✎ Mathias Berg - Die Kriminalistinnen 2 Acht Schüsse im Schnee
Die Kriminalistinnen. Acht Schüsse im Schnee„Der Tod des Blumenmädchens“ hatte mich ziemlich gut unterhalten, weswegen direkt der nächste Teil der Reihe vorübergehend bei mir einziehen durfte.
Erneut begleiten wir die Frauen auf ihren Wegen zu ...
„Der Tod des Blumenmädchens“ hatte mich ziemlich gut unterhalten, weswegen direkt der nächste Teil der Reihe vorübergehend bei mir einziehen durfte.
Erneut begleiten wir die Frauen auf ihren Wegen zu Kriminalbeamtinnen. Lucia steht noch immer im Mittelpunkt. Alles spielt sich rund um sie ab und es scheint, als könne ohne sie nichts laufen. Das hätte ich mir anders gewünscht, denn jede Frau hat ihre Stärken, die man mehr hätte einbringen können.
Bei den Charakteren gibt es eine enorme Weiterentwicklung.
Bereits in Band 1 gab es sehr viele (Neben)Schauplätze. Das hat der Autor auch dieses Mal wieder so gemacht. Für mich war es erneut zu überladen. Mindestens einen Strang hätte man weglassen können, ohne die Geschichte langweilig werden zu lassen. Ich denke sogar, dass der Fokus dann ein ganz anderer gewesen wäre und ich mehr hätte mitfiebern können. So schwand die Spannung streckenweise ein wenig.
Lokalkolorit und die Gepflogenheiten der 70er Jahre werden hier wunderbar wiedergegeben. Ich habe in dieser Zeit noch nicht gelebt und doch spielte sich durch die bildhaften Beschreibungen ein Film vor meinem inneren Auge ab.
Rauch- und Trinkverhalten, die Stellung der Frau, Paragraph 175 - dies sind nur ein paar Beispiele, die Mathias Berg authentisch in die Erzählung einflicht.
Am Ende gibt es einen richtig fetten Cliffhanger und auch hier bleiben einige Fragen offen, die hoffentlich im Finale der Trilogie beantwortet werden.
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