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Veröffentlicht am 15.04.2025

eine hoffnungsvolle Geschichte

Die Frau und der Fjord
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Bei diesem Buch hat mich erstmal das wunderschöne Cover angesprochen. Die Farben sind toll und werden ja für das ganze Buch verwendet, sogar das Lesebändchen ist in diesen lila Farbtönen gehalten. Auch ...

Bei diesem Buch hat mich erstmal das wunderschöne Cover angesprochen. Die Farben sind toll und werden ja für das ganze Buch verwendet, sogar das Lesebändchen ist in diesen lila Farbtönen gehalten. Auch der Titel hat mich neugierig gemacht: "Die Frau und der Fjord" und ich wollte unbedingt wissen, wie die Protagonistin diesen Neuanfang in der Einsamkeit meistert. Und ich wurde nicht enttäuscht. Es war ein sehr ergreifendes, emotionales Buch und hat mich doch zeitweise sehr mitgenommen. Ihre Trauer war so stark zu spüren, das ich manchmal eine kleine Pause brauchte. Gro ist bestimmt keine einfache Frau, sondern sie hat sich ja in einer Männerwelt durchsetzen müssen. Sie war eine starke Frau. Aber es war sicher nicht immer leicht und ihre Ehe war auch keine gewöhnliche Beziehung. Aber Gro und ihr Mann haben sich ein für sie passendes Leben aufgebaut. Und dann der frühe Tod ihres Mannes. Da merkt sie auch erst, wie wichtig ihr Zusammenhalt war. Ich konnte ihre Trauer, aber auch ihre Wut nachimpfinden. Ihr Verhältnis zu ihrer Schwiegermutter fand ich auch sehr interessant. Es hat mich an eigene und erzählte Erfahrungen mit Schwiegermüttern erinnert. Und ich fand das Gro in der Einsamkeit "gewachsen" ist und das auch später in ihrem Handeln bewiesen hat. Die Entwicklung von Gro vom Anfang bis zum Ende des Buches war ergreifend und sehr schön mitzuerleben. Die Einsamkeit ist sicher nicht für jeden Menschen gut, aber hier wurde sie zu einer Hilfe für Gro und auch das leichte Zusammentreffen mit den anderen Bewohnern der Gegend war passend. Diese Bewohner waren sehr authentisch beschrieben und ich konnte sie mir auch sehr gut vorstellen. Aber auch hier gilt: nichts überstürzen, aber auch nicht ganz ablehnend sein. Die Autorin hat wirklich eine berührende Geschichte erzählt und auch sie hat ihre Erlebnisse darin verarbeitet. Man erlebt aber nicht nur tiefgreifende Gefühle, sondern die Natur wird dem Leser auch sehr detailreich und gut vorstellbar rübergebracht. Bis auf den harten Winter, hätte ich auch gerne mal die Einsamkeit an solch einem Fjord erlebt. Der Winter war mir dann doch zu "winterlich". Aber Gro ist dieses harte Wetter ja eigentlich gewohnt, denn auf den Ölplattformen ist auch kein einfaches Leben möglich.
Mich hat diese wunderbare und hoffnungsvolle Geschichte jedenfalls völlig in ihren Bann gezogen und ich werde das Buch für meine monatliche Leserunde vorschlagen. Denn es gibt dort soviel zu "entdecken" und jeder wird seine eigenen Erfahrungen auf die angesprochnenen Themen einbringen können.

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Veröffentlicht am 16.03.2025

interessante Protagonisten

Der Wolf im dunklen Wald
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Ich habe diesen 2ten Band über die Kommissarin Carla Seidel im Wendland gerade ausgelesen und stehe noch voll im Bann des Krimis. Er hat mir sogar noch besser gefallen als der erste Teil. Was wahrscheinlich ...

Ich habe diesen 2ten Band über die Kommissarin Carla Seidel im Wendland gerade ausgelesen und stehe noch voll im Bann des Krimis. Er hat mir sogar noch besser gefallen als der erste Teil. Was wahrscheinlich daran liegt, dass ich die Protagonisten jetzt schon besser kenne und ich mich jetzt besser in sie hineinversetzen konnte. Aber der neue Fall ist auch sehr interessant und fesselnd. Er ist sehr speziell und irreführend. Weder die ermittelnden Beamten, noch ich als außenstehender Leser konnte diese ganzen Verwicklungen durchschauen. Carla kommt echt an die Grenzen ihres Tuns, aber auch die anderen Ermittler, voran der Chef Wächter zeigen hier echt Nerven. Und die Auflösung des Falls hat mich dann wirklich überrascht, aber es war alles schlüssig und super gemacht. Aber mal ein paar Worte zu den interessanten Protagonisten: Carla ist mir total sympathisch, obwohl mir manchmal ihre Handlungen zu Denken geben. Ihre Vergangenheit ist schon sehr speziell und irgendwie schockierend. Denn ich kann mir diese unerschrockene und zielstriebige Frau einfach nicht so als "Opfer" vorstellen. Die Darstellung ihrer Erlebnisse in der Vergangenheit sind schon erschreckend, aber sie kommen der Realität ja doch sehr nahe. Und auch in solchen Situationen kann sich das Umfeld der Frauen keine Erklärung zu ihrem Verhalten denken. Ich finde die ganzen Ereignisse in Carlas Leben sehr schwierig und besonders im Verhältnis zu ihrer Tochter bedenklich. Carla ist hier echt sehr authentisch rübergekommen. Sie ist hin- und hergerissen zwischen den Problemen im Privatleben und ihrem Berufsleben. Es überschneidet sich sogar sehr und ihre Tochter Lana ist dabei oft involviert. Lana, ihre gerade 18 Jahre alt gewordene Tochter, ist auch eine interessante Persönlichkeit. Die Vergangenheit hat auch sie stark geprägt und gerade in diesem Band versucht sie so einiges zu verarbeiten und gleichzeitig versucht ihr Vater wieder mit ihr in Kontakt zu treten. Ich finde die Darstellung von Lanas Innenleben und ihre Verhaltensweisen immer sehr interessant. Sie ist nunmal eine junge Erwachsene, die versucht ihren Weg zu finden und gerade Lana ist ja durch ihre Persönlichkeit doch etwas Besonderes und lebt nicht wie ein "normaler" Teenager. Sie ist im meinen Augen manchmal ihrem biologischen Alter voraus. Aber ich mag sie auch und verfolge ihren Weg mit Interesse. Überhaupt sind die Personen in diesem spannenden Krimi sehr interessant und ungewöhnlich. Es kommen eben die unterschiedlichsten Charaktere zum Vorschein. Die Freundin von Carla, Swantje, springt als Rechtsmedizinerin immer wieder ein und ist auch für Lana eine gute Freundin. Oder Paul, der eigenlich zuständige Mediziner, spielt eine große Rolle und das nicht nur in beruflicher Hinsicht. Carla erlebt in diesem Band, genau wie ihre Tochter Lana, einige tiefgreifende Situationen, mit denen beide Frauen erstmal klar kommen müssen. Die Verwicklungen von Lana und dem Fall machen das ganze Drumherum jedenfalls nicht einfacher. Es macht jedenfalls Spaß den Protagonisten auf ihrem Lebensweg zu folgen. Und die ganzen Ereignisse werden durch die detailreichen Schiderungen sehr lebendig. Man kann sich alles gut vorstellen und hierzu sollte man auch gute Nerven haben. Denn auch die Verbrechen werden anschaulich geschildert. Die Spannung kommt hier jedenfalls nie zu kurz, sei es, wenn es um den aktuellen Fall geht oder die Entwicklungen in dem Privatleben der Protagonisten. Ich habe mich jedenfalls nie gelangweilt und besonders die Aufklärung des Falls war sehr überraschend. Mir gefällt diese Serie aus dem Wendland jedenfalls sehr gut und wir durften sogar einen Wolf in freier Wildbahn erleben (ohne Angst haben zu müsssen).

