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Veröffentlicht am 13.04.2025

Starke Figuren und Geschichte, eher schwache Romanze

Die Beschenkte (Die sieben Königreiche 1)
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Ich hatte sehr viel Spaß mit dem Buch. Katsa ist mir als Hauptfigur schnell ans Herz gewachsen, und genauso die Menschen um sie herum. Sie hat eindeutig ihre Fehler und ist teils ziemlich urteilend, aber ...

Ich hatte sehr viel Spaß mit dem Buch. Katsa ist mir als Hauptfigur schnell ans Herz gewachsen, und genauso die Menschen um sie herum. Sie hat eindeutig ihre Fehler und ist teils ziemlich urteilend, aber es hat für mich sehr gut zu ihrem Charakter und zu ihr als Figur gepasst. Sie hat ihr Weltbild, und ist verwirrt, wann immer etwas nicht damit übereinstimmt, und ich kann absolut nachvollziehen, warum das Leuten auf die Nerven gehen könnte; für mich hat's allerdings gepasst.
Gleiches gilt für Bo (ein Glück wurde der Name im Deutschen geändert, ich weiß nicht, ob ich ihn hätte ernst nehmen können, wenn zu allen anderen Namen noch das Po hinzugekommen wäre), den ich als Figur ebenfalls sehr spannend und sympathisch fand, und ich mochte, dass er emotional nahbarer war als Katsa, das hat ihr Verhältnis zueinander für mich noch mal ein wenig neuer gemacht, obwohl es in manchen Punkten recht ähnlich zu so einigen anderen Dingen war.
Ebenfalls gut fand ich die ganzen Nebenfiguren; sowie die Tatsache, dass Katsa für mich nie in Richtung "nicht wie die anderen Mädchen" gerutscht ist, obwohl es sich bei ihr ja schon fast angeboten hätte (und ich hatte es auch oft befürchtet, aber tatsächlich hatte ich eher das Gefühl, dass sie davon ausging, dass die meisten Mädchen so wären, und sie Mädchen/Frauen eher von Jungs/Männern unterschieden hat, als sich von anderen Mädchen); und wie mit dem Thema heiraten/Kinder umgegangen ist. Ich habe mir solche Sorgen gemacht, als das das erste mal aufkam, weil ich weiß, wie andere Bücher das gelöst hätten, und oh mein Gott bin ich froh darüber, wie das hier ausgegangen ist. Danke, das diese Geschichte die Richtung eingeschlagen hat!
Die Story war ebenfalls spannend zu lesen, der Gegenspieler tatsächlich ziemlich bedrohlich, die Auflösung für mich zufriedenstellend, und generell die Welt und das Geschehen in der Welt war nach meinem Geschmack.
Die eine Sache, die mir wirklich gar nicht gefallen hat, war tatsächlich die Liebesgeschichte, die für mich einfach viel zu schnell war. Ich sehe Bo und Katsa gerne zusammen, weil ich glaube, dass sie gut füreinander sind, und sie in ihren Erwartungen offensichtlich auch gut zueinander passen, aber die Art, wie das alles sich entwickelt, fühlte sich für mich einfach viel zu schnell an, so als würde es innerhalb von ein paar Seiten von "ich toleriere dich" zu "ich liebe dich" gehen, und das hat für mich gar nicht funktioniert.
Da alles drumherum mir so gefallen hat, macht es das für mich insgesamt nicht zu einem schlechteren Buch, aber für mich hätte das alles wirklich gerne länger dauern können, weil war nicht so richtig meins, egal wie sehr ich die Figuren mochte.

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Veröffentlicht am 11.04.2025

Spannender, solider Reihenauftakt

Die Wellenläufer (Band 1)
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Das Buch hat mir wirklich viel Spaß gemacht. Sehr solide Jugendfantasy in meinen Augen.
Piraten und Seefahrt haben für mich sowieso immer irgendwie etwas magisches, und hier ist genau das mit tatsächlicher ...

