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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.05.2025

So leise und doch so laut

Perlen
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Im Alter von acht Jahren ändert sich für Marianne eine Sache und damit doch irgendwie auch ihre gesamtes Leben. Ihre Mutter verlässt eines Tages die Familie, ohne Abschied, ohne Erklärung. Zurück lässt ...

Im Alter von acht Jahren ändert sich für Marianne eine Sache und damit doch irgendwie auch ihre gesamtes Leben. Ihre Mutter verlässt eines Tages die Familie, ohne Abschied, ohne Erklärung. Zurück lässt sie nicht nur Marianne sondern auch den kleinen Bruder und ihren Mann Edward, der sein bestmöglichstes gibt um den Kindern nichtsdestotrotz eine schöne Kindheit zu bieten.

In Perlen erzählt Siân Hughes uns in einer sehr berührenden und einfühlsamen Sprache von der Zeit danach. Obwohl der Schreibstil sehr ruhig ist, ist Perlen auf einer anderen Ebene auch laut. Wir erfahren vom Gesundheitszustand der Mutter, der sozialen Isolation und so ergibt sich langsam aber sicher aus den einzelnen Kapiteln eine Geschichte. Anders Gesagt viele einzelne Perlen bilden am Ende eine gesamte Kette.

Das Buch ist kein Roman den man ruck zuck nebenbei weg liest und doch habe ich Ihn gern gelesen und er hallt sicherlich auch noch eine Weile nach. So unscheinbar und doch so tiefgründig! Das beschreibt das Buch wohl am besten.

Noch am Rande bemerkt mag ich die farbliche Gestaltung sehr mit dem rosa Lesebändchen.

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Veröffentlicht am 07.04.2025

Liebe das Leben

Es kann so schön sein, das Leben
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Zugegeben Bereits das Cover macht Lust auf Sommer, Sonne und das Leben. Obwohl es doch recht schlicht ist, macht es einen irgendwie direkt Glücklich.

"Es kann so schön sein, das Leben" ist ein tolles ...

Zugegeben Bereits das Cover macht Lust auf Sommer, Sonne und das Leben. Obwohl es doch recht schlicht ist, macht es einen irgendwie direkt Glücklich.

"Es kann so schön sein, das Leben" ist ein tolles Buch für zwischendurch und um für ein paar Seiten unserer aktuell ziemlich chaotischen Welt zu entfliehen. Sicherlich lassen sich nicht alle Tipps so einfach umsetzen, aber ich denke das Buch gibt einen guten Impuls um manche dinge, Situationen oder gar das eigene Leben zu überdenken und sich die Frage zu stellen: Was macht mich wirklich glücklich?
Ich für meinen teil habe, nachdem ich das Buch gelesen und es reflektiert habe, festgestellt das es in meinem Leben viele kleine dinge gibt die mich sehr glücklich machen, die ich im Alltag jedoch gar nicht mehr bemerkt habe. Allein für diese Einsicht hat es sich gelohnt das Buch zu lesen.

Alexander Oetkers Schreibstil liest sich sehr angenehm, was dem Buch noch einmal zusätzliche eine gewisse Wärme verleiht.

Alles in allem ein schönes Buch, welches einem den Süden etwas näher bringt und das ein oder andere Rezept aus dem Buch werde ich sicher einmal testen!


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Veröffentlicht am 07.03.2025

Berlin crime

Skin City
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Zugegeben an Hand des Titels hätte ich im ersten Moment eine etwas andere Story erwartet, was nicht bedeutet das ich von dem Buch enttäuscht wurde.
3 Erzählstränge, 3 Hauptprotagonisten die unterschiedlicher ...

Zugegeben an Hand des Titels hätte ich im ersten Moment eine etwas andere Story erwartet, was nicht bedeutet das ich von dem Buch enttäuscht wurde.
3 Erzählstränge, 3 Hauptprotagonisten die unterschiedlicher nicht sein können und die am ende doch etwas verbindet. Nach und nach werden die Erzählstränge mit einander verknüpft und so auch eine gewisse Spannung aufgebaut.

Mich persönlich haben die Geschichten des frisch aus dem Gefängnis entlassenen Lippold und die Georgischen Einbrecherbanden rund um Koba am meisten gefesselt. Der dritte Erzählstrang der von der Polizistin Romina handelt war in meinen Augen an einigen stellen etwas zu schwach und klischeebehaftet, aus diesem Grund auch vergebe ich auch nur 4 Sterne. Alles in allem habe ich das Buch jedoch sehr gern gelesen. Besonders die düstere Berliner Atmosphäre hat mich sehr gepackt.

Skin City war das erste Buch was ich von Johannes Groschupf gelesen habe, aber sicher nicht mein letztes! Sein Schreibstil ist sehr flüssig und klar, was mir besonders gut gefällt.

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Veröffentlicht am 02.03.2025

Familiengeschichte im Wandel der Zeiten

Vor hundert Sommern
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Vor hundert Sommern ist ein wundervoll geschriebener Familienroman der in 2 Epochen spielt und von einer Familie voller starker Frauen handelt.
Auf der einen Seite haben wir das hier und jetzt und auf ...

Vor hundert Sommern ist ein wundervoll geschriebener Familienroman der in 2 Epochen spielt und von einer Familie voller starker Frauen handelt.
Auf der einen Seite haben wir das hier und jetzt und auf der anderen (der Name lässt es erahnen) das vergangene Berlin vor 100 Jahren. Mich persönlich hat es besonders neugierig gemacht die Kapitel über Clara und die damalige Zeit zu lesen und so auch mehr über diese zum Teil wirklich schreckliche Zeit zu erfahren.
In den gegenwärtigen Abschnitten hat Katharina Fuchs einige aktuelle Themen die uns alle beschäftigen aufgegriffen, wodurch der Roman eine schöne Mischung aus historisch und aktuell ist. Er macht jedoch auch deutlich das jede Geschichte sich wiederholen kann, wodurch man an manchen Stellen ein etwas beklemmendes Gefühl bekommt. Sehr berührend waren für mich die Stellen an denen Elisabeth von früher erzählt, hierbei musste ich an meine Oma und ihre Geschichten denken.

An der ein oder anderen Stelle waren die einzelnen Kapitel etwas langatmig, im großen und Ganzen hat mir das Buch jedoch sehr gut gefallen. Die Aufteilung das jedes Kapitel aus der sicht einer anderen protagonistin erzählt wird mochte ich besonders.
Dies war mein erstes Buch Katharina Fuchs, aber sicher nicht mein letztes! Wer gerne etwas länger in eine Geschichte eintauchen möchte hat mit „vor hundert Sommern“ ganz klar das richtige Buch gefunden!

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Veröffentlicht am 04.02.2025

Düster und emotional

Cinderellas Lied
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Dieser Kriminalroman befasst sich mich zwei schweren Themen und vereint diese. Zum einen die „verlorenen Kinder“ der ddr und zum anderen das Thema hochsensibilität. Es ist ein spannendes, zum Teil sehr ...

Dieser Kriminalroman befasst sich mich zwei schweren Themen und vereint diese. Zum einen die „verlorenen Kinder“ der ddr und zum anderen das Thema hochsensibilität. Es ist ein spannendes, zum Teil sehr emotionales Familiendrama, welches weit zurück in Zeiten vor dem Mauerfall reicht. Der Name des Buches lässt einen nicht darauf kommen um was es sich handelt und trotzdem ist er perfekt gewählt. Ein schönes Buch für zwischendurch, da es sich gut und schnell lesen lässt.

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