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PinaColada999

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.07.2025

Als Mutter mitfühlend

Sunbirds
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Ich bin auf dieses Buch aufmerksam geworden aufgrund der Geschichte einer Mutter, die auf der Suche nach ihrem Sohn ist und dann wohl auf etwas Außergewöhnliches trifft.
Generell muss ich sagen, die Autorin ...

Ich bin auf dieses Buch aufmerksam geworden aufgrund der Geschichte einer Mutter, die auf der Suche nach ihrem Sohn ist und dann wohl auf etwas Außergewöhnliches trifft.
Generell muss ich sagen, die Autorin schafft es diese düstere, traurige, deprimierende Stimmung durchgehend zu schaffen, die eine Mutter fühlt, wenn das eigene Kind nach so vielen Jahren immer noch verschwunden ist. Man fühlt sich beim Lesen quasi wie in einer Blase und nimmt alles gedämpft wahr. Ich kann mich 100 % in Anne hineinversetzen und selbst als Mutter kann ich nachvollziehen, wie sie sich fühlen muss.
An vielen Stellen fand ich das Lesen allerdings etwas zu langatmig, dennoch war ich neugierig, was Anne auf ihrer Reise findet. Ab und zu hätte ich mir eine Erklärung mehr gewünscht, z. B. war mir zunächst unklar wer Liam ist, wobei dies dann doch schnell aufgeklärt wurde.
Schön fand ich auch, dass im letzten Drittel dann erklärt wurde, was es mit dem Wort "Sunbird" auf sich hat.

Komischerweise wirkt Indien so im Nachgang auf mich ein wenig abschreckend. Scheinbar verschwinden dort doch viele Menschen, wenn auch oft auf freiwilligerbasis.
Torran selbst wurde mir im Verlauf der Handlung immer unsympathischer. Die Aussage von Ester: "Egoistisch, so egoistisch. Ester sprach es nicht aus, aber ihre Wut über das Chaos und den Kummer, den Torran überall hinterließ, kochte wieder hoch." fand ich perfekt getroffen. Hier war ich genau ihrer Meinung. Ja ich kann nachvollziehen, dass ein Mensch frei von jeglichen Verpflichtungen und anderen Menschen leben möchte, aber diese Menschen denken wohl nicht, wie es für die Hinterbliebenen weitergeht...

Das Ende des Buches war für mich eigentlich zu erwarten, dennoch war ich über die letzten 10 Seiten ein wenig überrascht. Dies ist jedoch vermutlich die Beste Entscheidung für alle. Frage ist nur, was nun mit Robert nun ist? Aber vermutlich wird er nun in die Rolle von Anne schlüpfen..

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Veröffentlicht am 24.06.2025

Sehr ergreifend

Ein neuer Morgen für Samuel
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Mich hat bei diesem Buch die rührende Geschichte von Samuel, als auch von den anderen Beteiligten gepackt. Vor allem beim Ende des Buches war ich den Tränen nah.
Die Autorin schreibt in einem sehr mitfühlenden ...

Mich hat bei diesem Buch die rührende Geschichte von Samuel, als auch von den anderen Beteiligten gepackt. Vor allem beim Ende des Buches war ich den Tränen nah.
Die Autorin schreibt in einem sehr mitfühlenden Schreibstil, auch wenn sie selbst die Zeit nicht miterlebt hat hat, sodass es einem ganz schwer ums Herz wird.

Ich fand jedoch, dass vor allem der Anfangsteil über das Leben von Jean-Luc zu umfangreich geschildert wurde. Ich meine, dies beinhaltete fast die ersten 200 Seiten. An dem Zeitpunkt, als auch aus Sams Sicht geschrieben wurde, fand ich das Buch persönlich viel spannender. Dieser Teil hätte mehr umfassen können.
Da es an manchen Stellen etwas langatmiger aufgrund der zu detaillierten Beschreibung gebe ich 4 Sterne.

Das Cover finde ich schön gestaltet, das zarte Blau wirkt nicht aufdringlich. Auch der kleine Samuel mit Blick nach vorne in die Zukunft oder doch zurück in die Vergangenheit hat was Leichtes und lässt der Fantasie des Lesers etwas Spielraum.

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Veröffentlicht am 17.03.2025

Erwartungen nicht übertroffen

Die Kammer
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Das Cover hat mich angesprochen, ich fand es sehr kreativ gewählt. Die Geschichte dahinter war für mich sehr außergewöhnlich..einen Thriller in einem Uboot o.ä. bei dem es eigentlich kein Entkommen gibt, ...

Das Cover hat mich angesprochen, ich fand es sehr kreativ gewählt. Die Geschichte dahinter war für mich sehr außergewöhnlich..einen Thriller in einem Uboot o.ä. bei dem es eigentlich kein Entkommen gibt, habe ich bisher noch nicht gelesen, daher war ich sehr interessiert daran. Andere Leser fanden die Handlung oft langatmig oder zu technisch beschrieben, dies fand ich eher weniger. Die Handlung wird durchgehend aus der Ich-Perspektive einer Taucherin, die mit in der Kammer ist, erzählt. Ja es ist sehr sachlich geschrieben und es wird sehr viel erklärt, wie welche Abläufe sind, was ich jedoch nicht langweilig fand. Im Gegenteil: Ich habe eher festgestellt, wie hart dieser Job doch ist und keineswegs etwas für mich wäre. Positiv fand ich, dass der Leser oder zumindest ich, bis zum Ende im Unklaren war, wieso die Taucher versterben. Meine Anfangstheorie die ich hatte, hat leider nicht gestimmt. Das Ende fand ich jedoch nicht gut. Es ist mir ein wenig zu schwammig geschrieben. Tatsächlich weiß ich gar nicht so recht, wer nun der Verantwortliche ist. Das hätte ich mir besser gewünscht, da ich vor allem mit Spannung dem Ende hingefiebert habe.

Fazit: Von mir gibt es 3 Sterne, da ich das Ende nicht gut fand und man generell ein wenig mehr hätte aus dem Buch herausholen können. Nichtsdestotrotz gut geschrieben und für mich war es auch spannend.

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Veröffentlicht am 12.03.2025

Winjbüüdel soweit das Auge reicht

Der Duft von Kuchen und Meer
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Das Cover wirkt aufgrund der dezenten Farben recht ruhig und eher unauffällig. Der Schreibstil ist gut, es lässt sich flüssig lesen und man kommt auch gut voran.
Ein wenig gestört hat mich, dass über der ...

Das Cover wirkt aufgrund der dezenten Farben recht ruhig und eher unauffällig. Der Schreibstil ist gut, es lässt sich flüssig lesen und man kommt auch gut voran.
Ein wenig gestört hat mich, dass über der gesamten Geschichte ein wenig Traurigkeit liegt. Der verstorbene Vater, die gesamte Vergangenheit von Oma Udine.. und vor allem bei den vielen Omas und Tanten wurde es für mich auch ein wenig verwirrend.
Schön fand ich allerdings, dass die Kapitel nicht zwischen Vergangenheit und Gegenwart gewechselt haben, wie es oft der Fall bei solchen Büchern ist. Es spielt grundsätzlich in der Gegenwart und es gibt nur ab und an Rückblicke zurück, aber im großen und ganzen reiht sich ein Kapitel an das nächste an. Leni und Maren fand ich dabei sehr sympathisch, man wird mit denen richtig warm und würde sie gern kennenlernen. Auch ihre Idee was mit dem Haus geschehen soll, fand ich schön und denke auch, es war die beste Entscheidung.
Die Argumente, weshalb Udine nicht mehr nach Amrum kommt, fand ich etwa schwach. Da hätte man sich schon längst mit der Familie bei solchen Lappalien aussprechen können aber naja.

Fazit: Ein schöner Roman, den man zwischendurch lesen kann. Vor allem wenn man schon mal auf Amrum war oder deren Sprache spricht, ist das Buch denke ich genau richtig.
Aufgrund des traurigen Hauchs über dem Ganzen und der wirklich harmlosen Vergangenheit ziehe ich einen Stern ab.

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Veröffentlicht am 01.03.2025

Unerwartete Wende

Der Junge, der das Universum verschlang
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Das Buch handelt von dem 11-jährigen Jungen Eli Bell, der sich fragt was einen guten Menschen ausmacht. Es fängt damit, dass er bei seiner Mutter und seinem Stiefvater Lyle aufwächst und über Nacht herausfindet, ...

Das Buch handelt von dem 11-jährigen Jungen Eli Bell, der sich fragt was einen guten Menschen ausmacht. Es fängt damit, dass er bei seiner Mutter und seinem Stiefvater Lyle aufwächst und über Nacht herausfindet, dass sein Stiefvater mit Drogen dealt; er ist geschockt. Zunächst will er ihm dabei helfen, doch als Lyle auf mysteriöse Weise verschwindet, man davon ausgeht, dass er nicht mehr am Leben ist und seine Mutter ins Gefängnis kommt, hat er nur noch einen Wunsch: Er möchte seine Mutter an Weihnachten sehen. Hierzu muss er in das Gefängnis einbrechen und bekommt dabei Hilfe von seinem Babysitter Ex-Häftling Slim. Eli wird klar, dass die Menschen, die nach außen hin böse wirken, gar nicht wirklich schlecht sind und das vermeintlich gute Menschen auch eine dunkle Fassade haben. Somit ist sein Entschluss gefasst, das wahre Gesicht, des Drogenbosses seines Stiefvaters aufzudecken.

Die Lektüre verarbeitet eine gute und spannende Geschichte, die jedoch noch manche Ecken und Kanten hat. Zwischendurch ist es etwas langatmig geschrieben, man kämpft sich teilweise durch. Jedoch gibt es ganz oft Momente, wo man die Seiten aufgrund der Spannung nur verschlingt.
Man darf eben nicht vergessen, dass es sich um einen 11-jährigen Jungen handelt, der die ganze Geschichte erlebt. Man ist teilweise regelrecht überrascht, dass es sich noch um ein Kind und nicht um einen Erwachsenen handelt, da die Handlung durchaus schreckliche Szenen für das Kind hat.

Fazit: Obwohl es nicht die Art der Bücher ist, die ich sonst lese und der Sprachstil anfangs schwierig und ungewohnt ist, hat mich das Buch durchaus überzeugt und es gibt eine klare Leseempfehlung von mir, da die Handlung interessante und zum Nachdenken anregende Aspekte hat.

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