Profilbild von Dark_Rose

Dark_Rose

Lesejury Star
offline

Dark_Rose ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Dark_Rose über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.03.2025

Mich hat der letzte Band der Trilogie leider enttäuscht

A Curse for True Love
0

Achtung: Band 3 einer Reihe, nicht unabhängig lesbar!



Prinz Apollo hat Evangelines Erinnerungen gestohlen. Sie weiß nicht mehr, was sie alles mit Jacks erlebt und durchgemacht hat, dass er sein großes ...

Achtung: Band 3 einer Reihe, nicht unabhängig lesbar!



Prinz Apollo hat Evangelines Erinnerungen gestohlen. Sie weiß nicht mehr, was sie alles mit Jacks erlebt und durchgemacht hat, dass er sein großes Ziel für sie aufgegeben und ihr Leben gerettet hat. Apollo versucht Evangeline zu der Frau zu machen, die er an seiner Seite haben will und lebt in ständiger Angst, ihre Erinnerungen könnten zurückkommen. Während Evangeline selbst einfach nicht mehr weiß, was sie glauben soll und wem sie trauen kann. So vieles fühlt sich … falsch an. Und wer ist der geheimnisvolle Fremde, der immer zur Stelle ist, wenn sie Hilfe braucht?





Nach dem Ende von Band 2 musste ich direkt mit Band 3 weitermachen. Es war am Ende so spannend und tragisch und einfach krass. Band 3 jedoch drehte sich für mich zu lange im Kreis.



Ja, es ist wirklich heftig, was Apollo da getan hat. Vor allem, dass er Evangeline nicht nur die Erinnerungen an Jacks geraubt hat, sondern auch die an ihre geliebten Eltern. Da ist mir wirklich ein bisschen das Herz für sie gebrochen. Apollo hat sich dadurch umgehend in einen Oberbösewicht verwandelt, dem ich wirklich gern richtig wehgetan hätte.



Leider ließ das Buch da aber auch viel liegen. Evangeline weiß nicht mehr, was in der Vergangenheit passiert ist, andere aber schon. Gut, Jacks glaubt, dass ihr Gedächtnisverlust mit der Sache am Bogen zu tun hat, aber trotzdem. Ich hätte von ihm mehr erwartet.



Sehr lange Zeit verharrt die Handlung praktisch auf der Stelle. Sie dreht sich vor allem bezogen auf Evangeline im Kreis immer und immer und immer wieder, ohne wirklich voran zu kommen. Dadurch zog sich das Buch leider ziemlich für mich.



Apollo verkommt zum Oberbösewicht und tut immer gewissenlosere und verachtenswertere Dinge. Diese Entwicklung fand ich interessant, allerdings gingen mir seine Bösewichttaten auch mehr als einmal zu weit, vor allem, weil man so viel aus seiner Sicht erlebte und ihn das gefühlt mehr zum Protagonisten dieses Bandes machte, als Evangeline.





Fazit: Mich hat der dritte Band der Reihe leider enttäuscht. Manches fand ich durchaus interessant und spannend, aber diese Handlungsstränge gerieten viel zu häufig in eine Art Handlungsschleife und kamen einfach zu lange nicht voran.



Band 1 habe ich wirklich weggesuchtet und war so extrem begeistert. Band drei konnte daran nicht mehr anknüpfen. Es gab Elemente, die mir gefielen, aber zu vieles blieb mir auch zu offen.



Ich habe die Reihe beendet und trotzdem irgendwie das Gefühl, dass mir etwas fehlt. Eines der Enden (das mit Apollo) fand ich super, das passte auch wirklich sehr gut für mich, aber so viele meiner Fragen blieben unbeantwortet.



Von mir bekommt das Buch 2,5 Sterne. Es tut mir echt weh, aber mehr war für mich einfach nicht drin.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.11.2024

Ich hatte meine Probleme mit dem Buch

Starling House
1

Opal war schon immer fasziniert von Starling House. Seit sie ein kleines Mädchen war, träumt sie von diesem merkwürdigen Gemäuer, von dem sich alle in der Stadt fernhalten. Viele Jahre lang war das Buch ...

Opal war schon immer fasziniert von Starling House. Seit sie ein kleines Mädchen war, träumt sie von diesem merkwürdigen Gemäuer, von dem sich alle in der Stadt fernhalten. Viele Jahre lang war das Buch „The Underland“ dessen Autorin das Anwesen bauen ließ, für Opal eine willkommene Flucht aus ihrem turbulenten Leben. Doch seit sie sich allein um ihren jüngeren, asthmakranken Bruder kümmern muss, hat sie keine Zeit mehr für Wünsche oder Träume. Ihr Bruder ist ihre einzige Priorität.
Als Opal einen Job in Starling House erhält, könnte das nicht nur die Chance sein, auf die sie gewartet hat, um ihrem Bruder ein besseres Leben zu ermöglichen, sondern auch eine Chance für Opal selbst, das Haus genauer zu erforschen. Doch zu welchem Preis?


Opal hat sich selbst komplett aufgegeben. Sie lebt nur noch für ihren Bruder und dafür, ihn aus Eden, Kentucky rauszuschaffen. Auf dieser Stadt liegt ein Fluch, heißt es. Und Opal sieht dafür immer wieder Beweise. Jeder hier führt ein aussichtloses Leben und sie will nicht, dass das auch ihrem Bruder passiert. Doch wie soll sie je genug Geld dafür verdienen? Sie hat ihre eigenen Träume zusammen mit ihrer Mutter begraben.

Die Faszination rund um Starling House fand ich sehr interessant. Allerdings hatte ich eher eine Art Spuk- oder Gruselroman erwartet. Das Buch ging jedoch in eine andere Richtung.

Arthur, der aktuelle Wächter von Starling House, will eigentlich Opal vertreiben, um sie zu beschützen, aber das klappt nicht. Stattdessen kommt sie immer wieder und das Haus hatte schon immer seinen eigenen Kopf.

Einerseits fand ich das Buch faszinierend. Man wollte immer wissen, was denn nun dahintersteckt. Andererseits zog es sich auch immer wieder sehr. Ich fand das Buch sehr langatmig und ausschweifend dadurch, dass irgendwie jeder eine eigene Version der „Wahrheit über Starling House“ zum Besten gab. Das war zwar auch interessant, aber irgendwann wurde mir das zu viel.


Fazit: Ich hatte von Anfang an meine Probleme mit dem eigenwilligen Schreibstil. Zwischendurch hatte ich mehrmals überlegt, das Buch abzubrechen. Dazu kommt, dass man oft nicht weiß, ob das, was man liest, wirklich passiert, oder ein Traum ist. Das macht es zusätzlich verwirrend.

Auch mit Opal und Arthur hatte ich zwischendurch so meine Probleme. Ich wusste lange nicht, ob ich Opal mag oder nicht. Von beiden konnte ich die Handlungen nicht immer nachvollziehen.

Leider war die Auflösung nicht wirklich meins. Ich fand sie verwirrend und konfus. Auch das Ende empfand ich als seltsam.

Von mir bekommt das Buch 2,5 Sterne. Es war nicht schlecht, aber es hat mich sehr oft verwirrt und ich habe mehrmals überlegt, es abzubrechen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.09.2024

Mir war es leider viel, viel zu vorhersehbar

Starting Something New
0

Achtung: Band 1 einer Reihe, in sich abgeschlossen.

Daphne setzt große Hoffnungen auf ihren neuen Job. Nachdem ihr Ex ihren Ruf ruiniert hat, wollte keine andere Kanzlei sie anstellen. Leider will aber ...

Achtung: Band 1 einer Reihe, in sich abgeschlossen.

Daphne setzt große Hoffnungen auf ihren neuen Job. Nachdem ihr Ex ihren Ruf ruiniert hat, wollte keine andere Kanzlei sie anstellen. Leider will aber auch ihr Vorgesetzter nichts mit ihr zu tun haben und versucht alles, um ihr das Leben zur Hölle zu machen. Statt also ihren Job als Anwältin zu machen, wird sie als Babysitter eines Schauspielers abgestellt, der ebenfalls alles daransetzt, es ihr so schwer wie möglich zu machen. Doch Daphne ahnt nicht, dass sie mehr verbindet, als sie es hätte erahnen können.


Dieses Buch hat es mir nicht leicht gemacht. Ich fand es toll, wie herausgearbeitet wurde, wie schwer es Daphne hat. Ihr Ex hat Lügen verbreitet, diese wurden auch entkräftet, aber trotzdem glauben ihr die meisten Menschen in ihrem beruflichen Umfeld nicht, was sie zu einer Ausgestoßenen macht. Da ist einem echt das Herz für sie gebrochen. Man erlebt im Prolog des Buches, wie hart sie für ihr Studium und ihre Karriere gearbeitet hat und dann ist einfach alles weg, nur wegen eines Mistkerls. Und dann kriegt sie nicht nur einen Chef aufgebrummt, der sie wie Dreck behandelt und noch weniger von ihr hält, sondern muss auch noch den Babysitter für einen Schauspieler spielen, der sich die meiste Zeit wie ein A… verhält.

Daphne tat mir echt leid. Ich konnte ihre Gefühle bezogen auf ihre Karriere und ihren Frust und das alles so gut nachvollziehen. Allerdings hat sie bei mir durch das Gezänk mit Aspen stark verloren. Ich fand beide da extrem kindisch und nervig.

Aspen tat mir auch leid, er kann sich im Gegensatz zu Daphne an ihre gemeinsame Vergangenheit erinnern. Statt das aber offen anzugehen, entscheidet er sich für den New-Adult-Weg: er verschweigt es ihr und wie das ausgeht, kann man sich denken.

Hier kommen wir auch zu meinem allergrößten Kritikpunkt: Das Buch war extremst vorhersehbar. Nicht nur ein bisschen, sondern wirklich ganz, ganz schlimm. Ich konnte absolut alles vorhersagen und das fand ich total frustrierend. Ich hätte mir wenigstens eine Überraschung gewünscht.


Fazit: Die Idee fand ich sehr interessant und ich fand es super, wie herausgearbeitet wurde, wie ungerecht Daphne beurteilt wurde. Dass den Lügen ihres Ex, obwohl widerlegt, trotzdem mehr Glauben geschenkt wurde als ihr. Aber die Gründe dafür wurden nicht so schön dargelegt, wie ich es mir gewünscht hätte. Bei ihrem Boss noch am meisten, aber bei den anderen kam leider wenig.

Mir ging das Gezänk am Anfang des Buches auf die Nerven, das war einfach nur unnötig, vor allem wenn man bedenkt, was Aspen über ihre Vergangenheit weiß.

Insgesamt war mir aber das Buch leider viel, viel, viel zu vorhersehbar. Ich konnte alles von Anfang bis Ende erraten, es gab null Überraschungen und dadurch für mich leider auch keine Spannung.

Der Zeitsprung am Ende war nicht schlecht, aber leider hatte ich dadurch zusätzlich auch noch das Gefühl, gerade in Daphnes Leben viel verpasst zu haben.

Leider hat es mir das Buch alles andere als leicht gemacht. Immer wieder hatte ich Probleme mit der Wortwahl, aber mein Hauptproblem war die komplette Vorhersagbarkeit. Von mir bekommt das Buch 2,5 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.07.2024

Ich hatte leider meine Probleme mit dem Buch

Tödlicher Podcast
0

Die Reinigungskraft Nina ist überglücklich, als sie von ihrer Lieblingspodcasterin Malu M. eingestellt wird. Doch schon bald kommen ihr immer mehr Dinge merkwürdig vor. Es häufen sich seltsame Vorkommnisse ...

Die Reinigungskraft Nina ist überglücklich, als sie von ihrer Lieblingspodcasterin Malu M. eingestellt wird. Doch schon bald kommen ihr immer mehr Dinge merkwürdig vor. Es häufen sich seltsame Vorkommnisse und Malu ist auch ganz anders, als Nina erwartet hatte. Hat Nina einfach nur zu viele True-Crime-Podcasts gehört oder stimmt hier wirklich etwas nicht?


Ich fand die Idee echt super, deswegen wollte ich das Buch auch so gern lesen. Die Perspektive, die Nina als Reinigungskraft hat, ist einzigartig. Sie sieht buchstäblich jeden Tag die dreckige Wäsche ihrer Kunden und weiß viel mehr über sie, als diese ahnen. Genau das ist es wohl auch, vor dem Malu Angst hat. Was hat sie zu verbergen?

Die Geschichte springt viel hin und her, zwischen vielen Charakteren, Gegenwart, Vergangenheit, spätere Vergangenheit, immer munter hin und her. Mir fiel es dadurch manchmal schwer dranzubleiben und den Überblick zu behalten. Allerdings hatte ich auch bereits sehr früh einen Verdacht, mit dem ich richtig lag. Das wurde bereits relativ früh im Buch aufgelöst, was an sich nicht schlecht ist, aber da hing einiges dran, was ich eher als unrealistisch einstufte.