Das Buch hat mir wirklich viel Spaß gemacht. Sehr solide Jugendfantasy in meinen Augen.
Piraten und Seefahrt haben für mich sowieso immer irgendwie etwas magisches, und hier ist genau das mit tatsächlicher Magie verwoben, die ich super spannend zu lesen fand. Leute, die übers Wasser gehen können, und das wird im Buch auch tatsächlich gut umgesetzt? War super. Ich fand's wirklich total spannend zu lesen, wie genau das Vor- aber auch Nachteile bringt, und wie die einzelnen Leute mit ihrer eigenen Magie umgehen, aber auch wie andere auf sie reagieren. Hat mir sehr gefallen.
Gleiches gilt für den Plot/das Problem, von dem ich noch nicht ganz sicher bin, wie sich das auflösen wird, aber das ändert nichts daran, dass ich es wirklich spannend fand, zu lesen, wie die Gruppe sich auf den Weg macht, das Problem zu lösen, und wie sie zwischendurch immer ein paar mehr Gefährten einsammeln.
Die für mich persönlich auch ein absoluter Pluspunkt waren. Teils ziemlich klischeehaft oder mit einem sechsten Sinn für Dinge, was mich nicht immer überzeugt hat/mich teils ziemlich aus dem Lesen rausgerissen hat, weil ich davon nicht begeistert war, aber gleichzeitig ist es auch eine wirklich spannende Gruppe und alle Leute sind doch unterschiedlich genug/niemand fühlte sich für mich irgendwie überflüssig oder wie eine Kopie an, und ich habe so einige Figuren ins Herz schließen können. Besonders eine, die leider viel zu wenig Zeit aufgetaucht ist, aber vielleicht habe ich in den nächsten Büchern ja mehr Glück.
Für mich persönlich ist es die dritte Meyer-Reihe, an der ich mich versuche (wenn ich mich richtig erinnere), und sie hat mir wieder richtig gut gefallen. In die zweite vor ein paar Jahren kam ich irgendwie gar nicht rein, Arkadien vor 10+ Jahren fand ich echt gut, und diese hier hat für mich auch wieder echt gut gepasst bisher, und ich freue mich schon auf die weiteren Bände, die ich auch bereits im Regal stehen habe, denn zumindest jetzt gerade gehe ich von einer sehr unterhaltsamen Reise aus und erwarte ziemlich gutes vom weiteren Geschehen.

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Veröffentlicht am 04.04.2025

Schöne weitere Eichhorn-Geschichte (wenn auch nicht so gut wie viele andere der Reihe)

Herr Eichhorn: Herr Eichhorn und der König des Waldes
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Das Buch ist ausnahmsweise einmal eine Mischung aus Meschenmosers üblichem Zeichenstil und ganz neuen Illustrationen für die Geschichte innerhalb der Geschichte, was mich echt überrascht hat. Der übliche ...

Das Buch ist ausnahmsweise einmal eine Mischung aus Meschenmosers üblichem Zeichenstil und ganz neuen Illustrationen für die Geschichte innerhalb der Geschichte, was mich echt überrascht hat. Der übliche Stil sagt mir persönlich mehr zu, das ändert aber nichts daran, dass der andere Stil sich auch ziemlich gut in der Geschichte gemacht hat und beides durchaus ansprechend war. Ich fand die "neuen Bilder" nur nicht ganz so lebendig wie die bekannten, die wie immer voller Leben steckten.
Inhaltlich nicht ganz meine Art von Kinderbuch, weil ich Ausscheidungen in Büchern noch nie was abgewinnen konnte, aber Kinder hätten ganz sicher ihre Freude daran, und die Geschichte insgesamt fand ich tatsächlich recht süß wieder einmal, also hat es großteils doch wieder gepasst.
Wird nicht mein Lieblingsbuch von ihm, den Platz dürfen andere Bücher behalten, aber war trotzdem ein schönes Buch und hat mir gefallen!

Veröffentlicht am 22.03.2025

Absolut übertrieben, richtig lustig, super zu lesen

Boyfriend Material
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Dieses Buch hat wirklich viel Spaß gemacht. Ich habe es mir auf Deutsch angehört, während ich auf Englisch gelesen habe, und das hat für mich ziemlich gut funktioniert. Ich fand auch die Übersetzung ins ...

Dieses Buch hat wirklich viel Spaß gemacht. Ich habe es mir auf Deutsch angehört, während ich auf Englisch gelesen habe, und das hat für mich ziemlich gut funktioniert. Ich fand auch die Übersetzung ins Deutsche ziemlich gut. Vieles wurde verändert (z.B. alle Witze, die Alex erzählt werden), aber immer mit der gleichen Bedeutung/dem gleichen Gefühl, und das hat wirklich gut funktioniert. Ich fand zwar die Originalwitze besser, aber es war nicht zu weit weg, und obwohl es ganz anders war, haben die Szenen alle funktioniert. (Vielleicht nicht die mit Whales, der war auf Deutsch ein echtes Durcheinander und hat im Englischen aber vollkommen Sinn ergeben („How do you get two whales/to wales in a car?“), aber sonst hat es gut funktioniert.)

Für mich hat sich das Buch nicht wirklich angefühlt, als wäre es eine „echte“ Geschichte, was ich etwas schade fand. Alle Figuren sind ein bisschen zu übertrieben, absolut lächerlich, und Bridge's Leben ist ... Ich will sie als beste Freundin, aber was zum Teufel ist mit ihrem Job los? (Ich habe wegen ihr Tränen gelacht, und wünschte, es gäbe ein Buch einfach nur darüber, aber trotzdem: Was zur Hölle?)
Ich mochte die Figuren trotzdem wirklich sehr, und ich mochte auch das Chaotische/Lächerliche, und ich habe die Witze wirklich genossen und wie sich alles entwickelte, aber es fühlte sich nicht so an, als wäre es eine Geschichte, die tatsächlich passieren könnte. Sie war einfach nicht sehr realistisch. Obwohl es einige Probleme gab und es manchmal sehr ernst war (vermutlich hätte es sogar ein sehr ernstes Buch sein können, aber das war es einfach nicht). Ich habe das Gefühl, dass die Geschichte wahrscheinlich etwas emotionaler hätte sein können, wenn sie ernster gewesen wäre, und ich denke, dann wäre sie mehr wie die Geschichten gewesen, die ich normalerweise lese, und hätte mich vielleicht mehr für das Liebesleben von Luc und Oliver interessiert, aber ich mochte es trotzdem sehr. Genau wie ich auch Luc und Oliver mochte, und ich fand das Buch durchaus emotional, es war nur so, dass sehr ernste Sachen mit den absolut verrücktesten Dingen kombiniert wurden, die im Hintergrund passierten (was genau meine Art von Humor ist, also obwohl ich eigentlich oft keine lustigen Bücher mag, war dieses hier echt super und genau mein Ding), so dass ich keine Chance hatte, wirklich emotional zu werden/wirklich für die Charaktere zu fühlen, weil es einfach so eine Achterbahn und ein Auf und Ab war, dass die Zeit nicht wirklich da war, irgendwas richtig zu fühlen (zumindest für mich nicht).


Doch während all die Dinge, die vor sich gingen, verrückt waren und die Charaktere zwar liebenswert aber auch ziemlich unrealistisch, fand ich (das war die lächerlichste Freundesgruppe, die ich mir hätte vorstellen können), hatte ich das Gefühl, dass Luc und Oliver tatsächlich eine anständige Charakterentwicklung hatten und ich konnte während der ganzen Geschichte sehen, warum beide so handeln, wie sie‘s gemacht haben. Außerdem gab es von Anfang an Andeutungen über bestimmte Dinge, und alles, wie sie geschrieben wurden, wirkte sehr durchdacht. Ich finde nicht, dass sie ihrem Alter entsprechend gehandelt haben (Luc ist angeblich 28, mir kam er eher wie Anfang 20 vor), aber sie waren meiner Meinung nach gute Charaktere, und sie passten in die Geschichte und haben auch zusammen gut funktioniert, was wirklich schön war.

Also insgesamt nicht sehr realistisch, aber sehr leicht und schön zu lesen als lustiges Buch, das mit verrückten Charakteren viel zu überdreht ist (+ einige ernste Szenen). Ich hatte auf jeden Fall eine gute Zeit! (Und ich werde ziemlich sicher irgendwann noch die nächsten Bücher lesen (oder zumindest den nächsten Band) und hoffe wirklich, dass sie genauso lustig und lächerlich sind).

Veröffentlicht am 22.03.2025

Hatte eine gute Zeit

Buch der Tage
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Das Buch und die Fotos darin haben mir wirklich gut gefallen, allerdings habe ich mit vielem auch kaum etwas verbinden können, sodass es vermutlich bewegender hätte sein können.
Es gab durchaus Fotos, ...

Das Buch und die Fotos darin haben mir wirklich gut gefallen, allerdings habe ich mit vielem auch kaum etwas verbinden können, sodass es vermutlich bewegender hätte sein können.
Es gab durchaus Fotos, die ich besonders schön fand, oder bei denen ich etwas mehr empfunden habe, als beim Rest, oder die beim Anschauen Gefühle ausgelöst haben, bei vielen Bildern mit ihren Unterschriften hatte ich aber auch das Gefühl, dass sie anderen Leuten mehr bedeuten würden, und ich eher außen vor war, weil ich mich nicht in diese anderen Leute hineinfühlen konnte.
Auch ohne, dass jedes Bild bei mir für Emotionen gesorgt hätte, hat es mir aber wirklich gut gefallen, und ich hatte eine sehr schöne Zeit mit den Bildern und ihren Beschriftungen. Ich kann mir außerdem schon jetzt vorstellen, dass ich es vermutlich ab und an aus dem Regal ziehen werde, um es aufzuschlagen, denn irgendwie regt es auf jeden Fall dazu an.
Ein wirklich schönes Buch, mit einem ansprechenden Cover und einer schönen Reise zwischen den Seiten, und auch wenn ein Teil der Reise mir verschlossen geblieben ist, habe ich die Zeit trotzdem sehr genossen!