Ich habe es als Hörbuch gehört und es war richtig gut. Interessante Geschichte, gut gelesen. Absolut spannend zu überlegen was wäre wenn man tatsächlich nicht mehr altern würde. Auf einmal doch gar nicht ...
Ich habe es als Hörbuch gehört und es war richtig gut. Interessante Geschichte, gut gelesen. Absolut spannend zu überlegen was wäre wenn man tatsächlich nicht mehr altern würde. Auf einmal doch gar nicht mehr so erstrebenswert. Absolute Lese- oder Hörempfehlung.
Als erstes muss ich das Cover erwähnen😍.
Einfach schön und ich finde es so toll das 'Die Anatomie der Einsamkeit' so gut zum Vorgänger Roman 'Die Halbwertszeit von Glück' passt.
Sowohl von Cover als auch ...
Als erstes muss ich das Cover erwähnen😍.
Einfach schön und ich finde es so toll das 'Die Anatomie der Einsamkeit' so gut zum Vorgänger Roman 'Die Halbwertszeit von Glück' passt.
Sowohl von Cover als auch vom Titel her. Ein schönes Wiedererkennungsmerkmal.
In dem neusten Werk der Autorin Louise Pelt haben wir wieder unterschiedliche Zeitebenen in denen sich viele Geheimnisse der Vergangenheit befinden und die nach und nach aufgedeckt werden.
Zwischendrin gibt es immer wieder schön geschriebene Gedichte, die das miträtseln noch etwas anfeuern.
Im Jahr 2000 muss sich die erfolgreiche, aber nicht wirklich glückliche Anwältin Claire ihrem dunklen Kapitel mit ihrer verstorbenen Schwester Iris stellen und kommt dieser dabei näher als je zuvor.
22 Jahre später entdeckt die Journalisten Olive den Kompass ihrer Oma, ein vermeintliches Einzelstück, auf dem Bild einer vor kurzem entdeckten Leiche.
Ist das die Story die sie braucht um endlich die Anerkennung ihrer Chefin zu erlangen, ist der Fotograf Tom, ihre Begleitung, wirklich ein so unsympathischer Schnösel und was ist in der Vergangenheit ihrer Oma alles geschehen, wer ist sie wirklich?
Fragen über Fragen und die Antworten stehen im Buch 😉.
Ich möchte ganz ehrlich sein...Dieser Roman kommt für mich nicht an 'Die Halbwertszeit von Glück' ran, denn den habe ich wirklich geliebt.
'Die Anatomie der Einsamkeit' ist schön geschrieben und angenehm zu lesen, aber hatte für mich auch seine Längen.
Vielleicht liegt das auch daran, dass ich mit den Personen im Buch dieses mal nicht so warm geworden bin.
Im Großen und Ganzen aber ein netter Roman mit Familiengeheimnissen, interessanten Wendungen und gut durchdachten Verstrebungen.
Ich reihe mich mal ein in die vielen schönen Rezensionen zu dem Debütroman von Sara Gmuer 'Achtzehnter Stock'.
Wir lernen Wanda und ihre Tochter Karlie kennen und begleiten sie beim Spagat zwischen dem ...
Ich reihe mich mal ein in die vielen schönen Rezensionen zu dem Debütroman von Sara Gmuer 'Achtzehnter Stock'.
Wir lernen Wanda und ihre Tochter Karlie kennen und begleiten sie beim Spagat zwischen dem rauen Leben im Plattenbau und dem nicht weniger rauen, aber dazu auch noch unehrlichen Leben am Filmset.
Wanda strebt nach mehr und möchte Filme drehen und berühmt werden, was anderes kommt nicht in Frage.
Schwierig wenn man in einer anderen Welt feststeckt und noch dazu eine kleine Tochter hat.
Das Buch zeigt uns die Probleme einer alleinerziehenden Mutter gefangen zwischen unbezahlter Care Arbeit und Geld verdienen müssen.
Entgegen vieler anderer Stimmen empfand ich Wanda nicht als unsympathisch. Klar, manche Aktionen waren nicht okay, aber welcher Mensch macht schon alles richtig.
Ist es nicht auch normal als Mutter mal ausbrechen zu wollen und sich ganz egoistisch für sich zu entscheiden?
Wobei ich glaube das Wanda das meiste auch im Hinblick darauf gemacht hat um Karlie ein besseren Leben bieten zu können.
Ich empfand sie als eine sehr liebende Mutter.
Es wurden einige Klischees bezüglich der Menschen die in der Platte wohnen bedient, aber das war recht erfrischend und realistisch. Ich konnte mir total gut vorstellen mit Wanda, Aylins Mutter, Ming und Esther im Hof zu sitzen und warmen Sekt aus klebrigen Pappbechern zu trinken.
Ein ehrlicher ungeschönter Roman den ich gerne gelesen habe.
