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Veröffentlicht am 12.03.2025

Ein Auftrag der viele Gefahren birgt

Im Auftrag der Fugger - Der Burgunderschatz
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Augsburg 1502
Afra muss mit ansehen, wie ihre Mutter durch einen tragischen Zwischenfall uns Leben kommt. Nun ist sie alleine und muss auf der Straße leben. Um zu existieren, ist sie zur Diebin geworden. ...

Augsburg 1502
Afra muss mit ansehen, wie ihre Mutter durch einen tragischen Zwischenfall uns Leben kommt. Nun ist sie alleine und muss auf der Straße leben. Um zu existieren, ist sie zur Diebin geworden. Eines Tages bestielt sie 3 junge Männer, die Ausbeute scheint für sie anfangs enttäuschend. In dem kleinem Beutel befinden sich keine Münzen, sondern Zeichnungen, von edlem Schmuck.
Das ganze lässt sie nicht in Ruhe und sie möchte hiermit, doch noch ewas Gewinn machen.
Das ganze weist auf den verschollenen Burgunderschatz hin. Sie versucht ihr wissen an einige reiche Augsburger Familien zu verkaufen, wird aber abgewiesen. Jakob Fugger ist besonders interessiert an diesem Schatz. Er beauftragt einen Boten, den Schatz zu beschaffen und auch Afra, wird Teil dieser Mission.
Die beiden machen sich auf die Reise, die einige Gefahren birgt. Werden sie es schaffen, den Schatz sicher nach Augsburg zu bringen?

Peter Dempf hat hier einen Interessanten und spannenden historischen Roman erschaffen. Der Schreibstil ist ansprechend, nicht nur fließend, auch bildhaft. Die Protagonisten sind hier vielschichtig gezeichnet und werden lebendig dargestellt.
Anfans erzählt er uns das tragische Schicksal von Afra, das sehr bewegend dargestellt wird. Die Reise selbst, sehr abenteuerlich und voller Gefahren. Es ähnelt schon bald einem Krimi.

Insgesamt ist "Im Auftrag der Fugger", ein fesselnder historischer Roman, den ich sehr gerne weiter empfehlen werde. Er hat mir sehr schöne Lesestunden beschert.

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Veröffentlicht am 08.03.2025

Eine berührende Geschichte

Zwischen Wein und Liebe
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Eigentlich wollte Mira, Wirtschaft studieren, leider fehlte den Eltern das nötige Geld dazu. Ihre Arbeit in der Buchtaltung hat sie verloren, da die Firma pleite gegangen ist. Sie hat nur eine kaufmännische ...

Eigentlich wollte Mira, Wirtschaft studieren, leider fehlte den Eltern das nötige Geld dazu. Ihre Arbeit in der Buchtaltung hat sie verloren, da die Firma pleite gegangen ist. Sie hat nur eine kaufmännische Lehre abgeschlossen, für sie als Polin ist es momentan schwer, in diesem Land eine Arbeit zu finden. Eine Nachbarin vermittelte ihr eine Arbeit an der Mosel, als Erntehelferin. Für sie ist es schwer, in Deutschland zu arbeiten, denn sie hat eine kleine Tochter, aber ihr blieb nichts anderes übrig, denn die Familie musste über die Runden kommen.

An der Mosel gibt es mehrere große Winzer. Einer davon, sind die Sauermanns. Ihr Sohn Thomas, soll einmal den Betrieb übernehmen. schon sehr früh war klar, das er die Tochter des benachbarten Winzers heiratet, die Eltern schmiedeten schon Pläne. Das Ganze wäre perfekt, dann können sie das Werk ihrer Eltern fortsetzen.

Allerdings begegnen sich Mira und Thomas. Die beiden kommen sich näher. Hat ihre Liebe eine Chance?

Der Schreibstil ist fließend. Die Protagonisten sind liebevoll ausgearbeitet und vielschichtig gezeichnet. In die Gedanken und Gefühle von Mira kann man sich direkt hineinversetzen. Thomas ist ehr ein unentschlossener Mensch, der mit seinen Gefühlen erst später richtig umgehen kann.

In einer zweiten Ebene wird die Geschichte von Lotte und Marian erzählt. Diese spielt in der Zeit des Krieges. Eine junge Frau verliebt sich in einen polnischen Zwangsarbeiter. Immer wieder denkt man darüber nach, was diese beiden Geschichten miteinander zu tun haben. Das macht die ganze Sache noch interessanter.

Insgesamt, hat mich dieser Roman sehr bewegt und ich werde ihn sehr gerne weiter empfehlen.

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Veröffentlicht am 05.03.2025

Spannend und voller Geheimnisse

Inkbound – Metty Jones und das Schicksalstattoo
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Metty reist mit ihrem Vater an einen unbekannten Ort. Sie sitzen in der Londoner U- Bahn. Eigentlich schon Endstation, bleiben sie hier aber sitzen, denn für sie ist die Reise noch nicht beendet. Eigentlich ...

Metty reist mit ihrem Vater an einen unbekannten Ort. Sie sitzen in der Londoner U- Bahn. Eigentlich schon Endstation, bleiben sie hier aber sitzen, denn für sie ist die Reise noch nicht beendet. Eigentlich gibt es diesen Ort garnicht, wo sie jetzt ankommen. Metty hat Geburtstag und soll an diesem Tag das Tattoo für ihr Schicksal erhalten. Sie haben einen Termin bei einer bekannten Prophetin. Selbst ihre Mutter, die ständig in der ganzen Welt unterwegs ist, reist hier an. Das Tattoo, das Metty erhält, ist erschütternd. Ein Totenkopf, es bedeutet, das sie etwas mit gefährlichen Dingen zu tun hat, die mit dem Tod enden.
Plötzlich verschwindet ihr Vater, sie macht sich große Sorgen und will sich schon auf die Suche nach ihm machen. Jetzt taucht ihre Tante Mag auf. Sie nimmt Metty mit. Ihre Tante scheint ehr undurchsichtig, ihr Haus beeindruckend. Sie besitzt viele Dinge, die mit einem Fluch belegt sind, aber eigentlich ist das verboten. Metty möchte unbedingt ihren Vater finden, aber selbst ihre Tante hilft ihr hier nicht wirklich weiter. Sie scheint so, als wenn sie einiges zu verbergen hätte. Trotz alledem begibt sich Metty auf die waghalsige Suche. Was haben sie nur alle zu verbergen?

Der Schreibstil ist fließend und bildhaft, aber nicht nur das, er ist für Kinder leicht verständlich. Die Protagonisten sind liebevoll ausgearbeitet, mitunter aber auch vielschichtig gezeichnet. Das Cover ist sehr ansprechend und das Buch hochwertig verarbeitet. Die Spannung ist von Anfang an gegeben und zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Buch.

Dieses Kinderbuch kann man sehr gerne weiter empfehlen, es hat mich förmlich gefesselt, so das ich es nicht zur Seite legen konnte. Die Leser können sich jetzt schon auf eine Fortsetzung freuen. Allerdings dauert es noch eine Weile. Wahrscheinlich erst im Frühjahr 2026, was ich persönlich als sehr schade empfinde, denn man möchte gerne wissen wie es weitergeht.

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Veröffentlicht am 05.03.2025

Venedig mit allen Sinnen genießen

Essen, Trinken, Erleben – Venedig
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Venedig hat einiges zu bieten, nicht nur kulturell sondern auch kulinarisch. Stefan Maiwald präsentiert hier einen wunderschönen kulinarischen Reiseführer. Hier erhält man fantastische Tipps. Er stellt ...

Venedig hat einiges zu bieten, nicht nur kulturell sondern auch kulinarisch. Stefan Maiwald präsentiert hier einen wunderschönen kulinarischen Reiseführer. Hier erhält man fantastische Tipps. Er stellt Restaurants, Hotels und Highlights vor, die man nicht verpassen sollte. Diese werden kurz vorgestellt, sowie das was man dort erwarten kann. Auch kleine Delikatessengeschäfte werden hier vorgestellt, aber auch der Fischmarkt, den man unbedingt gesehen haben muss. Wenn man als Tourist länger in Venedig verweilt, ist dieser Reiseführer, sehr sinnvoll. Klein aber fein. Ich finde es praktisch, das er sogar in eine Handtasche passt. Am Ende stellt uns der Autor auch noch einige Spezialitäten von Venedig vor, aber nicht nur das, auch eine kleine Übersetzungshilfe ist in diesen Büchlein enthalten, sowie kleine Karten zur Orientierungshilfe.

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Veröffentlicht am 02.03.2025

Im Bann der Musik

Die Melodie der Lagune
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Venedig 18. Jahrhundert
Dieser historische Roman, erzählt uns die Geschichte von Anna-Maria della Pieta. Sie wächst in einem Waisenaus in Venedig auf. Im Ospedale della Pieta, erhalten die Mädchen von ...

Venedig 18. Jahrhundert
Dieser historische Roman, erzählt uns die Geschichte von Anna-Maria della Pieta. Sie wächst in einem Waisenaus in Venedig auf. Im Ospedale della Pieta, erhalten die Mädchen von klein auf Musikunterricht. Die besten von ihnen werden später einmal im Orchester des Waisenhauses spielen, das weltweit bekannt ist.
Anna- Maria liebt die Musik, Als sie eines Tages einen jungen Mann beobachtet, der wie besessen Violine spielt, beeindruckt sie das sehr. In ihr wächst der Wunsch ebenso gut spielen zu können. Sie träumt davon einmal Meisterin der Musik zu werden und möchte die beste sein.
Auf ihr Talent wird man schon bald aufmerksam und Antonio Vivaldi nimmt sich ihrer an, sie erhält sogar Einzelunterricht. Er bringt ihr auch das komponieren näher. Auch hier besitzt sie ein unglaubliches Talent. Wird sie ihren Traum erfüllen können?

Harriet Constable bringt uns hier, das Leben der Anna-Maria della Pieta näher, sie war einer der größten Violinvirtuosen des 18. Jahrhunderts. Die Geschichte ist fiktiv. Da wenig überliefert wird, versucht die Autorin so viel wie möglich wahrheitsgetreu zu erzählen. Auf jeden Fall regt es dazu an auch einmal selber zu recherchieren. Auch für Menschen, die nicht all zu viel mit Musik zu tun haben, bekommen hier einen tiefen Einblick. Aber auch gesellschaftliche Aspekte werden dargestellt. Die Gedanken und Gefühle der jungen Geigerin sind sehr gut nachzuvollziehen. Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft. Eine wirklich interessante Geschichte, von der ersten Seite an, bis zum Schluss.

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