allerdings gingen mir seine Bösewichttaten auch mehr als einmal zu weit, vor allem, weil man so viel aus seiner Sicht erlebte und ihn das gefühlt mehr zum Protagonisten dieses Bandes machte, als Evangeline.





Fazit: Mich hat der dritte Band der Reihe leider enttäuscht. Manches fand ich durchaus interessant und spannend, aber diese Handlungsstränge gerieten viel zu häufig in eine Art Handlungsschleife und kamen einfach zu lange nicht voran.



Band 1 habe ich wirklich weggesuchtet und war so extrem begeistert. Band drei konnte daran nicht mehr anknüpfen. Es gab Elemente, die mir gefielen, aber zu vieles blieb mir auch zu offen.



Ich habe die Reihe beendet und trotzdem irgendwie das Gefühl, dass mir etwas fehlt. Eines der Enden (das mit Apollo) fand ich super, das passte auch wirklich sehr gut für mich, aber so viele meiner Fragen blieben unbeantwortet.



Von mir bekommt das Buch 2,5 Sterne. Es tut mir echt weh, aber mehr war für mich einfach nicht drin.

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Veröffentlicht am 15.11.2024

Ich hatte meine Probleme mit dem Buch

Starling House
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Opal war schon immer fasziniert von Starling House. Seit sie ein kleines Mädchen war, träumt sie von diesem merkwürdigen Gemäuer, von dem sich alle in der Stadt fernhalten. Viele Jahre lang war das Buch ...

Opal war schon immer fasziniert von Starling House. Seit sie ein kleines Mädchen war, träumt sie von diesem merkwürdigen Gemäuer, von dem sich alle in der Stadt fernhalten. Viele Jahre lang war das Buch „The Underland“ dessen Autorin das Anwesen bauen ließ, für Opal eine willkommene Flucht aus ihrem turbulenten Leben. Doch seit sie sich allein um ihren jüngeren, asthmakranken Bruder kümmern muss, hat sie keine Zeit mehr für Wünsche oder Träume. Ihr Bruder ist ihre einzige Priorität.
Als Opal einen Job in Starling House erhält, könnte das nicht nur die Chance sein, auf die sie gewartet hat, um ihrem Bruder ein besseres Leben zu ermöglichen, sondern auch eine Chance für Opal selbst, das Haus genauer zu erforschen. Doch zu welchem Preis?


Opal hat sich selbst komplett aufgegeben. Sie lebt nur noch für ihren Bruder und dafür, ihn aus Eden, Kentucky rauszuschaffen. Auf dieser Stadt liegt ein Fluch, heißt es. Und Opal sieht dafür immer wieder Beweise. Jeder hier führt ein aussichtloses Leben und sie will nicht, dass das auch ihrem Bruder passiert. Doch wie soll sie je genug Geld dafür verdienen? Sie hat ihre eigenen Träume zusammen mit ihrer Mutter begraben.

Die Faszination rund um Starling House fand ich sehr interessant. Allerdings hatte ich eher eine Art Spuk- oder Gruselroman erwartet. Das Buch ging jedoch in eine andere Richtung.

Arthur, der aktuelle Wächter von Starling House, will eigentlich Opal vertreiben, um sie zu beschützen, aber das klappt nicht. Stattdessen kommt sie immer wieder und das Haus hatte schon immer seinen eigenen Kopf.

Einerseits fand ich das Buch faszinierend. Man wollte immer wissen, was denn nun dahintersteckt. Andererseits zog es sich auch immer wieder sehr. Ich fand das Buch sehr langatmig und ausschweifend dadurch, dass irgendwie jeder eine eigene Version der „Wahrheit über Starling House“ zum Besten gab. Das war zwar auch interessant, aber irgendwann wurde mir das zu viel.


Fazit: Ich hatte von Anfang an meine Probleme mit dem eigenwilligen Schreibstil. Zwischendurch hatte ich mehrmals überlegt, das Buch abzubrechen. Dazu kommt, dass man oft nicht weiß, ob das, was man liest, wirklich passiert, oder ein Traum ist. Das macht es zusätzlich verwirrend.

Auch mit Opal und Arthur hatte ich zwischendurch so meine Probleme. Ich wusste lange nicht, ob ich Opal mag oder nicht. Von beiden konnte ich die Handlungen nicht immer nachvollziehen.

Leider war die Auflösung nicht wirklich meins. Ich fand sie verwirrend und konfus. Auch das Ende empfand ich als seltsam.

Von mir bekommt das Buch 2,5 Sterne. Es war nicht schlecht, aber es hat mich sehr oft verwirrt und ich habe mehrmals überlegt, es abzubrechen.

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