Zu kompliziert und zu offensichtlich
Das Dinner – Alle am Tisch sind gute Freunde. Oder?Ein Dinner für die nicht ganz so guten Freunde
Fünf Jahre nach dem Verschwinden ihrer Freundin Maria treffen sich die fünf verbliebenen Freunde der Clique zu einem Krimidinner. Schnell wird ihnen klar, ...
Ein Dinner für die nicht ganz so guten Freunde
Fünf Jahre nach dem Verschwinden ihrer Freundin Maria treffen sich die fünf verbliebenen Freunde der Clique zu einem Krimidinner. Schnell wird ihnen klar, dass etwas nicht stimmt, denn die Ereignisse im Krimidinner sind erschreckend nah an denen auf dem Festival, auf dem Maria verschwand.
Das Setting mit dem Krimidinner, bei dem jeder Spieler in die Rolle einer Person schlüpft, passt gut in die heutige Zeit, in der sich Krimidinner wachsender Beliebtheit erfreuen. Leider führt es auch dazu, dass es für jeden Protagonisten gleich zwei Namen gibt. Das macht die Gesprächssituation sehr unübersichtlich. Hinzu kommen die Rückblenden in die Zeit, in der Maria verschwunden ist. Hier den Überblick zu behalten ist nicht einfach.
Leider war auch der Fortlauf der Geschichte viel zu offensichtlich, was die Spannung sehr herausgenommen hat. Zum Ende wurde es nochmal interessant, den Gesamteindruck konnte es aber nicht mehr retten. Es wirkte einfach zu konstruiert, die Protagonisten haben zu oft kontraintuitiv gehandelt.