Platzhalter für Profilbild

PinaColada999

Lesejury Profi
offline

PinaColada999 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit PinaColada999 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.03.2025

Erwartungen nicht übertroffen

Die Kammer
0

Das Cover hat mich angesprochen, ich fand es sehr kreativ gewählt. Die Geschichte dahinter war für mich sehr außergewöhnlich..einen Thriller in einem Uboot o.ä. bei dem es eigentlich kein Entkommen gibt, ...

Das Cover hat mich angesprochen, ich fand es sehr kreativ gewählt. Die Geschichte dahinter war für mich sehr außergewöhnlich..einen Thriller in einem Uboot o.ä. bei dem es eigentlich kein Entkommen gibt, habe ich bisher noch nicht gelesen, daher war ich sehr interessiert daran. Andere Leser fanden die Handlung oft langatmig oder zu technisch beschrieben, dies fand ich eher weniger. Die Handlung wird durchgehend aus der Ich-Perspektive einer Taucherin, die mit in der Kammer ist, erzählt. Ja es ist sehr sachlich geschrieben und es wird sehr viel erklärt, wie welche Abläufe sind, was ich jedoch nicht langweilig fand. Im Gegenteil: Ich habe eher festgestellt, wie hart dieser Job doch ist und keineswegs etwas für mich wäre. Positiv fand ich, dass der Leser oder zumindest ich, bis zum Ende im Unklaren war, wieso die Taucher versterben. Meine Anfangstheorie die ich hatte, hat leider nicht gestimmt. Das Ende fand ich jedoch nicht gut. Es ist mir ein wenig zu schwammig geschrieben. Tatsächlich weiß ich gar nicht so recht, wer nun der Verantwortliche ist. Das hätte ich mir besser gewünscht, da ich vor allem mit Spannung dem Ende hingefiebert habe.

Fazit: Von mir gibt es 3 Sterne, da ich das Ende nicht gut fand und man generell ein wenig mehr hätte aus dem Buch herausholen können. Nichtsdestotrotz gut geschrieben und für mich war es auch spannend.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.03.2025

Winjbüüdel soweit das Auge reicht

Der Duft von Kuchen und Meer
0

Das Cover wirkt aufgrund der dezenten Farben recht ruhig und eher unauffällig. Der Schreibstil ist gut, es lässt sich flüssig lesen und man kommt auch gut voran.
Ein wenig gestört hat mich, dass über der ...

Das Cover wirkt aufgrund der dezenten Farben recht ruhig und eher unauffällig. Der Schreibstil ist gut, es lässt sich flüssig lesen und man kommt auch gut voran.
Ein wenig gestört hat mich, dass über der gesamten Geschichte ein wenig Traurigkeit liegt. Der verstorbene Vater, die gesamte Vergangenheit von Oma Udine.. und vor allem bei den vielen Omas und Tanten wurde es für mich auch ein wenig verwirrend.
Schön fand ich allerdings, dass die Kapitel nicht zwischen Vergangenheit und Gegenwart gewechselt haben, wie es oft der Fall bei solchen Büchern ist. Es spielt grundsätzlich in der Gegenwart und es gibt nur ab und an Rückblicke zurück, aber im großen und ganzen reiht sich ein Kapitel an das nächste an. Leni und Maren fand ich dabei sehr sympathisch, man wird mit denen richtig warm und würde sie gern kennenlernen. Auch ihre Idee was mit dem Haus geschehen soll, fand ich schön und denke auch, es war die beste Entscheidung.
Die Argumente, weshalb Udine nicht mehr nach Amrum kommt, fand ich etwa schwach. Da hätte man sich schon längst mit der Familie bei solchen Lappalien aussprechen können aber naja.

Fazit: Ein schöner Roman, den man zwischendurch lesen kann. Vor allem wenn man schon mal auf Amrum war oder deren Sprache spricht, ist das Buch denke ich genau richtig.
Aufgrund des traurigen Hauchs über dem Ganzen und der wirklich harmlosen Vergangenheit ziehe ich einen Stern ab.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.03.2025

Unerwartete Wende

Der Junge, der das Universum verschlang
0

Das Buch handelt von dem 11-jährigen Jungen Eli Bell, der sich fragt was einen guten Menschen ausmacht. Es fängt damit, dass er bei seiner Mutter und seinem Stiefvater Lyle aufwächst und über Nacht herausfindet, ...

Das Buch handelt von dem 11-jährigen Jungen Eli Bell, der sich fragt was einen guten Menschen ausmacht. Es fängt damit, dass er bei seiner Mutter und seinem Stiefvater Lyle aufwächst und über Nacht herausfindet, dass sein Stiefvater mit Drogen dealt; er ist geschockt. Zunächst will er ihm dabei helfen, doch als Lyle auf mysteriöse Weise verschwindet, man davon ausgeht, dass er nicht mehr am Leben ist und seine Mutter ins Gefängnis kommt, hat er nur noch einen Wunsch: Er möchte seine Mutter an Weihnachten sehen. Hierzu muss er in das Gefängnis einbrechen und bekommt dabei Hilfe von seinem Babysitter Ex-Häftling Slim. Eli wird klar, dass die Menschen, die nach außen hin böse wirken, gar nicht wirklich schlecht sind und das vermeintlich gute Menschen auch eine dunkle Fassade haben. Somit ist sein Entschluss gefasst, das wahre Gesicht, des Drogenbosses seines Stiefvaters aufzudecken.

Die Lektüre verarbeitet eine gute und spannende Geschichte, die jedoch noch manche Ecken und Kanten hat. Zwischendurch ist es etwas langatmig geschrieben, man kämpft sich teilweise durch. Jedoch gibt es ganz oft Momente, wo man die Seiten aufgrund der Spannung nur verschlingt.
Man darf eben nicht vergessen, dass es sich um einen 11-jährigen Jungen handelt, der die ganze Geschichte erlebt. Man ist teilweise regelrecht überrascht, dass es sich noch um ein Kind und nicht um einen Erwachsenen handelt, da die Handlung durchaus schreckliche Szenen für das Kind hat.

Fazit: Obwohl es nicht die Art der Bücher ist, die ich sonst lese und der Sprachstil anfangs schwierig und ungewohnt ist, hat mich das Buch durchaus überzeugt und es gibt eine klare Leseempfehlung von mir, da die Handlung interessante und zum Nachdenken anregende Aspekte hat.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.03.2025

Gute Story, aber zu kurz

Berlin Heat
0

Tom Lohoff: arbeitslos, keine Zukunftsperspektive, spielsüchtig. So wird der Hauptcharakter des Buches in den ersten Seiten beschrieben. Nachdem er aufgrund seiner Spielsucht Schulden bei einem Berliner ...

Tom Lohoff: arbeitslos, keine Zukunftsperspektive, spielsüchtig. So wird der Hauptcharakter des Buches in den ersten Seiten beschrieben. Nachdem er aufgrund seiner Spielsucht Schulden bei einem Berliner Kredithai gemacht hat und diese nun zurückzahlen will, ist ihm jedes Mittel recht um an Geld zu kommen. So kommt er an zwei Typen, die einen Politiker vermeintlich "entführt" haben und verbringt sogar eine Nacht in Untersuchungshaft bis es am Ende einen unerwarteten Knall gibt.

Die Geschichte spielt nach der Corona-Pandemie, nachdem sämtliche Freizeitaktivitäten geöffnet haben und das normale Leben wieder möglich ist. Jedoch wird dies nur kurz angeschnitten und am Rande erzählt.
An sich ist es eine gute Geschichte, die die dunklen Abgründe von Berlin zeigt, die so auch durchaus real sein könnten. Allerdings werden die Handlungen immer nur kurz beschrieben, der Autor springt quasi von Handlung zu Handlung. Eine Spannung wird durchaus aufgebaut, diese ist jedoch auch wieder schnell vorbei, da das Buch lediglich nur 254 Seiten hatte.
Der Wechsel zu den politischen Handlungen mit den Bundestagswahlen ist zunächst ein totaler Gegensatz, passt sich der Geschichte jedoch super an.
Die Wahl der Sprache schockt anfangs etwas, lässt sich aber flüssig lesen und passt sehr gut zum aktuellen Geschehen.

Insgesamt ist das Buch aktuell und real verfasst, allerdings etwas zu kurz gehalten.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.03.2025

Guter Ratgeber

Sei stärker als die Angst
0

Tatsächlich war ich anfangs etwas skeptisch bei dem Buch, ob es wirklich Menschen helfen könnte, ihre Angst vor was auch immer zu verlieren.
Aber ich muss sagen, ich bin eines Besseren belehrt worden.
Wenn ...

Tatsächlich war ich anfangs etwas skeptisch bei dem Buch, ob es wirklich Menschen helfen könnte, ihre Angst vor was auch immer zu verlieren.
Aber ich muss sagen, ich bin eines Besseren belehrt worden.
Wenn man wirklich die Tipps beherzigt und gedanklich die Tipps im Kopf bei einer Angstsituation befolgt, denke ich, dass man durchaus seine Angst auf langfristige Zeit verlieren kann.
Besonders gut fande ich hierbei die Idee, seine Angst zu verkörperlichen, damit die Angst ein Gesicht bekommt und diese dann gedanklich beispielsweise in einen Käfig zu sperren, damit sie nicht raus kann oder mit Liebe überschütten. Das hilft auch sehr, um sich dies gut vorstellen zu können. Insgesamt schreibt die Autorin mit viel Herz und Mitgefühl, denn jede Personen hat doch vor etwas Angst und dieses Buch dient als tolle Hilfestellung beim Bekämpfen seiner Angst.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere