nicht ganz wie erwartet
The Last Bookstore on EarthDer erste Sturm hat die Welt in die Apokalypse getrieben und nun wird der nächste vorausgesagt. Die 17-jährige Liz verschanzt sich an dem Ort, wo sie sich am sichersten fühlt: In der Buchhandlung. Sie ...
Der erste Sturm hat die Welt in die Apokalypse getrieben und nun wird der nächste vorausgesagt. Die 17-jährige Liz verschanzt sich an dem Ort, wo sie sich am sichersten fühlt: In der Buchhandlung. Sie nutzt das Gebäude mit dem kaputten Dach als zuhause, als Handlungsort und als Anlaufstelle für Menschen auf der Durchreise. Eines Tages bricht Maeve in die Buchhandlung ein, während ein weiterer Sturm sich ankündigt. So tun die beiden sich zusammen und kämpfen um ihr überleben.
Auf der Suche nach einem Buch, das mich aus der Leseflaute holt, habe ich dieses Buch entdeckt. Das Setting einer Buchhandlung zusammen mit einer Apokalypse, das konnte nur gut werden. Schon auf den ersten Seiten musste ich schmunzeln und so bin ich gut ins Geschehen hineingekommen.
Liz ist noch sehr jung und so handelt sie auch manchmal unreif, was ich teilweise nachvollziehen kann. Sie bleibt, wo es für sie sicher ist und mogelt sich so durch. Jedoch hätte ich mir mehr von ihr erwartet. Ein bisschen Power, stattdessen lässt sie sich treiben.
Meave bringt genau das mit. Sie ist die Macherin. Sie hat sich den neuen Umständen angepasst und wurde tough und tut was getan werden muss. Sie hat Schwung in die Geschichte gebracht und das fand ich toll.
Die Weltuntergangstimmung kam für mich teilweise auf. Es gab tolle Beschreibungen, sowohl vom Jetzt als auch vom Davor. Die Buchhandlung konnte ich mir gut vorstellen. Doch die „atemberaubende Thrilleratmosphäre“, die der Klappentext verspricht, konnte ich im Buch nicht finden. Und auch die Lovestory war eher plötzlich und sehr dezent. Für mich hat es an Spannung gefehlt, denn es gab nicht wirklich etwas, worauf ich hin gefiebert habe. Es war zu viel „cozy“ und zu wenig „distopia“.