Mein erstes Buch im neuen Jahr ist zwar ein kleiner SuB-Dümpler gewesen, aber hat mir nun einen so richtig guten Lesestart beschert.
In dem Roman 'Was wir wollen' von Meg Mason wird sehr intensiv und ...
Mein erstes Buch im neuen Jahr ist zwar ein kleiner SuB-Dümpler gewesen, aber hat mir nun einen so richtig guten Lesestart beschert.
In dem Roman 'Was wir wollen' von Meg Mason wird sehr intensiv und gut nachvollziehbar darauf eingegangen wie schwierig und wenig planbar sich ein Leben mit einer psychischen Erkrankung gestaltet.
Trotz des ernsten Themas ist das Buch unterhaltsam geschrieben und ich mochte sehr den Humor der Protagonistin Martha und ihrer Schwester Ingrid, die ich für ihre trockene und doch liebevolle Art sehr gefeiert habe.
Im Grunde mochte ich alle beteiligten Personen gern.
So schwer das Leben Martha mitspielt und ihr einen großen Rucksack voller grauer Gedanken aufläd, soviel Glück hat sie meines erachtens mit ihrer Familie (nicht durchgehend, aber in welchen Familien ist schon alles perfekt) und ihrem Mann.
Nach außen hin könnte man meinen Martha müsse eine zufriedene Frau sein und gerade das wird in dem Roman so gut rüber gebracht.
Alles erscheint okay, aber den im Inneren tobenden Orkan kann niemand sehen, außer die betroffene Person selbst.
Nach einer Eskalation auf Marthas 40sten Geburtstag und der daraus resultierenden Funkstille mit ihrem Ehemann Patrick, ist Martha quasi gezwungen es noch einmal anzugehen und sucht sich psychologische Hilfe.
Was dann folgt ist ein sehr interessanter Abschnitt, gerade auch im Bezug auf ihre Mutter.
Ich kann da leider schwer näher drauf eingehen ohne zu spoilern, aber diesen Teil mochte ich wirklich gerne.
Mir hat das Buch durchweg gut gefallen und mich zu keiner Zeit gelangweilt.
Man kann sich super in die Erzählung hinein versetzen und mit Martha und ihrem Umfeld leiden, lieben und lachen.
Was ich nicht mochte ist das 'unausgesprochene' was im letzten Drittel mit eine Strich gekennzeichnet wird.
Ich hätte es gerne ausgeschrieben gehabt, aber wahrscheinlich ist das ein künstlerisches Stilmittel um uns die Freiheit für eigene Gedanken und Interpretationen zu lassen.
Ansonsten war es rund und wer gerne Romane über den Umgang und das Leben mit mentalen Erkrankungen liest ... Dem kann ich 'Was wir wollen' gerne ans Herz legen.
So, mein letztes Winter/Weihnachtsbuch für 2024 beendet🙂.
'Winterzauber in Athen' von Mandy Baggot hat mich mit dem bezaubernden Cover und dem Ort des Geschehens gekriegt. Ich liebe ja alles was glitzert, ...
So, mein letztes Winter/Weihnachtsbuch für 2024 beendet🙂.
'Winterzauber in Athen' von Mandy Baggot hat mich mit dem bezaubernden Cover und dem Ort des Geschehens gekriegt. Ich liebe ja alles was glitzert, funkelt, leuchtet, Sterne, Schneeflocken und vorallem Griechenland.
In Athen war ich bislang noch nicht, aber die griechischen Worte und Gerichte die eingestreut wurde, kannte ich alle und das hat mir natürlich total gefallen. Zu dem Winterzauber kam also noch eine Portion Urlaubsflair dazu, klasse.
Die Geschichte war auch wirklich süß und die Charaktere gut gewählt.
Kurz zum Inhalt:
Jen ist ein großer Weihnachtsfan und hat ihre Passion zum Beruf gemacht. Sie organisiert Weihnachtspartys rund ums Jahr und entflieht damit in eine heilere Welt.
Auf einem spontanen Trip nach Athen mit ihrer besten Freundin kommt alles ganz anders als geplant.
Unter anderem poltert der absolute Weihnachtshasser Astro in ihr Leben.
Diese beiden Welten passen so gar nicht zusammen...oder vielleicht doch?
Gibt es eventuell kleines Weihnachtswunder in Athen?!
Ich möchte nicht zuviel verraten.
Tatsächlich lebte das Buch für mich durch seine tolle Atmosphäre in dem weihnachtlichen Griechenland und durch die komplett sympathischen Nebendarsteller.
Astro hat natürlich auch mein Herz erobert 🥰.
Jen war nicht unsympathisch und ich mochte ihren Weihnachtsspleen sehr, aber da haben mich eine Nathalie, ein Achilles, Peri, Kathleen usw etwas mehr gecatcht.
Eine süße weihnachtliche Wintergeschichte mit tollem Setting die sich wirklich angenehm wegschmökern lässt.