Ich kann dieses Buch, welches auch ohne Vorkenntnisse des ersten Bands gelesen werden kann, mit einem guten Gewissen weiterempfehlen. Spannung und interessante Persönlichkeiten bereiten eine fesselnde Lesezeit und ich freue mich schon auf den nächsten Band.

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Veröffentlicht am 04.03.2025

interessante Bücherfrauen

Die Bücherfrauen von Listland. Der Gesang der Seeschwalben
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Ich liebe Bücher und das Meer und da war dieses Buch genau die richtige Lektüre für mich. Wir sind auf einer wunderschönen Insel und dürfen die ungewöhnlichen Geschichten von Frauen erfahren. Mir haben ...

Ich liebe Bücher und das Meer und da war dieses Buch genau die richtige Lektüre für mich. Wir sind auf einer wunderschönen Insel und dürfen die ungewöhnlichen Geschichten von Frauen erfahren. Mir haben die Protagonistinnen sehr gut gefallen. Wir erleben die Journalistin Anna auf ihrer Mission,die Geschichte der Bücherfrau Fenja aufzuschreiben. Sie hat ein gutes Projekt über Frauen im Zusammenhang mit Büchern im Sinn, aber sie erlebt hier soviel mehr. Es wird auch sie verändern und ihre eigene Geschichte aus einem anderen Blickwinkel erleben lassen. Dann gibt es natürlich Fenja, die sich endlich an die Aufarbeitung ihrer Vergangenheit geben möchte. Und dadurch erfahren wir sehr interessante Lebensgeschichten von Frauen aus der Vergangenheit und natürlich auch aus der Gegenwart. Und die Tochter von Fenja wird ja auch hier eine Rolle spielen. Alle lebten bzw. leben sie an diesem besonderen Ort auf der Insel und natürlich verbindet sie die Liebe zu Büchern. Die Erzählweise der Autorin ist so authentisch und lebendig, das man die Figuren genau vor sich sieht und mit ihnen über die Insel streift. Man wird in diese lebendigen Geschichten der Frauen hineingezogen und sieht durch die detailreichen Schilderungen alles genau vor sich. Ich war fasziniert von den Erlebnissen und diesen gewaltigen Gefühlen, die diese Frauen erleben durften. Es gab viele positive Dinge, aber diese Frauen waren sehr stark und haben die gewaltigen Probleme, die sie auch erleben mussten, immer irgendwie überstanden. Bücher sind hier einfach das Lebenselexier und bestimmen das Leben der dargestellten Frauen. Mich haben die interessanten Erzählungen aus den unterschiedlichen Frauenleben sehr gefesselt. Es macht Spaß ihren Lebensmut zu verfolgen und auf diese Art und Weise Listland kennenzulernen. Der Text lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Die Charaktere werden sehr klar und deutlich geschildert und jede Frau hat eben so ihre Träume und Wünsche. Aber sie leben auch fest in der Realität und passen sich gut an. Mir hat dieser Ausflug durch die Jahrzehnte der Frauen dieser Familie sehr gut gefallen. Es ist eben ein abwechslungsreicher und interessanter Einblick auf diese Lebensläufe und was daraus alles entstanden ist. Und auch noch entstehen kann. Es gibt Geheimnisse und manche Wahrheiten benötigen einen langen Weg bis zum Auftauchen an die Oberfläche und damit in die Realität. Mir hat dieser erste Teil über die Sylt-Frauen jedenfalls sehr gut gefallen. Bücher spielen hier eben eine große Rolle und das finde ich besonders gut.

Ich kann dieses Buch mit einem guten Gewissen weiterempfehlen und ich habe wunderschöne und interessante Lesestunden damit verbracht.

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Veröffentlicht am 26.02.2025

Spannung in Valencia

Gefährliches Wasser
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Mit diesem dritten Band um den taxifahrenden Ex-Inspektor der Polizei Vicente Alapont bin ich nun endgültig in Valencia angekommen und ein großer Fan dieser schönen Stadt und natürlich dem Privatdetektiv ...

Mit diesem dritten Band um den taxifahrenden Ex-Inspektor der Polizei Vicente Alapont bin ich nun endgültig in Valencia angekommen und ein großer Fan dieser schönen Stadt und natürlich dem Privatdetektiv geworden. Es macht einfach Spaß diese Stadt durch die Erlebnisse mit Alapont kennenzulernen. Durch die detailreichen und abwechslungsreichen Beschreibungen erfährt man viel über diese Stadt und ihre Einwohner. Man bekommt sozusagen, eingebettet in einen interessanten Kriminalfall, interessante Tipps über die kulinarischen Besonderheiten und die Sehenswürdigkeiten der Stadt. Aber am interessantesten finde ich natürlich Alapont, wie er von allen nur genannt wird und seinen Erlebnissen als Taxifahrer. Er ist mir sehr sympathisch, wie er so seine Sicht auf die Dinge darstellt und wir auch hautnah miterleben, wie sich seine Entscheidung, den Polizistenberuf an den Nagel zu hängen, auf ihn und seine Familie auswirkt. Er hat wichtige Entscheidungen getroffen um sein Leben zu verbessern und wir können das jetzt hautnah miterleben. Seine neue Beziehung zu seiner Ex-Frau, sein gutes Verhältnis zu seinem Freund und Exkollegen Garcia und auch zu seinen Kindern dürfen wir verfolgen. Aber am liebsten verfolgt er eigentlich die Lösung von speziellen Fällen, die ihm irgendwie immer sozusagen "ins Taxi" fallen. Auch hier dürfen wir uns auf einen spannenden und wirklich verzwickten Fall freuen. Ich finde es immer toll, wie Alapont nun die Fälle löst, denn er bemerkt jetzt schon den Unterschied mit einem "Polizeiausweis" oder eben ohne zu ermitteln. Aber alles hat so seine Vor- und Nachteile. Aber Alapont findet eigentlich immer einen guten Weg an Informationen zu kommen. Mir gefällt die Art und Weise seines Tuns und besonders die Schilderungen mit Begegnungen von ehemaligen Kollegen finde ich sehr aussagekräftig. Aber es geht ja nicht nur um die arbeitstechnischen Gesichtspunkte des Ermittelns oder auch des Taxifahrens, sondern wir erleben die Protagonisten ja auch in ihrem gesamten Lebensumfeld. Familie wird hier groß geschrieben und mir gefallen die lebhaften Schilderungen der Familientreffen besonders gut. Man merkt die Verbundenheit der Personen, egal wie groß eigentlich dieses Umfeld ist. Man erlebt schon den Unterschied zu Kleinfamilien im allgemeinen. Aber diese dargestellte "valencianische" Lebensweise ist auch was besonderes und man lernt wirklich andere Traditionen und Lebensanschauungen kennen. Das macht diese Serie auch so schön: man taucht tief in die spanische Welt um Valencia ein und erlebt diese vielschichtigen Persönlichkeiten in ihrem angestammten Umfeld. Und dazu noch die zu klärenden Kriminalfälle - das Ganze ist wirklich ein gelungener Regionalkrimi mit Familienanschluß.

Ich habe jetzt alle drei Fälle gelesen und kann auch diesen Band mit einem guten Gewissen weiterempfehlen. Ich lese gerne Serien in der Reihenfolge, aber man kann jedes der interessanten Bände auch unabhängig voneinander lesen. Aber ich mag eben auch die private Seite der Protagonisten und verfolge gerne ihre weiteren Entwicklungen. Daher freue ich mich jetzt schon auf den nächsten Band, denn Valencia und Alapont haben sicher noch viel zu bieten.

Also, auf zu einer tollen und spannenden Reise nach Valencia.

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Veröffentlicht am 26.01.2025

ein interessantes Ermittlungsteam

Die Brandung – Leichenfischer
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Das Cover hat mich sofort gefesselt. Dieser tolle Blick auf die Ostsee ist einfach ein super Hingucker. Und mich hat es neugierig auf die Geschichte gemacht. Und ich wurde nicht enttäuscht. Aber auch der ...

