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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.04.2025

Düstere Fantasy mit Stärken und kleinen Schwächen

Nachtlügen
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Die Handlung des Buches bietet eine interessante Mischung aus Fantasy und Dunkelheit. Besonders die Welt der Nachtalben ist faszinierend und bringt eine mystische Note mit sich. Lisanne Surborg hat es ...

Die Handlung des Buches bietet eine interessante Mischung aus Fantasy und Dunkelheit. Besonders die Welt der Nachtalben ist faszinierend und bringt eine mystische Note mit sich. Lisanne Surborg hat es geschafft, eine atmosphärische Umgebung zu erschaffen, in die man als LeserIn gerne eintaucht. Allerdings gab es einige Passagen, die sich etwas gezogen haben, und manche Entwicklungen waren recht vorhersehbar. Hier hätte ich mir überraschendere Wendungen oder tiefere Einblicke in die Kultur und das Leben der Nachtalben gewünscht.

Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, wenn auch stellenweise etwas distanziert. Während einige Szenen fesselnd geschrieben sind, fehlt es an anderer Stelle an emotionaler Tiefe, wodurch manche Charaktere nicht ganz greifbar wirken. Einige Figuren sind gut ausgearbeitet, andere bleiben jedoch etwas blass und ihre Handlungen nicht immer ganz nachvollziehbar. Dadurch fiel es mir teilweise schwer, eine tiefere Verbindung zu ihnen aufzubauen.

Trotz dieser kleinen Kritikpunkte bietet das Buch eine stimmungsvolle und unterhaltsame Geschichte. Wer düstere Fantasy mag und neugierig auf die Welt der Nachtalben ist, wird hier auf seine Kosten kommen.

Fazit: Eine solide Fantasy-Geschichte mit einer interessanten Grundidee, die einige Schwächen hat, aber dennoch fesselt. Ich vergebe 3,5 Sterne und empfehle das Buch besonders für LeserInnen, die gerne in düstere Welten eintauchen und atmosphärische Fantasy schätzen.

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Veröffentlicht am 04.03.2025

Solide Fortsetzung, aber schwächer als Band 1

Dynasty of Hunters, Band 2 - Von dir gezeichnet
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Während mich der erste Band von Dynasty of Hunters vollkommen mitgerissen hat, konnte mich die Fortsetzung nicht ganz auf dem gleichen Niveau begeistern. Der Fokus verschiebt sich hier deutlich – weniger ...

Während mich der erste Band von Dynasty of Hunters vollkommen mitgerissen hat, konnte mich die Fortsetzung nicht ganz auf dem gleichen Niveau begeistern. Der Fokus verschiebt sich hier deutlich – weniger Action, dafür mehr Politik, Machtspiele und Intrigen. Das kann spannend sein, doch mir hat die Dynamik und der Nervenkitzel des ersten Teils gefehlt.

Ein zentraler Handlungsstrang sind die politischen Ränkespiele, während die Bürgerlichen für ihre Freiheit kämpfen. Das Thema ist durchaus interessant, aber es fühlte sich stellenweise etwas langatmig an. Besonders schade fand ich, dass die verschiedenen Farben-Reiche nicht weiter ausgebaut wurden – hier hätte so viel Potenzial gesteckt, um die Welt noch greifbarer zu machen.

Die Charakterentwicklung bleibt aber weiterhin gelungen, und einige Wendungen sorgen für Überraschungsmomente. Dennoch fehlte mir insgesamt die Spannung und das Tempo, die den ersten Band so besonders gemacht haben.

Alles in allem eine solide Fortsetzung mit Stärken, aber auch Schwächen. Für mich persönlich schwächer als der Auftakt. Wer gerne politisch geprägte Fantasy liest, könnte hier aber trotzdem auf seine Kosten kommen.

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Veröffentlicht am 16.02.2025

Zwischen Leben und Liebe: Ein faszinierendes, aber tragisches Schicksal

Our Infinite Fates
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Unsere Seelen sind miteinander verwoben, doch was passiert, wenn die Liebe nicht nur verbindet, sondern auch zerstört? Diese Frage steht im Zentrum von "Our Infinite Fates" von Laura Steven. Das Buch erzählt ...

