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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.03.2025

Super unterhaltsam

Ich fürchte, Ihr habt Drachen
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Was für ein Buch!
Ich habe noch nie etwas von Peter S. Beagle gelesen, und ich glaube, ich hätte auch dieses Buch verpasst, aber der Titel war so faszinierend, als jemand darüber gesprochen hat, also ...

Was für ein Buch!
Ich habe noch nie etwas von Peter S. Beagle gelesen, und ich glaube, ich hätte auch dieses Buch verpasst, aber der Titel war so faszinierend, als jemand darüber gesprochen hat, also musste ich dann doch mal reingucken, und wow, war das Buch gut. Es ist so eine unbeschwerte kleine Abenteuergeschichte, und ich habe es mitten in der Nacht in einem Rutsch durchgelesen, weil ich es einfach nicht aus der Hand legen konnte. Wirklich gut geschrieben, der Stil war richtig super, eine Menge sehr guter Charaktere, und manchmal auch überraschend ernst.
Ich mochte absolut jede Figur in diesem Buch und fand, dass sogar die Nebencharaktere sehr gut geschrieben waren und ihren Tiefgang hatten, und wie die Geschichte mit Erwartungen und Wünschen arbeitete, und wie das Schicksal andere Pläne hatte, war meiner Meinung nach wirklich gut.
Es hat mich echt zufrieden gemacht, wie es für alle ausgegangen ist/wo die ganzen Leute am Ende standen/ankamen, und ich hatte einfach viel Spaß beim Lesen.
Es war vielleicht nicht die innovativste Geschichte, aber die Art und Weise, wie sie geschrieben wurde, war einfach so lustig und unterhaltsam, dass ich jeden Aspekt der Geschichte einfach echt gern hatte.

Veröffentlicht am 22.03.2025

Spannende Einblicke in Kings Leben und Schreibprozess

Das Leben und das Schreiben
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Ich habe noch nie in meinem Leben ein Buch von Stephen King gelesen und habe es auch nicht vor, weil ich nicht glaube, dass es mir gefallen würde, und ich habe zu viel Angst davor, Recht zu haben, also ...

Ich habe noch nie in meinem Leben ein Buch von Stephen King gelesen und habe es auch nicht vor, weil ich nicht glaube, dass es mir gefallen würde, und ich habe zu viel Angst davor, Recht zu haben, also lieber auf Abstand bleiben. Aber ich habe vor Jahren viel Gutes über dieses Buch gehört (und es dann irgendwie vergessen), und ich bin selbst Schreiberling (oder versuche es zumindest), und es ist keine seiner Horror-Geschichten, also habe ich sofort zugesagt, als mein Bruder mich plötzlich fragte, ob ich sein Exemplar lesen wolle.
Und ich habe es nicht bereut. Die Mischung aus Schreibtipps und Memoiren war wirklich interessant zu lesen, und ich fand es toll zu erfahren, wie King bestimmte Dinge sieht. Ich stimme nicht allem zu, aber ich verstehe, worauf er hinauswollte, und viele seiner Tipps sehe ich durchaus ein. (Ich zum Beispiel schreibe auch eher „Szenen“ als Plots, und gehe von dort aus weiter, und das hat bei mir bisher ganz gut funktioniert, obwohl ich auch alles am Ende noch mal abschreibe/neu schreibe, was er wohl nicht tut.)
Außerdem habe ich nicht nur viel über Kings Einstellung zum Schreiben gelernt, sondern auch über ihn persönlich, denn ich wusste zwar, dass er ein Bestsellerautor war und ein wenig darüber, wie er schreibt, aber ich wusste nicht das Geringste über sein Leben, so dass ich auch hier viel Neues gelernt habe.
Es ist in erster Linie ein Buch über das Schreiben (wie besonders der Titel „On Writing“ auch zeigt), kein Buch darüber, wie man schreibt, oder Tipps, oder ein Kapitel für jede Regel oder so etwas, aber es gibt Regeln und Ratschläge in dem Buch, gemischt mit Geschichten aus Kings Leben, und es war meiner Meinung nach sehr inspirierend. Ich würde also sagen, dass man das Buch durchaus als Ratgeber/Handbuch lesen kann (schätze ich), aber ich denke, dass man in diesem Fall mit etwas anderem glücklicher sein könnte, und hier geht es eher um eine andere Perspektive, aus der man vielleicht lernen kann, was ich anders bewerten würde als einen Ratgeber. Trotzdem sehr gut und informativ, und ich glaube nicht, dass ich einen „echten“ Ratgeber vorziehen würde.

Veröffentlicht am 21.03.2025

Echt coole Geschichte

Monsta
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Ein wirklich unglaublich niedliches Buch, in dem ein Monster seinem "Kint" einen Brief schreibt. Sehr schön kurzweilig, mit lebendigen Zeichnungen und der Brief an sich erzählt auch eine Geschichte, und ...

Ein wirklich unglaublich niedliches Buch, in dem ein Monster seinem "Kint" einen Brief schreibt. Sehr schön kurzweilig, mit lebendigen Zeichnungen und der Brief an sich erzählt auch eine Geschichte, und an einem Punkt auch erstaunlich emotional, womit ich wirklich nicht gerechnet habe, aber großteils einfach nur eine sehr süße Geschichte für zwischendurch, die viel Spaß macht, und sowohl Kindern als auch deren Eltern gut gefallen dürfte, denke ich.

Veröffentlicht am 20.03.2025

Emotional, bewegend und empfehlenswert

I Was Born for This (deutsche Ausgabe)
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Was für eine schöne Geschichte. Ich weiß mittlerweile, dass Oseman sowohl gemütliche Sachen wie Heartstopper als auch herzzerreißende Sachen wie Solitair schreiben kann, also war ich mir der Möglichkeit ...