Das Cover hat mich sofort gefesselt. Dieser tolle Blick auf die Ostsee ist einfach ein super Hingucker. Und mich hat es neugierig auf die Geschichte gemacht. Und ich wurde nicht enttäuscht. Aber auch der Titel hat mich interessiert: "Leichenfischer" . Denn jetzt ging das Kopfkino sofort los. Mit diesem Wort kann man soviel meinen und ich wollte nun unbedingt wissen, was sich die Autorin dabei gedacht hatte. Die Gegend in der der Krimi spielt, ist für mich eh eine sehr schöne und interessante Gegend. Und das wird auch hier sehr deutlich. Das Grenzgebiet zwischen Deutschland und Dänemark hat viel zu bieten und das bringt auch das Buch rüber. Die Landschaft ist abwechslungsreich und auch geschichtlich sehr interessant. Daher finde ich die Zusammenarbeit der Archäologin Fria Svensson und Kommissar Ohlsen Ohlsen sehr spannend. Die beiden Protagonisten sind wirklich sehr unterschiedlich, aber gerade ihre so unterschiedliche Herangehensweise an die Mordfälle, ist sehr ergiebig. Auch wenn die Beiden sich nicht immer einig sind, bringt diese Zusammenarbeit doch nur Vorteile. Fria als Archäologin bringt einen ganz anderen Blickwinkel mit und sie ist mir auch menschlich sehr sympathisch. Sie kommt sehr authentisch rüber und die Beschreibungen ihrer normalen Arbeit im Museum finde ich interessant und abwechslungsreich. Ohlsen ist dagegen der typische Polizist, der erstmal nur die harten Fakten sieht und mit Mystik und ähnlichem nicht viel anfangen kann. Dadurch ergänzen sie sich gut und das wird für die Ermittlungen immer sehr wichtig sein. Es macht Spaß ihnen zu folgen und ihre Gespräche und ihre Gedankenspielchen zu verfolgen. Die Fälle sind wirklich sehr interessant und die Ermittlungen sicher nicht einfach. Aber die Autorin versteht es sehr gut, das Ganze aufregend und abwechslungsreich darzustellen. Man kann dem Geschehen gut folgen und der Text an sich lässt sich gut und flüssig lesen. Die Landschaft, die Menschen und die vielen geschichtlichen Besonderheiten der Gegend werden klar und lebendig dargestellt. Man erlebt die unterschiedlichsten Charaktere und dadurch ist die Geschichte sehr lebendig und es wird nie langweilig. Man wird vielleicht auch mal auf eine falsche Fährte geschickt und das bringt dann später einen tollen Aha-Effekt. Aber wir erleben nicht nur die Arbeit, sondern auch die persönlichen Lebensumstände der Protagonisten werden gut dargestellt. Ich hatte mir den ersten Band vorher noch besorgt und gelesen und das war auch eine gute Entscheidung. Man kann zwar jeden Band einzeln lesen, aber ich finde die persönliche Entwicklung der Personen immer sehr interessant und spannend. Man lernt sie von Anfang an kennen und kann sie dann auch besser einschätzen. Obwohl man diesen Band "Leichenfischer" auch ohne Vorkenntnisse genießen kann.
Mir hat dieser Krimi jedenfalls gut gefallen. Er hat alles was man für einen spannenden Krimi benötigt: interessante Persönlichkeiten, spektakuläre Fälle, eine schöne Landschaft und clevere Täter. Die Ermittlungen sind spannend und man kann alles gut nachvollziehen. Ich kann diese Buch - sowie die ganzen Serie - jedenfalls mit einem guten Gewissen weiterempfehlen. Ich freue mich jedenfalls auf den nächsten Band und bin gespannt, welche Verbindungen die Archäologin und den Ermittler wieder zu gemeinsamen Zusammenarbeit führen.

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