Ich wurde mit den Charakteren nur bedingt warm. Sie waren mir nicht mega unsympathisch, richtig sympathisch aber leider auch nicht.

Allgemein setzt das Buch viel auf die Aussage „Die Welt ist klein“ – für mich war sie zu klein. Das wirkte auf mich leider zu konstruiert. Ich konnte das nicht glauben.


Fazit: Ich fand die Idee sehr interessant und das Buch war definitiv auch spannend, aber mich konnte es leider nur bedingt packen. Ich tat mich schwer mit der Geschichte. Das lag zum einen daran, dass ich mit den Charakteren nicht richtig warm wurde, zum anderen auch an den vielen Sprüngen durch Raum und Zeit. Da fühlte ich mich manchmal abgehängt und hatte einige Fragen, die aber nie beantwortet wurden.

Einiges fand ich auch unrealistisch, bzw. konnte ich das nicht glauben. Mir war es zu konstruiert.

Von mir bekommt das Buch 2,5 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.06.2024

Manches fand ich etwas unlogisch, aber es hat auch was

She’s with me
0

Achtung: Band 1 einer Reihe, endet mit einem Cliffhanger!

Amelia ist neu in der Schule und schon am ersten Tag geht einfach alles schief. Sie legt sich mit einem Sportler an und landet im Krankenhaus ...

Achtung: Band 1 einer Reihe, endet mit einem Cliffhanger!

Amelia ist neu in der Schule und schon am ersten Tag geht einfach alles schief. Sie legt sich mit einem Sportler an und landet im Krankenhaus – es war ein Unfall! Eben jener Sportler hat deswegen ein schlechtes Gewissen und entschuldigt sich bei ihr – auf seine Art – das jedoch ruft dessen Stalkerin – Ex-Freundin – auf den Plan, die sich fortan vornimmt, Amelias Leben zur Hölle zu machen, als wäre es das nicht schon seit einem Jahr.
Während sich Amelia mit Highschool-Dramen herumschlägt, lauert ihre Vergangenheit darauf, sie erneut aufzuspüren.


Amelias erster Tag an ihrer neuen Schule ist ein kompletter Reinfall. Aber obwohl sie im Krankenhaus landet, sorgt er irgendwie auch dafür, dass sie Freunde findet – Freunde, mit denen sie niemals gerechnet hätte. Sie wird Teil einer beliebten Clique, die loyal zueinanderhält und immer bereit ist, einander zu helfen. Dabei wollte Amelia eigentlich nicht auffallen und einfach nur ihr letztes Jahr an der Highschool beenden.
Doch irgendwie scheint Amelia den Ärger magisch anzuziehen. Gut, sie ist auch nicht der Typ dafür, sich alles gefallen zu lassen und dadurch eckt sie an.

Aiden erlebt man nur aus Amelias Sicht. Da ist er anfangs ein klischeehafter Sportler-A…, mausert sich aber irgendwann, als man mehr und mehr den wahren Aiden zu sehen bekommt. Er hat mich teilweise sehr positiv, stellenweise aber auch etwas negativ überrascht.

Leider fand ich eine Sache weniger logisch, dann kam die Wendung und schon versank die Handlung im Drama und fand leider nicht mehr heraus. Ich persönlich fand den letzten Teil des Buches leider ziemlich an den Haaren herbeigezogen.


Fazit: Ich fand das Buch sehr interessant und auch spannend. Ich fand es toll, dass man einige der Charaktere, vor allem der Nebencharaktere, aber nicht nur, unterschätzt hat.
Mir wurde allerdings etwas zu lang ein Geheimnis draus gemacht, warum Amelia auf der Flucht ist und wer „er“ ist. Die Erklärung fand ich heftig, aber logisch nicht nachvollziehbar. Aber gut, in der Situation ist man vielleicht auch nicht logisch.

Eine der Enthüllungen rund um Aiden war nicht meins und ich konnte auch Amelias Verhalten nicht immer nachvollziehen. Sie ging mir immer wieder zu große Risiken ein. Ich hätte erwartet, dass sie in ihrer Lage vorsichtiger agiert.

Gegen Ende wurde es mir zu dramatisch. Es gab reichlich Enthüllungen und mit jeder davon gab es mehr Drama. Dann kam der Cliffhanger und das fand ich so an den Haaren herbeigezogen, dass ich jetzt gar nicht weiß, ob ich Band 2 lesen will oder nicht. Aber wahrscheinlich eher nicht.

Von mir bekommt das Buch 2,5 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere