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PinaColada999

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.03.2025

Spannung fehlt etwas

Das Land, von dem wir träumen
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Das Cover hat mir sehr gut gefallen und ist sehr ansprechend für mich. Es weist auf einen schönen romantischen Roman hin.
Die Handlung geht schon sehr ins Geschichtliche zurück und zeigt auch wie schwer ...

Das Cover hat mir sehr gut gefallen und ist sehr ansprechend für mich. Es weist auf einen schönen romantischen Roman hin.
Die Handlung geht schon sehr ins Geschichtliche zurück und zeigt auch wie schwer die Zeit damals für die Menschen war. Es ist jedoch gut verfasst, sodass es sich flüssig lesen lässt und nicht zu langatmig wird.
Die Charaktere haben mir gut gefallen, vor allem kam mir die Hauptprotagonistin sehr sympathisch vor, wie sie immer wieder versucht hat, ihren Vater zu überzeugen, dass sie die bessere Nachfolgerin für den Hof ist oder wie sie sich nicht unterkriegen lassen hat und trotzdem als Lehrerin die Kinder unterrichtet hat. Auch der Knecht des Hofes, Wilhelm, ist sehr sympathisch, wie er den Hof nicht verlassen möchte trotz fehlenden Lohns nur um in der Nähe von Franziska zu sein.
Jedoch muss ich sagen, dass ich sehr lange gebraucht habe, bis ich das Buch fertig gelesen habe (trotzder wenigen Seiten von 350), da es doch etwas an Spannung fehlt und das Buch mich nicht so sehr gefesselt hat. Daher müsste ich einen Punkt abziehen. Aus diesem Grund denke ich auch nicht, dass ich den 2. Teil lesen werde, auch wenn die Geschichte an sich einen guten Inhalt hat.

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Veröffentlicht am 01.03.2025

Leider zu viel des Guten

Todesspiel. Die Nordseite des Herzens
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Das Cover ist sehr mystisch und dunkel gestaltet. Man kann in dem dunklen nebligen Hintergrund einen Baumstamm erkennen, wundert sich jedoch anfangs, was dies mit der Handlung zu tun haben soll und erst ...

Das Cover ist sehr mystisch und dunkel gestaltet. Man kann in dem dunklen nebligen Hintergrund einen Baumstamm erkennen, wundert sich jedoch anfangs, was dies mit der Handlung zu tun haben soll und erst am Ende wird die Bedeutung klar.
Die Seitenanzahl hat mich anfangs etwas geschockt, da man immer etwas Angst hat, ob das Buch die Spannung halten kann und man sich gegebenenfalls durch ein Buch quält, bei dem die Spannung nicht anhält. Bei diesem Buch war es etwas durchwachsen. Es gab Stellen, an denen das Buch sehr spannend war, aber dann auch viele Momente an denen es sehr langatmig war und man sich zusammenreißen musste, weiterzulesen.

Grundsätzlich ist die Grundidee der Autorin genial, nämlich die Suche nach dem "Komponisten", eine perfekte Idee für einen Thriller.
Hätte das Buch vielleicht 150 Seiten weniger und würde nur dieses Thema verfolgen, wäre es durchweg spannend und ein gelungener Thriller geworden. Allerdings werden in dem Buch noch zwei weitere Themen beleuchtet: Zum einen die Vergangenheit der Ermittlerin Amaia und zum anderen ein schon länger zurückliegender Fall.
Die Vergangenheit von Amaia war hierbei noch interessant und hat gut als Perspektivenwechsel auch gepasst. Jedoch der Teil mit dem weiteren Fall war meiner Meinung nach überflüssig. Hier wollte die Autorin scheinbar etwas zu viel in einem Buch verpacken. Dadurch hat die Haupthandlung, nämlich das Aufspüren des Komponisten sehr an Spannung und Interesse verloren, weil es dann in den letzten 200 Seiten nur noch um den anderen Fall ging. Auch das Einbinden von abergläubischen Themen und Geistern, Voodoo, übernatürlichen Kräften etc. war mir dann doch zu viel des Guten. Das Buch wurde zum Ende hin nur noch verwirrender und "übernatürlicher".

Zusammenfassend kann ich sagen, dass die Anfangsidee super war und das Buch sehr viel Potential hatte, ich mich auch sehr auf das Lesen gefreut habe, jedoch am Ende doch enttäuscht war.
Dennoch gibt es 4 Sterne, aufgrund der guten Anfangsidee und der doch einiger spannender Momente.

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Veröffentlicht am 01.03.2025

Seichter Roman

Vilma zählt die Liebe rückwärts
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Anfangs hatte ich erwartet, dass in dem Buch zwei Themen angesprochen werden: Zum einen der Tod des Vaters und zum anderen Vilmas Suche nach der Liebe. Aber das zweitere kam etwas zu kurz. Auch wenn es ...

Anfangs hatte ich erwartet, dass in dem Buch zwei Themen angesprochen werden: Zum einen der Tod des Vaters und zum anderen Vilmas Suche nach der Liebe. Aber das zweitere kam etwas zu kurz. Auch wenn es den idealen Kandidaten dazu gegeben hat, fande ich es schade, dass daraus wohl nichts wurde und auch gar nichts in die Richtung ging. Etwas schräg fand ich dann eher den Teil mit dem Pfarrer. Allerdings gab es auch viele lustige Momente. Vilma ist eher der Typ Mensch, der allein sein möchte und dann treten doch einige Menschen in ihr Leben und es passiert ganz schön viel Action. Grundsätzlich lies sich das Buch auch flüssig lesen, sodass ich es relativ schnell durchhatte und es mich auch am Ball hielt. Die Briefe vom Vater fande ich an manchen Stellen etwas langatmig, aber andererseits wäre das Buch auch zu kurz, wenn man die Briefe nur kurz gehalten hätte.
Das Cover fande ich sehr schön gestaltet; den Titel dagegen etwas irreführend. Im Laufe des Buches versteht man aber auch was es mit dem "rückwärts" auf sich hat. Vilma wirkt auch durchweg sympathisch und man kann sich gut in sie hineindenken. Auch schön, wie sie mit dem Pathologen mit Tourette eine Art Freundschaft entwickelt, auch wenn es schön wäre, wenn da mehr dabei entstehen würde.
Insgesamt war ich doch recht zufrieden mit dem Buch und habe es gerne gelesen.

Besonders toll fande ich, dass das Buch von der Autorin signiert war.

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Veröffentlicht am 01.03.2025

Solider Thriller

Wehrlos
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Das Cover wirkt extrem neugiererweckend und sodass man tatsächlich das Buch schnellstmöglichst lesen möchte. Es zeigt einen verlassenen Spielplatz, welcher durchaus Haupttatort des Buches ist, und welcher ...

Das Cover wirkt extrem neugiererweckend und sodass man tatsächlich das Buch schnellstmöglichst lesen möchte. Es zeigt einen verlassenen Spielplatz, welcher durchaus Haupttatort des Buches ist, und welcher den Leser näher in die Geschichte rücken möchte.
Beim Inhalt bin ich tatsächlich zwiegespalten. Grundsätzlich ist es ein gutes Buch, welches man durchaus zwischendurch mal lesen kann. Die Schreibweise ist gut gewählt und die Kapitel sind sehr kurz, sodass das Buch sich schnell durchlesen lässt. Einerseits war die Handlung sehr spannend und man wollte wissen, ob die kleine Nele gefunden wird. Andererseits gab es viele Stellen an denen das Buch meiner Meinung etwas langatmig war und man sich gedacht hat: Ist in den letzten 50 Seiten eigentlich etwas passiert? Dann widerrum gab es für mich schockierende Stellen, bei denen ich mir gedacht habe, ob ich überhaupt ein solches Buch weiterlesen möchte (die Stellen mit Kurt oder die Gedanken die das Buch entstehen lässt, wenn man überlegt, was mit den Kindern nach dem "Erziehungsheim" passieren könnte). Auch die Spannung konnte für mich nicht grundsätzlich im ganzen Buch gehalten werden, was vielleicht aber auch an dem Thema lag, da man hier nicht wirklich ins Detail gehen möchte.
Aus diesen Gründen ziehe ich einen Stern ab.

Fazit: Ein guter Thriller, den man zwischendurch lesen kann, der nicht zu tief in die Materie geht, aber auch nicht so extrem fesselt, dass man das Buch nicht aus der Hand legen kann.

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Veröffentlicht am 01.03.2025

Unterweger - doch kein Schriftsteller?

Austrian Psycho Jack Unterweger
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Zunächst muss ich sagen, dass ich bei diesem Buch etwas anderes erwartet hatte. Etwa mehrere verschiedene Aussagen von Personen, die ihn näher kannten oder auch seine Geschichte über die Taten etc. Allerdings ...

Zunächst muss ich sagen, dass ich bei diesem Buch etwas anderes erwartet hatte. Etwa mehrere verschiedene Aussagen von Personen, die ihn näher kannten oder auch seine Geschichte über die Taten etc. Allerdings beinhaltet das Buch lediglich drei Aussagen von Personen, die an seiner Entlassung beigetragen haben und darunter bis heute leiden. Jack Unterweger kommt aufgrund eines Mordfalles lebenslänglich ins Gefängnis. Dort entdeckt er das Schreiben für sich - so wie andere behaupten. In Wahrheit hat er entweder Texte abgeschrieben, andere für sich schreiben lassen oder ohne große Mühe etwas herunter geschrieben. Die Welt außerhalb des Gefängnisses entdeckte dadurch in ihm DEN Schriftsteller und stellte ihn sprichwörtlich auf ein Podest. Dies nutzte Jack um beliebter für seine Mitmenschen zu werden, wodurch sie für seine Freilassung gekämpft haben. Anschließend begann die unvermeidbare Mordserie. Ganz schön raffiniert muss man sagen und man kann die Selbstvorwürfe der Zeitzeugen verstehen.
Ich fand es interessant, dass dieser Aspekt im Buch beleuchtet wurde, allerdings war dies auch so ziemlich das einzige Thema. Meiner Meinung nach hätte man sein Leben mehr beleuchten können und dadurch das Buch länger als 120 Seiten machen können.
Sprachlich war es zunächst etwas schwierig den Einstieg in das Buch zu finden, aber das legte sich recht schnell.
Das Cover finde ich aufgrund des großen Portrait von Jack und der grellen Gelbfarbe etwas abschreckend, aber das ist evtl auch die Intention dahinter.

Fazit: Ein interessanter Fall, der hier geschildert wird, den man zwischendurch lesen kann.

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