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Veröffentlicht am 17.05.2025

damit rechnet keiner.....

Aschesommer
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Es fängt schon mit diesem unheimlichen Cover an. Die verbrannte Sonnenblume löst schon unruhige Gedankengänge aus. Und zusammen mit dem Titel "Aschesommer" wird einem direkt ein unheimliches Bild vor Augen ...

Es fängt schon mit diesem unheimlichen Cover an. Die verbrannte Sonnenblume löst schon unruhige Gedankengänge aus. Und zusammen mit dem Titel "Aschesommer" wird einem direkt ein unheimliches Bild vor Augen geführt und man weiß jetzt schon: das wird heftig. Und genauso ist es dann auch. Dieser neue Fall für die "Gruppe 4" hat es wirklich in sich und unsere Protagonisten werden bis ans Äußere ihrer Fähigkeiten getrieben. Erstmal habe ich mich über das Wiedersehen mit Mila und Jakob gefreut. Die Beiden so unterschiedliche Ermittler sind mir sehr sympathisch und trotz ihres unkonventionellen Vorgehens oder gerade deswegen, haben sie mich in ihren Bann gezogen. Sie sind nicht einfach und haben beide so ihre Probleme. Die Vergangenheit holt sie immer noch ein und gerade in diesem Band trifft Mila weitreichende Entscheidungen, die für alle Beteiligten Auswirkungen haben werden. Aber das macht es so interessant und abwechslungsreich. Wir erleben hier nicht nur einen spannenden und außergewöhnlichen Mordfall, sondern begleiten die Protagonisten auch durch die Höhen und Tiefen auf ihrem Lebensweg. Und auch da haben Mila und Jakob mit sehr ungewöhnlichen und emotional heftigen Erlebnissen aus der Vergangenheit zu kämpfen. Aber auch wenn es schon der zweite Band um diese Ermittler ist, kann man, durch immer wiederkehrende Hinweise auf die vergangenen Geschehnisse, ihren Weg nachverfolgen. Sie haben so ihre dunklen Stunden und die Arbeit gibt ihnen Gelegenheit ihre Probleme für einige Zeit in den Hintergrund zu drängen. Und bei diesem mysteriösen Fall haben sie auch keine Zeit für andere Dinge. Es ist wirklich verzwickt und die Ermittler kämpfen gegen die Zeit. Denn der Mörder fordert sie explizit heraus und natürlich möchte er diese Herausforderung gewinnen. Es ist schwer für die Ermittler. Aber Mila und Jakob sind zusammen mit dem gesamten Team ja nun wirklich hervorragende Ermittler. Sie gehen unkonventionelle Wege, auch wenn das nicht immer gerne von ihren Vorgesetzten gesehen wird, aber es bringt Erfolge. Diesmal ist es besonders schwer, denn jemand aus dem Umfeld ist involviert und das macht es noch schwieriger. Wir werden jedenfalls emotional sehr gefordert, denn auch der Leser wird in diesen emotionalen Druck hineingezogen. Ich fühlte beim Lesen die Angst der Opfer und man wird durch die detailreichen Erklärungen wirklich tief ins Geschehen gezogen. Man kann sich alles gut vor dem inneren Auge vorstellen und man möchte der Gruppe 4 einfach helfen, damit die Zeit ausreicht. Ich war völlig überrascht vom Ausgang des Falls und man sieht, wie geschickt man auf die falschen Fährten geschickt wurde. Es gibt aber auch so viele Ansätze die Morde zu erklären und dann das Ende.... unvorhergesehen, aber nachvollziehbar und klasse. Dieser Fall ist wirklich unglaublich interessant und fesselnd. Das Team wird vor fast unlösbare Probleme gestellt und das ganze Geschehen unter großem Zeitdruck. Aber das tolle Team um diese außergewöhnlichen Ermittler schafft das schon. Die Mitglieder sind eben Experten auf ihren Spezialgebieten und da sie alle extreme Persönlichkeiten sind, klappt es gut. Sie ergänzen sich und bilden ein hervorragendes Team. Mir gefallen diese ungewöhnlichen Charaktere gut und ich freue mich schon jetzt auf einen neuen Fall. Es wird sicher wieder interessant und ich bin gespannt auf die neue Situation im Team.
Diesen Thriller kann ich jedenfalls nur empfehlen. Wer spannende und ungewöhnliche Thriller mag, kommt an diesem Buch - an der ganzen Serie - einfach nicht vorbei. Also, viel Spaß und Spannung beim Lesen.

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Veröffentlicht am 21.04.2025

Sehnsuchtsort Bücherschiff

Die geheime Sehnsucht der Bücher
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Es war einfach wieder eine wunderschöne Lesezeit mit den Protagonisten und den vielen Büchern auf dem Bücherschiff auf der Seine in Paris. Auch dieser dritte Band um Jean Perdu und seinen Freunden rund ...

Es war einfach wieder eine wunderschöne Lesezeit mit den Protagonisten und den vielen Büchern auf dem Bücherschiff auf der Seine in Paris. Auch dieser dritte Band um Jean Perdu und seinen Freunden rund um diese "Pharmacie Littéraire" konnte mich überzeugen. Es gilt zusammen mit Jean und auch Pauline wieder die verletzten Seelen von lesenden und noch nicht lesenden Menschen zu heilen. Es hat mir sehr gut gefallen, wie die Probleme dieser jungen Mädchen dargestellt werden. Die Themen wurden sehr gut in Geschichten verpackt und können so gut vermittelt werden. Es geht um Wahrheit und Liebe, Verlust und Ängste, Träume und Wünsche und immer wieder natürlich um die Liebe zu Büchern und ihren Inhalten. Und in diesem Band wird auch jeder der Protagonisten wieder etwas für sich lernen und die vielen unterschiedlichen Charaktere finden zueinander. Die Beschreibungen der Lebenssituationen sind immer sehr authentisch und ich konnte mir die "Rentnertruppe" gut in den Bistros und Cafes vorstellen. Einfach köstlich - sie sich als "Störenfriede" vorzustellen. Es ist immer ein Buch, was sich leicht und locker lesen lässt, aber trotzdem tiefgreifende und sehr emotionale Szenen beinhaltet. Aber immer schön verpackt. Es macht Spaß den Dialogen, Überlegungen und Handlungen zu folgen. Man leidet mit den Personen und kann sich dann auch mit ihnen zusammen freuen. Denn eins weiß man ja über das Bücherschiff und seine Besatzung: sie versucht immer ihr bestes zu geben und sie helfen immer weiter. Auch wenn es manchmal steinige Wege sind, aber das Ziel ist hier wichtig. Allerdings spielt der Weg natürlich auch eine große Rolle und ich bin ihn gerne mitgegangen.

Es war wirklich wieder ein wunderschönes Leseerlebnis und ich kann diesen Band, genau wie die vorherigen, mit einem guten Gewissen weiterempfehlen. Ich finde sogar: als Bücherliebhaber muss man sie einfach gelesen haben.

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Veröffentlicht am 18.04.2025

es holt "Frau" immer wieder ein

Dream Count
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Ich musste nach dem Lesen erstmal alles verarbeiten. Dieses Buch ist voller Themen, die Frau leider immer noch auf ihrem Lebensweg beeinflußen. Hier lernen wir eigentlich sehr starke und tatkräftige Frauen ...

Ich musste nach dem Lesen erstmal alles verarbeiten. Dieses Buch ist voller Themen, die Frau leider immer noch auf ihrem Lebensweg beeinflußen. Hier lernen wir eigentlich sehr starke und tatkräftige Frauen kennen. Die einen haben einen etwas leichteren Weg und andere müssen sehr stark kämpfen und erleben sogar körperliche Angriffe. Aber eins haben sie alle gemeinsam: sie werden noch immer nach alten Traditionen und Ansichten über das "richtige" Lebensziel von Frauen beurteilt. Hier geht es um vier Frauen aus afrikanischen Ländern, deren Lebensweg wir eine zeitlang begleiten. Sie haben sehr unterschiedliche Erfahrungen zu machen, aber eines eint sie: sie sind stark und haben es zu "etwas" gebracht. Sie sind erfolgreich in ihrem Beruf und in ihrer Lebenssituation. Denn da sie auch unterschiedlichen Lebenssituationen kommen, bedeutet das auch einen unterschiedlichen Anspruch an "erfolgreich". Aber sie könne für sich selber und im Falle von Kadiatou auch für ihre Tochter, sorgen. Sie setzen sich durch, auch wenn sie gegen viele Probleme ankämpfen müssen. Und ein Problem sind natürlich die Männer. Sie beherrschen die Arbeitswelt und die Frauen müssen sich viel mehr anstrengen, um ihre Postionen zu bekommen. Ich fand die Beschreibungen der Frauen sehr interessant und aufschlußreich. Sie haben viel geschafft, besonders Omelogor hat sich das herrschende System der Korruption in ihrem Land zur Hilfe genommen, um Unrecht wieder gut zu machen und anderen Frauen dadurch zu helfen. Selbstlos und ohne davon für sich zu profitieren. Aber besonders Kadiatou hat unter den Bedingungen zu leiden. Ihr Fall nimmt einen besonders mit, denn hier kommt die Hilflosigkeit der Frauen in solchen Situationen besonders zum Tragen. Es war schrecklich zu lesen und der Gedanke, dass es ständig genauso "passiert" ist unglaublich und man wird schon sehr traurig dabei. Die Leben dieser Frauen sind alle miteinander verbunden und ihre Freundschaften sind schon ziemlich speziell, aber irgendwie doch gut nachvollziehbar. Wir erfahren ja viel über die Träume und Gedankenwelten dieser Frauen. Ihre Kämpfe im Bezug auf die verlangten Lebensziele durch ihre Familien und Verwandten. Das hat mich übrigens sehr getroffen, dass Frauen sogar von anderen Frauen doch noch so beeinflußt werden, um eine bestimmtes Ziel im Leben zu erreichen. Denn ohne diese Errungenschaften von Ehe und Kindern zählt ihr Leben wohl nicht viel. Unglaublich in der heutigen Zeit. Jede dieser hier dargestellen Frauen geht anders mit dieser Problematik um und das konnte die Autorin auch gut rüberbringen. Mich hat die Einsicht in dieses Innenleben der Frauen sehr beeindruckt. Man erlebt wirklich alles hautnah mit und kann sich zwar nicht immer in alles reinversetzen, aber man bleibt nahe an diesen authentischen Frauendarstellungen dran. Manches bleibt auch offen, aber ausgesprochen wird vieles und man kann sich so seine eigenen Gedanken darüber machen. Es ist lesenswert und ich bin jetzt auch sehr neugierig auf die anderen Werke von Ch.N. Adichie geworden.

Ein Buch, das zum Nachdenken anregt, einen beim Lesen aufwühlt und man doch einiges wieder in Frage stellt, bei dem man gedacht hatte, soetwas spielte keine Rolle mehr. Mich hat das Buch jedenfalls nachdenklich zurückgelassen und lässt mich bestimmte Dinge wieder in einem anderen Licht sehen.

Ich kann das Buch mit einem guten Gewissen weiterempfehlen und ich hoffe, dass es gerade junge Frauen erreicht.

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Veröffentlicht am 15.04.2025

eine hoffnungsvolle Geschichte

Die Frau und der Fjord
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Bei diesem Buch hat mich erstmal das wunderschöne Cover angesprochen. Die Farben sind toll und werden ja für das ganze Buch verwendet, sogar das Lesebändchen ist in diesen lila Farbtönen gehalten. Auch ...

Bei diesem Buch hat mich erstmal das wunderschöne Cover angesprochen. Die Farben sind toll und werden ja für das ganze Buch verwendet, sogar das Lesebändchen ist in diesen lila Farbtönen gehalten. Auch der Titel hat mich neugierig gemacht: "Die Frau und der Fjord" und ich wollte unbedingt wissen, wie die Protagonistin diesen Neuanfang in der Einsamkeit meistert. Und ich wurde nicht enttäuscht. Es war ein sehr ergreifendes, emotionales Buch und hat mich doch zeitweise sehr mitgenommen. Ihre Trauer war so stark zu spüren, das ich manchmal eine kleine Pause brauchte. Gro ist bestimmt keine einfache Frau, sondern sie hat sich ja in einer Männerwelt durchsetzen müssen. Sie war eine starke Frau. Aber es war sicher nicht immer leicht und ihre Ehe war auch keine gewöhnliche Beziehung. Aber Gro und ihr Mann haben sich ein für sie passendes Leben aufgebaut. Und dann der frühe Tod ihres Mannes. Da merkt sie auch erst, wie wichtig ihr Zusammenhalt war. Ich konnte ihre Trauer, aber auch ihre Wut nachimpfinden. Ihr Verhältnis zu ihrer Schwiegermutter fand ich auch sehr interessant. Es hat mich an eigene und erzählte Erfahrungen mit Schwiegermüttern erinnert. Und ich fand das Gro in der Einsamkeit "gewachsen" ist und das auch später in ihrem Handeln bewiesen hat. Die Entwicklung von Gro vom Anfang bis zum Ende des Buches war ergreifend und sehr schön mitzuerleben. Die Einsamkeit ist sicher nicht für jeden Menschen gut, aber hier wurde sie zu einer Hilfe für Gro und auch das leichte Zusammentreffen mit den anderen Bewohnern der Gegend war passend. Diese Bewohner waren sehr authentisch beschrieben und ich konnte sie mir auch sehr gut vorstellen. Aber auch hier gilt: nichts überstürzen, aber auch nicht ganz ablehnend sein. Die Autorin hat wirklich eine berührende Geschichte erzählt und auch sie hat ihre Erlebnisse darin verarbeitet. Man erlebt aber nicht nur tiefgreifende Gefühle, sondern die Natur wird dem Leser auch sehr detailreich und gut vorstellbar rübergebracht. Bis auf den harten Winter, hätte ich auch gerne mal die Einsamkeit an solch einem Fjord erlebt. Der Winter war mir dann doch zu "winterlich". Aber Gro ist dieses harte Wetter ja eigentlich gewohnt, denn auf den Ölplattformen ist auch kein einfaches Leben möglich.
Mich hat diese wunderbare und hoffnungsvolle Geschichte jedenfalls völlig in ihren Bann gezogen und ich werde das Buch für meine monatliche Leserunde vorschlagen. Denn es gibt dort soviel zu "entdecken" und jeder wird seine eigenen Erfahrungen auf die angesprochnenen Themen einbringen können.

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Veröffentlicht am 16.03.2025

interessante Protagonisten

Der Wolf im dunklen Wald
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Ich habe diesen 2ten Band über die Kommissarin Carla Seidel im Wendland gerade ausgelesen und stehe noch voll im Bann des Krimis. Er hat mir sogar noch besser gefallen als der erste Teil. Was wahrscheinlich ...

Ich habe diesen 2ten Band über die Kommissarin Carla Seidel im Wendland gerade ausgelesen und stehe noch voll im Bann des Krimis. Er hat mir sogar noch besser gefallen als der erste Teil. Was wahrscheinlich daran liegt, dass ich die Protagonisten jetzt schon besser kenne und ich mich jetzt besser in sie hineinversetzen konnte. Aber der neue Fall ist auch sehr interessant und fesselnd. Er ist sehr speziell und irreführend. Weder die ermittelnden Beamten, noch ich als außenstehender Leser konnte diese ganzen Verwicklungen durchschauen. Carla kommt echt an die Grenzen ihres Tuns, aber auch die anderen Ermittler, voran der Chef Wächter zeigen hier echt Nerven. Und die Auflösung des Falls hat mich dann wirklich überrascht, aber es war alles schlüssig und super gemacht. Aber mal ein paar Worte zu den interessanten Protagonisten: Carla ist mir total sympathisch, obwohl mir manchmal ihre Handlungen zu Denken geben. Ihre Vergangenheit ist schon sehr speziell und irgendwie schockierend. Denn ich kann mir diese unerschrockene und zielstriebige Frau einfach nicht so als "Opfer" vorstellen. Die Darstellung ihrer Erlebnisse in der Vergangenheit sind schon erschreckend, aber sie kommen der Realität ja doch sehr nahe. Und auch in solchen Situationen kann sich das Umfeld der Frauen keine Erklärung zu ihrem Verhalten denken. Ich finde die ganzen Ereignisse in Carlas Leben sehr schwierig und besonders im Verhältnis zu ihrer Tochter bedenklich. Carla ist hier echt sehr authentisch rübergekommen. Sie ist hin- und hergerissen zwischen den Problemen im Privatleben und ihrem Berufsleben. Es überschneidet sich sogar sehr und ihre Tochter Lana ist dabei oft involviert. Lana, ihre gerade 18 Jahre alt gewordene Tochter, ist auch eine interessante Persönlichkeit. Die Vergangenheit hat auch sie stark geprägt und gerade in diesem Band versucht sie so einiges zu verarbeiten und gleichzeitig versucht ihr Vater wieder mit ihr in Kontakt zu treten. Ich finde die Darstellung von Lanas Innenleben und ihre Verhaltensweisen immer sehr interessant. Sie ist nunmal eine junge Erwachsene, die versucht ihren Weg zu finden und gerade Lana ist ja durch ihre Persönlichkeit doch etwas Besonderes und lebt nicht wie ein "normaler" Teenager. Sie ist im meinen Augen manchmal ihrem biologischen Alter voraus. Aber ich mag sie auch und verfolge ihren Weg mit Interesse. Überhaupt sind die Personen in diesem spannenden Krimi sehr interessant und ungewöhnlich. Es kommen eben die unterschiedlichsten Charaktere zum Vorschein. Die Freundin von Carla, Swantje, springt als Rechtsmedizinerin immer wieder ein und ist auch für Lana eine gute Freundin. Oder Paul, der eigenlich zuständige Mediziner, spielt eine große Rolle und das nicht nur in beruflicher Hinsicht. Carla erlebt in diesem Band, genau wie ihre Tochter Lana, einige tiefgreifende Situationen, mit denen beide Frauen erstmal klar kommen müssen. Die Verwicklungen von Lana und dem Fall machen das ganze Drumherum jedenfalls nicht einfacher. Es macht jedenfalls Spaß den Protagonisten auf ihrem Lebensweg zu folgen. Und die ganzen Ereignisse werden durch die detailreichen Schiderungen sehr lebendig. Man kann sich alles gut vorstellen und hierzu sollte man auch gute Nerven haben. Denn auch die Verbrechen werden anschaulich geschildert. Die Spannung kommt hier jedenfalls nie zu kurz, sei es, wenn es um den aktuellen Fall geht oder die Entwicklungen in dem Privatleben der Protagonisten. Ich habe mich jedenfalls nie gelangweilt und besonders die Aufklärung des Falls war sehr überraschend. Mir gefällt diese Serie aus dem Wendland jedenfalls sehr gut und wir durften sogar einen Wolf in freier Wildbahn erleben (ohne Angst haben zu müsssen).

Ich kann dieses Buch, welches auch ohne Vorkenntnisse des ersten Bands gelesen werden kann, mit einem guten Gewissen weiterempfehlen. Spannung und interessante Persönlichkeiten bereiten eine fesselnde Lesezeit und ich freue mich schon auf den nächsten Band.

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