Was für eine schöne Geschichte. Ich weiß mittlerweile, dass Oseman sowohl gemütliche Sachen wie Heartstopper als auch herzzerreißende Sachen wie Solitair schreiben kann, also war ich mir der Möglichkeit bewusst, dass das hier vermutlich in eine der beiden Richtungen gehen würde (und hatte auch ein bisschen Angst, vor allem nach dem Ende des Dienstags), und am Ende bin ich einfach nur wieder einmal von dieser schönen Geschichte begeistert. Traurig und herzzerreißend, aber auf eine warme Art und Weise, und Oseman hat wieder einmal erstaunliches Talent bewiesen, echte Menschen zu schreiben (zumindest meiner Meinung nach).
Fereshteh und Juliet fühlten sich in ihren Interaktionen und Schwächen extrem menschlich an, und das Gleiche gilt für alle Bandmitglieder. Ihre Probleme fühlten sich in mancher Hinsicht etwas größer an, aber in gleichzeitig trotzdem so alltäglich, und alle Figuren waren wirklich nur Menschen, die versucht haben, ihr Bestes zu geben. Und ich habe ehrlich gesagt alle Figuren (also, die meisten) geliebt, sobald sie auch nur kurz aufgetaucht sind, einfach weil sie einem gefühlt schon fast ans Herz wachsen müssen, und dann war ich einfach richtig glücklich, über sie alle zu lesen. Und traurig, denn natürlich ist es Oseman.
Für mich war es ein sehr emotionales Buch, das sich mit vielen verschiedenen Themen über das Gefühl von Zugehörigkeit, Freundschaft, Familie, usw. befasst hat, und ich fand es einfach wirklich gut, wie das alles behandelt wurde.
Und die Geschichte fühlte sich echt an. Ich denke nicht, dass so etwas wie diese Geschichte im wirklichen Leben je wirklich passieren würde, aber gleichzeitig kam sie mir absolut glaubwürdig vor, und für mich hat das echt gut funktioniert.

Auch sehr froh war ich über die Diversität der Figuren, denn wie immer hat Oseman da meiner Meinung nach wirklich großartige Arbeit geleistet. Ich hatte den religiösen Teil des Buches echt nicht erwartet, aber er fühlte sich für Fereshteh und Jimmy und diese Geschichte absolut natürlich an, ohne dass man das Gefühl hatte, das Buch wolle einen bekehren oder so. Genauso war jegliche Queerheit oder Herkunft eindeutig Teil der Person und hat sie geprägt, aber es war immer nur ein Teil des großen und Ganzen.
Die Interaktionen zwischen allen Figuren waren super, sowohl familiär als auch freundschaftlich, und Jimmys Großvater hat mich so glücklich gemacht, ebenso wie Juliets Großmutter. Ich habe vor kurzem ein Großelternteil verloren, dem ich echt nahe stand, und es war so schön zu sehen, wie die Großeltern mit den Hauptfiguren interagieren.
Und auch am Ende hat mich die Geschichte einfach echt zufrieden gemacht. Ich war wirklich besorgt und hatte teils echt ein bisschen Angst, aber nachdem ich das Buch praktisch in einem Rutsch durchgelesen (und teils angehört) habe, bin ich echt happy damit, wie alles ausgegangen ist. Und obwohl ich die Oseman-Bücher liebe, die sich mehr auf das Queer-Sein der Figuren konzentrieren, denke ich, dass dieses Buch vermutlich mein Favorit aller Oseman-Bücher ist, einfach weil sich alles daran für mich so natürlich angefühlt hat und das Queer-Sein in der Geschichte einfach da war, während es in der Geschichte (meistens) um andere Dinge ging. (Ich liebe queere Geschichten, ich liebe alle Bücher von Oseman, aber dieses hier hat mich einfach ein bisschen mehr berührt als alle bisherigen).

Richtig schöne Coming-of-Age-Geschichte (und ich würde auch das englische Hörbuch empfehlen, denn ich habe es mir während des Lesens angehört, und die Sprecher haben einen phänomenalen Job gemacht (vielleicht auch einer der Gründe, warum ich dieses Buch ein wenig mehr mochte als die anderen, aber ich bin mir nicht sicher)), würde ich auf jeden Fall empfehlen.

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Veröffentlicht am 16.03.2025

Amüsant und süß

Märchen-Parodien 1: Rotkäppchen hat keine Lust
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Wie so oft ein Buch von Meschenmoser, das mich vollkommen überzeugt hat. Wovon ich ehrlich nicht verwundert bin, denn ich finde all seine Bücher echt fantastisch.
Die Bilder sind wieder einmal sehr lebendig ...

Wie so oft ein Buch von Meschenmoser, das mich vollkommen überzeugt hat. Wovon ich ehrlich nicht verwundert bin, denn ich finde all seine Bücher echt fantastisch.
Die Bilder sind wieder einmal sehr lebendig und unterstreichen mit ihren Farben und der Bewegung richtig schön die Geschichte. Dabei sind sie aber nie überladen (oder immer nur so, dass es für die Geschichte absolut Sinn macht), sondern eher ganz ruhig und entspannt und so, dass man sie auch eine ganze Weile betrachten kann, ohne dass einem langweilig wird. Sie funktionieren einfach in sich und im Buch echt super.
Und dann ist da natürlich noch die Geschichte, die gleichermaßen lustig und süß ist. Sowohl der Wolf als auch Rotkäppchen mal ganz anders als man sie kennt: Rotkäppchen als bockiges Kind und der Wolf als wirklich interessiert daran, der Großmutter einen schönen Geburtstag zu bescheren. Sowohl als Neuerzählung/alternative Erzählung des Märchens als auch als eigenständiges Buch eine echt schöne Geschichte.

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