Platzhalter für Profilbild

PinaColada999

Lesejury Profi
offline

PinaColada999 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit PinaColada999 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.03.2025

Gute Story, aber zu kurz

Berlin Heat
0

Tom Lohoff: arbeitslos, keine Zukunftsperspektive, spielsüchtig. So wird der Hauptcharakter des Buches in den ersten Seiten beschrieben. Nachdem er aufgrund seiner Spielsucht Schulden bei einem Berliner ...

Tom Lohoff: arbeitslos, keine Zukunftsperspektive, spielsüchtig. So wird der Hauptcharakter des Buches in den ersten Seiten beschrieben. Nachdem er aufgrund seiner Spielsucht Schulden bei einem Berliner Kredithai gemacht hat und diese nun zurückzahlen will, ist ihm jedes Mittel recht um an Geld zu kommen. So kommt er an zwei Typen, die einen Politiker vermeintlich "entführt" haben und verbringt sogar eine Nacht in Untersuchungshaft bis es am Ende einen unerwarteten Knall gibt.

Die Geschichte spielt nach der Corona-Pandemie, nachdem sämtliche Freizeitaktivitäten geöffnet haben und das normale Leben wieder möglich ist. Jedoch wird dies nur kurz angeschnitten und am Rande erzählt.
An sich ist es eine gute Geschichte, die die dunklen Abgründe von Berlin zeigt, die so auch durchaus real sein könnten. Allerdings werden die Handlungen immer nur kurz beschrieben, der Autor springt quasi von Handlung zu Handlung. Eine Spannung wird durchaus aufgebaut, diese ist jedoch auch wieder schnell vorbei, da das Buch lediglich nur 254 Seiten hatte.
Der Wechsel zu den politischen Handlungen mit den Bundestagswahlen ist zunächst ein totaler Gegensatz, passt sich der Geschichte jedoch super an.
Die Wahl der Sprache schockt anfangs etwas, lässt sich aber flüssig lesen und passt sehr gut zum aktuellen Geschehen.

Insgesamt ist das Buch aktuell und real verfasst, allerdings etwas zu kurz gehalten.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.03.2025

Guter Ratgeber

Sei stärker als die Angst
0

Tatsächlich war ich anfangs etwas skeptisch bei dem Buch, ob es wirklich Menschen helfen könnte, ihre Angst vor was auch immer zu verlieren.
Aber ich muss sagen, ich bin eines Besseren belehrt worden.
Wenn ...

Tatsächlich war ich anfangs etwas skeptisch bei dem Buch, ob es wirklich Menschen helfen könnte, ihre Angst vor was auch immer zu verlieren.
Aber ich muss sagen, ich bin eines Besseren belehrt worden.
Wenn man wirklich die Tipps beherzigt und gedanklich die Tipps im Kopf bei einer Angstsituation befolgt, denke ich, dass man durchaus seine Angst auf langfristige Zeit verlieren kann.
Besonders gut fande ich hierbei die Idee, seine Angst zu verkörperlichen, damit die Angst ein Gesicht bekommt und diese dann gedanklich beispielsweise in einen Käfig zu sperren, damit sie nicht raus kann oder mit Liebe überschütten. Das hilft auch sehr, um sich dies gut vorstellen zu können. Insgesamt schreibt die Autorin mit viel Herz und Mitgefühl, denn jede Personen hat doch vor etwas Angst und dieses Buch dient als tolle Hilfestellung beim Bekämpfen seiner Angst.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.03.2025

Spannung fehlt etwas

Das Land, von dem wir träumen
0

Das Cover hat mir sehr gut gefallen und ist sehr ansprechend für mich. Es weist auf einen schönen romantischen Roman hin.
Die Handlung geht schon sehr ins Geschichtliche zurück und zeigt auch wie schwer ...

Das Cover hat mir sehr gut gefallen und ist sehr ansprechend für mich. Es weist auf einen schönen romantischen Roman hin.
Die Handlung geht schon sehr ins Geschichtliche zurück und zeigt auch wie schwer die Zeit damals für die Menschen war. Es ist jedoch gut verfasst, sodass es sich flüssig lesen lässt und nicht zu langatmig wird.
Die Charaktere haben mir gut gefallen, vor allem kam mir die Hauptprotagonistin sehr sympathisch vor, wie sie immer wieder versucht hat, ihren Vater zu überzeugen, dass sie die bessere Nachfolgerin für den Hof ist oder wie sie sich nicht unterkriegen lassen hat und trotzdem als Lehrerin die Kinder unterrichtet hat. Auch der Knecht des Hofes, Wilhelm, ist sehr sympathisch, wie er den Hof nicht verlassen möchte trotz fehlenden Lohns nur um in der Nähe von Franziska zu sein.
Jedoch muss ich sagen, dass ich sehr lange gebraucht habe, bis ich das Buch fertig gelesen habe (trotzder wenigen Seiten von 350), da es doch etwas an Spannung fehlt und das Buch mich nicht so sehr gefesselt hat. Daher müsste ich einen Punkt abziehen. Aus diesem Grund denke ich auch nicht, dass ich den 2. Teil lesen werde, auch wenn die Geschichte an sich einen guten Inhalt hat.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.03.2025

Leider zu viel des Guten

Todesspiel. Die Nordseite des Herzens
0

Das Cover ist sehr mystisch und dunkel gestaltet. Man kann in dem dunklen nebligen Hintergrund einen Baumstamm erkennen, wundert sich jedoch anfangs, was dies mit der Handlung zu tun haben soll und erst ...

Das Cover ist sehr mystisch und dunkel gestaltet. Man kann in dem dunklen nebligen Hintergrund einen Baumstamm erkennen, wundert sich jedoch anfangs, was dies mit der Handlung zu tun haben soll und erst am Ende wird die Bedeutung klar.
Die Seitenanzahl hat mich anfangs etwas geschockt, da man immer etwas Angst hat, ob das Buch die Spannung halten kann und man sich gegebenenfalls durch ein Buch quält, bei dem die Spannung nicht anhält. Bei diesem Buch war es etwas durchwachsen. Es gab Stellen, an denen das Buch sehr spannend war, aber dann auch viele Momente an denen es sehr langatmig war und man sich zusammenreißen musste, weiterzulesen.

Grundsätzlich ist die Grundidee der Autorin genial, nämlich die Suche nach dem "Komponisten", eine perfekte Idee für einen Thriller.
Hätte das Buch vielleicht 150 Seiten weniger und würde nur dieses Thema verfolgen, wäre es durchweg spannend und ein gelungener Thriller geworden. Allerdings werden in dem Buch noch zwei weitere Themen beleuchtet: Zum einen die Vergangenheit der Ermittlerin Amaia und zum anderen ein schon länger zurückliegender Fall.
Die Vergangenheit von Amaia war hierbei noch interessant und hat gut als Perspektivenwechsel auch gepasst. Jedoch der Teil mit dem weiteren Fall war meiner Meinung nach überflüssig. Hier wollte die Autorin scheinbar etwas zu viel in einem Buch verpacken. Dadurch hat die Haupthandlung, nämlich das Aufspüren des Komponisten sehr an Spannung und Interesse verloren, weil es dann in den letzten 200 Seiten nur noch um den anderen Fall ging. Auch das Einbinden von abergläubischen Themen und Geistern, Voodoo, übernatürlichen Kräften etc. war mir dann doch zu viel des Guten. Das Buch wurde zum Ende hin nur noch verwirrender und "übernatürlicher".

Zusammenfassend kann ich sagen, dass die Anfangsidee super war und das Buch sehr viel Potential hatte, ich mich auch sehr auf das Lesen gefreut habe, jedoch am Ende doch enttäuscht war.
Dennoch gibt es 4 Sterne, aufgrund der guten Anfangsidee und der doch einiger spannender Momente.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.03.2025

Seichter Roman

Vilma zählt die Liebe rückwärts
0

Anfangs hatte ich erwartet, dass in dem Buch zwei Themen angesprochen werden: Zum einen der Tod des Vaters und zum anderen Vilmas Suche nach der Liebe. Aber das zweitere kam etwas zu kurz. Auch wenn es ...

Anfangs hatte ich erwartet, dass in dem Buch zwei Themen angesprochen werden: Zum einen der Tod des Vaters und zum anderen Vilmas Suche nach der Liebe. Aber das zweitere kam etwas zu kurz. Auch wenn es den idealen Kandidaten dazu gegeben hat, fande ich es schade, dass daraus wohl nichts wurde und auch gar nichts in die Richtung ging. Etwas schräg fand ich dann eher den Teil mit dem Pfarrer. Allerdings gab es auch viele lustige Momente. Vilma ist eher der Typ Mensch, der allein sein möchte und dann treten doch einige Menschen in ihr Leben und es passiert ganz schön viel Action. Grundsätzlich lies sich das Buch auch flüssig lesen, sodass ich es relativ schnell durchhatte und es mich auch am Ball hielt. Die Briefe vom Vater fande ich an manchen Stellen etwas langatmig, aber andererseits wäre das Buch auch zu kurz, wenn man die Briefe nur kurz gehalten hätte.
Das Cover fande ich sehr schön gestaltet; den Titel dagegen etwas irreführend. Im Laufe des Buches versteht man aber auch was es mit dem "rückwärts" auf sich hat. Vilma wirkt auch durchweg sympathisch und man kann sich gut in sie hineindenken. Auch schön, wie sie mit dem Pathologen mit Tourette eine Art Freundschaft entwickelt, auch wenn es schön wäre, wenn da mehr dabei entstehen würde.
Insgesamt war ich doch recht zufrieden mit dem Buch und habe es gerne gelesen.

Besonders toll fande ich, dass das Buch von der Autorin signiert war.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere