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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.12.2017

Schwächer als die anderen Bände

Wer die Lilie träumt (Band 2)
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Die Suche nach Glendower geht weiter, Blue und die Rayven Boys nähern sich dem verschwundenen König. Ronans Fähigkeit, Gegenstände aus seinen Träumen in die reale Welt zu holen, hilft ihnen dabei, doch ...

Die Suche nach Glendower geht weiter, Blue und die Rayven Boys nähern sich dem verschwundenen König. Ronans Fähigkeit, Gegenstände aus seinen Träumen in die reale Welt zu holen, hilft ihnen dabei, doch genau diese Fähigkeit ist gefährlich, denn die Freunde sind nicht die einzigen die ihre Träume real werden lassen wollen.


Band 2 machte es mir nicht einfach in die Geschichte hineinzufinden. Ich hab gelesen und gelesen, doch ich fand nur schwer Zugang zu der Story. Im Laufe der Handlung ging es dann leichter und es wurde interessanter. Es gab Wendungen und Überraschungen die ich gut fand, doch das gewisse Etwas hat mir irgendwie gefehlt, weswegen ich den Vorgänger besser fand

Veröffentlicht am 07.05.2026

nicht ganz wie erwartet

The Last Bookstore on Earth
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Der erste Sturm hat die Welt in die Apokalypse getrieben und nun wird der nächste vorausgesagt. Die 17-jährige Liz verschanzt sich an dem Ort, wo sie sich am sichersten fühlt: In der Buchhandlung. Sie ...

Der erste Sturm hat die Welt in die Apokalypse getrieben und nun wird der nächste vorausgesagt. Die 17-jährige Liz verschanzt sich an dem Ort, wo sie sich am sichersten fühlt: In der Buchhandlung. Sie nutzt das Gebäude mit dem kaputten Dach als zuhause, als Handlungsort und als Anlaufstelle für Menschen auf der Durchreise. Eines Tages bricht Maeve in die Buchhandlung ein, während ein weiterer Sturm sich ankündigt. So tun die beiden sich zusammen und kämpfen um ihr überleben.

Auf der Suche nach einem Buch, das mich aus der Leseflaute holt, habe ich dieses Buch entdeckt. Das Setting einer Buchhandlung zusammen mit einer Apokalypse, das konnte nur gut werden. Schon auf den ersten Seiten musste ich schmunzeln und so bin ich gut ins Geschehen hineingekommen.
Liz ist noch sehr jung und so handelt sie auch manchmal unreif, was ich teilweise nachvollziehen kann. Sie bleibt, wo es für sie sicher ist und mogelt sich so durch. Jedoch hätte ich mir mehr von ihr erwartet. Ein bisschen Power, stattdessen lässt sie sich treiben.
Meave bringt genau das mit. Sie ist die Macherin. Sie hat sich den neuen Umständen angepasst und wurde tough und tut was getan werden muss. Sie hat Schwung in die Geschichte gebracht und das fand ich toll.
Die Weltuntergangstimmung kam für mich teilweise auf. Es gab tolle Beschreibungen, sowohl vom Jetzt als auch vom Davor. Die Buchhandlung konnte ich mir gut vorstellen. Doch die „atemberaubende Thrilleratmosphäre“, die der Klappentext verspricht, konnte ich im Buch nicht finden. Und auch die Lovestory war eher plötzlich und sehr dezent. Für mich hat es an Spannung gefehlt, denn es gab nicht wirklich etwas, worauf ich hin gefiebert habe. Es war zu viel „cozy“ und zu wenig „distopia“.

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Veröffentlicht am 26.04.2026

Enttäuschend

Black Bird Academy - Liebe den Tod
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Nach dem dramatischen Ende der Exorzisten-Wettkämpfe in London muss Leaf die Flucht ergreifen. Gemeinsam mit ihren Mitstreitern taucht sie in Tokio unter. Dort stößt sie schließlich auf eine Untergrundbewegung ...

Nach dem dramatischen Ende der Exorzisten-Wettkämpfe in London muss Leaf die Flucht ergreifen. Gemeinsam mit ihren Mitstreitern taucht sie in Tokio unter. Dort stößt sie schließlich auf eine Untergrundbewegung aus Menschen und Dämonen, die ihre Sicht auf die Welt völlig auf den Kopf stellen. Während Leaf gegen die Dunkelheit ringt, die das letzte Stück ihrer Menschlichkeit zu verschlingen droht, entbrennt der Krieg der Exorzisten: Soll sie um Macht kämpfen oder für das Leben derer, die sie liebt? Eine falsche Entscheidung könnte den Untergang der Welt bedeuten …

Bisher haben mir alle Fantasy-Bücher, die ich von Stella Tack gelesen habe, wirklich gut gefallen, so war ich mir sicher, dass das Finale der Black Bird Academy Highlight Potenzial hat. Um wieder in die Handlung hineinzukommen, nachdem ein Jahr vergangen war, hab ich das Ende von Band 2 nochmal gelesen. So kam ich gut in Band 3 hinein und die Erinnerungen kamen wieder.
Doch schnell hab ich gemerkt, dass dieses Buch bei weitem nicht das wird, was die anderen Bücher waren.
Es beginnt mit einer jüngeren Version von Zero, der so einiges erleben musste. So waren diese Szenen gruselig und der Junge tat mir leid. Soweit konnte die Autorin mich noch fürs Buch begeistern.
Im Laufe der Geschichte wird es immer düsterer und kämpferischer und das leider nicht im positiven Sinn. Ich weiß nicht, wie oft ich die Worte „Blut spritzte“ gelesen habe. Ob es bei der Wunde Sinn ergeben hat, oder nicht, war dabei egal. Es war wie auf Krampf, dass man es besonders blutig gestalten musste.
Während ich Leaf, Falco und Crain so liebgewonnen hatte und mir in den Bändern vorher ein Bild von ihnen machen konnte, hab ich hier auf den 700 Seiten leider diesen Faden nicht vollständig wiederfinden können.
Stella Tacks Schreibstil habe ich in den vorherigen Büchern geliebt und normalerweise fliege ich durch ihre dicken Schinken. Dieses hab ich pausiert, da ich einfach nicht voran gekommen bin. Sie schreibt ausschweifend, so dass man zwischen den Kämpfen schon mal den Faden verliert, worauf die Handlung eigentlich hinauslaufen wird. Zudem fehlt an einer Stelle ein Wort, während woanders ein Wort doppelt steht. Als persönlicher Geschmack, noch nie hab ich die Redewendung „gelinde gesagt“ so oft gelesen wie in diesem Buch. Zudem kamen ein paar Spice Szenen, die ich so bei der Autorin nicht erwartet hätte und für mich schon Richtung Dark Romance gingen.
Anstatt eines lang ersehnten Finales wurde das Buch eins, bei dem ich froh war, als ich durch war. So leid es mir tut, für mich war das Buch leider nichts.

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Veröffentlicht am 06.03.2025

leider enttäuschend

Unwritten Love (Unwritten, Bd. 1)
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Livia ist eine schüchterne Studentin, die Bücher über alles liebt. Sie hat einen Job in der Bibliothek und schreibt ihre eigenen Geschichten. Doch sie ist auch eine Bestseller Autorin dessen erfolgreicher ...

Livia ist eine schüchterne Studentin, die Bücher über alles liebt. Sie hat einen Job in der Bibliothek und schreibt ihre eigenen Geschichten. Doch sie ist auch eine Bestseller Autorin dessen erfolgreicher Roman One Last Kiss verfilmt werden soll. Als männliche Hauptrolle wurde Julian Collins gecastet, dessen Karriere auf dem Tiefpunkt ist und der eigentlich gar keine Lust auf einen Liebesfilm hat. Beide sind sich unsympathisch und dann lehnt Julian auch noch die Rolle ab und die Verfilmung steht auf der Kippe.

Dieses Buch ist mir durch die Optik aufgefallen und beim reinlesen fand ich die Kapitelüberschriften ganz amüsant. Auch auf den ersten Seiten hab ich mich gut unterhalten gefühlt und dachte ich hätte ein super Buch, doch leider wurde es ein langes.
Livia ist sehr schüchtern und introvertiert und Bücherwurm durch und durch. So habe ich mich teilweise in ihr wiedergefunden. Ich mochte ihre schüchterne, tolpatschige Art und auch, dass sie in manchen Situationen nicht mehr ganz so schüchtern war, fand ich glaubhaft. Ganz am Ende fand ich ihre Wandlung, selbst mit Zeitsprung dann doch ein bisschen zu schnell.
Julian ist der gutaussehende Schauspieler, dessen Karriere gerade nicht läuft. Ich hab das ganze nicht verstanden, wenn ich ehrlich bin. Warum seine Rollen ausbleiben und sein Leben als Schauspieler wurde für mich nicht greifbar. Ebenso warum er und Livia sich von Anfang an nicht mochten kam nicht bei mir an.
Seine Schwester fand ich peppig, sie ist ein Wirbelwind und sie war mir auf Anhieb sympathisch.
Die Charaktere waren mir alle sympathisch, deswegen denke ich, dass es am Schreibstil lag, dass das Buch nicht zum Highlight wurde. Anfangs fand ich es amüsant, dass so viele typische Bücherwurmsachen erwähnt wurden. Nach und nach hat es sich dann ein bisschen angefühlt, als hätte die Autorin eine Liste an „Clichees“ die alle ins Buch müssen, wobei ich das am wenigsten störend empfand.
Gestört hat mich dass Livia und Julian ständig, selbst im Epilog noch als „die Autorin/ der Schauspieler“ betitelt werden. Ebenfalls fand ich dass die Handlungen manchmal übertrieben dargestellt wurden und die Protagonistin mehrmals „kraftlos“ gegen etwas sinkt. Auch der Spitzname „Gremlin“, den Julian Livia verpasst (warum auch immer), wurde so oft wiederholt, dass es mich eher genervt hat, auch weil ich den Sinn nicht verstanden habe.
Dass Livia 21 ist und sich als kaputt und erbärmlich bezeichnet weil sie kein Freund bzw. Liebesleben hat fand ich nicht gut, nicht als Message und auch sonst nicht. Für ein Jugendbuch gab es überraschend viel Spice, der mich nicht ganz abholen konnte, manchmal aber doch gut gepasst hat.
Insgesamt bin ich eher enttäuscht von dem Buch, da es nicht ganz das war was ich erwartet hatte. So kann ich das Buch nicht empfehlen.

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Veröffentlicht am 12.11.2024

kann den hype nicht verstehen

Redwood Love – Es beginnt mit einer Nacht
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Tierarzt Drake O‘Grady ist in Redwood aufgewachsen. Dieser kleine Ort an der Küste von Oregon ist sein Zuhause, hier hat er die schönsten, aber auch die schlimmsten Erfahrungen seines Lebens gemacht. Zoe ...

Tierarzt Drake O‘Grady ist in Redwood aufgewachsen. Dieser kleine Ort an der Küste von Oregon ist sein Zuhause, hier hat er die schönsten, aber auch die schlimmsten Erfahrungen seines Lebens gemacht. Zoe Hornsby stand ihm dabei immer zur Seite. Sie ist die wichtigste Person in seinem Leben, auch wenn sie ihn öfter zur Weißglut bringt, als er zählen kann. Sie raubt ihm einfach den Verstand. Sodass er etwas vollkommen Verrücktes tut. Wie Zoe zu küssen.

Die Redwood Reihe kennt wohl jeder. Ich habe die Reihe vor Jahren begonnen und hab zwischen den Bänden Jahre verstreichen lassen, hab die Reihe abgebrochen und wieder begonnen. Als ich Band 3 günstig bekam, wollte ich die Reihe damit beenden.
Ich konnte mir nur noch wenig erinnern, aber ein paar Personen habe ich wieder erkannt.
Anfangs hatte ich so meine Probleme mit Drake. Einer seiner ersten Äußerungen bezog sich auf das fehlen von Zoes Unterwäsche, dazu hat er wiederholt Probleme mit ihrer bunten Haarfarbe gehabt.
Zoe kümmert sich aufopfernd um ihre Mutter und bringt ihre Unversehrtheit in Gefahr. Einerseits konnte ich sie natürlich verstehen, dass sie sich um ihre Mom, die alles für sie getan hat kümmert, dass sie ihr Versprechen einhalten will. Andererseits dachte ich auch, dass es für Zoe besser wäre sie hätte Hilfe.
Von beiden hatte ich zwar in etwa ein Bild, aber als Paar ist der Funke bei mir nicht übergesprungen. Auch an den erotischen Szenen wurde nicht gespart. Zwar war es insgesamt nicht zu viel, sie waren nur schlecht verteilt.
Gestört haben mich ein paar Personen die anscheinend weder das Wort Nein noch je etwas von Privatsphäre gehört haben. Genauso wie eine Person bei einem Baseballspiel die sich abwertend über die Frauen im Spiel geäußert hat.
Den Schreibstil fand ich okay, aber es hat mich nicht so zum Lesen animiert wie ich es gerne gehabt hätte. Ebenso wie die Geschichte, so dass ich den Hype von damals nicht nachvollziehen kann.

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