Unsere Seelen sind miteinander verwoben, doch was passiert, wenn die Liebe nicht nur verbindet, sondern auch zerstört? Diese Frage steht im Zentrum von "Our Infinite Fates" von Laura Steven. Das Buch erzählt die Geschichte von Evelyn, die sich an all ihre vergangenen Leben erinnern kann. In jedem einzelnen davon wird sie vor ihrem 18. Geburtstag getötet - immer von der Person, die sie liebt. Doch dieses Mal steht für sie mehr auf dem Spiel als je zuvor.

Bereits das Cover fängt die Atmosphäre des Buches wunderbar ein. Es wirkt mystisch und geheimnisvoll, was perfekt zur Thematik der wiedergeborenen Seelen und der verhängnisvollen Liebe passt. Auch die Gestaltung innerhalb des Buches trägt dazu bei, die Geschichte lebendig werden zu lassen.
Der Schreibstil von Laura Steven ist flüssig und angenehm zu lesen. Besonders gelungen sind die Zeitsprünge zwischen den verschiedenen Leben von Evelyn. Diese Einschübe geben der Handlung Tiefe und lassen die LeserInnen nach und nach das Puzzle zusammensetzen. Allerdings kann die Vielzahl an Leben und Identitäten mitunter etwas verwirrend sein, da sich Namen und Geschlechter ständig ändern. Dennoch gelingt es der Autorin, die Vergangenheit und Gegenwart gut miteinander zu verweben.

Die Figuren sind vielschichtig und glaubwürdig gezeichnet. Evelyn ist eine starke Protagonistin, die mitfühlend und entschlossen ist. Sie will sich ihrem vorherbestimmten Schicksal nicht mehr beugen und kämpft um ihr Leben und das ihrer Schwester. Arden hingegen bleibt über weite Strecken des Buches eher geheimnisvoll und schwer greifbar, was dazu führt, dass seine Motivation erst spät wirklich verständlich wird. Dies könnte bei einigen Leser*innen dazu führen, dass sie seine Rolle nicht sofort nachvollziehen können. Die Handlung ist spannend, auch wenn das Buch an manchen Stellen vorhersehbar ist. Einige Wendungen sind zwar überraschend, aber das große Mysterium um den Fluch hätte noch etwas ausgereifter behandelt werden können. Besonders das Ende kommt etwas abrupt und hätte mehr Raum verdient, um die emotionale Tragweite der Geschichte vollends zu entfalten.

"Our Infinite Fates" ist eine atmosphärische Romantasy-Geschichte mit einer interessanten Grundidee und einer starken Protagonistin. Wer Geschichten über Schicksal, vergangene Leben und verhängnisvolle Liebe mag, wird an diesem Buch Gefallen finden. Trotz kleiner Schwächen in der Umsetzung bleibt es eine fesselnde Lektüre, die zum Nachdenken anregt.

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Veröffentlicht am 17.12.2024

Eine düstere Romantasy voller Intrigen und gefährlicher Anziehung

Empire of Sins and Souls 2 - Das gestohlene Herz
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Der zweite Band der Empire of Sins and Souls-Reihe entführt uns erneut in eine düstere, faszinierende Welt voller Geheimnisse, Intrigen und gefährlicher Gefühle. Der Schreibstil von Beril Kehribar bleibt ...

Der zweite Band der Empire of Sins and Souls-Reihe entführt uns erneut in eine düstere, faszinierende Welt voller Geheimnisse, Intrigen und gefährlicher Gefühle. Der Schreibstil von Beril Kehribar bleibt gewohnt bildhaft, flüssig und fesselnd, sodass man sich sofort wieder in der Handlung verliert. Das Setting wurde stimmungsvoll beschrieben und passt gut zur Atmosphäre der Geschichte.

