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Veröffentlicht am 14.04.2024

Ein Känguru auf Spurensuche?

Der Spurenfinder
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Ich habe "Der Spurenfinder" als Hörbuch angehört.

Marc-Uwe Kling liest in gewohnt unterhaltsamer Weise, sodass ich durchgängig gut folgen konnte. Jedoch habe ich schätzungsweise eine Stunde gebraucht, ...


Ich habe "Der Spurenfinder" als Hörbuch angehört.

Marc-Uwe Kling liest in gewohnt unterhaltsamer Weise, sodass ich durchgängig gut folgen konnte. Jedoch habe ich schätzungsweise eine Stunde gebraucht, bis ich seine ja doch recht markante Stimme nicht mehr direkt mit "dem Känguru" verknüpft habe. Gleichzeitig kam die Känguru-Assoziation während des Hörens auch immer wieder auf. Dies war mitunter leicht verwirrend für mich, somal es sich um zwei vollkommen unterschiedliche Geschichten - auch in Bezug auf das Genre - handelt.

In Hinblick auf das Genre bin ich mir nicht ganz sicher, was die Geschichte sein möchte. Anfangs ist es historisch, ja nahezu mittelalterlich und die Welt wird beschrieben. Einige Fantasy Merkmale sind dabei durchaus enthalten: So gibt es einen Zwerg, ein Monster und Menschen mit übernatürlichen Fähigkeiten.
Im Verlauf der Krimi-Geschichte, denn im Endeffekt soll ein Mordfall aufgedeckt werden, geht es zwischendurch auch durchaus spannend (und leicht gruselig) zu. Hier habe ich zwischendrin ein paar "Christina Henry"-Vibes verspürt. Dies spiegelt sich meiner Meinung nach auch im Cover, das dem Design der Henry-Bücher durchaus nahe kommt. Für mich passt das Cover nach der Hörlektüre nur noch bedingt zur Geschichte, wenngleich mich das Design sehr anspricht.

Insgesamt war das Hörbuch recht kurzweilig und hat mich durchaus auch unterhalten und zwischendrin gefesselt.
Manko für mich bleibt jedoch, dass ich auch am Ende leider nie ganz weg von der Känguru Assoziation wegkommen konnte - das ist jedoch ein sehr individuelles "Problem", wie ich finde.

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Veröffentlicht am 17.03.2024

Vom Kampfgeist einer Unbeteiligten?!

Trial of the Sun Queen
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Auf den ersten Blick besticht das Buch ganz klar durch sein aufwendig gestaltetes Cover mit schickem Farbschnitt, zumindest in der ersten Auflage. Wobei ich anmerken muss, dass mir persönlich die Farbe ...

Auf den ersten Blick besticht das Buch ganz klar durch sein aufwendig gestaltetes Cover mit schickem Farbschnitt, zumindest in der ersten Auflage. Wobei ich anmerken muss, dass mir persönlich die Farbe braun nicht so gut gefällt.
Die Qualität der einzelnen Seiten und des Buchumschlags ist gut. Insbesondere die etwas dickeren Seiten gefallen mir, da ich meine Bücher fast immer dabei habe und es so „gut was aushält“.

Nun aber zum Wesentlichen:
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und insgesamt eher leicht gehalten. Dies führt dazu, dass sich die Geschichte auch gut in Situationen lesen lässt, in denen man möglicherweise abgelenkt werden könnte oder wenn man sich mental gerade noch nicht so gut auf das Buch einlassen kann, da man seinen Gedanken noch nachhängt.
Trotz dieser Leichtigkeit gelingt es der Autorin jedoch, eine durchweg unterhaltsame Geschichte zu verfassen, die zu keiner Zeit einen roten Faden missen lässt. Lediglich gen Ende gab es eine Szene, dich ich zu Beginn nicht sinnvoll in den Kontext einordnen konnte. Da die Protagonisten jedoch selbiges Problem erlebt hatte und sich doch relativ zeitnah auflöst, ist dies im Gesamtkontext absolut unproblematisch zu bewerten.
Zwar konnte ich mich persönlich mit der Protagonisitn Lor nur bedingt identifizieren, dennoch zeigte sie einige Charakterzüge, die der Geschichte die ein oder andere witzige Szene erlaubten.
Die Handlung wirft mehrfach die Frage auf, warum Lor als einzige Nicht-Fae überhaupt für die Prüfungen ausgewählt wurde. Im Verlauf wird immer klarer, dass es sich nicht um einen Zufall handelt, sondern der König ein bestimmtes Ziel zu verfolgen scheint. Recht spät erfahren die Lesenden, dass auch Lor selbst mehr weiß, als sie preisgibt. Bis zum Schluss, sodass Teil 1 mit einem wirklichen fiesen Cliffhänger endet. Dies ist sicherlich eine gute Überleitung zu Teil 2, für mich als Leserin an dieser Stelle jedoch ziemlich unbefriedigend.

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Veröffentlicht am 17.03.2025

dystopische Trilogie

Lichterloh - Stadt unter Ruß
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Das Buch ist als Auftakt einer dystopischen Trilogie gelungen, als allein stehendes Werk würde es mir jedoch nur bedingt gefallen.

Zum Beginn der Lektüre, ist es mir noch schwer gefallen in den Lesefluss ...

Das Buch ist als Auftakt einer dystopischen Trilogie gelungen, als allein stehendes Werk würde es mir jedoch nur bedingt gefallen.

