Fantastischer neuer Panem-Band
Die Tribute von Panem L. Der Tag bricht anDieses Buch hat mich wirklich sehr emotional zurückgelassen. Was natürlich erwartbar war, immerhin kannte man ja Haymitchs Geschichte schon grob, und außerdem war er bereits im Original meine Lieblingsfigur, ...
Dieses Buch hat mich wirklich sehr emotional zurückgelassen. Was natürlich erwartbar war, immerhin kannte man ja Haymitchs Geschichte schon grob, und außerdem war er bereits im Original meine Lieblingsfigur, entsprechend bin ich auch irgendwie davon ausgegangen, dass das Buch mit mitnehmen würde, aber irgendwie war ich trotzdem nicht bereit dafür. Obwohl ich mir ziemlich sicher war was kommen würde, und nichts an den größeren Handlungen mich wirklich überrascht hat, im großen und ganzen hab ich eigentlich alles kommen sehen, aber Collins hat es trotzdem geschafft, dass das alles mich voll erwischt hat. Ganz besonders der Epilog. Ich war tatsächlich ähnlich emotional wie bei der Original-Trilogie. Was absolut positiv ist, und nur ein Lob an diesen Band hier, aber … ich fühle mich dennoch ein wenig verraten. Vermutlich eher von mir als von Collins, denn dass sie super schreibt, davon bin ich ja ausgegangen.
Die einzige Sache, die mich tatsächlich wirklich überrascht hat, war der Anfang des Buches. Ich war sehr beeindruckt, dass Collins es geschafft hat, wieder eine neue Einleitung zu finden, obwohl der ganze Ablauf (natürlich) so ähnlich zu den vorherigen Büchern ist. Und trotz der Ähnlichkeit war es doch wieder anders genug, um neu zu sein. Hat mir sehr gefallen.
Und natürlich ist Haymitch auch einfach eine Figur, die ich sehr leicht ins Herz schließen kann. Vielleicht, weil ich ihn schon in den bisherigen Büchern so super fand, keine Ahnung, aber das ändert nichts daran, dass ich ihn auch hier wieder geliebt habe, und die ganzen anderen Erwähnungen von Namen und Andeutungen von Dingen, die dem Leser bereits bekannt waren, haben mir auch unglaublich gut gefallen. In meinen Augen hat das super funktioniert.
Ich weiß, dass einige Leute das Buch nicht so sehr mochten/sie das Gefühl hatten, nicht ganz die Zielgruppe zu sein, weil die Geschichte so ähnlich zu bisherigen Büchern ist, und man entsprechend nicht viel neues lernt, aber ich persönlich war eindeutig die Zielgruppe und ich fand‘s super. Ich konnte ein bisschen was neues Lernen, ein bisschen was altes wiederentdecken, wir kriegen endlich Haymitchs Backstory, die natürlich super war (also, zu lesen, denn es bleiben natürlich die Hungerspiele und Panem), und ich hatte einfach eine gute Zeit. Außerdem fand ich schön, dass man ein paar Abschlüsse aber auch ein paar Anfänge mitbekommen konnte, Snow natürlich Snow ist, und ich war einfach echt glücklich mit dem Buch.
Die Geschichte war packend und durchdacht, ich wurde zum nachdenken angeregt, politisch war das ganze auch wieder super aufgezogen und ich werd mit meinen Gedanken vermutlich einfach generell der Story noch ein wenig mehr nachhängen, und das Zusammenspiel insgesamt zwischen Geschichte und politischen Ansichten fand ich wieder einmal sehr gelungen.
Natürlich ist es nichts komplett neues, aber wenn einem die restlichen Bücher gefallen haben, dann wird dieses hier vermutlich nicht anders sein, und ich persönlich war einfach total begeistert (und am Boden zerstört, bei Panem geht es glaube ich nicht anders).