Während der Fokus im ersten Band stärker auf der Handlung lag, nimmt im zweiten Teil die Beziehung der Charaktere und der Romantasy-Aspekt mehr Raum ein. Die Dynamik zwischen den Figuren, insbesondere zwischen Zoé und Prinz Kaspar, sorgt für prickelnde Momente und Konflikte, verliert jedoch teilweise das Gleichgewicht zur eigentlichen Story. Dadurch geht der rote Faden stellenweise ein wenig verloren, und die Handlung zieht sich in manchen Passagen etwas.

Dennoch gibt es viele spannende Momente, die mich beim Lesen mitgerissen haben. Besonders die düstere Atmosphäre und die Charaktere haben es geschafft, mich bei der Stange zu halten. Die Protagonistin Zoé wirkt an einigen Stellen etwas unentschlossen, was ihre Entwicklung für mich manchmal weniger nachvollziehbar machte. Trotzdem sind ihre inneren Konflikte und die moralischen Fragen, mit denen sie konfrontiert wird, ein interessanter Teil der Geschichte.

Zusammenfassend ist „Das gestohlene Herz“ eine solide Fortsetzung, die zwar nicht ganz an die Stärke des ersten Bands heranreicht, aber dennoch spannend und unterhaltsam bleibt. Fans des ersten Teils werden hier vor allem atmosphärische Dichte und Romantasy-Elemente genießen. Ich hoffe, dass der finale Band die Storyline wieder stärker in den Vordergrund rückt und alle offenen Fragen zufriedenstellend beantwortet.

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Veröffentlicht am 02.12.2024

Spannende Idee, starke Magie, aber teilweise langatmig erzählt

One Dark Window - Die Schatten zwischen uns
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Das Buch hat definitiv eine spannende und kreative Grundidee, die mich neugierig gemacht hat. Die Welt, die die Autorin erschafft, ist faszinierend, vor allem das Magiesystem rund um die Karten hat mein ...

Das Buch hat definitiv eine spannende und kreative Grundidee, die mich neugierig gemacht hat. Die Welt, die die Autorin erschafft, ist faszinierend, vor allem das Magiesystem rund um die Karten hat mein Interesse geweckt. Doch während die Grundgeschichte viel Potenzial bietet, hat mich die Erzählweise zwischendurch ein wenig aus dem Lesefluss gebracht.

Ein großer Kritikpunkt für mich war, dass die Handlung an einigen Stellen zu langatmig wurde. Vieles wird sehr detailliert beschrieben, was meiner Meinung nach nicht immer nötig war. Die Geschichte an sich ist stark und spannend, aber die vielen genau ausgeführten Szenen und Beschreibungen haben die Spannung manchmal ausgebremst. Ich hätte mir gewünscht, dass die Autorin sich mehr auf die wesentlichen Elemente der Geschichte konzentriert und die Details etwas straffer hält.

Die Protagonistin Elspeth hat einen starken Charakter, der gut entwickelt ist, aber auch hier hätte ich mir an manchen Stellen mehr Tiefe in ihren Gefühlen und Entscheidungen gewünscht. Die Liebesgeschichte zwischen ihr und Ravyn war zwar präsent, aber ich konnte mich nicht ganz mit ihr identifizieren – die Chemie zwischen den beiden war nicht so greifbar, wie ich es mir erhofft hatte. Die Nebenfiguren, besonders der Nachtmahr, haben mich mehr begeistert als die Hauptcharaktere. Sie sind komplex und tragen viel zur Atmosphäre und Spannung bei, was die Geschichte interessanter gemacht hat.

Insgesamt hat mich One Dark Window gut unterhalten, aber die Erzählweise mit zu vielen Details hat es für mich zwischendurch langatmig gemacht. Die spannende Grundidee und die einzigartige Magie der Karten sind definitiv Highlights, aber es hätte insgesamt etwas kürzer und prägnanter sein können. Trotzdem hat das Buch mich neugierig auf die Fortsetzung gemacht, und ich freue mich darauf zu sehen, wie die Geschichte weitergeht.

Ich würde dem Buch insgesamt 3,5 bis 4 Sterne geben. Es ist eine gute Fantasygeschichte, die leider ein wenig an Tempo verliert, aber dennoch Potenzial für die kommenden Bände bietet.

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