Zum Beginn der Lektüre, ist es mir noch schwer gefallen in den Lesefluss zu kommen. Ich bin nicht exakt sicher, woran dies gelegen hat - vermute aber, dass es das Alter (und die Reife) der Charaktere war. Wenngleich kein eindeutiges Alter benannt wurde, so wirkten sie auf mich zum Teil doch noch recht jung und v.a. naiv. So habe ich beim Lesen doch das ein oder andere Mal den Kopf geschüttelt.
Dies hat sich durchaus auch durch das gesamt Buch gezogen, wenngleich der Auslöser dafür später nicht mehr Cleo (der Hauptcharakter), sondern ihre Kontrahenten waren. Hier gab es doch die ein oder andere gemeine Situation.
Im weiteren Verlauf lies sich die Geschichte gut lesen und hat mich am Ende doch noch richtig gefesselt.
Jedoch muss ich sagen, dass das Buch für mich wirklich nur einen Auftakt zur Reihe darstellt. Am Ende gibt es einen fiesen Cliff Hänger, der auf einen Spannungsanstieg für den zweiten Teil hoffen lässt. Ohne diesen bleibt das Buch für mich in Ordnung und gut zu lesen, aber richtig spannend war es nicht.
4 Sterne gebe ich trotzdem, da ich glaube, dass jüngere Lesende noch mehr Vergnügen haben würden, als ich.

Abschließend möchte ich noch auf die Qualität des Buches selbst eingehen. Leider haben sich schon auf den ersten 50 Seiten, Buchseiten am Buchrücken angefangen zu lösen. Das fand ich sehr schade und ist für mich ein deutlicher Qualitätsmangel. Normalerweise lese ich Bücher vorsichtig, sodass keine Leserillen entstehen (die finde ich im Regal einfach unansehnlich). Dies war hied jedoch nicht möglich.
Gäbe es halbe Sterne würde ich aufgrundessen noch einen weiteren halben Stern abziehen.

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Veröffentlicht am 05.05.2024

Leichte Lektüre

Fest im Sattel
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Ein echter Pferdemädchen Comic, der leichte fließende Unterhaltung verspricht und auch hält.
Die Zeichnungen sind authentisch und farbenfroh, dabei jedoch nicht zu grell, so wie es das Cover befürchten ...

Ein echter Pferdemädchen Comic, der leichte fließende Unterhaltung verspricht und auch hält.
Die Zeichnungen sind authentisch und farbenfroh, dabei jedoch nicht zu grell, so wie es das Cover befürchten ließ. Gut gefallen mir die einzelnen Bilder ohne Sprechblasen, durch die die Handlung zusätzlich ergänzt wird.
Zu der Geschichte selbst, kann wohl jeder Bezug ziehen der/die selbst Zeit im Reitstall verbringt, unabhängig wie häufig, oder vielleicht auch nur durch Freunde davon hört. Es werden alltägliche Stallthemen aufgegriffen, wie (übertriebener) Ehrgeiz im Turniersport, eingeschweißte Stallcliquen, in die das Hereinkommen für neue Stallmitglieder nicht unbedingt einfach ist sowie Neid und Missgunst im Reitsport. Dabei steht die Protagonistin Viktoria im Vordergrund, denn sie erlebt genau all diese Themen.
Nebenbei wird eine Geschichte über zerbrechende und neue Freundschaften erzählt. Zum Ende scheint es, als ob Viktoria ihre zerbrochene Freundschaft zu Taylor wieder retten möchte. Ob dies gelingt, möchte ich hier nicht verraten. Jedoch war mir das Ende der Geschichte etwas zu plump. Daher auch ein Stern Abzug.
Insgesamt aber eine nette Geschichte, die sicherlich auch der ein oder anderen erwachsenen (pferdebegeisterten) Leserin zwischendurch mal gefällt.

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Veröffentlicht am 16.04.2024

ein Wechselbad der Gefühle

Flug 416
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Dieses Buch war für mich tatsächlich ein Wechselbad der Gefühle in einer Mischung aus rasanter Spannung und gähnender Langatmigkeit.
Der Auftakt im ersten Kapitel war mal richtig blutig. Leider hat sich ...

Dieses Buch war für mich tatsächlich ein Wechselbad der Gefühle in einer Mischung aus rasanter Spannung und gähnender Langatmigkeit.
Der Auftakt im ersten Kapitel war mal richtig blutig. Leider hat sich dies jedoch darauf beschränkt, anders als ich es erwartet hatte. Leider hat sich das Buch für mich dann insbesondere im Mittelteil sehr in die Länge gezogen. Ich habe mich mehrfach gewundert, wie es sein kann, dass noch 200/100 Seiten kommen, wenn die Entscheidung schon längst getroffen schien und die Geschichte auch innerhalb der nächsten 50 Seiten zuende gebracht hätte werden können.
Dieser Eindruck hat sich dann glücklicherweise auf den letzten ca 70+ Seiten gelegt, denn hier gab es noch einige unerwartete Wendungen, die die Handlung zu einer spannenden Klimax geführt haben. Ich wollte das Buch tatsächlich nicht mehr aus der Hand legen.
Abschließend war das Buch für mich ein netter Psychothriller für zwischendurch, den ich aber nur bedingt weiter empfehlen würde: 3,5/5 Sternen.

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